KenTakel hat geschrieben: zum Beitrag navigieren30. Jul 2025, 10:12
Nach zwei wunderbaren Wochen in der Natur bin ich jetzt wieder zurück und ich habe meine beiden Versprechen eingehalten:
1. Gewicht wie erwartet unter 80kg
2. Verletztung mitgenommen
Ich habe mir am zweitletzten Tag eine saftige Prellung unter der Hacke zugezogen und konnte deswegen kaum gehen. Bruch wurde im Krankenhaus verneint (ohne Röntgen) und scheint auch zu stimmen, da es schon spürbar besser wird. Wenn es so weiter geht, sollte ich nächste Woche wieder laufen können.
Das Energielevel ist verschwindend gering und die Woche wird erstmal möglichst ruhig angegangen.
Diese Woche steht dann eine Einheit Freiwasserschwimmen an und evtl eine kleine Radeleinheit. Nächste Woche wird dann wieder regulär trainiert und die Form möglichst schnell wieder rein geholt.
Na dann...
Willkommen zurück, gut fressen und gute Besserung.
Wie war das Camp sonst so?
Wenn du das teilen magst würden mich auch davon ein paar Eindrücke interessieren.
Gern! Ich packe es mal in Spoiler.
► Text anzeigen
das Campgelände liegt in einem umwaldeten Tal mit angrenzendem Bach/Fluss. Ein absoluter Traum, weil man immer auf eine Waldwand schaut. Aufgrund des Lichtschutzgebietes und der geringen Lichtverschmutzung hat man jede wolkenfreie Nacht die schönsten Sternenhimmel, die ich bislang in Deutschland gesehen habe. Aufgrund der Tal-Lage kühlt es nachts trotz sehr warmer Tage bis auf 4-6 Grad runter. In der Nähe des Geländes ist wirklich nichts und somit hat man ein wirklich schönes Outdoorfeeling. Geschlafen wird natürlich in Zelten. Jedes Jahr stellen wir das Camp unter ein Thema/Motto und passen dann Spiele/Stimmung/Kostüme daran an. Dieses Jahr war das Thema dann Schottland. Ich habe mir dsfür die Haare und den Bart wachsen lassen. Natürlich habe ich dann auch zwei Wochen Rock getragen (die jugendfreie Version mit Shorts drunter). Wir haben dieses Jahr dann Themenentsprechend eine funktionierende Zugbrücke über den Bach gebaut, um uns vor den angreifenden Engländern zu schützen.
Die Altersspanne der Jugendlichen dort war von 9 bis 15 Jahre. Die Jüngeren sind beim Thema voll mitgegangen und es ist immer wieder lustig zu sehen, wie die ganzen Kinder mit den Kostümen über den Platz tollen und Teile der ausgedachten Geschichte teilweise ernst nehmen. Insgesamt hatten wir über 60 Teilnehmer also definitiv noch Luft nach oben aber da das Camp erst vor drei Jahren gegründet wurde, ist das eine stabile Anzahl in der Anbetracht der verfügbaren Mitarbeiter.
Auf dem Platz stehen dann zunächst nur Zelte und die Teilnehmer bauen es sich dann wohnlich auf dem Platz. Mit Holzpaletten, rundhölzern, Planen und Schalenbrettern werden dann die ersten Tage Sitzbänke, Türme, Unterstände, Wäscheleinen, Regale und was das Herz begehrt (selbstgebeutes Tischtennisplatte und Volleyballfeld gab es dann dieses Jahr auch). Die restlichen Tage gibt es dann Schnitzeljagden, Spiele, Wanderungen etc.
Gekocht wird durch ein extra Küchenteam, das in einer Feldküche Premiummäßig versorgt hat, wodurch mehr Zeit für Freizeit und Spiele bleibt. Es sei denn es gibt extra Aktionen und die Teens müssen für sich selber kochen.
Dieses Jahr gab es deutlich mehr Fälle von Heimweh aber das lag vmtl am schlechten Wetter in der zweiten Woche. Verletzungen gab es nur unter Mitarbeitern (inklusive mir) und nicht unter Teilnehmern was mich als Campleitung immer sehr erleichtert. Am letzten Camptag gab es dann Abschiedstränen und alle sind mit einem schönen Gefühl nach Hause gefahren.
Ich denke für einen Eindruck sollte das erstmal reichen auch wenn ich noch mehr schreiben würde ich könnte.
Hier mal ein Bild der Zugbrücke. Im Hintergrund erkennt man ein wenig die Zelte und die wunderschöne Landschaft.
Einheit im Keller nachgeholt. Hab echt gut Kraft verloren auf der Bank. Werde also wohl doch fett und schwach. Ein paar Liegestütze hätten in meiner Pause wohl bisschen was konservieren können. Aber jetzt konnte ich endlich mal meine Sagetys einweihen.
RDL waren sehr easy. Bin in der Dehnung dann Richting Defizit Kreuzheben gegangen.
Na dann...
Willkommen zurück, gut fressen und gute Besserung.
Wie war das Camp sonst so?
Wenn du das teilen magst würden mich auch davon ein paar Eindrücke interessieren.
Gern! Ich packe es mal in Spoiler.
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das Campgelände liegt in einem umwaldeten Tal mit angrenzendem Bach/Fluss. Ein absoluter Traum, weil man immer auf eine Waldwand schaut. Aufgrund des Lichtschutzgebietes und der geringen Lichtverschmutzung hat man jede wolkenfreie Nacht die schönsten Sternenhimmel, die ich bislang in Deutschland gesehen habe. Aufgrund der Tal-Lage kühlt es nachts trotz sehr warmer Tage bis auf 4-6 Grad runter. In der Nähe des Geländes ist wirklich nichts und somit hat man ein wirklich schönes Outdoorfeeling. Geschlafen wird natürlich in Zelten. Jedes Jahr stellen wir das Camp unter ein Thema/Motto und passen dann Spiele/Stimmung/Kostüme daran an. Dieses Jahr war das Thema dann Schottland. Ich habe mir dsfür die Haare und den Bart wachsen lassen. Natürlich habe ich dann auch zwei Wochen Rock getragen (die jugendfreie Version mit Shorts drunter). Wir haben dieses Jahr dann Themenentsprechend eine funktionierende Zugbrücke über den Bach gebaut, um uns vor den angreifenden Engländern zu schützen.
Die Altersspanne der Jugendlichen dort war von 9 bis 15 Jahre. Die Jüngeren sind beim Thema voll mitgegangen und es ist immer wieder lustig zu sehen, wie die ganzen Kinder mit den Kostümen über den Platz tollen und Teile der ausgedachten Geschichte teilweise ernst nehmen. Insgesamt hatten wir über 60 Teilnehmer also definitiv noch Luft nach oben aber da das Camp erst vor drei Jahren gegründet wurde, ist das eine stabile Anzahl in der Anbetracht der verfügbaren Mitarbeiter.
Auf dem Platz stehen dann zunächst nur Zelte und die Teilnehmer bauen es sich dann wohnlich auf dem Platz. Mit Holzpaletten, rundhölzern, Planen und Schalenbrettern werden dann die ersten Tage Sitzbänke, Türme, Unterstände, Wäscheleinen, Regale und was das Herz begehrt (selbstgebeutes Tischtennisplatte und Volleyballfeld gab es dann dieses Jahr auch). Die restlichen Tage gibt es dann Schnitzeljagden, Spiele, Wanderungen etc.
Gekocht wird durch ein extra Küchenteam, das in einer Feldküche Premiummäßig versorgt hat, wodurch mehr Zeit für Freizeit und Spiele bleibt. Es sei denn es gibt extra Aktionen und die Teens müssen für sich selber kochen.
Dieses Jahr gab es deutlich mehr Fälle von Heimweh aber das lag vmtl am schlechten Wetter in der zweiten Woche. Verletzungen gab es nur unter Mitarbeitern (inklusive mir) und nicht unter Teilnehmern was mich als Campleitung immer sehr erleichtert. Am letzten Camptag gab es dann Abschiedstränen und alle sind mit einem schönen Gefühl nach Hause gefahren.
Ich denke für einen Eindruck sollte das erstmal reichen auch wenn ich noch mehr schreiben würde ich könnte.
Hier mal ein Bild der Zugbrücke. Im Hintergrund erkennt man ein wenig die Zelte und die wunderschöne Landschaft.
Korrekt. Wäre dieses Jahr dann wieder Campleitung. Hatte das erste Meeting gestern. Bedeutet ich radel von der Arbeit nach Hause, dusche kurz und setze mich dann wieder ins Auto um dann gegen 21.00 Uhr daheim zu sein. Wäre erstmal ein Meeting pro Monat + die Arbeit dazwischen. Mache das jetzt seit 14 Jahren (in unterschiedlichen Formen an unterschiedlichen Orten) und letztes Jahr das erste Mal ausgesetzt. Ist schon anders erfüllend. Auf dem Camp kommt dann die Familie mit. Mal schauen ob ich das Gefühl bekomme zu wenig von Familie das Jahr über zu haben. Sollte das der Fall sein, dann fliegt das Ehrenamt halt wieder raus.