"...aber weder stimmt es..."GoldenInside hat geschrieben: zum Beitrag navigieren12. Jul 2025, 16:02Natürlich kann man das gegeneinander ausspielen, immerhin haben wir ja schon Erbschaftssteuern. „Diebstahl“ und „Vernichtung von Wohlstand“ sind die üblichen Buzzwords der Lobbyisten, aber weder stimmt es, noch führt man so eine sachliche Diskussion. Einem Toten kann man nichts stehlen, und man kann auch argumentieren, dass der Wohlstand erhöht wird, wenn man wieder Leistung als als Anreiz für Wohlstand setzt. Aktuell ist bspw bei Eigentumserwerb die Biographie der Eltern deutlich wichtiger als die eigene.martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren12. Jul 2025, 15:26Nein, tut es nicht. Man kann nicht Chancengleichheit gegen das Recht auf Eigentum ausspielen, wenn man nicht in einer eindimensionalen Welt lebt, wie viele Ideologen von links. 100% Erbschaftssteuer ist nichts anderes als staatlich legitimierter Diebstahl und Vernichtung von Wohlstand.GoldenInside hat geschrieben: zum Beitrag navigieren12. Jul 2025, 14:27
Es ist für dich nur ein absurder Gedanke, weil du an kognitiver Dissonanz leidest. Gleiche Chancen und Erben beißt sich halt.
Wenn man Menschen mit Leistungswillen durch eine richtig gute Ausbildung und Unterstützung bei Unternehmensgründungen dazu befähigt, selbst etwas aufzubauen, hat man eine ausreichende Chancengleichheit hergestellt.
Du scheinst da ziemlich wenig Ahnung zu haben. Informiere dich mal, was für eine Katastrophe es für die nachhaltige Entwicklung von familiengeführten Unternehmen wäre, wenn anstatt eines Generationenwechsels hier einfach der Staat in den Besitz der Unternehmen gelangen würde und/oder diesen veräußern würde (hallo Chinesen, Araber, aktivistische Investoren, etc.).
Gerade diese Art von Unternehmen ist es, die maßgeblich den deutschen Wohlstand sichert.
Wie d*mm muss man sein, um das zerstören zu wollen?
"...einem Toten kann man nichts stehlen..."
Auch das stimmt nur, wenn man jegliche Form von Familieneigentum ablehnt. Ich erinnere mal daran: Es gibt Situationen, in denen der Staat Eltern für volljährige Kinder zur Kasse bittet; es gibt Situationen, in denen der Staat Kinder für Eltern blechen lässt. Bezüglich Kosten scheint es also normal zu sein, die Familie als ein finanziell zusammenführendes Konstrukt zu nutzen - bei Eigentum aber nicht...? Das lässt sich nicht mit Gerechtigkeit oder sonst etwas erklären, das ist Diebstahl.
"...wieder Leistung als Anreiz für Wohlstand..."
Der von mir beschriebene Weg, Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch bessere Ausbildung und junge Unternehmer durch Förderung zu unterstützen, setzt genau da an.