Heiraten/Kinder

Der große Tag des ersten Treffens. Oder der Herzschmerz nach einer gescheiterten Beziehung.
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Raid-Rush
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Re: Heiraten/Kinder

träumen darf man ja, nur zuviel zumuten kann nach hinten losgehn.
ich wurde durch Jahrelang zu wenig schlaf, Schichtarbeit, haus, kind, Pflegebedürftige Schwiegermutter usw...ordentlich maltratiert oder wie man das nennen mag.

Das hat mir damals heftig zugesetzt das ich davon krank wurde und sowas wünsche ich keinem.

Lieber eteas kürzer treten und mehr auch auf sich schauen, auch zeit für sich selbst und nicht von morgens bis abends verpflichtungen hinterherrennen und das für 20 Jahre.
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NickySenior
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Re: Heiraten/Kinder

Der Schlafentzug ist schon nicht ohne, bei uns wacht der Kleine 2-3 die Nacht auf aber nach dem Stillen schläft er zum Glück gleich. Kenne da aber auch andere Leute, wo das Kind nachts aufwacht und nicht mehr so leicht einschläft.
Bei Schichtarbeit und anderen privaten Verpflichtungen kann ich mir gut vorstellen, dass es nochmal eine ganz andere Belastung ist.
Mein Log: Im Osten nichts Neues by NickyJr: viewtopic.php?t=2593
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Certa
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Re: Heiraten/Kinder

NickySenior hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Mai 2026, 16:53 Gleich kommt Certa und erklärt euch, dass man dankbar sein sollte, dass es überhaupt Elterngeld gibt.
Einfach keine Elternzeit nehmen, dann muss man sich auch nicht über das geringe Elterngeld beschweren. Einfach mal ein bisschen out of the box denken.

Aktueller Plan für Einsparungen sieht ja wohl vor, dass Elterngeld nicht mehr von beiden Elternteilen parallel bezogen werden kann.
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Re: Heiraten/Kinder

Piotr hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 14:42 2 Monate ist hart
Das wären einfach 5000€
Würde Zeit mit dem Kind nicht in Geld aufwiegen
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onelife
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Re: Heiraten/Kinder

Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 05:53
NickySenior hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Mai 2026, 16:53 Gleich kommt Certa und erklärt euch, dass man dankbar sein sollte, dass es überhaupt Elterngeld gibt.
Einfach keine Elternzeit nehmen, dann muss man sich auch nicht über das geringe Elterngeld beschweren. Einfach mal ein bisschen out of the box denken.

Aktueller Plan für Einsparungen sieht ja wohl vor, dass Elterngeld nicht mehr von beiden Elternteilen parallel bezogen werden kann.
Man muss sich aber andererseits bei steigenden Lebenskosten nicht wundern, wenn die Geburtenrate im Keller ist, wenn auchc die finanzielle Unterstützung durch den Staat gering ausfällt.
Viele von uns hier, mich eingeschlossen, sind in priviligierten finanziellen Situationen. Kenne aber genug, bei denen der finanzielle Aspekt - meistens was K2 betrifft - ein riesiger Grund war, nicht ein (weiteres) Kind zu bekommen.
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Harun
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Re: Heiraten/Kinder

onelife hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 07:24
Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 05:53
NickySenior hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Mai 2026, 16:53 Gleich kommt Certa und erklärt euch, dass man dankbar sein sollte, dass es überhaupt Elterngeld gibt.
Einfach keine Elternzeit nehmen, dann muss man sich auch nicht über das geringe Elterngeld beschweren. Einfach mal ein bisschen out of the box denken.

Aktueller Plan für Einsparungen sieht ja wohl vor, dass Elterngeld nicht mehr von beiden Elternteilen parallel bezogen werden kann.
Man muss sich aber andererseits bei steigenden Lebenskosten nicht wundern, wenn die Geburtenrate im Keller ist, wenn auchc die finanzielle Unterstützung durch den Staat gering ausfällt.
Viele von uns hier, mich eingeschlossen, sind in priviligierten finanziellen Situationen. Kenne aber genug, bei denen der finanzielle Aspekt - meistens was K2 betrifft - ein riesiger Grund war, nicht ein (weiteres) Kind zu bekommen.
Das Feld wird den Sozialhilfeempfängern überlassen. Wenn der Staat die Rechnungen bezahlt und man nicht jeden Morgen raus muss, ist das doch alles sehr entspannt.
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Re: Heiraten/Kinder

onelife hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 07:24
Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 05:53
NickySenior hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Mai 2026, 16:53 Gleich kommt Certa und erklärt euch, dass man dankbar sein sollte, dass es überhaupt Elterngeld gibt.
Einfach keine Elternzeit nehmen, dann muss man sich auch nicht über das geringe Elterngeld beschweren. Einfach mal ein bisschen out of the box denken.

Aktueller Plan für Einsparungen sieht ja wohl vor, dass Elterngeld nicht mehr von beiden Elternteilen parallel bezogen werden kann.
Man muss sich aber andererseits bei steigenden Lebenskosten nicht wundern, wenn die Geburtenrate im Keller ist, wenn auchc die finanzielle Unterstützung durch den Staat gering ausfällt.
Viele von uns hier, mich eingeschlossen, sind in priviligierten finanziellen Situationen. Kenne aber genug, bei denen der finanzielle Aspekt - meistens was K2 betrifft - ein riesiger Grund war, nicht ein (weiteres) Kind zu bekommen.
Ich weiß, viele sehen Kinder auch als eine Art Investment an, wo der ROI stimmen muss. Wenn man in einem Land wie Deutschland keine Kinder kriegen kann, dann fragt man sich schon, weshalb diverse andere Länder noch nicht längst ausgestorben sind.

Und nein, damit will ich nicht sagen, dass alles super toll und locker flockig ist. Aber auch nicht so depressiv, wie manch einer es immer darstellt
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Re: Heiraten/Kinder

Eric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Mai 2026, 20:01 Lasst den Bub noch träumen!
Bin schon gespannt auf die Beiträge hier, wenn das Kind dann tatsächlich da ist pepcorn
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Re: Heiraten/Kinder

Seid doch nicht so gehässig.
Er wird schon wissen was er macht und dass man eventuell nachher doch noch Pläne ändern muss, ist auch ganz normal.
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Re: Heiraten/Kinder

@piotr
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Re: Heiraten/Kinder

:-)

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Re: Heiraten/Kinder

Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 07:31
onelife hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 07:24
Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 05:53

Einfach keine Elternzeit nehmen, dann muss man sich auch nicht über das geringe Elterngeld beschweren. Einfach mal ein bisschen out of the box denken.

Aktueller Plan für Einsparungen sieht ja wohl vor, dass Elterngeld nicht mehr von beiden Elternteilen parallel bezogen werden kann.
Man muss sich aber andererseits bei steigenden Lebenskosten nicht wundern, wenn die Geburtenrate im Keller ist, wenn auchc die finanzielle Unterstützung durch den Staat gering ausfällt.
Viele von uns hier, mich eingeschlossen, sind in priviligierten finanziellen Situationen. Kenne aber genug, bei denen der finanzielle Aspekt - meistens was K2 betrifft - ein riesiger Grund war, nicht ein (weiteres) Kind zu bekommen.
Ich weiß, viele sehen Kinder auch als eine Art Investment an, wo der ROI stimmen muss. Wenn man in einem Land wie Deutschland keine Kinder kriegen kann, dann fragt man sich schon, weshalb diverse andere Länder noch nicht längst ausgestorben sind.

Und nein, damit will ich nicht sagen, dass alles super toll und locker flockig ist. Aber auch nicht so depressiv, wie manch einer es immer darstellt
Natürlich hat das meistens Lifestyle Gründe. Auch bei den Freunden von mir. Aber ich kann sie verstehen, die Welt hat sich dahingehend verändert und teilweise hast du das ja nicht mal selbst in der Hand, weil man halt permament beeinflusst wird (Social Media und Co - ich nutze das privat alles nicht, aber ist ja gut untersucht). Ich hatte es ja mit meiner Tochter nicht leicht, hätte ich da noch finanzielle Sorgen - ich wäre kaputt gegangen. Wir haben Eigentum, ich konnte immer zu essen bestellen, wir konnten beide unsere Jobs massiv reduzieren. Klar geht alles, ich habe auch Bekannte die haben 3 Kinder auf 55m2, sie arbeitet bei einem Supermarkt an der Kasse, er ist Barkeeper. Geht alles. Aber es sollte mMn im Interesse des Staates liegen, die Menschen zu supoorten, motivieren und Anreize zu schaffen beteffend Familie.
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Certa
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Re: Heiraten/Kinder

onelife hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 08:14
Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 07:31
onelife hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 07:24

Man muss sich aber andererseits bei steigenden Lebenskosten nicht wundern, wenn die Geburtenrate im Keller ist, wenn auchc die finanzielle Unterstützung durch den Staat gering ausfällt.
Viele von uns hier, mich eingeschlossen, sind in priviligierten finanziellen Situationen. Kenne aber genug, bei denen der finanzielle Aspekt - meistens was K2 betrifft - ein riesiger Grund war, nicht ein (weiteres) Kind zu bekommen.
Ich weiß, viele sehen Kinder auch als eine Art Investment an, wo der ROI stimmen muss. Wenn man in einem Land wie Deutschland keine Kinder kriegen kann, dann fragt man sich schon, weshalb diverse andere Länder noch nicht längst ausgestorben sind.

Und nein, damit will ich nicht sagen, dass alles super toll und locker flockig ist. Aber auch nicht so depressiv, wie manch einer es immer darstellt
Natürlich hat das meistens Lifestyle Gründe. Auch bei den Freunden von mir. Aber ich kann sie verstehen, die Welt hat sich dahingehend verändert und teilweise hast du das ja nicht mal selbst in der Hand, weil man halt permament beeinflusst wird (Social Media und Co - ich nutze das privat alles nicht, aber ist ja gut untersucht). Ich hatte es ja mit meiner Tochter nicht leicht, hätte ich da noch finanzielle Sorgen - ich wäre kaputt gegangen. Wir haben Eigentum, ich konnte immer zu essen bestellen, wir konnten beide unsere Jobs massiv reduzieren. Klar geht alles, ich habe auch Bekannte die haben 3 Kinder auf 55m2, sie arbeitet bei einem Supermarkt an der Kasse, er ist Barkeeper. Geht alles. Aber es sollte mMn im Interesse des Staates liegen, die Menschen zu supoorten, motivieren und Anreize zu schaffen beteffend Familie.
Klar, mehr und besser geht immer. Will auch gar nicht bestreiten, dass es Defizite gibt. Insbesondere je nachdem in welchem Bundesland man wohnt. Aber das Niveau ist schon sehr sehr gut und hoch. Alleine das Thema Krankenversicherung. Die Geburt meiner zweiten Tochter war, sagen wir mal,. kompliziert, inklusive 2 Wochen Kinder Intensivstation. In Deutschland alles null Problemo, woanders hätte sogar mich das finanziell komplett runiert.
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Re: Heiraten/Kinder

Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 08:22
onelife hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 08:14
Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 07:31

Ich weiß, viele sehen Kinder auch als eine Art Investment an, wo der ROI stimmen muss. Wenn man in einem Land wie Deutschland keine Kinder kriegen kann, dann fragt man sich schon, weshalb diverse andere Länder noch nicht längst ausgestorben sind.

Und nein, damit will ich nicht sagen, dass alles super toll und locker flockig ist. Aber auch nicht so depressiv, wie manch einer es immer darstellt
Natürlich hat das meistens Lifestyle Gründe. Auch bei den Freunden von mir. Aber ich kann sie verstehen, die Welt hat sich dahingehend verändert und teilweise hast du das ja nicht mal selbst in der Hand, weil man halt permament beeinflusst wird (Social Media und Co - ich nutze das privat alles nicht, aber ist ja gut untersucht). Ich hatte es ja mit meiner Tochter nicht leicht, hätte ich da noch finanzielle Sorgen - ich wäre kaputt gegangen. Wir haben Eigentum, ich konnte immer zu essen bestellen, wir konnten beide unsere Jobs massiv reduzieren. Klar geht alles, ich habe auch Bekannte die haben 3 Kinder auf 55m2, sie arbeitet bei einem Supermarkt an der Kasse, er ist Barkeeper. Geht alles. Aber es sollte mMn im Interesse des Staates liegen, die Menschen zu supoorten, motivieren und Anreize zu schaffen beteffend Familie.
Klar, mehr und besser geht immer. Will auch gar nicht bestreiten, dass es Defizite gibt. Insbesondere je nachdem in welchem Bundesland man wohnt. Aber das Niveau ist schon sehr sehr gut und hoch. Alleine das Thema Krankenversicherung. Die Geburt meiner zweiten Tochter war, sagen wir mal,. kompliziert, inklusive 2 Wochen Kinder Intensivstation. In Deutschland alles null Problemo, woanders hätte sogar mich das finanziell komplett runiert.
Ja natürlich das stimmt. Auch was Elternzeit Modelle anbelangt im Vergleich zu anderen Staaten geht es uns in Österreich und Deutschland sehr gut. Es geht mir eher darum, das faktisch viele keine Kinder kriegen aus finanziellen Gründen. Wenn man da Anreize schafft, könnte sich das ändern. Das könnte zusätzliche steuerliche Entlastung sein, in Österreich gibt es beispielsweise einen Familienbonus, der einkommensabhängig ist. Sowas hat bei vielen Menschen mit einem Umfeld positive Auswirkungen hinsichtlich Kind gehabt, weil es im Monat noch mal bis zu 166€ zusätzlich sind. Steuerliche Entlastung.

Kinder haben hat sich glaube ich schon sehr verändert in den letzten Jahren. Der Spagat zwischen Familie und Beruf und selbstverwirklichung ist meiner Meinung nach größer geworden. Mein Vater ist Unternehmer, seine Rolle war: Unternehmer zu sein. Ich habe am Tag switchende Rollen: morgens Papa der Kind in den Kindergarten bringt, dann arbeiten, dann Kind abholen länger Pause machen mit Kind und am Abend länger arbeiten. Wochenende oft abwechselnd Ausflüge alleine. Training will ich auch irgendwie noch machen, Freunde sieht man sowieso selten.
Und da muss ich ehrlich gesagt zugeben: täglich in der Mittagspause essen zu gehen, nicht vorkochen zu müssen. Wenn keine Zeit ist, einfach Essen bestellen, zwei große Urlaube und ein paar Kurzurlaube... All das mit Familie ist ordentlich teuer, aber wenn man es sich leisten kann eine ordentliche Erleichterung.

Ich bin ein Mensch, der gerne genießt und das Leben lebt, mir fällt das so viel leichter Familie zu leben und ich glaube wäre das nicht so und ich müsste mich überall einschränken, wäre der Preis viel höher. Ich hätte aber trotzdem Familie gründen wollen.
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Re: Heiraten/Kinder

onelife hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 09:25
Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 08:22
onelife hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mai 2026, 08:14

Natürlich hat das meistens Lifestyle Gründe. Auch bei den Freunden von mir. Aber ich kann sie verstehen, die Welt hat sich dahingehend verändert und teilweise hast du das ja nicht mal selbst in der Hand, weil man halt permament beeinflusst wird (Social Media und Co - ich nutze das privat alles nicht, aber ist ja gut untersucht). Ich hatte es ja mit meiner Tochter nicht leicht, hätte ich da noch finanzielle Sorgen - ich wäre kaputt gegangen. Wir haben Eigentum, ich konnte immer zu essen bestellen, wir konnten beide unsere Jobs massiv reduzieren. Klar geht alles, ich habe auch Bekannte die haben 3 Kinder auf 55m2, sie arbeitet bei einem Supermarkt an der Kasse, er ist Barkeeper. Geht alles. Aber es sollte mMn im Interesse des Staates liegen, die Menschen zu supoorten, motivieren und Anreize zu schaffen beteffend Familie.
Klar, mehr und besser geht immer. Will auch gar nicht bestreiten, dass es Defizite gibt. Insbesondere je nachdem in welchem Bundesland man wohnt. Aber das Niveau ist schon sehr sehr gut und hoch. Alleine das Thema Krankenversicherung. Die Geburt meiner zweiten Tochter war, sagen wir mal,. kompliziert, inklusive 2 Wochen Kinder Intensivstation. In Deutschland alles null Problemo, woanders hätte sogar mich das finanziell komplett runiert.
Ja natürlich das stimmt. Auch was Elternzeit Modelle anbelangt im Vergleich zu anderen Staaten geht es uns in Österreich und Deutschland sehr gut. Es geht mir eher darum, das faktisch viele keine Kinder kriegen aus finanziellen Gründen. Wenn man da Anreize schafft, könnte sich das ändern. Das könnte zusätzliche steuerliche Entlastung sein, in Österreich gibt es beispielsweise einen Familienbonus, der einkommensabhängig ist. Sowas hat bei vielen Menschen mit einem Umfeld positive Auswirkungen hinsichtlich Kind gehabt, weil es im Monat noch mal bis zu 166€ zusätzlich sind. Steuerliche Entlastung.

Kinder haben hat sich glaube ich schon sehr verändert in den letzten Jahren. Der Spagat zwischen Familie und Beruf und selbstverwirklichung ist meiner Meinung nach größer geworden. Mein Vater ist Unternehmer, seine Rolle war: Unternehmer zu sein. Ich habe am Tag switchende Rollen: morgens Papa der Kind in den Kindergarten bringt, dann arbeiten, dann Kind abholen länger Pause machen mit Kind und am Abend länger arbeiten. Wochenende oft abwechselnd Ausflüge alleine. Training will ich auch irgendwie noch machen, Freunde sieht man sowieso selten.
Und da muss ich ehrlich gesagt zugeben: täglich in der Mittagspause essen zu gehen, nicht vorkochen zu müssen. Wenn keine Zeit ist, einfach Essen bestellen, zwei große Urlaube und ein paar Kurzurlaube... All das mit Familie ist ordentlich teuer, aber wenn man es sich leisten kann eine ordentliche Erleichterung.

Ich bin ein Mensch, der gerne genießt und das Leben lebt, mir fällt das so viel leichter Familie zu leben und ich glaube wäre das nicht so und ich müsste mich überall einschränken, wäre der Preis viel höher. Ich hätte aber trotzdem Familie gründen wollen.
No front, aber dann hat dein Vater auch nicht wirklich in der Familie gelebt oder? Ich kenne es als in der DDR geborenes Kind tatsächlich nicht anders als dass beide Elternteile Vollzeit arbeiten gehen und sich Vater und Mutter die Aufgaben aufteilen. Ich persönlich würde da auch nicht tauschen wollen und meine Kinder maximal Abends und nur am Wochenende sehen.
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