Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

Für Fragen/Infos über die Ausbildung, Studienwahl, Geldanlage o.Ä. Themengebiete.
Antworten
Benutzeravatar
Piotr
Naturaler Dönerlord
Beiträge: 12700
Registriert: 11. Mär 2023, 10:37
Wohnort: Franken
Körpergewicht: 75
KFA: 99
Sportart: Chubby Gf
Bench: 130
Lieblingsübung: Facesitting
Ich bin: gestört

Re: Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

Gebe bisher alles ziemlich korrekt an

Aber bekomme auch nie was zurück oder muss nachzahlen.

Bin gespannt ob das mit dem Büro durchgeht.
Ich habe mich ja erst relativ spät umgemeldet, daher natürlich erst nach Ummeldung die Geltendmachung des Büros.
Dieses habe ich tatsächlich nur zum Arbeiten genutzt und mit meiner Frau zusammengelebt.

Es steht ne fette Rückzahlung an
Shadows of Nürni - Wojna Log
"Surrender is an outcome, far worse than defeat"
Vegeta

Diese Marken unterstützen das Forum
schlimmfinger
Lounger
Beiträge: 304
Registriert: 9. Mär 2023, 21:33

Re: Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

Ich war eine Zeitlang in 2 Niederlassungen pro Woche vor Ort, da mein Vorgesetzter mit mir was zu besprechen hatte und mir Termine und die Tage in einigen Emails mitgeteilt hatte.
Habe diese Emails der FA dann bei der Erklärung abgegeben, nachdem es Rückfragen gab.
So konnte ich die Dienstreisen erklären.
schlimmfinger
Lounger
Beiträge: 304
Registriert: 9. Mär 2023, 21:33

Re: Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Sep 2026, 08:30
schlimmfinger hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Sep 2026, 22:41 ich wollte die Diskussion nicht weiter forcieren und halte mich zurück.

Schade. No front, aber dann kann man auch einfach nicht mehr antworten.

"Ich lasse es" finde ich in dem Kontext ein bisschen jovial, im Sinne von: Da ist eh nix mehr zu machen.

Ist ja nicht so, dass hier getrollt wurde.
das hat mich getriggert von dir:"hatte noch nie Probleme mit irgendwelchen speziellen Verträgen oder der Rentenversicherung. Eingestellt wird da natürlich niemand."

Ich sehe das aus einem anderen Blickwinkel und mit Hintergrundwissen.
Falls jemand wissen will, ob es Probleme gibt mit Freelancer sein oder zu rekrutieren, Rentennachzahlungen, Finanzamt usw., dann empfehle ich bei LinkedIn zu schauen. Da gibt es sehr gute Beiträge.
Falls es jemanden interessiert. Mehr wollte ich nicht erreichen mit meinem obigen Beitrag.
Benutzeravatar
Maxim
Lounge-Legende
Beiträge: 5326
Registriert: 11. Mär 2023, 08:00
Wohnort: BaWü
Alter: 39
Geschlecht: m
Trainingsbeginn: 2015
Körpergröße: 180
Körpergewicht: 88
Sportart: Hybrid
Squat: 180
Bench: 145
Deadlift: 220
Lieblingsübung: OHP

Re: Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

schlimmfinger hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Sep 2026, 16:48
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Sep 2026, 08:30
schlimmfinger hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Sep 2026, 22:41 ich wollte die Diskussion nicht weiter forcieren und halte mich zurück.

Schade. No front, aber dann kann man auch einfach nicht mehr antworten.

"Ich lasse es" finde ich in dem Kontext ein bisschen jovial, im Sinne von: Da ist eh nix mehr zu machen.

Ist ja nicht so, dass hier getrollt wurde.
das hat mich getriggert von dir:"hatte noch nie Probleme mit irgendwelchen speziellen Verträgen oder der Rentenversicherung. Eingestellt wird da natürlich niemand."

Ich sehe das aus einem anderen Blickwinkel und mit Hintergrundwissen.
Falls jemand wissen will, ob es Probleme gibt mit Freelancer sein oder zu rekrutieren, Rentennachzahlungen, Finanzamt usw., dann empfehle ich bei LinkedIn zu schauen. Da gibt es sehr gute Beiträge.
Falls es jemanden interessiert. Mehr wollte ich nicht erreichen mit meinem obigen Beitrag.
Alles gut. Ich habe wiederum auch nur meine eigene Perspektive und Erfahrung aus mehreren Jahren als Solo-Selbständiger aka Freelancer wieder gegeben. Gestützt durch Beratung + Information meines StB, der gleichzeitig FA für Steuerrecht ist.

Wenn Du Dich darauf beziehst, dass viele Freelancer als Scheinangestellte für einen Kunden arbeiten bzw. so beurteilt werden können, weil der Großteil des Umsatzes mit einem Kunden erzielt wird, ist das ja korrekt. Genau so ist es richtig, dass dann Probleme auftreten können mit sämtlichen Sozialversicherungen, dem Finanzamt, KV usw.

Aber: Freelancer = Person, die auf eigene Rechnung hauptsächlich für einen Kunden arbeitet, der nicht anstellen will, um arbeitsrechtliche Verpflichtungen zu umgehen? Das kann man einfach nicht generalistisch sagen bzw. ist in meinen Augen schlicht eine Verallgemeinerung.
schlimmfinger
Lounger
Beiträge: 304
Registriert: 9. Mär 2023, 21:33

Re: Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

Ich habe meine juristische Brille dabei an... und kenne mich aus. Und du siehst das aus deiner (nicht rechtlichen) Perspektive und hast eine Meinung dazu, jedoch fehlt dir das Fachwissen.
Meinung habe ich keine, sondern weise lediglich auf Probleme hin, die zum Teil sehr komplex sind. Und kleinere Firmen nutzen gerne das Konstrukt Freelancer.
Daimler damals auch in der Entwicklung auch, danach waren die geläutert durch Urteil in 2013:

IT:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 14262.html
oder hier

Testfahrer:
https://www.spiegel.de/karriere/scheins ... 73738.html

War dir das unbekannt?

Es gibt Faktoren (Hinweise!) an denen Freelancer = Fake Angestellte sich sehr leicht prüfen lassen:
- Vollzeit über längeren Zeitraum
- nur ein Kunde
- E-mail Adresse vom Kunden genutzt
- in der Organisation des Kunden eingebunden
- erhalten Anweisungen
- Büro beim Kunden vor Ort (kein selbstgemietetes)
- Ansprechpartner für Kunden des Kunden
- Urlaubstermine intern abgesprochen
usw.

Ähnliches für Arbeitnehmerähnliche Personen + einige Besonderheiten, welche in der Praxis noch komplexer sind.
PS: alles aus dem Gehirn eben entnommen, für diese Themen brauche ich keine KI...gelernt ist gelernt
Benutzeravatar
Robin
"Undercover Boss Mod"
Beiträge: 3934
Registriert: 6. Mär 2023, 22:19
KFA: 100
Squat: 185
Bench: 128
Deadlift: 205
Lieblingsübung: HEBEN IST LEBEN

Re: Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

Mirin Zeitungslinks im Kopf haben
Searching hat geschrieben: zum Beitrag navigieren3. Jan 2025, 19:33 @Robin in meiner top3 nettigkeit und sexappeal
.dnl hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Dez 2023, 22:36 Bin Robin sein Rücken. Wer was von ihm will, muss an mir vorbei.
Benutzeravatar
BlackStarZ
Lounge Ultra
Beiträge: 7261
Registriert: 9. Mär 2023, 18:45
Körpergewicht: 81
Squat: 175
Bench: 135
Deadlift: 200

Re: Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

Robin hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Sep 2026, 21:14 Mirin Zeitungslinks im Kopf haben
Normal, war ja auch lange "Angestellter" bei Daimler :guenni:
schlimmfinger
Lounger
Beiträge: 304
Registriert: 9. Mär 2023, 21:33

Re: Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

es geht um die Faktoren (Hinweise!). Urteil von Daimler war mir längst bekannt, alter Hut. Klar, die Links habe ich via google gefunden.
Es macht keinen Sinn hier das obige Thema zu diskutieren. Deshalb wollte ich gar nicht erst weiter dazu schreiben...
Benutzeravatar
oldschool87
Top Lounger
Beiträge: 980
Registriert: 9. Mär 2023, 16:42
Wohnort: BLK/FB/SLF
Körpergewicht: 101

Re: Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

nn- hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Sep 2026, 08:58
oldschool87 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren17. Sep 2026, 10:20 Thema Kostendeckelung auf 4.500€:
Die gilt nur für Fahrten mit dem ÖPNV.

Thema Fahrten Whg/erste Tätigkeitsstätte:
Das FA kann bzw. wird in diesem Fall, weil bei der Bearbeitung der Erklärung ein Bearbeitungshinweis im PC aufploppt, Nachweise vom Pkw anfordern (z.B. Foto Kilometerstand, HU-Belege, Werkstattrechnungen etc) und/oder vom Arbeitgeber anfordern. Inwieweit ein Arbeitgeber da falsche Angaben bestätigt/toleriert und somit grds. aktiv am Steuerbetrug teilnimmt, lassen wir offen.

Wenn da mal 1-2 Fahrten im Jahr zu viel sind, ist das kein Problem und auch nicht tragisch.
Wenn man aber bei der großen Entfernung für jede Woche anstatt 2 nun 3 Fahrten angibt, summiert sich das halt schon...
Im Gegenzug zu den Fahrten wird man auch die Tage im HO anschauen, welche man ebenfalls auf Aufforderung vom FA vom Arbeitgeber bestätigen lassen muss.
sorry, muss das thema nochmal aufgreifen.
was würde jetzt passieren ich gebe 3x pro woche an, das finanzamt fordert belege, aber ich kann diese nicht nachreichen.
mein nächster schritt wäre dann halt 2x pro woche anzugeben (so hat es eine bekannte steuerberaterin empfohlen).
ist das in der praxis realistisch?

außerdem habe ich von nem kumpel in bawü gehört, dass er jeden tag angibt mit 70km einfacher strecke und da keine bestätigung verlangt wurde.
Wir rechnen mal für 2025 mit geschätzt 48 Wochen:
a) 2x 100kmx 48 Wochen = 96 Fahrten / 9.600km
b) 3x 100kmx 48 Wochen = 144 Fahrten / 14.400km

Ergibt folgende Werbungskosten:
a) (96x 30ct x 20km) + (96x 38ct x 80km) = 3.495€
b) (144x 30ct x 20km) + (144x 38ct x 80km) = 5.242€

Differenz: 1.747€

Alleine das könnte schon ausreichen, dass bei der Bearbeitung ein Bearbeitungshinweis kommt (also wenn man annimmt, du hast bisher in der vorherigen Erklärung plausibel die 2 Fahrten erklärt und es wurde akzeptiert).

Sofern du in der vorherigen Erklärung deutlich weniger Fahrtkosten erklärt hast oder gar überhaupt keine, dann biste auch schon mit den 2 Fahrten einer Erläuterung schuldig.

Es kommt dann auf das Amt bzw die bearbeitende Person an, wie tiefgründig sie das bewiesen haben möchte. In 0,1 % der Fälle kanns mit Glück vielleicht auch mal durchrutschen, aber eher ungewöhnlich.

Du kannst natürlich immer noch von 3 auf 2 Fahrten im Rahmen der Prüfung der Steuererklärung korrigieren, aber auch die musst du halt plausibel dem Amt erklären *thinkabout*
Die sind ja nicht so blöd und denken sich, "Ach wird dann schon so passen, von 3 auf 2 und Haken dran".

Also einen genauen Tipp für die Aktion kann dir niemand geben, den einzig richtigen Tipp hast jetzt schon häufig gelesen: gib das an, wie es in der Realität geschehen ist ;)

Ach noch was fällt mir ein, was viele gern vergessen oder sich bei der Angabe der Kilometer "verrechnen":

Die obigen Kilometer muss man natürlich für die tatsächliche Fahrleistung des Kfz doppelt nehmen, da die Entfernungspauschale ja nur die einfache Strecke abdeckt, d.h. effektiv wärst dann mind. (und nur zur Arbeit, ohne andere Fahrten) 19.200km bzw. 28.800km im Jahr gefahren.
Benutzeravatar
Robin
"Undercover Boss Mod"
Beiträge: 3934
Registriert: 6. Mär 2023, 22:19
KFA: 100
Squat: 185
Bench: 128
Deadlift: 205
Lieblingsübung: HEBEN IST LEBEN

Re: Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

Edith:
Ah verwechselt
Searching hat geschrieben: zum Beitrag navigieren3. Jan 2025, 19:33 @Robin in meiner top3 nettigkeit und sexappeal
.dnl hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Dez 2023, 22:36 Bin Robin sein Rücken. Wer was von ihm will, muss an mir vorbei.
Benutzeravatar
Maxim
Lounge-Legende
Beiträge: 5326
Registriert: 11. Mär 2023, 08:00
Wohnort: BaWü
Alter: 39
Geschlecht: m
Trainingsbeginn: 2015
Körpergröße: 180
Körpergewicht: 88
Sportart: Hybrid
Squat: 180
Bench: 145
Deadlift: 220
Lieblingsübung: OHP

Re: Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

schlimmfinger hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Sep 2026, 21:07 Ich habe meine juristische Brille dabei an... und kenne mich aus. Und du siehst das aus deiner (nicht rechtlichen) Perspektive und hast eine Meinung dazu, jedoch fehlt dir das Fachwissen.
Meinung habe ich keine, sondern weise lediglich auf Probleme hin, die zum Teil sehr komplex sind. Und kleinere Firmen nutzen gerne das Konstrukt Freelancer.
Daimler damals auch in der Entwicklung auch, danach waren die geläutert durch Urteil in 2013:

IT:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 14262.html
oder hier

Testfahrer:
https://www.spiegel.de/karriere/scheins ... 73738.html

War dir das unbekannt?

Es gibt Faktoren (Hinweise!) an denen Freelancer = Fake Angestellte sich sehr leicht prüfen lassen:
- Vollzeit über längeren Zeitraum
- nur ein Kunde
- E-mail Adresse vom Kunden genutzt
- in der Organisation des Kunden eingebunden
- erhalten Anweisungen
- Büro beim Kunden vor Ort (kein selbstgemietetes)
- Ansprechpartner für Kunden des Kunden
- Urlaubstermine intern abgesprochen
usw.

Ähnliches für Arbeitnehmerähnliche Personen + einige Besonderheiten, welche in der Praxis noch komplexer sind.
PS: alles aus dem Gehirn eben entnommen, für diese Themen brauche ich keine KI...gelernt ist gelernt
Ich checke immer noch nicht, wo jetzt das Problem ist.

Wenn Du fragst, ob mir das unbekannt war nach diesem Satz von mir...
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren20. Sep 2026, 17:43 So lange ich nicht praktisch nur für einen Kunden arbeite, ist das überhaupt kein Problem. Das wäre Scheinselbständigkeit

... muss ich entweder eine Leseschwäche, kognitive Dissonanz oder einfach Verbohrtheit unterstellen.

Genau das mit der Scheinselbständigkeit hab ich doch ganz ohne rechtliche Fachkenntnisse auch gesagt :-).

Im Übrigen hab ich mich von meiner Frau (Volljuristin) und meinem besten Kumpel (FA für Arbeitsrecht) natürlich zu der Thematik beraten lassen, bevor ich meinen ersten Retainer unterschrieben hab. Das mache ich normalerweise immer so, wenn ich selber keine Ahnung habe und es wichtig ist.

Und schau, ich bin "Freelancer" und ticke Deine Boxen wie folgt:

- Vollzeit über längeren Zeitraum NEIN
- nur ein Kunde NEIN
- E-mail Adresse vom Kunden genutzt JA (ext.domain.com) -> ist oft notwendig, um überhaupt an deren Projekten mitwirken zu können (IT-Sicherheit in MS365, CRM usw.)
- in der Organisation des Kunden eingebunden NEIN
- erhalten Anweisungen NEIN
- Büro beim Kunden vor Ort (kein selbstgemietetes) NEIN
- Ansprechpartner für Kunden des Kunden NEIN
- Urlaubstermine intern abgesprochen NEIN -> Ich sage halt, wann ich nicht verfügbar bin, das ist was anderes als "Urlaub nehmen"

Das alles trifft auf mehrere hundertausend Freelancer und, wenn wir das unterscheiden wollen, Freiberufler in Deutschland zu. Jeder der auf drei zählen kann und Solo-Selbständig ist weiß genau wegen der von Dir verlinkten Fälle damals, dass er nicht nur für einen Kunden arbeiten darf und da Probleme auftreten können. Dafür brauchts eigentlich auch nicht zwingend Fachwissen, das steht nämlich inzwischen auf jeder Gründerseite.

Bei Dir kam es so rüber, als könne man quasi unmöglich legal als Freelancer arbeiten und bekäme in jedem Szenario Probleme. Und das ist Quatsch.
Benutzeravatar
Robin
"Undercover Boss Mod"
Beiträge: 3934
Registriert: 6. Mär 2023, 22:19
KFA: 100
Squat: 185
Bench: 128
Deadlift: 205
Lieblingsübung: HEBEN IST LEBEN

Re: Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren23. Sep 2026, 11:06
schlimmfinger hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Sep 2026, 21:07 Ich habe meine juristische Brille dabei an... und kenne mich aus. Und du siehst das aus deiner (nicht rechtlichen) Perspektive und hast eine Meinung dazu, jedoch fehlt dir das Fachwissen.
Meinung habe ich keine, sondern weise lediglich auf Probleme hin, die zum Teil sehr komplex sind. Und kleinere Firmen nutzen gerne das Konstrukt Freelancer.
Daimler damals auch in der Entwicklung auch, danach waren die geläutert durch Urteil in 2013:

IT:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 14262.html
oder hier

Testfahrer:
https://www.spiegel.de/karriere/scheins ... 73738.html

War dir das unbekannt?

Es gibt Faktoren (Hinweise!) an denen Freelancer = Fake Angestellte sich sehr leicht prüfen lassen:
- Vollzeit über längeren Zeitraum
- nur ein Kunde
- E-mail Adresse vom Kunden genutzt
- in der Organisation des Kunden eingebunden
- erhalten Anweisungen
- Büro beim Kunden vor Ort (kein selbstgemietetes)
- Ansprechpartner für Kunden des Kunden
- Urlaubstermine intern abgesprochen
usw.

Ähnliches für Arbeitnehmerähnliche Personen + einige Besonderheiten, welche in der Praxis noch komplexer sind.
PS: alles aus dem Gehirn eben entnommen, für diese Themen brauche ich keine KI...gelernt ist gelernt
Ich checke immer noch nicht, wo jetzt das Problem ist.

Wenn Du fragst, ob mir das unbekannt war nach diesem Satz von mir...
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren20. Sep 2026, 17:43 So lange ich nicht praktisch nur für einen Kunden arbeite, ist das überhaupt kein Problem. Das wäre Scheinselbständigkeit

... muss ich entweder eine Leseschwäche, kognitive Dissonanz oder einfach Verbohrtheit unterstellen.

Genau das mit der Scheinselbständigkeit hab ich doch ganz ohne rechtliche Fachkenntnisse auch gesagt :-).

Im Übrigen hab ich mich von meiner Frau (Volljuristin) und meinem besten Kumpel (FA für Arbeitsrecht) natürlich zu der Thematik beraten lassen, bevor ich meinen ersten Retainer unterschrieben hab. Das mache ich normalerweise immer so, wenn ich selber keine Ahnung habe und es wichtig ist.

Und schau, ich bin "Freelancer" und ticke Deine Boxen wie folgt:

- Vollzeit über längeren Zeitraum NEIN
- nur ein Kunde NEIN
- E-mail Adresse vom Kunden genutzt JA (ext.domain.com) -> ist oft notwendig, um überhaupt an deren Projekten mitwirken zu können (IT-Sicherheit in MS365, CRM usw.)
- in der Organisation des Kunden eingebunden NEIN
- erhalten Anweisungen NEIN
- Büro beim Kunden vor Ort (kein selbstgemietetes) NEIN
- Ansprechpartner für Kunden des Kunden NEIN
- Urlaubstermine intern abgesprochen NEIN -> Ich sage halt, wann ich nicht verfügbar bin, das ist was anderes als "Urlaub nehmen"

Das alles trifft auf mehrere hundertausend Freelancer und, wenn wir das unterscheiden wollen, Freiberufler in Deutschland zu. Jeder der auf drei zählen kann und Solo-Selbständig ist weiß genau wegen der von Dir verlinkten Fälle damals, dass er nicht nur für einen Kunden arbeiten darf und da Probleme auftreten können. Dafür brauchts eigentlich auch nicht zwingend Fachwissen, das steht nämlich inzwischen auf jeder Gründerseite.

Bei Dir kam es so rüber, als könne man quasi unmöglich legal als Freelancer arbeiten und bekäme in jedem Szenario Probleme. Und das ist Quatsch.
aber haben die auch ein YOUTUBE KANAL ?=!!
Searching hat geschrieben: zum Beitrag navigieren3. Jan 2025, 19:33 @Robin in meiner top3 nettigkeit und sexappeal
.dnl hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Dez 2023, 22:36 Bin Robin sein Rücken. Wer was von ihm will, muss an mir vorbei.
Antworten