Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

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Leucko
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Re: Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

Denke auch das da viel Gewöhnung dabei ist.

War aber bestimmt smart die Einheit nicht auf Zwang durch zuknüppeln :up:

Wäre spannend was bei mir noch geht. Nach 4 Monaten ohne Speedwork und 2 Monaten nahezu ohne Cardio.
Im Sommer gingen selbst 1600er stabil mit 3:55er Pace.

Hinkender Vergleich aber wenn du 6 Wochen nur ganz leicht gebeugt hättest wärst du auch nicht enttäuscht beim ersten Versuch deinen PR nicht bestätigen zu können bzw. würdest du das garnicht versuchen.

Habe aber ehrlich gesagt den Überblick verloren. Warum solange kein Speedwork?
Carter T R
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Re: Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 11:17 Ernüchternd. Hab nach dem zweiten 800er abgebrochen, um mich nicht sinnlos wegzuschießen. Qualität war definitiv weg. Ich konnte mich nach dem zweiten 1200er nicht ausreichend erholen und war dann nach ~400m quasi platt.

Wahrscheinlich war es blauäugig anzunehmen, dass man nach der Pause direkt da weiterlaufen kann wo man vorher war. Bin ja kurz vor Weihnachten noch den 5er gelaufen und hatte gehofft, dass der mir die Form wenigstens ein bisschen konservieren würde.

Der Einstieg ins 10km Training ist damit erst mal vertagt. Werde jetzt mal sehen, wie mir die Einheit bekommen ist und ein bisschen Schwellentraining und langsamere Intervalle machen, um wieder rein zu kommen. Nach den ersten beiden 1200ern war einfach der Saft weg. Ich hoffe jetzt einfach, dass ich einfach ~2 Wochen brauche, um wieder aufzusatteln und mir die Infektion nicht wirklich Substanz kaputt gemacht hat.

Hab keine Erfahrung mit solchen "Comebacks", aber aktuell wirken unter 45 auf 10km utopisch.
Tobeass hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 11:43 Was heißt der Saft war weg?

Haben es die Beine nicht gepackt oder die Pumpe?

Oder vielleicht auch einfach nur der Kopf, weil du dir zu bald eingeredet hast, dass es nichts wird?

Glaub es ist eher ein neurologisches Thema als wirklich mangelnde Fitness, wenn man länger keine Intervalle gelaufen ist.
Das legt sich sicher nach ein paar schnelleren Einheiten, wenn du dich wieder an das Laufen mit höherem Tempo gewöhnt hast.
Die "volatilsten" Anpassungen sind vermutlich Plasmavolumen (also quasi wie viel Blut der Körper "hält" - das ist tatsächlich variabel und hat über das Herzminutenvolumen einen starken Einfluss auf die VO2max - kann sich nach "Lunge und Herz" anfühlen, ist es aber eigentlich nicht) und Anaerobe Kapazität, die vor allem enzymatisch begrenzt wird - und diese Anpassungen sind auch die, die am schnellsten zurückkommen.
Strukturelle Anpassungen wie Kapillarisierung oder Anpassungen des Herzmuskels verschwinden nicht sooo schnell ... Mitochondrien liegen vermutlich dazwischen. Neurologische Anpassungen würde ich eher im Sprintbereich als relevant betrachten, aber nicht bei 1200ern (bei 400ern etwas relevanter, aber auch da ist die anaerobe Kapazität vermutlich relevanter und das aerobe System über das Plasmavolumen für die Regeneration in den Pausen zwischen den Intervallen).

Eigentlich will ich aber nur sagen: das kommt schnell wieder, ist vermutlich nicht die ideale Einheit zum Wiedereinstieg gewesen, weil sie genau die Anpassungen "abfragt", die schnell verlorengehen - zumindest nicht, wenn man "testen" will, wo man steht. Andererseits setzt man natürlich mit so einer Einheit dann auch genau den Reiz, den der Körper benötigt, um die Kapazitäten wieder aufzubauen (aber dazu muss man sie natürlich absolvieren ... ggf. mit etwas geringerer Intensität als vor einer Pause).
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Maxim
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Re: Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

Tobeass hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 11:43 Was heißt der Saft war weg?

Haben es die Beine nicht gepackt oder die Pumpe?

Oder vielleicht auch einfach nur der Kopf, weil du dir zu bald eingeredet hast, dass es nichts wird?

Glaub es ist eher ein neurologisches Thema als wirklich mangelnde Fitness, wenn man länger keine Intervalle gelaufen ist.
Das legt sich sicher nach ein paar schnelleren Einheiten, wenn du dich wieder an das Laufen mit höherem Tempo gewöhnt hast.
Schwer zu sagen. Erst die Pumpe (am Ende vom zweiten 1200er 184 Schläge), dann eher die Beine auf den 800ern. Aber Du hast schon den Punkt erwischt glaube ich, es hat sich einfach schnell insgesamt "unrund" angefühlt, also auch das ganze Laufen. Als würde ich Eiern, nicht wirklich durchziehen. Als hätte ichs ein bisschen verlernt, aber halt vor allem unter Ermüdung, das erste ging ganz normal.
Leucko hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 12:21 Denke auch das da viel Gewöhnung dabei ist.

War aber bestimmt smart die Einheit nicht auf Zwang durch zuknüppeln :up:

Wäre spannend was bei mir noch geht. Nach 4 Monaten ohne Speedwork und 2 Monaten nahezu ohne Cardio.
Im Sommer gingen selbst 1600er stabil mit 3:55er Pace.

Hinkender Vergleich aber wenn du 6 Wochen nur ganz leicht gebeugt hättest wärst du auch nicht enttäuscht beim ersten Versuch deinen PR nicht bestätigen zu können bzw. würdest du das garnicht versuchen.

Habe aber ehrlich gesagt den Überblick verloren. Warum solange kein Speedwork?
Die Analogie mit der Beugerei triffts vermutlich.

Pause war wegen Covid und dann irgendeiner Form von postviralem Stresssyndrom, teilweise wie bei Dir. Wollte halt keine Herzmuskelscheiße riskieren, also nur gejoggt und das auch sehr wenig.
Carter T R hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 12:24
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 11:17 Ernüchternd. Hab nach dem zweiten 800er abgebrochen, um mich nicht sinnlos wegzuschießen. Qualität war definitiv weg. Ich konnte mich nach dem zweiten 1200er nicht ausreichend erholen und war dann nach ~400m quasi platt.

Wahrscheinlich war es blauäugig anzunehmen, dass man nach der Pause direkt da weiterlaufen kann wo man vorher war. Bin ja kurz vor Weihnachten noch den 5er gelaufen und hatte gehofft, dass der mir die Form wenigstens ein bisschen konservieren würde.

Der Einstieg ins 10km Training ist damit erst mal vertagt. Werde jetzt mal sehen, wie mir die Einheit bekommen ist und ein bisschen Schwellentraining und langsamere Intervalle machen, um wieder rein zu kommen. Nach den ersten beiden 1200ern war einfach der Saft weg. Ich hoffe jetzt einfach, dass ich einfach ~2 Wochen brauche, um wieder aufzusatteln und mir die Infektion nicht wirklich Substanz kaputt gemacht hat.

Hab keine Erfahrung mit solchen "Comebacks", aber aktuell wirken unter 45 auf 10km utopisch.
Tobeass hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 11:43 Was heißt der Saft war weg?

Haben es die Beine nicht gepackt oder die Pumpe?

Oder vielleicht auch einfach nur der Kopf, weil du dir zu bald eingeredet hast, dass es nichts wird?

Glaub es ist eher ein neurologisches Thema als wirklich mangelnde Fitness, wenn man länger keine Intervalle gelaufen ist.
Das legt sich sicher nach ein paar schnelleren Einheiten, wenn du dich wieder an das Laufen mit höherem Tempo gewöhnt hast.
Die "volatilsten" Anpassungen sind vermutlich Plasmavolumen (also quasi wie viel Blut der Körper "hält" - das ist tatsächlich variabel und hat über das Herzminutenvolumen einen starken Einfluss auf die VO2max - kann sich nach "Lunge und Herz" anfühlen, ist es aber eigentlich nicht) und Anaerobe Kapazität, die vor allem enzymatisch begrenzt wird - und diese Anpassungen sind auch die, die am schnellsten zurückkommen.
Strukturelle Anpassungen wie Kapillarisierung oder Anpassungen des Herzmuskels verschwinden nicht sooo schnell ... Mitochondrien liegen vermutlich dazwischen. Neurologische Anpassungen würde ich eher im Sprintbereich als relevant betrachten, aber nicht bei 1200ern (bei 400ern etwas relevanter, aber auch da ist die anaerobe Kapazität vermutlich relevanter und das aerobe System über das Plasmavolumen für die Regeneration in den Pausen zwischen den Intervallen).

Eigentlich will ich aber nur sagen: das kommt schnell wieder, ist vermutlich nicht die ideale Einheit zum Wiedereinstieg gewesen, weil sie genau die Anpassungen "abfragt", die schnell verlorengehen - zumindest nicht, wenn man "testen" will, wo man steht. Andererseits setzt man natürlich mit so einer Einheit dann auch genau den Reiz, den der Körper benötigt, um die Kapazitäten wieder aufzubauen (aber dazu muss man sie natürlich absolvieren ... ggf. mit etwas geringerer Intensität als vor einer Pause).
Ich glaube, ich hab einfach unterschätzt, wie "schnell" das nachlässt. Zu Leuckos Vergleich mit der Beuge kann ich vermutlich annehmen, dass ich nach 6 Wochen leichtem Training trotzdem erwarten würde, dass ich z.B. mein 5RM 4x beugen kann. Klingt nach wenig Unterschied, aber sind andererseits auch 20% weniger. Mit Kraft wird es sich schon allgemein sicher ein wenig anders verhalten und spezifisch bin ich da wahrscheinlich auch einfach durch über 10 Jahre gefestigter.

Ist auch eine Erfahrungssache. Ich bin halt die ersten 1200m los gedonnert und dachte, alles sei beim alten. War richtig erstaunt, wie rapide es dann im dritten Intervall bergab ging. Hatte mich schon auf die 800er gefreut, kürzere Distanz und so, und dann kams richtig grindig.
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Re: Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 12:34 Ist auch eine Erfahrungssache. Ich bin halt die ersten 1200m los gedonnert und dachte, alles sei beim alten. War richtig erstaunt, wie rapide es dann im dritten Intervall bergab ging. Hatte mich schon auf die 800er gefreut, kürzere Distanz und so, und dann kams richtig grindig.
Das Critical Speed (/Power)-Konzept verdeutlicht es eigentlich ganz gut mit dem D' (W') Parameter. D' (Distance "prime") ist endlich und jegliche Belastung über deinem Critical Speed (den wir hier mit deiner Schwelle gleichsetzen können, auch, wenn das nicht dasselbe ist) "kostet" dich einen Teil deines D' (man spricht dabei auch von "to burn matches" oder "how many matches to burn"). Durch eine Pause/Krankheit etc. sinkt deine Leistungsfähigkeit (anaerobe Kapazität, Plasmavolumen etc) und dein Critical Speed (CS) nimmt ab. Wenn du jetzt mit reduziertem CS dieselbe Leistung abfragst, wie vor der Pause, "verbrennst" du nun einen größeren Teil deines D' ("mehr matches"), automatisch bleibt so weniger von deinem D' für die folgenden Intervalle übrig und deshalb ging es dann ab dem 3. Intervall steil bergab - dein D' war erschöpft.

Das klingt erstmal schon irgendwie logisch und nur nach GMV ... aber mit dem Konzept kann man tatsächlich auch numerisch arbeiten und Kilojoule und Distanzen berechnen ... (ich hatte dazu mal eine C2-Bike-Challenge vorgeschlagen, um daraus CP und W' abzuleiten).
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Re: Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 12:34

Schwer zu sagen. Erst die Pumpe (am Ende vom zweiten 1200er 184 Schläge), dann eher die Beine auf den 800ern. Aber Du hast schon den Punkt erwischt glaube ich, es hat sich einfach schnell insgesamt "unrund" angefühlt, also auch das ganze Laufen. Als würde ich Eiern, nicht wirklich durchziehen. Als hätte ichs ein bisschen verlernt, aber halt vor allem unter Ermüdung, das erste ging ganz normal.


Bei mir war es irgendwie auch so..eh wie du sagst, so als hätte ich es verlernt.
Und zwar nicht nur das schnellere Laufen, sondern vor allem auch einfach das durchbeißen, wenn es hart wird.

Aber wie gesagt..paar schnellere Einheiten, dann kommt alles wieder von selbst.
Die Vorgaben von Viada in den Intervallen sind halt auch echt knackig.
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Re: Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

Tobeass hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 14:30
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 12:34

Schwer zu sagen. Erst die Pumpe (am Ende vom zweiten 1200er 184 Schläge), dann eher die Beine auf den 800ern. Aber Du hast schon den Punkt erwischt glaube ich, es hat sich einfach schnell insgesamt "unrund" angefühlt, also auch das ganze Laufen. Als würde ich Eiern, nicht wirklich durchziehen. Als hätte ichs ein bisschen verlernt, aber halt vor allem unter Ermüdung, das erste ging ganz normal.


Bei mir war es irgendwie auch so..eh wie du sagst, so als hätte ich es verlernt.
Und zwar nicht nur das schnellere Laufen, sondern vor allem auch einfach das durchbeißen, wenn es hart wird.

Aber wie gesagt..paar schnellere Einheiten, dann kommt alles wieder von selbst.
Die Vorgaben von Viada in den Intervallen sind halt auch echt knackig.
ziemlich sogar, hatte das nicht so deftig in Erinnerung aus dem alten Template. Wenn ich das mit der 46:00 Vorgabe 12 Wochen durchziehen würde, käme ich bei der Einheit schon bei 3:57 /km raus. Verwette meinen Hintern dass jemand, der das mit sinnvollem Effort packt, ein bisschen schneller als sub 45 sein dürfte. Aber vielleicht will der einen auch um 2 oder 3 Minuten verbessern in dem Block, wer weiß lol

Jedenfalls muss ich offenbar erst mal wieder fit werden und mir ein, zwei Introwochen gönnen. Werd jetzt halt die Intervalle langsamer laufen und mich ansonsten an den Plan halten so weit sinnvoll machbar. Wenn ich in 3 Wochen merke, dass ich durch "Memory" dem Plan davon laufen, kann ich ja anpassen.
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Re: Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

13012026pm

Krafttraining

Pull

Hier mal langsam wieder auf mein Standardvolumen hocharbeiten. Nach wie vor nur sehr enger Griff, Schulter dies das.

Chinups eng
BW x20 + 5
x10
x10
x10
x10
x8
x8
x8

LH Rudern
100kg x12
x12

Kabelrudern eng
80kg x9
x6
x6

Werde jetzt einfach mal beides machen; ab und zu so n bisschen LH Rudern fehlt mir. Zwei Sätze werden schon klar gehen bzgl. unterer Rücken.

Rudern mit Seil zum Hals
25kg x15
x10
x10
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Re: Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 11:17 13012026am

Lauftraining

War Hyped und wollte gerne nach über 6 Wochen Abstinenz mit Intervallen in den 10km Block starten. Kalkulation bei Viada hatte ich ja auf 46:00 gesetzt, die daraus resultierenden Vorgaben kamen mir ambitioniert, aber nicht unmöglich vor.

Interval Run
WU
2x1200m + 4x800m at 4:04 /km
CD

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Ernüchternd. Hab nach dem zweiten 800er abgebrochen, um mich nicht sinnlos wegzuschießen. Qualität war definitiv weg. Ich konnte mich nach dem zweiten 1200er nicht ausreichend erholen und war dann nach ~400m quasi platt.

Wahrscheinlich war es blauäugig anzunehmen, dass man nach der Pause direkt da weiterlaufen kann wo man vorher war. Bin ja kurz vor Weihnachten noch den 5er gelaufen und hatte gehofft, dass der mir die Form wenigstens ein bisschen konservieren würde.

Der Einstieg ins 10km Training ist damit erst mal vertagt. Werde jetzt mal sehen, wie mir die Einheit bekommen ist und ein bisschen Schwellentraining und langsamere Intervalle machen, um wieder rein zu kommen. Nach den ersten beiden 1200ern war einfach der Saft weg. Ich hoffe jetzt einfach, dass ich einfach ~2 Wochen brauche, um wieder aufzusatteln und mir die Infektion nicht wirklich Substanz kaputt gemacht hat.

Hab keine Erfahrung mit solchen "Comebacks", aber aktuell wirken unter 45 auf 10km utopisch.
Fand ich auch sehr ambitioniert für den Start, gerade bei momentaner Wetterlage, wollte dir aber im vorhinein nicht schon den Wind aus den Segeln nehmen.
Wieso ist die erste Einheit direkt so wie sie ist?
Die Form wird schon wiederkommen, aber ja...
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Re: Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

Netzokhul hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 18:58
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 11:17 13012026am

Lauftraining

War Hyped und wollte gerne nach über 6 Wochen Abstinenz mit Intervallen in den 10km Block starten. Kalkulation bei Viada hatte ich ja auf 46:00 gesetzt, die daraus resultierenden Vorgaben kamen mir ambitioniert, aber nicht unmöglich vor.

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Ernüchternd. Hab nach dem zweiten 800er abgebrochen, um mich nicht sinnlos wegzuschießen. Qualität war definitiv weg. Ich konnte mich nach dem zweiten 1200er nicht ausreichend erholen und war dann nach ~400m quasi platt.

Wahrscheinlich war es blauäugig anzunehmen, dass man nach der Pause direkt da weiterlaufen kann wo man vorher war. Bin ja kurz vor Weihnachten noch den 5er gelaufen und hatte gehofft, dass der mir die Form wenigstens ein bisschen konservieren würde.

Der Einstieg ins 10km Training ist damit erst mal vertagt. Werde jetzt mal sehen, wie mir die Einheit bekommen ist und ein bisschen Schwellentraining und langsamere Intervalle machen, um wieder rein zu kommen. Nach den ersten beiden 1200ern war einfach der Saft weg. Ich hoffe jetzt einfach, dass ich einfach ~2 Wochen brauche, um wieder aufzusatteln und mir die Infektion nicht wirklich Substanz kaputt gemacht hat.

Hab keine Erfahrung mit solchen "Comebacks", aber aktuell wirken unter 45 auf 10km utopisch.
Fand ich auch sehr ambitioniert für den Start, gerade bei momentaner Wetterlage, wollte dir aber im vorhinein nicht schon den Wind aus den Segeln nehmen.
Wieso ist die erste Einheit direkt so wie sie ist?
Die Form wird schon wiederkommen, aber ja...
Der Plan kann nichts fürs Wetter.

Und es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass Intervalle eher am Anfang der Woche liegen.
Klassiker ist ja Intervalle - Tempo - Long. Und dazwischen halt Easy oder Pause.

Hab jetzt mal 42 als aktuelle 10km Zeit ins Template eingegeben.
Da müsste ich die Einheit mit 3:42er Pace laufen.
Das ist ca. 10s schneller als ich momentan meine 400er laufe(n soll) und 15-20s schneller in allen längeren Intervallen.
Würd mir da an deiner Stelle jetzt am Anfang auch einfach +10s Spielraum geben und nicht versuchen die Intervalle exakt nach Plan durchzuprügeln.
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Re: Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

Das Wetter war okay, 3 Grad, Weg frei, bin extra an der Bundesstraße gelaufen.

Die Vorgaben sind einfach zu hart und ich zu lahm aktuell :-)
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Re: Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

Alles in allem wollte ich eigentlich nur sagen, das ich es für den Anfang eines Plans, auch wenn 46min/10km gerade drin wären, für recht ambitioniert halte.
Sind Laufpläne nicht so aufgebaut das man sich nach und nach steigert in Intensität und Volumen?
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Re: Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

Netzokhul hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 19:37
Sind Laufpläne nicht so aufgebaut das man sich nach und nach steigert in Intensität und Volumen?
Der Plan ist eh so aufgebaut.
Er startet halt auch schon hart.

Wobei Maxim ja nur die Laufkomponente ausm Plan übernimmt und sein eigenes Krafttraining macht.
Aber keine Ahnung, ob es dadurch schwerer oder leichter wird.

Kann aus meiner Erfahrung nur sagen, dass die Complete Human Performance / Viada Pläne gerade bei den Intervallen echt brutal sind.
Die Pläne haben halt generell mehr Tempotraining drinnen als andere. Und das echt bei jedem Plan von 5km - Marathon.
Funktionieren tun sie überraschenderweise trotzdem, auch wenn man das Gefühl hat, dass man sich durchgehend abschießt.
Da kommt man schon rein, wenn man sich dran gewöhnt hat
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Re: Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

Welche sind den empfehlenswerte Templates / Apps / Peogramme, mit denen man sich einen Trainingsplan aus Laufen und Krafttraining zusammenstellen kann?
Würde gerne auch mal bisschen damit rumprobieren.
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Re: Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

Tobeass hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Jan 2026, 04:52
Netzokhul hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 19:37
Sind Laufpläne nicht so aufgebaut das man sich nach und nach steigert in Intensität und Volumen?
Der Plan ist eh so aufgebaut.
Er startet halt auch schon hart.

Wobei Maxim ja nur die Laufkomponente ausm Plan übernimmt und sein eigenes Krafttraining macht.
Aber keine Ahnung, ob es dadurch schwerer oder leichter wird.

Kann aus meiner Erfahrung nur sagen, dass die Complete Human Performance / Viada Pläne gerade bei den Intervallen echt brutal sind.
Die Pläne haben halt generell mehr Tempotraining drinnen als andere. Und das echt bei jedem Plan von 5km - Marathon.
Funktionieren tun sie überraschenderweise trotzdem, auch wenn man das Gefühl hat, dass man sich durchgehend abschießt.
Da kommt man schon rein, wenn man sich dran gewöhnt hat
Ich denke dass CHP / Viada den Hybridanspruch so erfüllt, dass die Leistungssteigerung im Vergleich zu vielen reinen Laufplänen zu 80% über die Intensität kommt und viel weniger über das Volumen. Wenn ich den Plan über 12 Wochen durchgehe, ist es im Grunde nur a) ein A/B Schema bei Intervallen, wo sich nur die Vorgaben bei der Pace steigern und b) ein Steigerungsschema bei den TDLs von 1x15min bei etwa 10k Tempo über 2x10, 2x12 usw. bis 2x15min, die man in w12 etwa 10-15s /km schneller läuft als in w1.

Der "Long Run" steigert sich über die 12 Wochen nur von 40 auf 55 Minuten und es gibt sonst nur 1-2 kleine Easy Einheiten pro Woche, von denen nur einer ein Lauf ist (30 Minuten Easy).

Ich vermute sehr stark, weil das an vielen Stellen auch bei anderen Hybriden immer mehr durchscheint, dass Intensität als Haupttreiber fürs Training in solchen Hybridplänen genutzt wird, weil man ähnliche (!) Resultate im Vergleich zu Volumen mit weniger Regenerationsaufwand erreichen kann. Ich kenne mich da bei Kraft etwas besser aus, und da kommen die richtig hochvolumigen Pläne ja vor allem aus dem Profibereich, wo die Regeneration bekanntlich ein bisschen anders funktioniert als bei uns.

Bei Kraft macht Viada 2x OK/UK. Ich mache PPL+UL, was im Grunde aufs gleiche raus läuft, nur dass ich durch das PP am Anfang mehr Volumen für den OK fahren kann, weil ich es antagonistisch aufteile. Volumen Viada vs. ich:

Code: Alles auswählen

8 Push
7 Pull

6 Squat
4 DL

12 Push
5 Pull

4 DL
6 Squat
7 Pull
6 Push

=

26 Push (ich: 25-30)
19 Pull (ich: 24-28)
12 Squat (ich: 8-11)
8 DL (ich: ~10 mit Reverse Hypers)
Ich mache also nur bei OK etwas mehr, dafür nutze ich ne höhere Frequenz.

Mein Volumen stellt sich tendenziell etwas mehr aus Grundübungen zusammen v.a. beim OK, und da ist auch das Volumen höher. Denke aber das geht schon klar, dafür steigert Viada in allen GÜ über den Plan, während ich bei UK und OK alles außer Bank nur halte und auch da sehr langsam steigere.

Das größere Thema ist sicher, dass ich im Vergleich zum Originalplan, der vllt. 25km Wochenvolumen umfasst, noch einiges an Easy KM drauf knalle und eigentlich 50km laufen will. Hoffe dass das nicht zum Problem wird und dass ich das kompensiere, indem ich v.a. bei UK Kraft nur Maintenance mache.
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Re: Maxim: Laufen & Bankdrücken (Road to 150)

Von wann ist denn der Plan, den du jetzt machst? Gehört der schon zu dem neuen Material aus dem aktuellen Buch oder ist der schon älter?
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Jan 2026, 09:29 Ich vermute sehr stark, weil das an vielen Stellen auch bei anderen Hybriden immer mehr durchscheint, dass Intensität als Haupttreiber fürs Training in solchen Hybridplänen genutzt wird, weil man ähnliche (!) Resultate im Vergleich zu Volumen mit weniger Regenerationsaufwand erreichen kann.
Eigentlich ist es (innerhalb gewisser Grenzen) eher umgekehrt: Man benötigt bei geringerer Intensität und höherem Volumen weniger Regenerationsaufwand für dieselben Anpassungen als bei höherer Intensität und geringerem Volumen. Entscheidend ist hier oft der Zeitfaktor, denn wenn das Volumen zeittechnisch nach oben begrenzt ist, ist es sinnvoller, die Intensität zu erhöhen, auch wenn das mehr Regenerationsaufwand mit sich bringt. Genau das ist z.B. auch der Hintergrund im Training der Norweger (von Bakken bis Blumenfelt), die ihr Volumen bei submaximalen Intensitäten (zwischen LT1 und LT2, grob bei 3mmol Laktat) maximieren.

Aber zurück zum Alter des Plans ... ich bin im neuen Viada noch nicht bei den Plänen angekommen, aber bisher habe ich den Eindruck, als würde er mittlerweile eher weniger auf hohe Intensität (jenseits von LT2) setzen, dafür aber auf Sweetspot-/Subthreshold-Training.
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