Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

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Stefan@05
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:55
Stefan@05 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:54
BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:49

Tse, aus dem Weg!!!

Screenshot_20260715_154754_TradeRepublic.jpg
Ist doch stark. Glückwunsch.
Du hast es nicht verstanden #05#
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Hardy.
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

GehHörLos hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:27 Ich bin immernoch total anfällig für diese "Jetzt noch schnell rein" Titel aber seit meinem grossen Depotumbau und der massiven Reduktion von Positionen und damit einhergehend werttechnisch größeren Positionen, sind eben auch minimale relative Renditen absolut betrachtet mal eben Monatsgehälter in Deutschland.
So z.B. Meta über wenige Wochen etwas über 14%, Sparplan läuft weiterhin.

Klar ist aber auch, was nach oben geht, kann auch nach unten kippen. Deshalb habe ich wenige Einzelaktien aber aus jedem Sektor mindestens 1-2 wirkliche Dickschiffe geparkt.
Nach wie vor sind jedoch 45% ETF und allein 40% ein MSCI World.

Es lässt mich ruhiger schlafen, auch wenn es immer wieder kitzelt in den Fingern. Ich habe aber aktuell ohnehin nur noch wenig Cash (10%).
► Text anzeigen
So unterschiedlich kann das sein. Mich kitzelt selten etwas, beziehungsweise bin ich nur schwer zu überzeugen, dass ich diesen oder jenen Wert unbedingt im Depot brauche. Eine Ausnahme sind Spekulationen und Zocks, bei denen ich ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis sehe. Diese spiele ich allerdings mit deutlich weniger Kapital als meine Basisinvestitionen.
​Bei Letzteren steige ich schrittweise ein. Mein Ziel ist es – ganz ähnlich wie bei deiner Meta-Position –mit 25.000 bis 40.000 Euro reinzugehen. Wenn sich am grundlegenden Geschäft nichts ändert, habe ich vor, diese Aktien mindestens drei bis fünf Jahre zu halten. Auf einen Schlag, so wie du es machst, kaufe ich eine Position nie voll. Das kann zwar dazu führen, dass ich am Ende weniger stark investiert bin, als ich eigentlich wollte, aber das nehme ich dann eben in Kauf.
​Besonders mit vermeintlichen Schnäppchen (Value Traps) – also Aktien mit hoher Dividendenrendite und niedrigem KGV – bin ich nie warm geworden da wittere ich spätestens zwei Quartale später immer eine Horrornachricht. :-) Meine einzige echte Dividendenaktie ist deswegen auch die Münchener Rück, die ich schon seit Ewigkeiten im Depot habe.
Siemens zähle ich mal nicht zu Dividende weil trotzdem unter 2%
Cash wozu ich alles unter 5% angelegte zähle, aber etwa 65%
„Früh zu Bett und früh aufstehen macht den Menschen gesund, reich und klug.“ — Benjamin Franklin


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BlackStarZ
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Stefan@05 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 16:06
BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:55
Stefan@05 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:54

Ist doch stark. Glückwunsch.
Du hast es nicht verstanden #05#
Du hast es nicht verstanden.
Als professioneller Börsenberater sehe ich dieses Phänomen leider fast täglich – besonders im Zeitalter von Social Media und selbsternannten „Finanzgurus“. Wenn ein Analyst oder Trader gebetsmühlenartig von „+150 % Profit“ oder „500 % Performance in drei Monaten“ spricht, aber konsequent die dazugehörigen absoluten Euro- oder Dollar-Beträge verschweigt, sollten bei jedem seriösen Anleger sofort die Alarmglocken schrillen.
Diese Praxis schadet der Glaubwürdigkeit massiv und lässt absolut keinen Rückschluss auf echte fachliche Kompetenz zu. Hier ist die schonungslose Analyse, warum das so ist:
### 1. Das „Garagen-Trader-Szenario“ (Die Relevanz der Positionsgröße)
Prozentuale Gewinne sind extrem geduldig und lassen sich auf Kleinstbeträge anwenden. Ein Gewinn von **300 %** klingt spektakulär. Wenn dieser Gewinn jedoch mit einem Einsatz von 50 € erzielt wurde, sprechen wir über einen absoluten Ertrag von 150 €.
* **Das Problem:** Mit winzigen Summen kann jeder extreme Risiken eingehen, weil ein Totalverlust schmerzfrei verkraftet werden kann.
* **Die Realität:** Wirkliche Kompetenz im Portfoliomanagement zeigt sich erst, wenn Strategien skalierbar sind. Es ist eine völlig andere psychologische und handwerkliche Leistung, 10 % Rendite auf ein Vermögen von 100.000 € zu erwirtschaften, als 100 % auf ein Spielgeld-Konto von 500 €. Wer absolute Zahlen verschweigt, kaschiert meist, dass er nur mit Taschengeld agiert.
### 2. Der Überlebensbias und das „Multi-Konto-Spiel“ (Survivorship Bias)
Ohne absolute Beträge und eine lückenlose Offenlegung des *Gesamtdepots* lässt sich die Performance spielend leicht manipulieren. Eine beliebte Masche unlauterer Akteure sieht so aus:
1. Es werden zehn verschiedene, hochspekulative Kleinstpositionen (z. B. Hebelzertifikate oder volatile Small Caps) mit je 100 € eröffnet.
2. Neun dieser Positionen stürzen ab oder erleiden einen Totalverlust (jeweils -100 %).
3. Eine einzige Position explodiert und macht +400 %.
4. **Die Veröffentlichung:** Der Analyst feiert lautstark seinen „400 % Gewinntrade“. Dass das Gesamtdepot im Minus ist, wird verschwiegen.
Ohne den absoluten Bezugsrahmen des Gesamtkontos ist eine prozentuale Einzelbetrachtung völlig wertlos.
### 3. Transaktionskosten fressen Kleinstgewinne auf
An der Börse gibt es keine kostenlosen Trades. Ordergebühren, Spreads (die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufspreis) und Steuern fallen immer an.
Wenn jemand mit einem 200-€-Konto einen prozentualen Gewinn von 20 % (+40 €) erzielt, dabei aber 15 € für Kauf- und Verkaufsprovisionen bezahlt hat, schrumpft der reale Gewinn auf ein Minimum. Erst absolute Zahlen legen offen, ob eine Strategie nach Abzug aller realen Kosten überhaupt rentabel ist.
### 4. Das Liquiditäts- und Slippage-Problem
Ein vermeintlich genialer Analyst empfiehlt eine extrem illiquide Aktie (einen sogenannten Pennystock). Er kauft selbst für 100 € und treibt den Kurs durch seine Empfehlung kurzfristig um 80 % nach oben. Er verbucht prozentual einen riesigen Erfolg.
Würde er jedoch versuchen, diese Strategie mit 50.000 € umzusetzen, würde er:
* beim Kauf den Kurs selbst massiv nach oben treiben (**Slippage**), was seinen Einstiegspreis verschlechtert.
* beim Verkauf keinen Abnehmer für so eine große Position finden, ohne den Kurs wieder ins Bodenlose stürzen zu lassen.
> **Fazit für die Praxis:**
> Prozentuale Angaben sind in der professionellen Analyse wichtig, um die Effizienz von Kapital zu vergleichen (z. B. Benchmark-Vergleiche mit dem S&P 500). Sie werden jedoch erst dann seriös, wenn sie im Kontext eines **auditierten Gesamtdepots** und mit transparenten absoluten Werten präsentiert werden. Wer nur die Prozent-Rosinen pickt, betreibt Marketing, kein seriöses Asset Management. Ein echter Profi legt seine Karten – und seine absoluten Zahlen – offen.
>
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Stefan@05
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 16:21
Stefan@05 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 16:06
BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:55

Du hast es nicht verstanden #05#
Du hast es nicht verstanden.
Als professioneller Börsenberater sehe ich dieses Phänomen leider fast täglich – besonders im Zeitalter von Social Media und selbsternannten „Finanzgurus“. Wenn ein Analyst oder Trader gebetsmühlenartig von „+150 % Profit“ oder „500 % Performance in drei Monaten“ spricht, aber konsequent die dazugehörigen absoluten Euro- oder Dollar-Beträge verschweigt, sollten bei jedem seriösen Anleger sofort die Alarmglocken schrillen.
Diese Praxis schadet der Glaubwürdigkeit massiv und lässt absolut keinen Rückschluss auf echte fachliche Kompetenz zu. Hier ist die schonungslose Analyse, warum das so ist:
### 1. Das „Garagen-Trader-Szenario“ (Die Relevanz der Positionsgröße)
Prozentuale Gewinne sind extrem geduldig und lassen sich auf Kleinstbeträge anwenden. Ein Gewinn von **300 %** klingt spektakulär. Wenn dieser Gewinn jedoch mit einem Einsatz von 50 € erzielt wurde, sprechen wir über einen absoluten Ertrag von 150 €.
* **Das Problem:** Mit winzigen Summen kann jeder extreme Risiken eingehen, weil ein Totalverlust schmerzfrei verkraftet werden kann.
* **Die Realität:** Wirkliche Kompetenz im Portfoliomanagement zeigt sich erst, wenn Strategien skalierbar sind. Es ist eine völlig andere psychologische und handwerkliche Leistung, 10 % Rendite auf ein Vermögen von 100.000 € zu erwirtschaften, als 100 % auf ein Spielgeld-Konto von 500 €. Wer absolute Zahlen verschweigt, kaschiert meist, dass er nur mit Taschengeld agiert.
### 2. Der Überlebensbias und das „Multi-Konto-Spiel“ (Survivorship Bias)
Ohne absolute Beträge und eine lückenlose Offenlegung des *Gesamtdepots* lässt sich die Performance spielend leicht manipulieren. Eine beliebte Masche unlauterer Akteure sieht so aus:
1. Es werden zehn verschiedene, hochspekulative Kleinstpositionen (z. B. Hebelzertifikate oder volatile Small Caps) mit je 100 € eröffnet.
2. Neun dieser Positionen stürzen ab oder erleiden einen Totalverlust (jeweils -100 %).
3. Eine einzige Position explodiert und macht +400 %.
4. **Die Veröffentlichung:** Der Analyst feiert lautstark seinen „400 % Gewinntrade“. Dass das Gesamtdepot im Minus ist, wird verschwiegen.
Ohne den absoluten Bezugsrahmen des Gesamtkontos ist eine prozentuale Einzelbetrachtung völlig wertlos.
### 3. Transaktionskosten fressen Kleinstgewinne auf
An der Börse gibt es keine kostenlosen Trades. Ordergebühren, Spreads (die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufspreis) und Steuern fallen immer an.
Wenn jemand mit einem 200-€-Konto einen prozentualen Gewinn von 20 % (+40 €) erzielt, dabei aber 15 € für Kauf- und Verkaufsprovisionen bezahlt hat, schrumpft der reale Gewinn auf ein Minimum. Erst absolute Zahlen legen offen, ob eine Strategie nach Abzug aller realen Kosten überhaupt rentabel ist.
### 4. Das Liquiditäts- und Slippage-Problem
Ein vermeintlich genialer Analyst empfiehlt eine extrem illiquide Aktie (einen sogenannten Pennystock). Er kauft selbst für 100 € und treibt den Kurs durch seine Empfehlung kurzfristig um 80 % nach oben. Er verbucht prozentual einen riesigen Erfolg.
Würde er jedoch versuchen, diese Strategie mit 50.000 € umzusetzen, würde er:
* beim Kauf den Kurs selbst massiv nach oben treiben (**Slippage**), was seinen Einstiegspreis verschlechtert.
* beim Verkauf keinen Abnehmer für so eine große Position finden, ohne den Kurs wieder ins Bodenlose stürzen zu lassen.
> **Fazit für die Praxis:**
> Prozentuale Angaben sind in der professionellen Analyse wichtig, um die Effizienz von Kapital zu vergleichen (z. B. Benchmark-Vergleiche mit dem S&P 500). Sie werden jedoch erst dann seriös, wenn sie im Kontext eines **auditierten Gesamtdepots** und mit transparenten absoluten Werten präsentiert werden. Wer nur die Prozent-Rosinen pickt, betreibt Marketing, kein seriöses Asset Management. Ein echter Profi legt seine Karten – und seine absoluten Zahlen – offen.
>
Du hast es nicht verstanden. Ich würde niemals!!! wegen 3 Euro 20 hier etwas posten. Aber ich mache mich halt nicht nackig. Thats it. Und jeder der hier etwas beisteuert weiss, dass ich keine Position unter 1000 Euro habe und Crowdstrike mal ne ordentliche Position war. Aber es ist egal. Ich wollte dir nur sagen... Ich beglückwünsche dich. Thats it. Ich muss nicht deine Penisgröße wissen.
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BlackStarZ
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Danke für Stellungnahme. Wir sind die Geisterfahrer.

Reicht auch wieder.
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Dreadlift
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Ich bin: also denke ich!

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Aus einem meiner Depots :guenni:
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Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
"Only a Sith deals in absolutes."
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GehHörLos
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Hardy. hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 16:12
GehHörLos hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:27 Ich bin immernoch total anfällig für diese "Jetzt noch schnell rein" Titel aber seit meinem grossen Depotumbau und der massiven Reduktion von Positionen und damit einhergehend werttechnisch größeren Positionen, sind eben auch minimale relative Renditen absolut betrachtet mal eben Monatsgehälter in Deutschland.
So z.B. Meta über wenige Wochen etwas über 14%, Sparplan läuft weiterhin.

Klar ist aber auch, was nach oben geht, kann auch nach unten kippen. Deshalb habe ich wenige Einzelaktien aber aus jedem Sektor mindestens 1-2 wirkliche Dickschiffe geparkt.
Nach wie vor sind jedoch 45% ETF und allein 40% ein MSCI World.

Es lässt mich ruhiger schlafen, auch wenn es immer wieder kitzelt in den Fingern. Ich habe aber aktuell ohnehin nur noch wenig Cash (10%).
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So unterschiedlich kann das sein. Mich kitzelt selten etwas, beziehungsweise bin ich nur schwer zu überzeugen, dass ich diesen oder jenen Wert unbedingt im Depot brauche. Eine Ausnahme sind Spekulationen und Zocks, bei denen ich ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis sehe. Diese spiele ich allerdings mit deutlich weniger Kapital als meine Basisinvestitionen.
​Bei Letzteren steige ich schrittweise ein. Mein Ziel ist es – ganz ähnlich wie bei deiner Meta-Position –mit 25.000 bis 40.000 Euro reinzugehen. Wenn sich am grundlegenden Geschäft nichts ändert, habe ich vor, diese Aktien mindestens drei bis fünf Jahre zu halten. Auf einen Schlag, so wie du es machst, kaufe ich eine Position nie voll. Das kann zwar dazu führen, dass ich am Ende weniger stark investiert bin, als ich eigentlich wollte, aber das nehme ich dann eben in Kauf.
​Besonders mit vermeintlichen Schnäppchen (Value Traps) – also Aktien mit hoher Dividendenrendite und niedrigem KGV – bin ich nie warm geworden da wittere ich spätestens zwei Quartale später immer eine Horrornachricht. :-) Meine einzige echte Dividendenaktie ist deswegen auch die Münchener Rück, die ich schon seit Ewigkeiten im Depot habe.
Siemens zähle ich mal nicht zu Dividende weil trotzdem unter 2%
Cash wozu ich alles unter 5% angelegte zähle, aber etwa 65%
Stimme dir zu. Hab Meta tatsächlich schon vorher gehabt (aber nur 1000€ wie viele Positionen) und dann aufgestockt in 10 Tranchen über 3 Monate zu je 2500€ bei Rücksetzern.

Mein Anlagehorizont sind 10 Jahre aktuell.
Disclaimer: Keine Anlageberatung. Keine Trainingsberatung.
Keine Aufforderung zu handeln.
Alle Angaben ohne Gewähr – besonders die Wiederholungen.
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Sorrow66
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Ich bin: Ein Holzkopf

Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Hardy. hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 16:12
GehHörLos hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:27 Ich bin immernoch total anfällig für diese "Jetzt noch schnell rein" Titel aber seit meinem grossen Depotumbau und der massiven Reduktion von Positionen und damit einhergehend werttechnisch größeren Positionen, sind eben auch minimale relative Renditen absolut betrachtet mal eben Monatsgehälter in Deutschland.
So z.B. Meta über wenige Wochen etwas über 14%, Sparplan läuft weiterhin.

Klar ist aber auch, was nach oben geht, kann auch nach unten kippen. Deshalb habe ich wenige Einzelaktien aber aus jedem Sektor mindestens 1-2 wirkliche Dickschiffe geparkt.
Nach wie vor sind jedoch 45% ETF und allein 40% ein MSCI World.

Es lässt mich ruhiger schlafen, auch wenn es immer wieder kitzelt in den Fingern. Ich habe aber aktuell ohnehin nur noch wenig Cash (10%).
► Text anzeigen
So unterschiedlich kann das sein. Mich kitzelt selten etwas, beziehungsweise bin ich nur schwer zu überzeugen, dass ich diesen oder jenen Wert unbedingt im Depot brauche. Eine Ausnahme sind Spekulationen und Zocks, bei denen ich ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis sehe. Diese spiele ich allerdings mit deutlich weniger Kapital als meine Basisinvestitionen.
​Bei Letzteren steige ich schrittweise ein. Mein Ziel ist es – ganz ähnlich wie bei deiner Meta-Position –mit 25.000 bis 40.000 Euro reinzugehen. Wenn sich am grundlegenden Geschäft nichts ändert, habe ich vor, diese Aktien mindestens drei bis fünf Jahre zu halten. Auf einen Schlag, so wie du es machst, kaufe ich eine Position nie voll. Das kann zwar dazu führen, dass ich am Ende weniger stark investiert bin, als ich eigentlich wollte, aber das nehme ich dann eben in Kauf.
​Besonders mit vermeintlichen Schnäppchen (Value Traps) – also Aktien mit hoher Dividendenrendite und niedrigem KGV – bin ich nie warm geworden da wittere ich spätestens zwei Quartale später immer eine Horrornachricht. :-) Meine einzige echte Dividendenaktie ist deswegen auch die Münchener Rück, die ich schon seit Ewigkeiten im Depot habe.
Siemens zähle ich mal nicht zu Dividende weil trotzdem unter 2%
Cash wozu ich alles unter 5% angelegte zähle, aber etwa 65%
Daa klingt tatsächlich mal nach einer Strategie und nicht nur nach "yolo, da muss ich rein weil fomo kickt"

Find ich gut 👍
Überlebender von Andro :guenni:

Gemeinsamer Daddylog
viewtopic.php?t=314 :kruemel:
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Knolle hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 16:42 Kauf Medtronic zu 71,44€
Ich bin optimistisch, Kauf 10x Medtronic 70,65€.
Position als Satelliten bis maximal 5k.
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Re: Börse/Finanzen/Geldanlagenthread

Sorrow66 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 18:10
Hardy. hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 16:12
GehHörLos hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Jul 2026, 15:27 Ich bin immernoch total anfällig für diese "Jetzt noch schnell rein" Titel aber seit meinem grossen Depotumbau und der massiven Reduktion von Positionen und damit einhergehend werttechnisch größeren Positionen, sind eben auch minimale relative Renditen absolut betrachtet mal eben Monatsgehälter in Deutschland.
So z.B. Meta über wenige Wochen etwas über 14%, Sparplan läuft weiterhin.

Klar ist aber auch, was nach oben geht, kann auch nach unten kippen. Deshalb habe ich wenige Einzelaktien aber aus jedem Sektor mindestens 1-2 wirkliche Dickschiffe geparkt.
Nach wie vor sind jedoch 45% ETF und allein 40% ein MSCI World.

Es lässt mich ruhiger schlafen, auch wenn es immer wieder kitzelt in den Fingern. Ich habe aber aktuell ohnehin nur noch wenig Cash (10%).
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So unterschiedlich kann das sein. Mich kitzelt selten etwas, beziehungsweise bin ich nur schwer zu überzeugen, dass ich diesen oder jenen Wert unbedingt im Depot brauche. Eine Ausnahme sind Spekulationen und Zocks, bei denen ich ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis sehe. Diese spiele ich allerdings mit deutlich weniger Kapital als meine Basisinvestitionen.
​Bei Letzteren steige ich schrittweise ein. Mein Ziel ist es – ganz ähnlich wie bei deiner Meta-Position –mit 25.000 bis 40.000 Euro reinzugehen. Wenn sich am grundlegenden Geschäft nichts ändert, habe ich vor, diese Aktien mindestens drei bis fünf Jahre zu halten. Auf einen Schlag, so wie du es machst, kaufe ich eine Position nie voll. Das kann zwar dazu führen, dass ich am Ende weniger stark investiert bin, als ich eigentlich wollte, aber das nehme ich dann eben in Kauf.
​Besonders mit vermeintlichen Schnäppchen (Value Traps) – also Aktien mit hoher Dividendenrendite und niedrigem KGV – bin ich nie warm geworden da wittere ich spätestens zwei Quartale später immer eine Horrornachricht. :-) Meine einzige echte Dividendenaktie ist deswegen auch die Münchener Rück, die ich schon seit Ewigkeiten im Depot habe.
Siemens zähle ich mal nicht zu Dividende weil trotzdem unter 2%
Cash wozu ich alles unter 5% angelegte zähle, aber etwa 65%
Daa klingt tatsächlich mal nach einer Strategie und nicht nur nach "yolo, da muss ich rein weil fomo kickt"

Find ich gut 👍
Man lernt an der Börse eben doch am besten durch die eigenen Fehler. ;)
​In meiner Jugend war ich definitiv leichtgläubiger und fand viel Stuss „interessant“ – weil zur Dotcom-Zeit damals ALLES funktionierte. Trotzdem hatte ich dieses typische YOLO da muss ich jetzt rein, weil FOMO kickt-Gefühl (nur weil es irgendwer, der gut schreiben konnte, in einem Forum empfohlen hat) zum Glück nie.
​Warum? Weil ich schon sehr früh eine wichtige Sache für mich begriffen habe. Wenn ein Wert in meinem Depot zu klein ist, nehme ich ihn einfach nicht ernst.
​Selbst wenn sich so eine Mini-Position ein ( 5-Bagger oder mehr wird, ist das absolute Plus am Ende immer noch fast nichts. Man „betreut“ und verfolgt den Wert dann einfach nicht mit der Aufmerksamkeit, die eigentlich notwendig wäre.
​Deshalb habe ich meine Strategie grundlegend vor langer Zeit geändert Ein Initial-Investment als Startposition einer neuen Aktie liegt bei mir standardmäßig bei 7,5k €
wenn ich vorhabe, die Position weiter aufzubauen. Bei so einer Summe muss ich mir vorher ganz genau überlegen, warum ich das mache und wie sicher ich mir bei dem Case eigentlich bin. Da ist nichts mit ich kauf mal eben zehnmal die Woche nach oder überhaupt 10 Werte neu due Woche, wie man es vielleicht bei einer 100- oder 500-Euro-Spielposition macht. Da braucht es Überzeugung, so eine Position auf 25-40k aufzubauen und vielleicht noch eine ganze Weile zu warten, bis das was wird.
„Früh zu Bett und früh aufstehen macht den Menschen gesund, reich und klug.“ — Benjamin Franklin


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