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Hardy. hat geschrieben: zum Beitrag navigieren31. Aug 2026, 15:22
Piotr hat geschrieben: zum Beitrag navigieren31. Aug 2026, 14:59
Hardy. hat geschrieben: zum Beitrag navigieren31. Aug 2026, 14:35
Ja. Meine Mutter meinte auch, dass mein Opa mit mir völlig anders umgegangen ist.

Alter Wehrmachtsfeldwebel, der halt auf ein paar Spielregeln bestanden hat. Und so bis 5-6-7 vielleicht als einziger Erwachsener überhaupt mit mir umgehen konnte, wie ich es gebraucht habe.
War der beste Opa der Welt, wenn ich 80 % von ihm erreiche, habe ich im Großvater game alles richtig gemacht.
Mirin guter Opa
Meiner war ein schlechter Ehemann, ein schlechter Vater, schlechter Schwiegervater und ein Schönwetter Opa.
Good Thing meine Messlatte um besser zu sein als Opa und Vater ist ziemlich gering
Schönwetter-Opa, immerhin vieleicht eine Steigerung, als wie er zu den andern in deiner Familie war
Man muss auch immer vorsichtig sein, was da dann stimmt. Von meiner Mutter nur Stuss gehört, den ich so absolut nicht nachvollziehen kann, über ihn, als sie Kind war. War halt auch eine andere Zeit. Auch meine Mutter, die nicht schlecht war – nicht falsch verstehen – aber halt, wie alle Frauen in der Zone, berufstätig, plus im Rahmen dessen, was in der DDR möglich war, karrieregeil (Fachdirektorin Industrie schon mit 30, Chefin von 5.000 Menschen). Früher liefen Kinder oft einfach nebenbei und es wurde nicht wie heute so ein Zirkus veranstaltet, als wenn man irgendwie die Welt neu erfunden hat, blos weil man ein Kind hat.
Ich kann natürlich nicht aus eigener Erfahrung sagen was für ein Ehemann er wirklich für seine erste Frau war. Aber ich kenne nicht nur die Seite meines Vaters sondern auch von Bekannten darüber gehört.
Er ist auch eher Muttersöhnchen, hab ihn auch noch nie positiv über seine erste Frau reden hören.
Gepflegt hat er auch nur seine Mutter, seine Frau hat mein Vater gepflegt und er hat sein Ding weiter durchgezogen während sie dem Krebs erlegen ist.
Wie er während meines Lebens zu meinem Vater, zu anderen Menschen und zu meiner Mutter war bestätigt es im Grunde auch.
Mir ist das auch ehrlich egal.
Vieles sieht man aber erst später.
Ich mag aber auch keine Menschen die keine Verantwortung übernehmen können.
Er ist zum Beispiel sehr enttäuscht über seinen Sohn.
Gleichzeitig halt immer nieder gemacht, sagt vor allen Leuten "da haben sie die Nachgeburt aufgezogen" und war nie emotional verfügbar.
Ich bin auch jemand der das halt auch entsprechend direkt kommuniziert, auch in einfachen Worten.
"Ich hab den nicht erzogen, ich hab mich doch kaum um ihn gekümmert"
Dann erstmal erklärt dass genau das auch Erziehung ist, und zwar eine sehr schlechte.
Warum überhaupt darüber reden?
Weil die beiden sonst nicht miteinander zurechtkommen und jemand vermitteln muss.
Er versteht nicht warum sein Sohn ihn nicht quasi Vollzeit pflegt, warum jede Konversation in Streit endet etc.
Er hat damals nicht verstanden dass wir Enkel unter dem Psychokrieg gegen unsere Mutter leiden.
Alles hat sein Gutes. Das macht einen psychisch verdammt stabil und man liest sich in diese Materie ein.
Ich halte auch nicht viel von den Rechtfertigungen in die Richtung war halt so, andere Zeit etc.
Das mag der Grund sein warum man initial diese Person ist, aber nicht warum man so bleibt. Deckt sich auch mit der aktuelleren Literatur