USA-Thread

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Karl_Lagerfeld
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Re: USA-Thread

Steht doch genau da?
Die Frage ist profitiert New York jetzt davon das er mit seinem Unternehmen nach Miami ist oder nicht?
Karl Lagerfeld hat geschrieben:Wer die 100kg nicht 8 mal auf der Bank drückt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren
Hustleröder!
Lounger
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Re: USA-Thread

Jeder der kann verpisst sich wenn die Vertreter des Volkes ihn mit höheren Abgaben "bedrohen" und es anderswo günstiger ist. In dem Fall natürlich noch mit einer gehörigen Portion FAFO.
skiox
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Re: USA-Thread

Im Sozialismus hat man mit sinkenden (bzw. zu geringen) Steuereinnahmen zu kämpfen?!?
:spika:

Jeder Linke erkennt das Problem aber natürlich sofort - "wie kann man freie Kapitalmobilität nur gut heißen?!?! Unerhört, dass der Markt Ressourcen effizient allokiert, wir brauchen Kapitalverkehrskontrollen, um diese Reichenflucht zu unterbinden!!"

pepcorn
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St0ckf15h
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Re: USA-Thread

skiox hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 12:53 Im Sozialismus hat man mit sinkenden (bzw. zu geringen) Steuereinnahmen zu kämpfen?!?
Trickle down funktioniert aber dafür so gut, dass die meisten Amazon-Mitarbeiter dort trotz Vollzeitstelle auf Staatsbeihilfen angewiesen sind - hört doch bitte auf immer nur eine Seite der Medaille hier anzustarren, ist halt zum 100. Mal dieselbe Story (und nein, dass NYC jetzt pleite wäre hätte ich noch nicht gehört).
skiox
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Re: USA-Thread

St0ckf15h hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 13:00
skiox hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 12:53 Im Sozialismus hat man mit sinkenden (bzw. zu geringen) Steuereinnahmen zu kämpfen?!?
Trickle down funktioniert aber dafür so gut, dass die meisten Amazon-Mitarbeiter dort trotz Vollzeitstelle auf Staatsbeihilfen angewiesen sind - hört doch bitte auf immer nur eine Seite der Medaille hier anzustarren, ist halt zum 100. Mal dieselbe Story (und nein, dass NYC jetzt pleite wäre hätte ich noch nicht gehört).
Netter Strohmann, aber gut, ich schlucke den Bait mal..

Inwiefern ist der Arbeitsmarkt im Fall von Amazon-Mitarbeitern denn ineffizient? Welche imperfekte Ressourcenallokation müssen wir hier denn staatlich bereinigen?

In deiner Argumentation bitte beachten, dass Amazon Arbeitskraft nachfragt und die Mitarbeiter ihre Arbeitskraft anbieten, also klassische Volkswirtschaftslehre.

Und komm mir bitte nicht mit irrationalen Marktakteuren als Argument.
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St0ckf15h
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Re: USA-Thread

skiox hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 17:31
St0ckf15h hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 13:00
skiox hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 12:53 Im Sozialismus hat man mit sinkenden (bzw. zu geringen) Steuereinnahmen zu kämpfen?!?
Trickle down funktioniert aber dafür so gut, dass die meisten Amazon-Mitarbeiter dort trotz Vollzeitstelle auf Staatsbeihilfen angewiesen sind - hört doch bitte auf immer nur eine Seite der Medaille hier anzustarren, ist halt zum 100. Mal dieselbe Story (und nein, dass NYC jetzt pleite wäre hätte ich noch nicht gehört).
Netter Strohmann, aber gut, ich schlucke den Bait mal..

Inwiefern ist der Arbeitsmarkt im Fall von Amazon-Mitarbeitern denn ineffizient? Welche imperfekte Ressourcenallokation müssen wir hier denn staatlich bereinigen?

In deiner Argumentation bitte beachten, dass Amazon Arbeitskraft nachfragt und die Mitarbeiter ihre Arbeitskraft anbieten, also klassische Volkswirtschaftslehre.

Und komm mir bitte nicht mit irrationalen Marktakteuren als Argument.
Weiß nicht, vielleicht so viel bezahlen, dass die Mitarbeiter über die Runden kommen und dafür auf etwas von den 70 Mrd. Gewinn im letzten Jahr verzichten?

Aber sich über Sozialismus aufregen und dann das abfeiern, was den Sozialismus überhaupt erst nötig macht finde ich naja, fragwürdig
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Re: USA-Thread

St0ckf15h hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 18:38
skiox hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 17:31
St0ckf15h hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 13:00

Trickle down funktioniert aber dafür so gut, dass die meisten Amazon-Mitarbeiter dort trotz Vollzeitstelle auf Staatsbeihilfen angewiesen sind - hört doch bitte auf immer nur eine Seite der Medaille hier anzustarren, ist halt zum 100. Mal dieselbe Story (und nein, dass NYC jetzt pleite wäre hätte ich noch nicht gehört).
Netter Strohmann, aber gut, ich schlucke den Bait mal..

Inwiefern ist der Arbeitsmarkt im Fall von Amazon-Mitarbeitern denn ineffizient? Welche imperfekte Ressourcenallokation müssen wir hier denn staatlich bereinigen?

In deiner Argumentation bitte beachten, dass Amazon Arbeitskraft nachfragt und die Mitarbeiter ihre Arbeitskraft anbieten, also klassische Volkswirtschaftslehre.

Und komm mir bitte nicht mit irrationalen Marktakteuren als Argument.
Weiß nicht, vielleicht so viel bezahlen, dass die Mitarbeiter über die Runden kommen und dafür auf etwas von den 70 Mrd. Gewinn im letzten Jahr verzichten?

Aber sich über Sozialismus aufregen und dann das abfeiern, was den Sozialismus überhaupt erst nötig macht finde ich naja, fragwürdig
In einem freien Markt reflektiert der Preis eines Gutes die Knappheit einer Ressource - das sorgt dafür, dass sich ein Markt effektiv selbstreguliert.

Nach deiner Darstellung scheint das durchschnittliche Arbeitsangebot eines Amazon-Mitarbeiters leicht gleichwertig ersetzbar zu sein.
Außerdem: Warum eine mögliche Preisanpassung ausbleibt? Die von dir angesprochenen "Staatsbeihilfen" verzerren den Markt und führen zu Fehlanreizen, denn so kann das Arbeitsangebot nicht nachhaltig bepreist werden, weil der Staat die Lebenshaltungskostenlücke bezuschusst.

Markt- und Preisbildungseingriffe vermeiden und das regelt sich von selbst. Versprochen.

Das ist wirklich elementare Logik und gesunder Menschenverstand, weil niemand Vollzeit arbeiten würde, um nicht über die Runden zu kommen. So würde sich niemals ein rationaler Akteuer verhalten, sondern nur Geisteskranke.
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Re: USA-Thread

skiox hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 21:38
St0ckf15h hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 18:38
skiox hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 17:31
Netter Strohmann, aber gut, ich schlucke den Bait mal..

Inwiefern ist der Arbeitsmarkt im Fall von Amazon-Mitarbeitern denn ineffizient? Welche imperfekte Ressourcenallokation müssen wir hier denn staatlich bereinigen?

In deiner Argumentation bitte beachten, dass Amazon Arbeitskraft nachfragt und die Mitarbeiter ihre Arbeitskraft anbieten, also klassische Volkswirtschaftslehre.

Und komm mir bitte nicht mit irrationalen Marktakteuren als Argument.
Weiß nicht, vielleicht so viel bezahlen, dass die Mitarbeiter über die Runden kommen und dafür auf etwas von den 70 Mrd. Gewinn im letzten Jahr verzichten?

Aber sich über Sozialismus aufregen und dann das abfeiern, was den Sozialismus überhaupt erst nötig macht finde ich naja, fragwürdig
In einem freien Markt reflektiert der Preis eines Gutes die Knappheit einer Ressource - das sorgt dafür, dass sich ein Markt effektiv selbstreguliert.

Nach deiner Darstellung scheint das durchschnittliche Arbeitsangebot eines Amazon-Mitarbeiters leicht gleichwertig ersetzbar zu sein.
Außerdem: Warum eine mögliche Preisanpassung ausbleibt? Die von dir angesprochenen "Staatsbeihilfen" verzerren den Markt und führen zu Fehlanreizen, denn so kann das Arbeitsangebot nicht nachhaltig bepreist werden, weil der Staat die Lebenshaltungskostenlücke bezuschusst.

Markt- und Preisbildungseingriffe vermeiden und das regelt sich von selbst. Versprochen.

Das ist wirklich elementare Logik und gesunder Menschenverstand, weil niemand Vollzeit arbeiten würde, um nicht über die Runden zu kommen. So würde sich niemals ein rationaler Akteuer verhalten, sondern nur Geisteskranke.
Hast ja recht mit allem, aber dass es keine Regelung gibt (Mindestlöhne z.B.) und das dann dazu führt, dass hart arbeitende Menschen nicht ihr Leben bestreiten können nur weil deren Arbeitsleistung "einfach ersetzbar" ist, der Konzern aber Gewinne bis zum geht nicht mehr einstreicht find ich persönlich asozial.

Weil subventioniert über die Staatshilfen werden die halt auch von der Mittelschicht und oberen Mittelschicht, und nicht von den steuervermeidenden Megakonzernen oder den sich ständig arm rechnenden Superreichen
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Gurkenplatzer
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Re: USA-Thread

Genau es ist asozial, aber eben Kapitalismus
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Re: USA-Thread

Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 22:30 Genau es ist asozial, aber eben Kapitalismus
So ist es.

Aber deswegen geht mir das Sozialismus-Gebashe so auf den Sack, ich glaube keiner der hier das USA-System beinahe vergötternde hätte Bock auf 12-Stunden Arbeitstage, unbezahlte Krankheitstage und so nen Scheiß.

Aber ich seh's ja selbst, die Trump-Befürworter sind auch hier meist überdurchschnittlich gut gestellte Personen - nur verstehe ich das andauernde nach unten getrete nicht, ich meine bei denen ist eh beinahe nichts zu holen, von daher
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Re: USA-Thread

"A society that puts equality before freedom will get neither. A society that puts freedom before equality will get both."
Das sollten sich alle anti freiheitlichen Politiker vor Augen halten. Aber das können sie nicht, weil sie ohne diese Lüge von Gleichheit nichts wären.
Knolle hat geschrieben:
kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
Givenchy hat geschrieben:
Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
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clayz
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Re: USA-Thread

Und du verwechselst Liberalismus mit Trump Sympathie. Das ist Quatsch.
Knolle hat geschrieben:
kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
Givenchy hat geschrieben:
Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
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Re: USA-Thread

clayz hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 22:51 Und du verwechselst Liberalismus mit Trump Sympathie. Das ist Quatsch.
Mache ich nicht, du bist da auch schon oft genug für ihn in die Bresche gesprungen @clayz ;)

Und dass sich unter Biden oder Obama da auch nicht viel zum "Besseren" gewendet hat geb ich auch gerne zu; da muss man wohl wirklich mit dem Mindset aufgewachsen sein um das irgendwie verstehen zu können, oder was weiß ich.

Aber lassen wir gut sein, ich hab halt meine Überzeugung dass ein Vollzeitjob ein lebenswürdiges Einkommen sichern sollte, wenn andere das nicht so sehen dann werd ich das hier auch nicht ändern können
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Re: USA-Thread

St0ckf15h hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 22:22
skiox hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 21:38
St0ckf15h hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 18:38

Weiß nicht, vielleicht so viel bezahlen, dass die Mitarbeiter über die Runden kommen und dafür auf etwas von den 70 Mrd. Gewinn im letzten Jahr verzichten?

Aber sich über Sozialismus aufregen und dann das abfeiern, was den Sozialismus überhaupt erst nötig macht finde ich naja, fragwürdig
In einem freien Markt reflektiert der Preis eines Gutes die Knappheit einer Ressource - das sorgt dafür, dass sich ein Markt effektiv selbstreguliert.

Nach deiner Darstellung scheint das durchschnittliche Arbeitsangebot eines Amazon-Mitarbeiters leicht gleichwertig ersetzbar zu sein.
Außerdem: Warum eine mögliche Preisanpassung ausbleibt? Die von dir angesprochenen "Staatsbeihilfen" verzerren den Markt und führen zu Fehlanreizen, denn so kann das Arbeitsangebot nicht nachhaltig bepreist werden, weil der Staat die Lebenshaltungskostenlücke bezuschusst.

Markt- und Preisbildungseingriffe vermeiden und das regelt sich von selbst. Versprochen.

Das ist wirklich elementare Logik und gesunder Menschenverstand, weil niemand Vollzeit arbeiten würde, um nicht über die Runden zu kommen. So würde sich niemals ein rationaler Akteuer verhalten, sondern nur Geisteskranke.
Hast ja recht mit allem, aber dass es keine Regelung gibt (Mindestlöhne z.B.) und das dann dazu führt, dass hart arbeitende Menschen nicht ihr Leben bestreiten können nur weil deren Arbeitsleistung "einfach ersetzbar" ist, der Konzern aber Gewinne bis zum geht nicht mehr einstreicht find ich persönlich asozial.

Weil subventioniert über die Staatshilfen werden die halt auch von der Mittelschicht und oberen Mittelschicht, und nicht von den steuervermeidenden Megakonzernen oder den sich ständig arm rechnenden Superreichen
Unabhängig davon, ob wir nun einer Meinung sind oder nicht, finde ich den Post stark.
Keine Ironie, ernst gemeint. Danke.
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Re: USA-Thread

St0ckf15h hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 22:48
Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Mai 2026, 22:30 Genau es ist asozial, aber eben Kapitalismus
So ist es.

Aber deswegen geht mir das Sozialismus-Gebashe so auf den Sack, ich glaube keiner der hier das USA-System beinahe vergötternde hätte Bock auf 12-Stunden Arbeitstage, unbezahlte Krankheitstage und so nen Scheiß.

Aber ich seh's ja selbst, die Trump-Befürworter sind auch hier meist überdurchschnittlich gut gestellte Personen - nur verstehe ich das andauernde nach unten getrete nicht, ich meine bei denen ist eh beinahe nichts zu holen, von daher
Ich glaube ja, dass gerade von vielen Linken oder partiell links Denkenden ;) da etwas missverstanden wird. Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel, aber ich bin mir sicher, dass die meisten Konservativen und Wirtschaftsliberalen den Kapitalismus nicht abfeiern, weil er Ungleichheit schafft und den Sozialismus nicht haten, weil man gerne Schwache in der Gosse liegen sieht. Es geht eher um die nüchterne Einsicht bzw. persönliche Überzeugung, dass ein System, ohne ein bestimmtes Maß an Ungleichheit zu ermöglichen, Leistungsanreize, Investitionen etc. so stark verhindert, dass am Ende für fast alle Menschen weniger Wohlstand, eingeschränktere Lebenschancen und unterm Strich einfach mehr Leid bei rumkommt.

Natürlich kann man jetzt sagen, dass wir in Deutschland aber doch einen vernünftigen Kompromiss haben. Und das bestreiten hier halt viele. Ich denke, dass wir mal sowas hatten, aber uns davon längst deutlich entfernt haben.

Muss aber auch selbst gestehen, dass ich keine Ahnung habe, ob und wie lange der Kapitalismus noch eine Chance hat oder durch etwas anderes ersetzt werden muss, wenn die KI Revolution ungefähr so stattfindet, wie prophezeit. Also wie gesagt, ich denke, dass wenige Konservative irgendwie emotional am Kapitalismus hängen. Er wird einfach als das geringste Übel in unserer unperfekten Welt mit unserer mehr als unperfekten Spezies gesehen.
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