clayz hat geschrieben: zum Beitrag navigieren20. Mai 2026, 12:40
Man sollte sich bei der Diskussion aber auch bewusst machen, dass AI gerade noch in den Kinderschuhen steckt,
was private & gewerbliche Anwendung angeht.
Du hast einen riesigen Versatz zwischen High-Tech/Consulting und bspw. den Großkonzernen/KMUs, Kleinbetriebe ganz zu Schweigen.
Das heißt aber nicht, dass die Revolution an manchen einfach vorbei geht.
Gerade am Ende der Kette hast du das Problem, dass viele Geschäftsmodelle mehr und mehr als Features einfach in große Modelle integriert werden.
https://www.linkedin.com/posts/activity ... IQWoKq19Ug
Im Spoiler der LInked-In-Post
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Craig Taggart
• 3.+
Qubits Ventures Fund & Venture Studio | Quantum, Future of Computing, Data, Intelligence & Infrastructure Venture Partner
3 Tage •
McKinsey just admitted AI is eating their business model from the inside.
They have 60,000 employees.
25,000 of them are now AI agents.
Think about that for a second.
The firm famous for charging $500k to tell you what you already know is now automating the very junior analysts who produced those decks.
They're calling it "Project Acorn."
Partners are getting paid less in cash. More in locked-up equity.
Why? Because the billable hour is dying.
When AI compresses a 3-week project into 3 days, clients stop paying for time. They pay for outcomes. McKinsey doesn't collect until the results are verified — sometimes years later.
So they need partners with skin in the game. Not partners cashing out every December.
The pyramid is collapsing into an obelisk:
→ Fewer junior bodies
→ More AI agents doing execution
→ Humans only where judgment is irreplaceable
Here's the part nobody's talking about:
If McKinsey — the most profitable consulting firm on earth — is restructuring compensation because of AI, what does that mean for YOUR business model?
The billable hour isn't just dying at McKinsey.
It's dying everywhere AI touches work.
The only question is whether you're restructuring proactively, or waiting until a client asks you to.
What's your pricing model built on — time, or outcomes?
Drop your answer below. I read every comment.
Bin da bei Dir, zum konkreten McKinsey Beispiel kann ich aber sagen: Ich kenne einen Partner dort ziemlich gut, und die Story geht zwar im Internet gut ab, bedeutet in der Realität aber nur, dass die etwa 40k MA mittlerweile etwa 20-25k "Agenten" haben. Das heißt laut ihm im Klartext aber nur, dass so viele mittlerweile eigene AI Assistenten zur Unterstützung bei der Arbeit haben.
Seitens McKinseys selbst wurde auch nur gesagt, dass die "Zukunft" Consultant + AI Assistant ist, was in dem Geschäft ja auch völlig klar ist. Der Shift weg von der bezahlten Stunde hin zu Outcome findet dort schon seit Jahren statt, wie so ziemlich überall in der Beratung.
Das wird durch AI beschleunigt, ging aber schon früher los, z.B. durch bessere Suchfunktionen, strukturierte Daten usw. Gerade bei den Juniors und Associates dort besteht die Arbeit halt darin, die Antwort auf die Frage "wie können wir den Umsatz steigern" zu suchen, und das Ergebnis dann in schicke Folien zu packen. Das Suchen und Strukturieren und Schickmachen geht natürlich immer schneller und die Kunden wollen dafür nicht mehr klassische Stundensätze zahlen.
Diese Jobs, wo man sich durch Zeug wühlt, den relevanten Kram raus sucht und aufbereitet, sind natürlich DER Case für AI. Zumindest wenn das Zeug entsprechend digitalisiert verfügbar ist und am Ende jemand mit halbwegs Plan drauf schaut, ob der Agent was dazu gedichtet hat. AI ist da halt erstmal ein weiterer Brandbeschleuniger, so wie es Texterkennung oder tagbasierte Suche war.
Die zentrale Frage ist für mich, ob McK beim nächsten Aufschwung im Beratungsgeschäft das nötige Wachstum mit demselben oder sogar weniger Headcount schafft.