Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

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Karl_Lagerfeld
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Feb 2026, 10:21 Allerdings darf man Zweifel haben, dass die SPD es so umsetzen würde. Bei deren Modell würde vermutlich jeder ab 60k und 500€ ETF-Sparrate inkl. typischer Rendite mehr zahlen.
Genau so ist es, da diese Gruppe an Menschen (arbeitet, versucht privat vorzusorgen) eben nicht die Zielgruppe der SPD ist.
Karl Lagerfeld hat geschrieben:Wer die 100kg nicht 8 mal auf der Bank drückt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren
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Harun
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Feb 2026, 10:23 Die SPD ist die Partei für die Nicht-arbeitenden und das Melken des Mittelstandes zwecks Umverteilung zu Erstgenannten

Und da erkennt man auch, wo sie ihr Wahlklientel mit Geschenken abholen.
Von denen gibts hier doch einige.
Komisch, dass die trotzdem nur auf 15% kommen.
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Harun
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

clearly hat geschrieben: zum Beitrag navigieren8. Feb 2026, 17:21
Jeffrey Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell verfügte offenbar über einen in Deutschland ausgestellten internationalen Presseausweis. Das geht aus den Epstein-Akten hervor, die das US-Justizministerium vor einer Woche veröffentlicht hat.
Maxwell besaß demnach einen Presseausweis der Internationalen Journalisten-Föderation (IFJ), dem weltgrößten Verband für Journalistinnen und Journalisten. Darauf war unter ihrem Namen vermerkt: »dju in ver.di, Germany«. Die Abkürzung steht für die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union, eine Interessenvertretung für Medienschaffende. Sie gehört zur Gewerkschaft Ver.di.
Der Ausweis wirft Fragen auf. Die DJU vergibt ihre internationalen Presseausweise ausschließlich an Mitglieder. Voraussetzung ist eine journalistische Tätigkeit. Von Maxwell ist allerdings nicht bekannt, dass sie als Journalistin arbeitete – und schon gar nicht in Deutschland. Wie also gelangte sie an den Journalistenausweis?
Maxwell ist eine zentrale Figur im Missbrauchsfall um den amerikanischen Finanzier Jeffrey Epstein. Sie rekrutierte junge Frauen, teils Minderjährige, für den Sexualstraftäter. Ein US-Gericht verurteilte sie unter anderem wegen Menschenhandels zur sexuellen Ausbeutung zu 20 Jahren Freiheitsstrafe.
kompletter artikel des spiegels ohne paywall: https://archive.is/YM1f4
Guter Anlass Verdi endlich zu verbieten.
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Gurkenplatzer
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Harun hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Feb 2026, 10:29
Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Feb 2026, 10:23 Die SPD ist die Partei für die Nicht-arbeitenden und das Melken des Mittelstandes zwecks Umverteilung zu Erstgenannten

Und da erkennt man auch, wo sie ihr Wahlklientel mit Geschenken abholen.
Von denen gibts hier doch einige.
Komisch, dass die trotzdem nur auf 15% kommen.
Die Rentner sehen sich besser von der CDU repräsentiert. :kekw:
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Harun hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Feb 2026, 10:29
Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Feb 2026, 10:23 Die SPD ist die Partei für die Nicht-arbeitenden und das Melken des Mittelstandes zwecks Umverteilung zu Erstgenannten

Und da erkennt man auch, wo sie ihr Wahlklientel mit Geschenken abholen.
Von denen gibts hier doch einige.
Komisch, dass die trotzdem nur auf 15% kommen.
Linke verspricht mehr. Grüne beteiligen sich auch gern am Bieterwettbewerb. Manche sind wirklich abgefuckt von den Folgen linker Politik in Deutschland und wählen AfD, die auch ein bisschen beim Thema soziale Gerechtigkeit fischen.

Bei Rentnern das was Gurkenplatzer sagt. Deshalb hat Merz ja beim Thema Rente auch eiskalt die Junge Union gefistet, obwohl das sicher nicht seiner Überzeugung entsprach.
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H_B
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Feb 2026, 10:21 Wenn ich es recht verstehe, werden also die Gesundheitskosten auf Basis aller Einkommen des Bürgers (Lohn, Kapital) berechnet. So unglaublich dumm muss das prinzipiell nicht sein. Frage ist halt einfach, wie es von den Belastungen und Freibeträgen her austariert wird. Ich sehe auch nicht, warum man als SPitzenverdiener mehr ins Gesundheitssystem zahlt, als derjenige, der nur zu 50% arbeitet, weil er 3 Immobilien geerbt hat. Würden jetzt alle unter 250k Gesamteinkommen dadurch weniger für Gesundheit zahlen, wäre das nicht schlimm.

Allerdings darf man Zweifel haben, dass die SPD es so umsetzen würde. Bei deren Modell würde vermutlich jeder ab 60k und 500€ ETF-Sparrate inkl. typischer Rendite mehr zahlen.
Als ob da irgendwelche Erleichterungen kommen. Dem deutschen Staat ist völlig die Kontrolle über den Umgang mit Steuergeldern verloren gegangen. Ist genau derselbe Unsinn mit der Vorabpauschale bei ETFs. In 20 Jahren soll ich dann nach Verkauf meine jährliche Vorabzahlungen nachweisen und das wird dann mit berücksichtigt? Da glaubt doch niemand dran.
H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Okt 2023, 12:20 Re: Supp für die Potenz

Zum Test mal den all night long von hinten testen
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Reform heißt halt die Einnahmen erhöhen.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

H_B hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Feb 2026, 10:54 Ist genau derselbe Unsinn mit der Vorabpauschale bei ETFs. In 20 Jahren soll ich dann nach Verkauf meine jährliche Vorabzahlungen nachweisen und das wird dann mit berücksichtigt? Da glaubt doch niemand dran.
Meines Wissens nach geschieht die Anrechnung von Vorabpauschalen bei einem späteren Verkauf automatisch bzw. die Bank regelt das? Klappt halt vermutlich nur so einfach, wenn das Depot die ganze Zeit bei der gleichen Bank war.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Karl_Lagerfeld hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Feb 2026, 10:26
martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Feb 2026, 10:21 Allerdings darf man Zweifel haben, dass die SPD es so umsetzen würde. Bei deren Modell würde vermutlich jeder ab 60k und 500€ ETF-Sparrate inkl. typischer Rendite mehr zahlen.
Genau so ist es, da diese Gruppe an Menschen (arbeitet, versucht privat vorzusorgen) eben nicht die Zielgruppe der SPD ist.
Da hast du absolut recht, jedenfalls auf die letzten Jahre (eigentlich seit Schröder) bezogen.
Laut Klingbeil will man jetzt aber wieder die Partei der Werktätigen werden, allerdings ist schwer vorstellbar, wie er sich gegen den linken Parteiflügel, die notorischen Neider und Leistungsverweigerer damit durchsetzen kann (und ob er es überhaupt will).
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Karl_Lagerfeld hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Feb 2026, 09:39 Achja, die gute SPD.



Wenns nach ihnen geht laufe ich in die Arbeit um Lebenszeit gegen Geld zu tauschen welches extrem besteuert wird.
Von dem Rest versuche ich mein Leben zu leben und mir z. B. durch Geschäfte am Aktienmarkt oder durch den Kauf einer Immobolie ein Polster fürs Alter aufzubauen, weil das in Deutschland bekanntlich durch Rente eher zum Pfandflaschen sammeln führt. Sollte ich mehr als 1000€ Gewinn machen (lol!) zahle ich aktuell 25% auf diese Gewinne. In Zukunft dann gerne auch noch mal 25% mehr wieso auch nicht ne.
Hoffentlich schaffen die endlich die Pension ab!
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

https://www.nzz.ch/international/die-sp ... ld.1923986
"Die SPD setzt in ihrem neuen Grundsatzprogramm auf mehr Umverteilung, Staat und Feminismus
Zum Auftakt des Wahljahres bestimmt die SPD ihren politischen Standort neu. Die Grundsatzreden von Parteichef Lars Klingbeil und Parteichefin Bärbel Bas sind vom Misstrauen gegenüber der Marktwirtschaft geprägt.

Die SPD rüstet sich für die Landtagswahlen und will ein neues Grundsatzprogramm auf den Weg bringen. Die beiden Parteivorsitzenden, Finanzminister Lars Klingbeil und Arbeitsministerin Bärbel Bas, haben dazu an diesem Samstag in Grundsatzreden vor mehr als 400 geladenen Gästen aus Kultur, Gesellschaft und Politik den Standort der Partei neu bestimmt.
Während sich Arbeitsministerin Bas auf die Themen Arbeit, Bildung und soziale Gerechtigkeit konzentrierte, nahm Vizekanzler Klingbeil eine Neuvermessung der Rolle Deutschlands und Europas in der von Umbrüchen geprägten Welt vor.

Bas begann ihre Rede mit einer Attacke gegen die jüngst von den Unionsparteien und Wirtschaftsverbänden lancierten Reformvorschläge für den Sozialstaat. Wer fordere, die telefonische Krankschreibung und das Recht auf Teilzeit abzuschaffen, schwinge die «Abrissbirne für Arbeitnehmerrechte», geisselte Bas die Vorschläge. Mehr Freiheit für den Markt sei kein Gewinn an Freiheit für die Arbeitnehmer.

Von der «sozialen» zur «digitalen» Marktwirtschaft

Das Freiheitsversprechen der SPD sei ein anderes. Es bestehe darin, dass Arbeitnehmer durch einen funktionierenden Sozialstaat keine Angst vor dem Verlust des Jobs oder vor den finanziellen Folgen von Krankheit haben müssten. Die SPD trete für die Interessen derjenigen ein, die nicht per Geburt über eine privilegierte Stellung verfügten, sei es in Form von Geld oder karrierefördernden Netzwerken, sagte Bas.

Der Sozialstaat werde in diesen Zeiten von Kräften infrage gestellt, die in ihm einen Bremsklotz für die Märkte sehen. In diesem Zusammenhang nannte sie die Tech-Milliardäre, die radikal freie Märkte forderten. Sie betrachteten Demokratie, Vielfalt und Teilhabe nicht als Fortschritt, sondern wollten die Demokratie abschaffen. Dabei verleihe ihnen ihr Reichtum politische Macht.

Dem müsse sich die SPD entgegenstellen, indem sie den Übergang von der «sozialen Marktwirtschaft» zur «digitalen Marktwirtschaft» so gestaltet, dass der Sozialstaat weiter eine tragende Säule spielt. Die Digitalwirtschaft brauche «faire Regeln», Plattformanbieter dürften keine Monopole bilden, die Wettbewerb und Fortschritt hemmen, sagte Bas. Wettbewerbsfähigkeit bedeute Innovationsfähigkeit. Diese entstünde, wenn Menschen sich frei entfalten können, «nicht durch die Absenkung sozialer Standards».

Die Arbeitsministerin wies in diesem Zusammenhang auf Gig-Arbeiter hin, die von fallweisen und kurzfristigen Aufträgen über Plattformen lebten wie etwa Essenslieferanten. «Wenn Arbeitskräfte von Apps gesteuert werden, wer schützt sie dann vor Ausbeutung?», fragte sie.

Wider das traditionelle Rollenbild für Frauen

Im zweiten Teil ihrer Rede fokussierte sich Bas auf die Rolle der Frauen. «Rechtskonservative» Kräfte versuchten, die Zeit zurückzudrehen und Frauen wieder in traditionelle Rollenbilder zu zwängen, indem sie gegen Frauenquoten und gendergerechte Sprache Stimmung machten. In diesem Zusammenhang nannte Bas die Attacken gegen Frauke Brosius-Gersdorf, die die SPD als Kandidatin für das Richteramt am Bundesverfassungsgericht vorgeschlagen hatte. Brosius-Gersdorf scheiterte am Widerstand von grossen Teilen der Union.

Um Frauen bessere Karrieremöglichkeiten zu eröffnen, müssten auch «falsche Anreizsysteme bei Steuern und Abgaben», die Frauen in die Rolle der Hinzuverdienerin drängten, abgeschafft werden, sagte Bas. Was sie damit konkret meinte und ob sie dabei an das Ehegattensplitting dachte, sagte sie nicht.

Die SPD wolle die Frauen aus der Teilzeitfalle befreien, in die sie nach der Geburt eines Kindes häufig geraten, sagte Bas. Eine Möglichkeit dazu sei der Ausbau der Kinderbetreuung am Arbeitsplatz. Um die Präsenz von Frauen in den Parlamenten zu erhöhen, schlug Bas eine Änderung des Wahlrechts vor. «Unser Grundsatzprogramm soll auch feministisch sein», sagte Bas.

Kritik an Privatschulen

Zum Abschluss plädierte die Arbeitsministerin für bessere Bildung. Bildung sei «keine Sozialromantik, sondern Wirtschaftspolitik», sagte sie. «Unsere Wirtschaftsflaute ist ganz wesentlich eine Bildungsflaute.» Deshalb müsse es darum gehen, Bildungsstrukturen «grundlegend neu zu denken».

Sie kritisierte, dass es immer mehr Privatschulen gibt, auf die Eltern mit höheren Einkommen und Bildungsstand ihre Kinder schicken. Das trage zur Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft bei. Noch immer hingen Bildung und Elterneinkommen eng zusammen. Das sei «ungerecht», weil sich so Armut und Wohlstand von Generation zu Generation vererbten.

Ende der liberalen Demokratie

Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil richtete in seiner anschliessenden Rede den Blick auf das geopolitische Umfeld. Das Zeitalter der liberalen Demokratie, das auf Recht statt auf Macht, auf Regeln statt auf Willkür setzt, «geht gerade vor unseren Augen zu Ende», sagte Klingbeil. Die Grossmächte teilten die Welt in Einflusszonen auf und schöben dabei das Recht zur Seite. «Ökonomie wird zur Machtpolitik, und militärische Macht wird genutzt, um wirtschaftliche Interessen durchzusetzen», so Klingbeil.

Es helfe nicht, dem liberalen Zeitalter hinterher zu trauern. «Wir müssen die neuen internationalen Realitäten anerkennen», sagt Klingbeil. Europa müsse in der neuen Welt der Machtzentren «so stark werden, dass wir uns vor keinem anderen Land der Welt klein machen müssen», forderte der Vizekanzler.

In den vergangenen Jahren sei Europa zu einem «Verwaltungsakt» geworden und habe sich selbst verzwergt. Das müsse sich ändern, wolle Europa den Anspruch haben, in einer neuen Welt «das attraktivste Machtzentrum» zu sein. «Daran müssen wir hart arbeiten», so. Es sei an der Zeit, «dass wir Europa aus dem Dornröschenschlaf wecken».

Mehr öffentliche Güter, weniger Ungleichheit

In seiner Rede ging Klingbeil auch auf die Wirtschaftsmisere in Deutschland ein. Ein grosser Teil der Probleme habe seinen Ursprung in der Ungleichheit, sagte er. «Ein Land, das ökonomisch gespalten ist, kann kein starkes Land sein», so der Vizekanzler. Wenn Vermögen zu stark konzentriert sei, fehle es woanders.

Deutschland habe in der Wirtschaftspolitik bisher zu sehr auf die Effizienz des Marktes gesetzt. Die Konservativen hätten Freiheit immer nur als Freiheit von staatlichen Regeln interpretiert. Die Sozialdemokraten hingegen sagten, wir brauchen den Sozialstaat, der Risiken absichert, damit die Menschen frei sein können, so Klingbeil.

Die SPD strebe in ihrem Grundsatzprogramm daher ein neues Wirtschaftsmodell an, das stärker auf öffentliche Güter setzt. Dinge wie eine funktionierende Müllabfuhr, eine intakte Umwelt, saubere Parks, gute Internetversorgung und geöffnete Bibliotheken seien «Voraussetzungen dafür, dass die Wirtschaft läuft», so Klingbeil.

Zum Abschluss seiner Rede liess Klingbeil die Bereitschaft zu Reformen erkennen, die für seine Partei mit Zumutungen verbunden sein könnten. Damit Deutschland wirtschaftlich wieder nach vor kommt und resilienter werde, «müssen wir in den nächsten Wochen manches Mantra infrage stellen», so Klingbeil. Was er damit konkret meinte, und ob damit auch Einschnitte bei den Sozialleistungen verbunden sind, sagte er nicht.
Genau das was Deutschland jetzt braucht.. mehr Umverteilung, Staat und Feminismus (**)
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Diese ganzen Echokammern bei den Parteitagen sind echt krass - egal welche Partei.
Da werden dann reden geschwungen, da schüttelt es einen.
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Homelander
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Skagerath hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Feb 2026, 12:17 https://www.nzz.ch/international/die-sp ... ld.1923986
"Die SPD setzt in ihrem neuen Grundsatzprogramm auf mehr Umverteilung, Staat und Feminismus
Zum Auftakt des Wahljahres bestimmt die SPD ihren politischen Standort neu. Die Grundsatzreden von Parteichef Lars Klingbeil und Parteichefin Bärbel Bas sind vom Misstrauen gegenüber der Marktwirtschaft geprägt.

Die SPD rüstet sich für die Landtagswahlen und will ein neues Grundsatzprogramm auf den Weg bringen. Die beiden Parteivorsitzenden, Finanzminister Lars Klingbeil und Arbeitsministerin Bärbel Bas, haben dazu an diesem Samstag in Grundsatzreden vor mehr als 400 geladenen Gästen aus Kultur, Gesellschaft und Politik den Standort der Partei neu bestimmt.
Während sich Arbeitsministerin Bas auf die Themen Arbeit, Bildung und soziale Gerechtigkeit konzentrierte, nahm Vizekanzler Klingbeil eine Neuvermessung der Rolle Deutschlands und Europas in der von Umbrüchen geprägten Welt vor.

Bas begann ihre Rede mit einer Attacke gegen die jüngst von den Unionsparteien und Wirtschaftsverbänden lancierten Reformvorschläge für den Sozialstaat. Wer fordere, die telefonische Krankschreibung und das Recht auf Teilzeit abzuschaffen, schwinge die «Abrissbirne für Arbeitnehmerrechte», geisselte Bas die Vorschläge. Mehr Freiheit für den Markt sei kein Gewinn an Freiheit für die Arbeitnehmer.

Von der «sozialen» zur «digitalen» Marktwirtschaft

Das Freiheitsversprechen der SPD sei ein anderes. Es bestehe darin, dass Arbeitnehmer durch einen funktionierenden Sozialstaat keine Angst vor dem Verlust des Jobs oder vor den finanziellen Folgen von Krankheit haben müssten. Die SPD trete für die Interessen derjenigen ein, die nicht per Geburt über eine privilegierte Stellung verfügten, sei es in Form von Geld oder karrierefördernden Netzwerken, sagte Bas.

Der Sozialstaat werde in diesen Zeiten von Kräften infrage gestellt, die in ihm einen Bremsklotz für die Märkte sehen. In diesem Zusammenhang nannte sie die Tech-Milliardäre, die radikal freie Märkte forderten. Sie betrachteten Demokratie, Vielfalt und Teilhabe nicht als Fortschritt, sondern wollten die Demokratie abschaffen. Dabei verleihe ihnen ihr Reichtum politische Macht.

Dem müsse sich die SPD entgegenstellen, indem sie den Übergang von der «sozialen Marktwirtschaft» zur «digitalen Marktwirtschaft» so gestaltet, dass der Sozialstaat weiter eine tragende Säule spielt. Die Digitalwirtschaft brauche «faire Regeln», Plattformanbieter dürften keine Monopole bilden, die Wettbewerb und Fortschritt hemmen, sagte Bas. Wettbewerbsfähigkeit bedeute Innovationsfähigkeit. Diese entstünde, wenn Menschen sich frei entfalten können, «nicht durch die Absenkung sozialer Standards».

Die Arbeitsministerin wies in diesem Zusammenhang auf Gig-Arbeiter hin, die von fallweisen und kurzfristigen Aufträgen über Plattformen lebten wie etwa Essenslieferanten. «Wenn Arbeitskräfte von Apps gesteuert werden, wer schützt sie dann vor Ausbeutung?», fragte sie.

Wider das traditionelle Rollenbild für Frauen

Im zweiten Teil ihrer Rede fokussierte sich Bas auf die Rolle der Frauen. «Rechtskonservative» Kräfte versuchten, die Zeit zurückzudrehen und Frauen wieder in traditionelle Rollenbilder zu zwängen, indem sie gegen Frauenquoten und gendergerechte Sprache Stimmung machten. In diesem Zusammenhang nannte Bas die Attacken gegen Frauke Brosius-Gersdorf, die die SPD als Kandidatin für das Richteramt am Bundesverfassungsgericht vorgeschlagen hatte. Brosius-Gersdorf scheiterte am Widerstand von grossen Teilen der Union.

Um Frauen bessere Karrieremöglichkeiten zu eröffnen, müssten auch «falsche Anreizsysteme bei Steuern und Abgaben», die Frauen in die Rolle der Hinzuverdienerin drängten, abgeschafft werden, sagte Bas. Was sie damit konkret meinte und ob sie dabei an das Ehegattensplitting dachte, sagte sie nicht.

Die SPD wolle die Frauen aus der Teilzeitfalle befreien, in die sie nach der Geburt eines Kindes häufig geraten, sagte Bas. Eine Möglichkeit dazu sei der Ausbau der Kinderbetreuung am Arbeitsplatz. Um die Präsenz von Frauen in den Parlamenten zu erhöhen, schlug Bas eine Änderung des Wahlrechts vor. «Unser Grundsatzprogramm soll auch feministisch sein», sagte Bas.

Kritik an Privatschulen

Zum Abschluss plädierte die Arbeitsministerin für bessere Bildung. Bildung sei «keine Sozialromantik, sondern Wirtschaftspolitik», sagte sie. «Unsere Wirtschaftsflaute ist ganz wesentlich eine Bildungsflaute.» Deshalb müsse es darum gehen, Bildungsstrukturen «grundlegend neu zu denken».

Sie kritisierte, dass es immer mehr Privatschulen gibt, auf die Eltern mit höheren Einkommen und Bildungsstand ihre Kinder schicken. Das trage zur Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft bei. Noch immer hingen Bildung und Elterneinkommen eng zusammen. Das sei «ungerecht», weil sich so Armut und Wohlstand von Generation zu Generation vererbten.

Ende der liberalen Demokratie

Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil richtete in seiner anschliessenden Rede den Blick auf das geopolitische Umfeld. Das Zeitalter der liberalen Demokratie, das auf Recht statt auf Macht, auf Regeln statt auf Willkür setzt, «geht gerade vor unseren Augen zu Ende», sagte Klingbeil. Die Grossmächte teilten die Welt in Einflusszonen auf und schöben dabei das Recht zur Seite. «Ökonomie wird zur Machtpolitik, und militärische Macht wird genutzt, um wirtschaftliche Interessen durchzusetzen», so Klingbeil.

Es helfe nicht, dem liberalen Zeitalter hinterher zu trauern. «Wir müssen die neuen internationalen Realitäten anerkennen», sagt Klingbeil. Europa müsse in der neuen Welt der Machtzentren «so stark werden, dass wir uns vor keinem anderen Land der Welt klein machen müssen», forderte der Vizekanzler.

In den vergangenen Jahren sei Europa zu einem «Verwaltungsakt» geworden und habe sich selbst verzwergt. Das müsse sich ändern, wolle Europa den Anspruch haben, in einer neuen Welt «das attraktivste Machtzentrum» zu sein. «Daran müssen wir hart arbeiten», so. Es sei an der Zeit, «dass wir Europa aus dem Dornröschenschlaf wecken».

Mehr öffentliche Güter, weniger Ungleichheit

In seiner Rede ging Klingbeil auch auf die Wirtschaftsmisere in Deutschland ein. Ein grosser Teil der Probleme habe seinen Ursprung in der Ungleichheit, sagte er. «Ein Land, das ökonomisch gespalten ist, kann kein starkes Land sein», so der Vizekanzler. Wenn Vermögen zu stark konzentriert sei, fehle es woanders.

Deutschland habe in der Wirtschaftspolitik bisher zu sehr auf die Effizienz des Marktes gesetzt. Die Konservativen hätten Freiheit immer nur als Freiheit von staatlichen Regeln interpretiert. Die Sozialdemokraten hingegen sagten, wir brauchen den Sozialstaat, der Risiken absichert, damit die Menschen frei sein können, so Klingbeil.

Die SPD strebe in ihrem Grundsatzprogramm daher ein neues Wirtschaftsmodell an, das stärker auf öffentliche Güter setzt. Dinge wie eine funktionierende Müllabfuhr, eine intakte Umwelt, saubere Parks, gute Internetversorgung und geöffnete Bibliotheken seien «Voraussetzungen dafür, dass die Wirtschaft läuft», so Klingbeil.

Zum Abschluss seiner Rede liess Klingbeil die Bereitschaft zu Reformen erkennen, die für seine Partei mit Zumutungen verbunden sein könnten. Damit Deutschland wirtschaftlich wieder nach vor kommt und resilienter werde, «müssen wir in den nächsten Wochen manches Mantra infrage stellen», so Klingbeil. Was er damit konkret meinte, und ob damit auch Einschnitte bei den Sozialleistungen verbunden sind, sagte er nicht.
Genau das was Deutschland jetzt braucht.. mehr Umverteilung, Staat und Feminismus (**)
Koalitionspartner fangen wieder an sich zu zerlegen. Lovely
-Lümmler- hat geschrieben: zum Beitrag navigieren15. Okt 2025, 16:30 das schwein soll mir erstmal in die augen schauen und die frechheiten wiederholen die er seit jahren im internet gegen mich ausspricht.....
der typ ist ein europaweit bekannter troll ....
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Für den kommenden CDU-Parteitag in Stuttgart gibt es übrigens einen Antrag: Der demographische Wandel und die dadurch entstehenden Belastungen sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher müssen auch weitere Einkunftsarten zur Finanzierung herangezogen werden. Die steuerliche Privilegierung von Kapitaleinkünften muss in diesem Zuge abgeschafft werden."

Die Koalitionspartner scheinen da offenbar relativ einig zu sein, dass dieser Vorschlag vom grünen Erzfeind habeck ganz gut sein. Naja, ist ja nicht der erste Vorschlag, welcher vor 6 Monaten noch Kommunismus pur war und jetzt doch kommt 😅
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt

Um Frauen bessere Karrieremöglichkeiten zu eröffnen, müssten auch «falsche Anreizsysteme bei Steuern und Abgaben», die Frauen in die Rolle der Hinzuverdienerin drängten, abgeschafft werden, sagte Bas. Was sie damit konkret meinte und ob sie dabei an das Ehegattensplitting dachte, sagte sie nicht.

Die SPD wolle die Frauen aus der Teilzeitfalle befreien, in die sie nach der Geburt eines Kindes häufig geraten, sagte Bas. Eine Möglichkeit dazu sei der Ausbau der Kinderbetreuung am Arbeitsplatz.
Ich liebe auch dieses framing. Mmhh, wir sind so feministisch und wollen euch arme Hascherl retten vor der "Teilzeitfalle", Altersarmut und der Abhängigkeit von doofen Männern.

Übersetzung: Wir werden dafür sorgen, dass ihr euren Arsch an den Arbeitsplatz bekommt, damit mehr Steuern und Abgaben reinkommen. :loeffel:
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