Was lest/hört ihr gerade?

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Re: Was lest/hört ihr gerade?

clayz hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Mär 2026, 10:13 Hab sie wegen dem kompakten Format für Reisen gekauft.
Gut, als Kindle Leser habe ich die ganze Bibliothek immer kompakt dabei. Gerade auf Reisen unschlagbar.
Ich mag zwar auch in Buchhandlungen abtauchen (nicht unbedingt tk max) aber am Ende lese ich es auf dem kindle.
Gute Bücher hätte ich zwar schon irgendwie gern im Regal stehen, aber eigentlich ist es quatsch und nur Ballast.
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clayz
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Re: Was lest/hört ihr gerade?

Im tk MAXX war ich mit der Dame. Da gehe ich sonst eher nicht rein 😁
Aber Buchhandlungen haben etwas magisches. Einer der wenigen Orte, in den alle Menschen freundlich, interessiert und zufrieden wirken.

Woran das wohl liegt :guenni:
Knolle hat geschrieben:
kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
Givenchy hat geschrieben:
Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
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clayz
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Re: Was lest/hört ihr gerade?

Das beste seit goggins can't hurt me, was ich in dieser Richtung gelesen habe. Ich liebe solche Bücher einfach.
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Iron Hope war auch echt top.
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Knolle hat geschrieben:
kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
Givenchy hat geschrieben:
Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
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Re: Was lest/hört ihr gerade?

Ken hat eine 2.28 Marathon PB, der weiß, was hart ist :up:
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Re: Was lest/hört ihr gerade?

Buch Nummer 12

Austerlitz von W. G. Sebald
Jacques Austerlitz heißt der rätselhafte Fremde, den der Erzähler einst in einer dunklen Bahnhofshalle kennen lernte. Als der Zufall die beiden Männer wieder zusammenführt, enthüllt sich Schritt für Schritt die Lebensgeschichte dieses schwermütigen Wanderers. Austerlitz, der seit vielen Jahren in London lebt, ist kein Engländer. In den vierziger Jahren ist er als jüdisches Flüchtlingskind nach Wales gekommen. Der Junge wächst bei einem Prediger und seiner Frau heran, und als er nach vielen Jahren seine wahre Herkunft erfährt, weiß er, warum er sich als Fremder unter den Menschen fühlt. W. G. Sebald verfolgt in seinem Roman die Geschichte eines Entwurzelten, der keine Heimat mehr finden kann.
Hochgelobt und taucht auf einigen Empfehlungslisten auf, daher war ich froh, dass wir es im Lesekreis angepeilt hatten. Allerdings war ich schon kurze Zeit recht enttäuscht, da ich überhaupt nicht ins Buch reingefunden habe. Das Buch stellt gewisse Forderungen an den Leser und hat sehr eigenwillige Eigenheiten. So gibt es quasi keine Kapitel (das ganze Buch hat 3) und quasi keine Absätze. Zwischendurch ist es unterbrochen von etlichen Bildern, die aber auch keine Absätze oder Abschnitte bilden.
Der Einstieg ging viel um Architektur und war recht spannend und ungewöhnlich, allerdings ging es dann sehr viel um Austerlitz' Jugend und es war nicht so richtig klar, wohin die Reise gehen soll.
Sprachlich ein sehr starkes Werk. Die Sätze sind klug formuliert und einige der Wörter waren mir neu bzw werden sehr selten verwendet. Aber die Länge der Sätze war einfach anstrengend in diesem setting ohne Kapitel und Absätze, sodass es für mich beim Lesen so vorkam, als sei es ein Strom an Gedanken, ohne Anfang und Ende. Nervig fand ich die indirekte Rede mit "sagte Vera, sagte Austerlitz...". Das kam einige Male vor.
Inhaltlich war das Thema der Entwurzelung und Identitätslosigkeit spannend, aber irgendwie auch etwas farblos und man hat nicht richtig zu den Charakteren und der Handlung gefunden.
Ich bin aber sicherlich literarisch auch einfach zu ungebildet, denn es gibt ja genug, die sich bei dem Buch überschlagen vor Begeisterung :-) für den Leser, der zum Spaß lesen will, vielleicht nicht unbedingt das beste Buch. Ich werde jetzt nochmal ein paar Kommentare und Artikel dazu lesen, aber einige Bilder und Interpretationen sind mir einfach beim Lesen nicht aufgefallen.
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