Du hast es nicht verstanden.BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:55Du hast es nicht verstandenStefan@05 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:54Ist doch stark. Glückwunsch.BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:49
Tse, aus dem Weg!!!
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Börse/Finanzen/Geldanlagenthread
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread
So unterschiedlich kann das sein. Mich kitzelt selten etwas, beziehungsweise bin ich nur schwer zu überzeugen, dass ich diesen oder jenen Wert unbedingt im Depot brauche. Eine Ausnahme sind Spekulationen und Zocks, bei denen ich ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis sehe. Diese spiele ich allerdings mit deutlich weniger Kapital als meine Basisinvestitionen.GehHörLos hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:27 Ich bin immernoch total anfällig für diese "Jetzt noch schnell rein" Titel aber seit meinem grossen Depotumbau und der massiven Reduktion von Positionen und damit einhergehend werttechnisch größeren Positionen, sind eben auch minimale relative Renditen absolut betrachtet mal eben Monatsgehälter in Deutschland.
So z.B. Meta über wenige Wochen etwas über 14%, Sparplan läuft weiterhin.
Klar ist aber auch, was nach oben geht, kann auch nach unten kippen. Deshalb habe ich wenige Einzelaktien aber aus jedem Sektor mindestens 1-2 wirkliche Dickschiffe geparkt.
Nach wie vor sind jedoch 45% ETF und allein 40% ein MSCI World.
Es lässt mich ruhiger schlafen, auch wenn es immer wieder kitzelt in den Fingern. Ich habe aber aktuell ohnehin nur noch wenig Cash (10%).
► Text anzeigen
Bei Letzteren steige ich schrittweise ein. Mein Ziel ist es – ganz ähnlich wie bei deiner Meta-Position –mit 25.000 bis 40.000 Euro reinzugehen. Wenn sich am grundlegenden Geschäft nichts ändert, habe ich vor, diese Aktien mindestens drei bis fünf Jahre zu halten. Auf einen Schlag, so wie du es machst, kaufe ich eine Position nie voll. Das kann zwar dazu führen, dass ich am Ende weniger stark investiert bin, als ich eigentlich wollte, aber das nehme ich dann eben in Kauf.
Besonders mit vermeintlichen Schnäppchen (Value Traps) – also Aktien mit hoher Dividendenrendite und niedrigem KGV – bin ich nie warm geworden da wittere ich spätestens zwei Quartale später immer eine Horrornachricht.
Siemens zähle ich mal nicht zu Dividende weil trotzdem unter 2%
Cash wozu ich alles unter 5% angelegte zähle, aber etwa 65%
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread
Stefan@05 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 16:06Du hast es nicht verstanden.
Als professioneller Börsenberater sehe ich dieses Phänomen leider fast täglich – besonders im Zeitalter von Social Media und selbsternannten „Finanzgurus“. Wenn ein Analyst oder Trader gebetsmühlenartig von „+150 % Profit“ oder „500 % Performance in drei Monaten“ spricht, aber konsequent die dazugehörigen absoluten Euro- oder Dollar-Beträge verschweigt, sollten bei jedem seriösen Anleger sofort die Alarmglocken schrillen.
Diese Praxis schadet der Glaubwürdigkeit massiv und lässt absolut keinen Rückschluss auf echte fachliche Kompetenz zu. Hier ist die schonungslose Analyse, warum das so ist:
### 1. Das „Garagen-Trader-Szenario“ (Die Relevanz der Positionsgröße)
Prozentuale Gewinne sind extrem geduldig und lassen sich auf Kleinstbeträge anwenden. Ein Gewinn von **300 %** klingt spektakulär. Wenn dieser Gewinn jedoch mit einem Einsatz von 50 € erzielt wurde, sprechen wir über einen absoluten Ertrag von 150 €.
* **Das Problem:** Mit winzigen Summen kann jeder extreme Risiken eingehen, weil ein Totalverlust schmerzfrei verkraftet werden kann.
* **Die Realität:** Wirkliche Kompetenz im Portfoliomanagement zeigt sich erst, wenn Strategien skalierbar sind. Es ist eine völlig andere psychologische und handwerkliche Leistung, 10 % Rendite auf ein Vermögen von 100.000 € zu erwirtschaften, als 100 % auf ein Spielgeld-Konto von 500 €. Wer absolute Zahlen verschweigt, kaschiert meist, dass er nur mit Taschengeld agiert.
### 2. Der Überlebensbias und das „Multi-Konto-Spiel“ (Survivorship Bias)
Ohne absolute Beträge und eine lückenlose Offenlegung des *Gesamtdepots* lässt sich die Performance spielend leicht manipulieren. Eine beliebte Masche unlauterer Akteure sieht so aus:
1. Es werden zehn verschiedene, hochspekulative Kleinstpositionen (z. B. Hebelzertifikate oder volatile Small Caps) mit je 100 € eröffnet.
2. Neun dieser Positionen stürzen ab oder erleiden einen Totalverlust (jeweils -100 %).
3. Eine einzige Position explodiert und macht +400 %.
4. **Die Veröffentlichung:** Der Analyst feiert lautstark seinen „400 % Gewinntrade“. Dass das Gesamtdepot im Minus ist, wird verschwiegen.
Ohne den absoluten Bezugsrahmen des Gesamtkontos ist eine prozentuale Einzelbetrachtung völlig wertlos.
### 3. Transaktionskosten fressen Kleinstgewinne auf
An der Börse gibt es keine kostenlosen Trades. Ordergebühren, Spreads (die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufspreis) und Steuern fallen immer an.
Wenn jemand mit einem 200-€-Konto einen prozentualen Gewinn von 20 % (+40 €) erzielt, dabei aber 15 € für Kauf- und Verkaufsprovisionen bezahlt hat, schrumpft der reale Gewinn auf ein Minimum. Erst absolute Zahlen legen offen, ob eine Strategie nach Abzug aller realen Kosten überhaupt rentabel ist.
### 4. Das Liquiditäts- und Slippage-Problem
Ein vermeintlich genialer Analyst empfiehlt eine extrem illiquide Aktie (einen sogenannten Pennystock). Er kauft selbst für 100 € und treibt den Kurs durch seine Empfehlung kurzfristig um 80 % nach oben. Er verbucht prozentual einen riesigen Erfolg.
Würde er jedoch versuchen, diese Strategie mit 50.000 € umzusetzen, würde er:
* beim Kauf den Kurs selbst massiv nach oben treiben (**Slippage**), was seinen Einstiegspreis verschlechtert.
* beim Verkauf keinen Abnehmer für so eine große Position finden, ohne den Kurs wieder ins Bodenlose stürzen zu lassen.
> **Fazit für die Praxis:**
> Prozentuale Angaben sind in der professionellen Analyse wichtig, um die Effizienz von Kapital zu vergleichen (z. B. Benchmark-Vergleiche mit dem S&P 500). Sie werden jedoch erst dann seriös, wenn sie im Kontext eines **auditierten Gesamtdepots** und mit transparenten absoluten Werten präsentiert werden. Wer nur die Prozent-Rosinen pickt, betreibt Marketing, kein seriöses Asset Management. Ein echter Profi legt seine Karten – und seine absoluten Zahlen – offen.
>
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread
Du hast es nicht verstanden. Ich würde niemals!!! wegen 3 Euro 20 hier etwas posten. Aber ich mache mich halt nicht nackig. Thats it. Und jeder der hier etwas beisteuert weiss, dass ich keine Position unter 1000 Euro habe und Crowdstrike mal ne ordentliche Position war. Aber es ist egal. Ich wollte dir nur sagen... Ich beglückwünsche dich. Thats it. Ich muss nicht deine Penisgröße wissen.BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 16:21Als professioneller Börsenberater sehe ich dieses Phänomen leider fast täglich – besonders im Zeitalter von Social Media und selbsternannten „Finanzgurus“. Wenn ein Analyst oder Trader gebetsmühlenartig von „+150 % Profit“ oder „500 % Performance in drei Monaten“ spricht, aber konsequent die dazugehörigen absoluten Euro- oder Dollar-Beträge verschweigt, sollten bei jedem seriösen Anleger sofort die Alarmglocken schrillen.
Diese Praxis schadet der Glaubwürdigkeit massiv und lässt absolut keinen Rückschluss auf echte fachliche Kompetenz zu. Hier ist die schonungslose Analyse, warum das so ist:
### 1. Das „Garagen-Trader-Szenario“ (Die Relevanz der Positionsgröße)
Prozentuale Gewinne sind extrem geduldig und lassen sich auf Kleinstbeträge anwenden. Ein Gewinn von **300 %** klingt spektakulär. Wenn dieser Gewinn jedoch mit einem Einsatz von 50 € erzielt wurde, sprechen wir über einen absoluten Ertrag von 150 €.
* **Das Problem:** Mit winzigen Summen kann jeder extreme Risiken eingehen, weil ein Totalverlust schmerzfrei verkraftet werden kann.
* **Die Realität:** Wirkliche Kompetenz im Portfoliomanagement zeigt sich erst, wenn Strategien skalierbar sind. Es ist eine völlig andere psychologische und handwerkliche Leistung, 10 % Rendite auf ein Vermögen von 100.000 € zu erwirtschaften, als 100 % auf ein Spielgeld-Konto von 500 €. Wer absolute Zahlen verschweigt, kaschiert meist, dass er nur mit Taschengeld agiert.
### 2. Der Überlebensbias und das „Multi-Konto-Spiel“ (Survivorship Bias)
Ohne absolute Beträge und eine lückenlose Offenlegung des *Gesamtdepots* lässt sich die Performance spielend leicht manipulieren. Eine beliebte Masche unlauterer Akteure sieht so aus:
1. Es werden zehn verschiedene, hochspekulative Kleinstpositionen (z. B. Hebelzertifikate oder volatile Small Caps) mit je 100 € eröffnet.
2. Neun dieser Positionen stürzen ab oder erleiden einen Totalverlust (jeweils -100 %).
3. Eine einzige Position explodiert und macht +400 %.
4. **Die Veröffentlichung:** Der Analyst feiert lautstark seinen „400 % Gewinntrade“. Dass das Gesamtdepot im Minus ist, wird verschwiegen.
Ohne den absoluten Bezugsrahmen des Gesamtkontos ist eine prozentuale Einzelbetrachtung völlig wertlos.
### 3. Transaktionskosten fressen Kleinstgewinne auf
An der Börse gibt es keine kostenlosen Trades. Ordergebühren, Spreads (die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufspreis) und Steuern fallen immer an.
Wenn jemand mit einem 200-€-Konto einen prozentualen Gewinn von 20 % (+40 €) erzielt, dabei aber 15 € für Kauf- und Verkaufsprovisionen bezahlt hat, schrumpft der reale Gewinn auf ein Minimum. Erst absolute Zahlen legen offen, ob eine Strategie nach Abzug aller realen Kosten überhaupt rentabel ist.
### 4. Das Liquiditäts- und Slippage-Problem
Ein vermeintlich genialer Analyst empfiehlt eine extrem illiquide Aktie (einen sogenannten Pennystock). Er kauft selbst für 100 € und treibt den Kurs durch seine Empfehlung kurzfristig um 80 % nach oben. Er verbucht prozentual einen riesigen Erfolg.
Würde er jedoch versuchen, diese Strategie mit 50.000 € umzusetzen, würde er:
* beim Kauf den Kurs selbst massiv nach oben treiben (**Slippage**), was seinen Einstiegspreis verschlechtert.
* beim Verkauf keinen Abnehmer für so eine große Position finden, ohne den Kurs wieder ins Bodenlose stürzen zu lassen.
> **Fazit für die Praxis:**
> Prozentuale Angaben sind in der professionellen Analyse wichtig, um die Effizienz von Kapital zu vergleichen (z. B. Benchmark-Vergleiche mit dem S&P 500). Sie werden jedoch erst dann seriös, wenn sie im Kontext eines **auditierten Gesamtdepots** und mit transparenten absoluten Werten präsentiert werden. Wer nur die Prozent-Rosinen pickt, betreibt Marketing, kein seriöses Asset Management. Ein echter Profi legt seine Karten – und seine absoluten Zahlen – offen.
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread
Aus einem meiner Depots
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread
Stimme dir zu. Hab Meta tatsächlich schon vorher gehabt (aber nur 1000€ wie viele Positionen) und dann aufgestockt in 10 Tranchen über 3 Monate zu je 2500€ bei Rücksetzern.Hardy. hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 16:12So unterschiedlich kann das sein. Mich kitzelt selten etwas, beziehungsweise bin ich nur schwer zu überzeugen, dass ich diesen oder jenen Wert unbedingt im Depot brauche. Eine Ausnahme sind Spekulationen und Zocks, bei denen ich ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis sehe. Diese spiele ich allerdings mit deutlich weniger Kapital als meine Basisinvestitionen.GehHörLos hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:27 Ich bin immernoch total anfällig für diese "Jetzt noch schnell rein" Titel aber seit meinem grossen Depotumbau und der massiven Reduktion von Positionen und damit einhergehend werttechnisch größeren Positionen, sind eben auch minimale relative Renditen absolut betrachtet mal eben Monatsgehälter in Deutschland.
So z.B. Meta über wenige Wochen etwas über 14%, Sparplan läuft weiterhin.
Klar ist aber auch, was nach oben geht, kann auch nach unten kippen. Deshalb habe ich wenige Einzelaktien aber aus jedem Sektor mindestens 1-2 wirkliche Dickschiffe geparkt.
Nach wie vor sind jedoch 45% ETF und allein 40% ein MSCI World.
Es lässt mich ruhiger schlafen, auch wenn es immer wieder kitzelt in den Fingern. Ich habe aber aktuell ohnehin nur noch wenig Cash (10%).
► Text anzeigen
Bei Letzteren steige ich schrittweise ein. Mein Ziel ist es – ganz ähnlich wie bei deiner Meta-Position –mit 25.000 bis 40.000 Euro reinzugehen. Wenn sich am grundlegenden Geschäft nichts ändert, habe ich vor, diese Aktien mindestens drei bis fünf Jahre zu halten. Auf einen Schlag, so wie du es machst, kaufe ich eine Position nie voll. Das kann zwar dazu führen, dass ich am Ende weniger stark investiert bin, als ich eigentlich wollte, aber das nehme ich dann eben in Kauf.
Besonders mit vermeintlichen Schnäppchen (Value Traps) – also Aktien mit hoher Dividendenrendite und niedrigem KGV – bin ich nie warm geworden da wittere ich spätestens zwei Quartale später immer eine Horrornachricht.Meine einzige echte Dividendenaktie ist deswegen auch die Münchener Rück, die ich schon seit Ewigkeiten im Depot habe.
Siemens zähle ich mal nicht zu Dividende weil trotzdem unter 2%
Cash wozu ich alles unter 5% angelegte zähle, aber etwa 65%
Mein Anlagehorizont sind 10 Jahre aktuell.
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Keine Aufforderung zu handeln.
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread
Daa klingt tatsächlich mal nach einer Strategie und nicht nur nach "yolo, da muss ich rein weil fomo kickt"Hardy. hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 16:12So unterschiedlich kann das sein. Mich kitzelt selten etwas, beziehungsweise bin ich nur schwer zu überzeugen, dass ich diesen oder jenen Wert unbedingt im Depot brauche. Eine Ausnahme sind Spekulationen und Zocks, bei denen ich ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis sehe. Diese spiele ich allerdings mit deutlich weniger Kapital als meine Basisinvestitionen.GehHörLos hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:27 Ich bin immernoch total anfällig für diese "Jetzt noch schnell rein" Titel aber seit meinem grossen Depotumbau und der massiven Reduktion von Positionen und damit einhergehend werttechnisch größeren Positionen, sind eben auch minimale relative Renditen absolut betrachtet mal eben Monatsgehälter in Deutschland.
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Bei Letzteren steige ich schrittweise ein. Mein Ziel ist es – ganz ähnlich wie bei deiner Meta-Position –mit 25.000 bis 40.000 Euro reinzugehen. Wenn sich am grundlegenden Geschäft nichts ändert, habe ich vor, diese Aktien mindestens drei bis fünf Jahre zu halten. Auf einen Schlag, so wie du es machst, kaufe ich eine Position nie voll. Das kann zwar dazu führen, dass ich am Ende weniger stark investiert bin, als ich eigentlich wollte, aber das nehme ich dann eben in Kauf.
Besonders mit vermeintlichen Schnäppchen (Value Traps) – also Aktien mit hoher Dividendenrendite und niedrigem KGV – bin ich nie warm geworden da wittere ich spätestens zwei Quartale später immer eine Horrornachricht.Meine einzige echte Dividendenaktie ist deswegen auch die Münchener Rück, die ich schon seit Ewigkeiten im Depot habe.
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread
Ich bin optimistisch, Kauf 10x Medtronic 70,65€.
Position als Satelliten bis maximal 5k.
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread
Man lernt an der Börse eben doch am besten durch die eigenen Fehler.Sorrow66 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 18:10Daa klingt tatsächlich mal nach einer Strategie und nicht nur nach "yolo, da muss ich rein weil fomo kickt"Hardy. hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 16:12So unterschiedlich kann das sein. Mich kitzelt selten etwas, beziehungsweise bin ich nur schwer zu überzeugen, dass ich diesen oder jenen Wert unbedingt im Depot brauche. Eine Ausnahme sind Spekulationen und Zocks, bei denen ich ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis sehe. Diese spiele ich allerdings mit deutlich weniger Kapital als meine Basisinvestitionen.GehHörLos hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:27 Ich bin immernoch total anfällig für diese "Jetzt noch schnell rein" Titel aber seit meinem grossen Depotumbau und der massiven Reduktion von Positionen und damit einhergehend werttechnisch größeren Positionen, sind eben auch minimale relative Renditen absolut betrachtet mal eben Monatsgehälter in Deutschland.
So z.B. Meta über wenige Wochen etwas über 14%, Sparplan läuft weiterhin.
Klar ist aber auch, was nach oben geht, kann auch nach unten kippen. Deshalb habe ich wenige Einzelaktien aber aus jedem Sektor mindestens 1-2 wirkliche Dickschiffe geparkt.
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Bei Letzteren steige ich schrittweise ein. Mein Ziel ist es – ganz ähnlich wie bei deiner Meta-Position –mit 25.000 bis 40.000 Euro reinzugehen. Wenn sich am grundlegenden Geschäft nichts ändert, habe ich vor, diese Aktien mindestens drei bis fünf Jahre zu halten. Auf einen Schlag, so wie du es machst, kaufe ich eine Position nie voll. Das kann zwar dazu führen, dass ich am Ende weniger stark investiert bin, als ich eigentlich wollte, aber das nehme ich dann eben in Kauf.
Besonders mit vermeintlichen Schnäppchen (Value Traps) – also Aktien mit hoher Dividendenrendite und niedrigem KGV – bin ich nie warm geworden da wittere ich spätestens zwei Quartale später immer eine Horrornachricht.Meine einzige echte Dividendenaktie ist deswegen auch die Münchener Rück, die ich schon seit Ewigkeiten im Depot habe.
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In meiner Jugend war ich definitiv leichtgläubiger und fand viel Stuss „interessant“ – weil zur Dotcom-Zeit damals ALLES funktionierte. Trotzdem hatte ich dieses typische YOLO da muss ich jetzt rein, weil FOMO kickt-Gefühl (nur weil es irgendwer, der gut schreiben konnte, in einem Forum empfohlen hat) zum Glück nie.
Warum? Weil ich schon sehr früh eine wichtige Sache für mich begriffen habe. Wenn ein Wert in meinem Depot zu klein ist, nehme ich ihn einfach nicht ernst.
Selbst wenn sich so eine Mini-Position ein ( 5-Bagger oder mehr wird, ist das absolute Plus am Ende immer noch fast nichts. Man „betreut“ und verfolgt den Wert dann einfach nicht mit der Aufmerksamkeit, die eigentlich notwendig wäre.
Deshalb habe ich meine Strategie grundlegend vor langer Zeit geändert Ein Initial-Investment als Startposition einer neuen Aktie liegt bei mir standardmäßig bei 7,5k €
wenn ich vorhabe, die Position weiter aufzubauen. Bei so einer Summe muss ich mir vorher ganz genau überlegen, warum ich das mache und wie sicher ich mir bei dem Case eigentlich bin. Da ist nichts mit ich kauf mal eben zehnmal die Woche nach oder überhaupt 10 Werte neu due Woche, wie man es vielleicht bei einer 100- oder 500-Euro-Spielposition macht. Da braucht es Überzeugung, so eine Position auf 25-40k aufzubauen und vielleicht noch eine ganze Weile zu warten, bis das was wird.
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread
In der Dotcom Blase hab ich noch Lesen und Schreiben gelernt.
Plottwist, hat bis heute nicht geklappt.
Ich habe etwa 10.000€ in den letzten 5 Jahren verzockt.
Von den ganzen Pommesbuden aus Kanada und Co halte ich inzwischen auch Abstand. Aber ich gebe Hardy zu 100% recht, diese Fehler macht wohl fast jeder für sich selbst und lernt vielleicht draus. In paar Jahren bin ich hoffentlich auch abgekühlter. Wenn bis dahin 400-500.000 im Depot sind ist die Verantwortung über das Geld auch enorm, da sollte man eine gewisse Reife erlangt haben.
Plottwist, hat bis heute nicht geklappt.
Ich habe etwa 10.000€ in den letzten 5 Jahren verzockt.
Von den ganzen Pommesbuden aus Kanada und Co halte ich inzwischen auch Abstand. Aber ich gebe Hardy zu 100% recht, diese Fehler macht wohl fast jeder für sich selbst und lernt vielleicht draus. In paar Jahren bin ich hoffentlich auch abgekühlter. Wenn bis dahin 400-500.000 im Depot sind ist die Verantwortung über das Geld auch enorm, da sollte man eine gewisse Reife erlangt haben.
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread
15 k in den Sand gesetzt bisher, das 3- oder 4-fache locker gemacht und dazu gut Dividenden kassiert - you loose some, you make some.
Bin im großen und ganzen schon zufrieden mit der Ausbeute, obwohl man denkt aktuell geht ja eh alles bloß hoch.
Wird sich dann in der ersten größeren Krise erst zeigen, wie gut der Ansatz wirklich ist
Bin im großen und ganzen schon zufrieden mit der Ausbeute, obwohl man denkt aktuell geht ja eh alles bloß hoch.
Wird sich dann in der ersten größeren Krise erst zeigen, wie gut der Ansatz wirklich ist
