Die Rente mit 65 gab es in Deutschland seit 1916 (Lebenserwartung Männer 47), sie galt auch seit Beginn der BRD (Lebenserwartung Männer Anfang der 50er ca. 64) und sie steigt seit 1992 (Lebenserwartung Männer 72,5 Jahre) in kleinen Schritten.Karl_Lagerfeld hat geschrieben: zum Beitrag navigieren17. Feb 2025, 14:34Wie soll das funktionieren srs?martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren17. Feb 2025, 14:28Herbert hat geschrieben: zum Beitrag navigieren17. Feb 2025, 10:02
Es geht nicht um die Unterstützung der Rentner, sondern das man völlig leistungslos das gleiche bekommen kann wie der Rentner
Denke, das allgemeine Renteneintrittsalter sollte dringend angehoben werden. Wir leben länger und viele Jobs werden immer weniger körperlich anstrengend. 70 passt da schon. Damit könnte man ein Stück des Drucks auf das Rentensystem reduzieren.
Natürlich braucht man für bestimmte Branchen/Berufe flexible Regelungen, ein Maurer oder Dachdecker wird auch mit moderner Medizin in den meisten Fällen weder bis 70 noch bis 67 arbeiten können.
Sagen wir mal jemand hat nen schlecht bezahlten körperlichen Job und zahlt somit sein ganzes Berufsleben viel weniger ein als jemand der den ganzen Tag am Computer sitzt.
Soll die Person die am Computer sitzt gezwungen werden deutlich länger zu arbeiten als die Person mit dem körperlichen Job obwohl sie viel mehr Geld in das Rentensystem gepumpt hat?
Lebenserwartung für Männer liegt bei ca. 78 aktuell und du sagst bis 70 arbeiten wäre cool?
Von daher: Eine Rente mit 70 fände ich jetzt (Lebenserwartung 78) und auch historisch angemessen. Man kann das ganze aber auch gerne schrittweise erhöhen.
Niemand wird zu irgendetwas gezwungen, aber die abschlagsfreie Rente sollte es perspektivisch mE im Allgemeinen ungefähr mit 70 geben. Berechnungen zeigen, dass das viele Finanzierungsprobleme recht gut entschärfen könnte.
Es ist gar kein Problem, das Eintrittsalter zusätzlich zu flexibilisieren und gewissen Berufsgruppen ein früheres Eintrittsalter für abschlagsfreie Rente zu erlauben. Sowas lässt sich mit den vorhandenen Daten schnell und gut berechnen. Ein Dachdecker bspw. hat auch andere Konditionen für BU und LV als ein Verwaltungsangestellter.
Was die Rentenhöhe angeht, könnte man die Berechnung der Rentenpunkte entweder prinzipiell gleichlassen oder, wenn man zu den Umverteilern gehört, eben einen Ausgleichsmechanismus für die unterschiedliche Ziellebensarbeitszeit integrieren.
