Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

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Abraxas
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Weltraumsoldat hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Aug 2026, 09:20
Abraxas hat geschrieben: zum Beitrag navigieren21. Aug 2026, 21:38 Ganz netter Essay, kann man sich mal geben. Treffend in etlichen Punkten, auch wenn er sehr stark auf das Thema Freiheit abhebt, Liberaler halt. In erster Linie geht es doch darum, dass wir und unsere Zivilisation/ Art zu leben erhalten bleiben und nicht um einen Export universeller Werte.
What exactly, though, are we trying to strengthen? The West is an idea, not a location.

Why do we need to strengthen the West? Because otherwise the tyrants win.


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Wobei man fairerweise sagen muss, dass er den Export nicht anspricht. Mittlerweile haben die meisten wohl gerafft, dass es nur noch um Verteidigung gehen kann.

Die sonstige Analyse teile ich weitestgehend. Es bleibt halt bei der wichtigen message: Wenn wir nicht bald unsere Eier wiederfinden, sind wir am Arsch. Egal ob rechts oder libcon (und sehr sehr viele Linke auch)
Wie gesagt, der Essay ist ganz gut und bildet die Spitze dessen ab, was man im Mainstream zu lesen bekommt und da lehnt er sich schon aus dem Fenster.

Dennoch:

Er verortet den Westen doch gerade nicht als Ort sondern als Idee, bedauert den zurückgegangen Prozentsatz der Länder die Demokratien sind und meint wir müssen den Westen stärken, damit die Tyrannen nicht gewinnen und nicht nur um unserer selbst willen.

Kein Wort dazu dass die liberale Demokratie vielleicht auch ihren Anteil daran haben könnte (Minderheitenfetisch, Gleichheitspostulat etc) und das nur ihre konsequentesten Auswüchse sind, kein Wort zu Überfremdung und gekippten Mehrheitsverhältnissen.

Das macht für ihn ja offenbar auch keine Probleme/ keinen Unterschied, denn wenn man die Idee teilt und arbeiten geht ist man im Club. Willensnation. Das ist halt unterkomplex.

High Trust Society, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Heimatverlust, ethnische Wahl/ Nepotismus und ethnokulturelle Spannungen etc. Die USA sind obsessed mit Race und einzelne umstrittene Fälle können zu tagelangen Ausschreitungen und Plünderungen führen. Die weißen Amis haben ein starkes Unbehagen, dass sie bald nur noch größte Minderheit aber keine Mehrheit mehr sind, auch ohne Islam und mit Zuwanderern die arbeiten..

Er gibt ja klar zu erkennen, dass er kein Partikularist sondern Universalist ist. Jeder der es nicht macht wie wir ist das Böse/ ein Tyrann. Auch kein Wort dazu dass man die halbe islamische Welt unter dem Deckmantel das Gute bringen zu wollen ins komplette Chaos gestürzt hat. Manchmal ist "suboptimal, aber funktioniert halbwegs für diese Leute" halt besser als ein kompletter Failed State mit Warlords. Aber das versteht man nicht, wenn man glaubt, dass jeder im Kern seines Wesens eigentlich ein liberaler Westler ist und das alles nur ein bisschen Folklore mit lustigen Hüten und bunten Gewändern ist.

Die postulierte Schuld bezieht er auch nur schwammig auf den Kolonialismus. Die deutsche Zivilreligion lässt er nachvollziehbarerweise unangetastet, ist er doch glühender Anhänger Israels und sonst gäbe es auch richtig Ärger.
What exactly, though, are we trying to strengthen? The West is an idea, not a location.
Freedom’s most important word is “no.” Dissent is self-determination. It is liberating to say: “No, I see it differently.” With “no,” the freedom to think and act begins. The freedom to say no stands in stark contrast to the unfreedom of having to say yes. Democracies are no-saying societies. Dictatorships are yes-saying societies. Liberty is inherently critical of authority; it permits and encourages contradiction – precisely what autocrats cannot abide. That is why dictators wish to weaken the West.
The most damning figure: a mere 21 percent of the world’s population lives in countries classified as “free,” compared with 46 percent two decades ago.
Braucht es da wirklich (auch noch strategisch platzierte) Islamisten? Gibt es diese klare Trennlinie überhaupt und wissen wir es in puncto Integration/ gekippte Mehrheitsverhältnisse/ "Reislamisierung" im Falle des Falles/ Solidarisierung und durch Zuzug konservativer Glaubensbrüder nicht besser? Hat nicht ganz Europa die gleichen Erfahrungen gemacht? Naiv + restpolitische Korrektheit zur Beschwichtigung. Dann sagt man halt einfach nichts dazu, aber das muss nicht sein. China kennt solche Restkorrektheiten bekanntlich nicht und ist da völlig gnadenlos..
Islamist milieus – including strategically placed jihadists – have spent years undermining western societies and their foundational values.
True Islamophobia lies in failing to distinguish between those who wish to integrate peacefully into the West and those who enter to abuse its systems and destroy its values.
Why do we need to strengthen the West? Because otherwise the tyrants win.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Joa, größte Schwäche ist sicher, dass er keine selbstkritische Verbindung herstellt zwischen Liberalismus und dem Wokeismus, der Islamisierung und sonstigen inneren Zersetzungserscheinungen, die er kritisiert.
Dass er unseren deutschen Schuldkult nicht anspricht, finde ich in dem Zusammenhang sogar vernachlässigbar, weil es ja um den Westen insgesamt geht.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Abraxas hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Aug 2026, 12:09
Freedom’s most important word is “no.” Dissent is self-determination. It is liberating to say: “No, I see it differently.” With “no,” the freedom to think and act begins. The freedom to say no stands in stark contrast to the unfreedom of having to say yes. Democracies are no-saying societies. Dictatorships are yes-saying societies. Liberty is inherently critical of authority; it permits and encourages contradiction – precisely what autocrats cannot abide. That is why dictators wish to weaken the West.
Das is so wahr. Und hier ist man gefühlt auch genötigt ja zu sagen, sonst hat das Konsequenzen.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

husefak hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Aug 2026, 13:05
Abraxas hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Aug 2026, 12:09
Freedom’s most important word is “no.” Dissent is self-determination. It is liberating to say: “No, I see it differently.” With “no,” the freedom to think and act begins. The freedom to say no stands in stark contrast to the unfreedom of having to say yes. Democracies are no-saying societies. Dictatorships are yes-saying societies. Liberty is inherently critical of authority; it permits and encourages contradiction – precisely what autocrats cannot abide. That is why dictators wish to weaken the West.
Das is so wahr. Und hier ist man gefühlt auch genötigt ja zu sagen, sonst hat das Konsequenzen.
Das ist noch eine weitere Problematik in der aktuellen Entwicklung. Wir schaffen unsere eigenen demokratischen Errungenschaften Stück für Stück ab.

Am liebsten würde die Republik ja Sachsen-Anhalt verbieten, "nein" zu sagen.

Klar, Linke werden sagen, die AfD möchte die Demokratie zerstören. Da sind wir halt wieder bei der inneren Zerrissenheit, aus der ich auch keinen Ausweg mehr sehe in unserer fragmentierten Gesellschaft. Und ja, das geht leider tatsächlich voll auf die Kappe des Liberalismus.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Weltraumsoldat hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Aug 2026, 13:10
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Das ist noch eine weitere Problematik in der aktuellen Entwicklung. Wir schaffen unsere eigenen demokratischen Errungenschaften Stück für Stück ab.

Am liebsten würde die Republik ja Sachsen-Anhalt verbieten, "nein" zu sagen.

Klar, Linke werden sagen, die AfD möchte die Demokratie zerstören. Da sind wir halt wieder bei der inneren Zerrissenheit, aus der ich auch keinen Ausweg mehr sehe in unserer fragmentierten Gesellschaft. Und ja, das geht leider tatsächlich voll auf die Kappe des Liberalismus.
Welche Demokratie denn genau? Wo sind die Diskussionen zweier oder mehrerer Teilnehmer mit unterschiedlichen Meinungen auf Augenhöhe, die man evtl. auch mal ohne Konsens verläßt, aber den anderen respektiert? Wo sind die Ideen und Lösungen, die diesen Dialogen entspringen? Ich sehe nur Maßnahmen zur Erhaltung der Machtverhältnisse und des Status Quo.

Jahrelang der Jugend einen Würgereiz anerziehen, wenn das Wort Deutschland fällt, aber jetzt mit "dein Vaterland braucht dich" für Wehrpflicht werben. Kannste dir nicht ausdenken. Ich will den Staat als Dienstleister am Bürger und des Volkes, nicht als Erziehungsberechtigten, dafür zahle ich keine Steuern.

Die Meinungsfreiheit besteht noch auf dem Papier, aber wehe es ist nicht die richtige. Zensur und Unterdrückung wird die Tür immer weiter geöffnet, selbst Nachbarländer schauen sich das schon mit hochgezogener Augenbraue an.

Heutzutage wird man zum Feind, wenn man sich dieser Gleichschaltung entziehen will. Es ist gefühlt eine Diktatur "der Guten", die die kommende Diktatur der Fremden vorbereitet. In D leben ist einfach nur noch frustrierend in Anbetracht dieser Aussichten.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

husefak hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Aug 2026, 13:41
Weltraumsoldat hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Aug 2026, 13:10
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Das ist noch eine weitere Problematik in der aktuellen Entwicklung. Wir schaffen unsere eigenen demokratischen Errungenschaften Stück für Stück ab.

Am liebsten würde die Republik ja Sachsen-Anhalt verbieten, "nein" zu sagen.

Klar, Linke werden sagen, die AfD möchte die Demokratie zerstören. Da sind wir halt wieder bei der inneren Zerrissenheit, aus der ich auch keinen Ausweg mehr sehe in unserer fragmentierten Gesellschaft. Und ja, das geht leider tatsächlich voll auf die Kappe des Liberalismus.
Welche Demokratie denn genau? Wo sind die Diskussionen zweier oder mehrerer Teilnehmer mit unterschiedlichen Meinungen auf Augenhöhe, die man evtl. auch mal ohne Konsens verläßt, aber den anderen respektiert? Wo sind die Ideen und Lösungen, die diesen Dialogen entspringen? Ich sehe nur Maßnahmen zur Erhaltung der Machtverhältnisse und des Status Quo.

Jahrelang der Jugend einen Würgereiz anerziehen, wenn das Wort Deutschland fällt, aber jetzt mit "dein Vaterland braucht dich" für Wehrpflicht werben. Kannste dir nicht ausdenken. Ich will den Staat als Dienstleister am Bürger und des Volkes, nicht als Erziehungsberechtigten, dafür zahle ich keine Steuern.

Die Meinungsfreiheit besteht noch auf dem Papier, aber wehe es ist nicht die richtige. Zensur und Unterdrückung wird die Tür immer weiter geöffnet, selbst Nachbarländer schauen sich das schon mit hochgezogener Augenbraue an.

Heutzutage wird man zum Feind, wenn man sich dieser Gleichschaltung entziehen will. Es ist gefühlt eine Diktatur "der Guten", die die kommende Diktatur der Fremden vorbereitet. In D leben ist einfach nur noch frustrierend in Anbetracht dieser Aussichten.
Wie gesagt, du beschreibst ja hier die Auflösungserscheinungen innerhalb unserer Demokratie. Dass die Demokratie in Deutschland zunehmend dysfunktional ist, wird denke ich immer mehr Menschen bewusst. Aber ich würde nicht so weit gehen zu sagen, dass es hier gar nichts Positives mehr gibt, was man bewahren oder wieder verbessern könnte.
Diskussionen können wir hier z. B. noch führen. Internet ist ja zum Glück nicht abgeschaltet. Podcasts mit Höcke und Siegmund auch (noch) nicht verboten etc.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Weltraumsoldat hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Aug 2026, 14:04
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Wie gesagt, du beschreibst ja hier die Auflösungserscheinungen innerhalb unserer Demokratie. Dass die Demokratie in Deutschland zunehmend dysfunktional ist, wird denke ich immer mehr Menschen bewusst. Aber ich würde nicht so weit gehen zu sagen, dass es hier gar nichts Positives mehr gibt, was man bewahren oder wieder verbessern könnte.
Diskussionen können wir hier z. B. noch führen. Internet ist ja zum Glück nicht abgeschaltet. Podcasts mit Höcke und Siegmund auch (noch) nicht verboten etc.
Ja, klar, wir hier unter uns. Aber schon in der Firma sage ich aus Gründen nicht was ich wirklich denke, und finde es schlimm. Ich vertrete ja keine extremen Meinungen, das ist einfach gesunder Menschenverstand.

Meinte das auch eher auf politischer Ebene. Die Brandmauer mit allem drumherum hat soviel an Dialog kaputtgemacht. Und ja, das Pendel schlägt wieder ein wenig zurück und man kann nur hoffen das es weiter Fahrt aufnimmt.

Trotzdem bleibt es in naher Zukunft schwierig. Wie soll der ganze Bums denn weitergehen? Hast du den Artikel mit den Sozialabgaben und wer wie beiträgt gelesen? Denkst du das eingewanderte Flüchtlinge Arbeitskräfte oder gar automatisch Fachkräfte sind? Und die zahlreichen Kinder dieser Arbeits-/Fach-/Sozialamtskräfte bei ihrem bekannten typischen Schul- und Gesellschaftsverhalten in Zukunft eher zu Sozialabgaben oder -ausgaben beitragen? Ich seh da echt schwarz, wenn D und Europa sich nicht endlich berappelt und die Fehler mit der Armutsmigration einsieht und nachhaltig abstellt.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

husefak hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Aug 2026, 13:41
Weltraumsoldat hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Aug 2026, 13:10
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Das ist noch eine weitere Problematik in der aktuellen Entwicklung. Wir schaffen unsere eigenen demokratischen Errungenschaften Stück für Stück ab.

Am liebsten würde die Republik ja Sachsen-Anhalt verbieten, "nein" zu sagen.

Klar, Linke werden sagen, die AfD möchte die Demokratie zerstören. Da sind wir halt wieder bei der inneren Zerrissenheit, aus der ich auch keinen Ausweg mehr sehe in unserer fragmentierten Gesellschaft. Und ja, das geht leider tatsächlich voll auf die Kappe des Liberalismus.
Welche Demokratie denn genau? Wo sind die Diskussionen zweier oder mehrerer Teilnehmer mit unterschiedlichen Meinungen auf Augenhöhe, die man evtl. auch mal ohne Konsens verläßt, aber den anderen respektiert? Wo sind die Ideen und Lösungen, die diesen Dialogen entspringen? Ich sehe nur Maßnahmen zur Erhaltung der Machtverhältnisse und des Status Quo.

Jahrelang der Jugend einen Würgereiz anerziehen, wenn das Wort Deutschland fällt, aber jetzt mit "dein Vaterland braucht dich" für Wehrpflicht werben. Kannste dir nicht ausdenken. Ich will den Staat als Dienstleister am Bürger und des Volkes, nicht als Erziehungsberechtigten, dafür zahle ich keine Steuern.

Die Meinungsfreiheit besteht noch auf dem Papier, aber wehe es ist nicht die richtige. Zensur und Unterdrückung wird die Tür immer weiter geöffnet, selbst Nachbarländer schauen sich das schon mit hochgezogener Augenbraue an.

Heutzutage wird man zum Feind, wenn man sich dieser Gleichschaltung entziehen will. Es ist gefühlt eine Diktatur "der Guten", die die kommende Diktatur der Fremden vorbereitet. In D leben ist einfach nur noch frustrierend in Anbetracht dieser Aussichten.
Ja. Was man nicht will, das funktioniert auch nicht. Alternativlos. Jeglicher Debatte entzogen. So wird hierzulande doch seit Jahren Politik gemacht. Bestätigt wird das durch die eigenen Experten um dem ganzen einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben.

Die letzten Atomkraftwerke werden abgeschaltet weil sie nicht reaktivierbar wären. Flüchtlinge kommen weil man Grenzen nicht schützen kann. Klimamaßnahmen sind sowieso alternativlos und Klimaflüchtlinge auch, denn, wo sollen die dann wohnen?

Debatten werden aktiv unterdrückt und nicht geführt, obwohl man weiß, dass es offenen Redebedarf geben würde. Ganz einfach weil die Kaste, die in Politik, ÖRR, großen Teilen der Presse, Universitäten, Kunst und Kulturbetrieb und staatlich gepamperter (N)GO's das Sagen hat, das nicht möchte. Man hat sich die Macht Jahrzehnte systematisch erarbeitet und denkt gar nicht daran etwas davon abzugeben oder Zugeständnisse zu machen.

Besonders ulkig vor dem Hintergrund, dass Jürgen Habermas' (Säulenheiliger der linksliberalen BRD) Theorie des kommunikativen Handelns vorsieht, dass gleichberechtigte Partner, ohne Zwang, durch das bessere Argument einen gemeinsamen Konsens finden.
Das haben sie genau so lang vertreten und bei den naiven freigiebigen Konservativen Teilhabe und Fairness eingefordert, bis sie selbst die Hegemonie errungen hatten und der Marsch durch die Institutionen abgeschlossen war..

Lieber spaltet man die gesamte Gesellschaft und teilt diese in Gut und Böse sein. Schießt mit Kanonen auf Spatzen und setzt den minimalsten Abweichler mit dem für sie schlimmsten Menscheitsverbrechen der Weltgeschichte gleich. Wer gern an dem Selbstverständnis als Kulturnation, das man 2010 noch hatte, festhalten möchte, soll nach Merkels Putsch zur Willensnation und "der Herrschaft des Unrechts" (Seehofer) auf einmal kriminalisiert werden.

5 zu 1 Konstellationen in Talk-Shows, Framing-Manuals im ÖRR, moralische Erpressung und notfalls blanke Gewalt auf der Straße durch die geduldeten Jungs fürs Grobe. Unliebsames wird erst berichtet wenn es gar nicht mehr anders geht und auch dann manchmal nicht und wenn, natürlich nur höchst selektiv.
Zu allem Überfluss setzen sich diese Menschen in ihrer Hybris noch mit der liberalen Demokratie per se gleich und diese könne nur mit ihnen und genau auf diese Spielart funktionieren, sonst drohe die Machtergreifung.

Eine freie Meinung kann man sich nur als Selbständiger mit genügend Geld für einen Rechtsbeistand leisten. Und selbst dann kriegt man schlechte Online-Bewertungen, wird in der Nachbarschaft mit Flugblättern geoutet und bekommt das Haus vollgeschmiert/ die Scheiben eingeschmissen, wenn man öffentlichkeitswirksam Position bezieht.

Dieses Land ist ein ganz schlechter Witz. Aber dieses Mal hat man den Bogen überspannt. Eine zerbombte Stadt kann man wieder aufbauen, aber wenn die Hälfte der Berliner Drittklässler nicht mal die Mindestanforderungen schafft, man Millionen Pässe wie Kamelle verschenkt und eine komplett fragmentierte Gesellschaft erschaffen hat, dann ist einfach game over. Man weiß nur noch nicht ob man wenigstens schadenfroh beobachten soll, wie sämtliche Glaubenssätze dieser Kindmenschen pulverisiert werden und an der Wirklichkeit zerschellen..
Hustleröder!
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

https://taz.de/Jason-Arday/!6205057/

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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

https://www.welt.de/politik/deutschland ... anken.html
Linke Parteien wollen AfD-Wähler mit Sozialpolitik zurückgewinnen. Eine Studie zeigt jetzt, ob die verbreitete These von AfD-Unterstützern als Modernisierungsverlierer zutrifft.
...
In der Wissenschaft ist diese These bereits seit Langem umstritten. In der multidisziplinären Fachzeitschrift „Plos One“ ist nun eine Studie der Sozialwissenschaftler Martin Schröder, Moritz Rehm und Anja Röcke erschienen, deren Ergebnisse dieser These erneut deutlich widersprechen. Demnach spielt die Sorge über Zuwanderung für die AfD-Unterstützung eine weitaus größere Rolle als ökonomische Not oder die Angst davor.
...
Wer über die Zuwanderung nach Deutschland besorgt ist, hat laut Studie eine etwa zehnfach erhöhte Chance, die AfD zu unterstützen – und zwar unabhängig davon, wie zufrieden, reich, gebildet oder zuversichtlich diese Person ist. Dies zeigt eine Analyse von mehr als 110.000 Befragungen von knapp 32.000 Personen aus dem Sozio-oekonomischen Panel, einer repräsentativen Wiederholungsbefragung von Privathaushalten in Deutschland. Die Daten wurden zwischen 2014 und 2024 erhoben.

Ich hätte die Studie dafür jetzt nicht gebraucht, aber gut. Immerhin ist es eine sehr umfangreiche und aussagekräftige Studie. Die Rotgrünen werden natürlich trotzdem weiter Wahlkampf damit machen, dass man die AfD-Verlierer nur damit in den Griff bekommt, indem man die Umverteilung steigert. Und die CDU hat schon alles getan, weil die Migrationswende ja erfolgreich umgesetzt wurde, lel.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Passend dazu



Aber vermutlich einfach alle ungebildet dort....
Karl Lagerfeld hat geschrieben:Wer die 100kg nicht 8 mal auf der Bank drückt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Karl_Lagerfeld hat geschrieben: zum Beitrag navigieren23. Aug 2026, 09:43 Passend dazu



Aber vermutlich einfach alle ungebildet dort....
Junge, die Kommentare schon wieder
Schon komisch, dass die Angst vor Migranten immer ausgerechnet da am stärksten ist, wo eigentlich am wenigsten leben würden ...
Fast so als müsste man die Menschen einfach nur mal kennenlernen!
Das ist auch so eine weitere Lieblingsthese von links. Schon seit vielen Jahren bzgl. Ostdeutschland.

Fragt sich nur, weshalb auch in Westdeutschland mittlerweile die AfD die stärkste Partei ist, wo man sie schon alle kennengelernt hat *drehsmilie*
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

https://www.bild.de/politik/ausland-und ... er_Current
Mullahs legen Briten-Kraftwerk vier Tage lahm
Der Angriff kam urplötzlich und er ist absolut beispiellos: Wie der britische „Telegraph“ berichtet (gehört wie BILD zur Axel Springer SE), haben iranische Hacker ein britisches Kraftwerk vier Tage lang lahmgelegt! Aus Sicherheitsgründen wollten die Quellen dem „Telegraph“ nicht sagen, welche Anlage betroffen war. Es wird aber angenommen, dass es sich um ein kleineres Kraftwerk gehandelt hat.

Die britische Stromversorgung war von dem Angriff nicht beeinträchtigt. Weswegen davon auszugehen ist, dass es den Cyberkriminellen nicht darum ging, der Bevölkerung zu schaden. Trotzdem ist der Vorfall besorgniserregend. Denn der britischen Regierung sollte gezeigt werden: Wenn wir wollen, kommen wir bei euch rein!
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Weltraumsoldat hat geschrieben: zum Beitrag navigieren23. Aug 2026, 09:57 Fragt sich nur, weshalb auch in Westdeutschland mittlerweile die AfD die stärkste Partei ist, wo man sie schon alle kennengelernt hat *drehsmilie*
In welchen Bundesländern in Westdeutschland ist das der Fall?

https://dawum.de/Hessen/
https://dawum.de/Nordrhein-Westfalen/
https://dawum.de/Saarland/
https://dawum.de/Baden-Wuerttemberg/
https://dawum.de/Niedersachsen/
https://dawum.de/Hamburg/
https://dawum.de/Rheinland-Pfalz/
https://dawum.de/Bayern/
Masseschrei
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Geschrieben für einen bestimmten Beruf, aber fand das sehr gut zu lesen.

5.3 Shrinking the pie

Even though our profession is characterized by non-rivalry, we sometimes act as if we have huge rivalry – as if making others lose automatically causes us to win. The worst example is the anonymous trashing of our colleagues on internet forums. Such forums are the cancer of our profession. They lambast others’ work, their character, and their personal lives, sometimes involving sexist or racist comments. No other profession to my knowledge has such forums. Our students, our executive education clients, our university administrators, those who donate to our school, and companies who sponsor conferences and best paper prizes would be aghast if they saw this side of our profession.

Our profession is enhanced by criticism and challenge, but only within a framework of accountability. A discussion is public, so if a discussant is below the belt, her own reputation is harmed. A referee report is anonymous to the authors, but visible to the Editor. But message forums allow people to post false allegations with zero consequences. Doing so is like urinating in a swimming pool. It can be done without anyone noticing it's you, spreads easily, and can't be easily taken back. The damage only subsides once everything is sufficiently diluted, which takes years.

Now one might claim it's OK to read these forums, as long as you don't post on them, but doing so contributes to advertising revenue. Is a platform where our colleagues get vilified something we really want to support? We might instead argue that reading them is a way to obtain information about the profession. But by trying to ‘rationalize’ it this way, we're telling ourselves ‘rational lies’. Ours is a profession characterized by evidence. We can't publish a conclusion without it being based on research, which has been vetted diligently by a review team. These forums allow people to post claims without any substantiation; while we might think we'll apply the appropriate discounting, once you've heard an allegation, it's difficult to unhear it even if false. There are far more reliable channels to keep abreast of what's going on.14 And viewing such forums pollutes the reader with endless negativity or – worse – misinforms our decisions (e.g. we might not submit to a journal if we believe it's biased, or approach a professor if he's been labelled a predator). If you step into a swimming pool in which others have urinated, you get contaminated yourself.

A second way in which we practice rivalry is through Schadenfreude. If someone's paper is destroyed in a discussion, overturned, or retracted, we're secretly delighted – particularly if it's a high-profile person. We think reducing their slice leaves more of the pie for us. But the entire pie shrinks if outsiders view academic research as irreplicable. If a paper is indeed irreplicable or flawed, the researchers who point this out are creating a public good. However, we often react positively due to the embarrassment for the original authors, not because the criticism helps science evolve.

Third, we can shrink the pie through being territorial about our own agenda. If we work in (say) sustainable finance, we want to position ourselves as the only academic expert in sustainable finance. We refuse to disseminate others’ work; in contrast, we may trash it. But reducing our colleagues’ slice of the pie doesn't mean more for us – instead, the pie will be grabbed by others outside our profession. Companies, consultancies, and think tanks are all putting out their own research. While some practitioner papers are informative, most don't aim to be a scientific analysis of the data but to support the organization's pre-existing position or yield a conclusion that the public likes and thus boosts its image. These organizations may not have the expertise or incentives to produce high-quality research, but they certainly have the resources to market it. If we don't promote the research of our profession as a whole because we're only focused on tooting our own horn, this leaves the rest of the pie up for grabs – and it will be grabbed, by companies and consultancies.

A lion can't catch a springbok in a race. So the lion waits for springboks to fight with each other and then attacks. I don't want to be apocalyptic, but our entire profession is under attack. Corporations are now developing their own executive education programs. The move to online education means that whatever teaching requirements we retain can be met by fewer people, so the profession is likely significantly over-capacity. The public – which includes both users and funders of academic research – doesn't recognize the value of research, both because it gets crowded out by practitioner studies that exploit their confirmation bias, and also because the petty fights we get into with each other give the impression that no one agrees and so there's nothing to learn from academia (see also Schoar, 2020). Of course, healthy dissent is to be encouraged if people reach different conclusions – but, each year, our profession pushes out the frontier of knowledge and we agree much more than we disagree. For example, the consensus from a broad stream of research is that share buybacks are much less value destructive than politicians and talking heads claim them to be – but academia is having very little impact on this debate and so unwarranted regulation is a real possibility.

If we don't stand up for our own profession or, worse, actively try to destroy it, we ourselves will lose in the long term. The schools of the future may be teaching schools. Indeed, such schools are already starting to crop up, with few research requirements aside from developing case studies. If research is irrelevant, why should students or donors pay for it?

Despite these threats, the scenario is far from a doomsday one. We have the power to help our colleagues create knowledge and to disseminate their research. Our time is a scarce resource, and we face our own creation and dissemination pressures. But the beauty of gifts of unequal value is that public goods can be created at little cost to ourselves – seemingly small actions make a big difference. The main barrier isn't so much time, but a mindset shift – from a zero-sum mentality to thinking proactively about how we can advance our profession.

One such gift is kindness. This doesn't mean telling white lies – if we're asked to discuss a paper with serious flaws, it's our duty to point them out. Not to do so is unkind to the authors, otherwise they send a flawed paper to a journal, as well as being a disservice to the conference. But even harsh criticisms can be given in a constructive way15 – yet sometimes the discussant thinks he can boost his reputation by slamming the (usually junior) author, like a bully who beats up little kids in the school playground. And like in the playground, it's tempting to weigh in ourselves – to be the thermometer that reflects the temperature around us – but we have the power to be a thermostat and affect the temperature. In the Q&A following discussions that went overboard, I've seen audience members politely, but firmly, explain why the main criticism is invalid – to defend those unable to defend themselves.16

Other gifts of unequal value involve small acts of awareness. After a discussion, it's tempting to respond to at least the main criticism, but I've seen authors remark that the session is running late and forgo the opportunity to respond so other papers get their full time. Presenters and discussants have voluntarily shortened their own talks for the same reason. The effect of these actions goes far beyond providing a few extra minutes to the later papers. They change the temperature of a conference from being about marketing your own research to listening to others’. This then inspires the audience to think about how they can be a thermostat themselves.

Some acts of awareness involve talking to a conference attendee who's alone at a conference cocktail party. I don't want this to come across as an ‘adopt an introvert’ project, but to highlight how such awareness can have an outsized effect. During the second evening of the Utah Winter Finance conference, there's no scheduled dinner to allow professors to form their own groups. One group noticed I knew virtually no one as I was a PhD student. They kindly invited me to their dinner even though it meant they now had too many people for the car and we had to take a taxi. When the bill came, a professor remarked that I won't have a research budget and should pay less than everyone else.

In the third summer of my PhD, I was grateful to be invited to the NBER Summer Institute. I was at the dinner the evening before the conference. A social psychologist studying human behavior would have a field day at NBER dinners. When it's time to move from the drinks to the dinner, no one sits down. They wait for the big shots to seat themselves first and then they rush to sit at the same table. Then, when you're at the table, you hang on their every word and laugh as audibly as you can at their attempted jokes.

There was an assistant professor at my table. She should have talked to everyone else at the table instead of a PhD student; she wasn't even sitting next to me so had no obligation to do so. Yet she struck up a lengthy conversation, showed genuine interest in my research, and looked at my website after the conference and dropped me a note saying she found my capital structure paper interesting (at the time, it had ‘limits to arbitrage’ in the title). This was Wei Jiang, and we ended up writing two papers together, one on limits to arbitrage. At the time, she couldn't have calculated that there'd be any instrumental benefit to such a conversation. But, at the risk of repeating myself yet again, actions taken for intrinsic reasons might end up benefiting us unexpectedly.

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/fima.12387
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