Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
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GastXY
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H_D
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Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
und ist jetzt nochmal schlimmer geworden. Heißt die Patienten gehen noch später und noch kränker zum Arzt und müssen teurere Therapien machenKnolle hat geschrieben: zum Beitrag navigieren4. Aug 2026, 21:32Tja, anstatt Sport Förderung hat man während Corona den Leuten das Couching schmackhaft gemacht.H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren4. Aug 2026, 20:49 Sind wir halt bei psychischen Störungen, die schwer nachzuweisen sind
Wir könnten so viel Geld sparen, wenn man mehr in Prävention investieren würde
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GastXY
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Wartet mal ab, bis die Kassenleistungen noch weiter eingeschränkt werden und wir auf Niveau der USA kommen (ich weiss, noch langer Weg dahin aber die Richtung passt) in der man bewusst mit Krankheiten / schlechten Zuständen rumläuft weil man sich die Therapie nicht leisten kann.
- Piotr
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Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Manche MA stellen sich aber auch anStewardess hat geschrieben: zum Beitrag navigieren5. Aug 2026, 08:39Kannst doch virtuelles walk&talk machen?Blubbs hat geschrieben: zum Beitrag navigieren5. Aug 2026, 08:08 Hatte früher sehr oft meine Regeltermine mit den MA immer mit nem gemeinsamen Spaziergang verbunden. So konnte man schön 30 min sich locker bewegen und ungezwungen quatschen. Notizen kurz am Handy getippt, falls es was gab was mitgeschrieben werden musste.
Heute mit Remote schwierig.
Beide Handy mit Kopfhörern mit und los gehts.
Einer wollte mehr Kundentermine weil er sich sonst ja nicht bewegt und das mit seinem Rücken schlimmer wird.
Dabei ist's remote halt brutal leicht Bewegung etc zu integrieren (bei uns zumindest und wenn man es eben will)
Aber schwierig da Leute für Krafttraining zu motivieren, klappt doch oft nicht mal in der Familie
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Blubbs
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Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Ich hatte es Remote probiert und den Personen gesagt, das sich raus gehe und laufe und nur am Telefon bin ohne Video und sie das gerne auch machen können. Hat aber keiner gemacht
auch nicht die Kollegin, die nen sau teures und sehr edles (mirin) Walkingpad daheim hat.
Physisch schwierig, da müsste ich jede Woche ne Deutschlandtour machen.
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GastXY
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Ich bin übrigens absoluter "Reduziert Meetings" Chef.
1x alle 6 Wochen Besprechung virtuell & 1-2x im Jahr in Präsenz. Aber dieses ständige besprechen hier besprechen da ist ohnehin ein absoluter Ressourcenfresser. Wer klar kommuniziert, kann meistens lange laufen lassen. Abhängig von Branche. Aber in vielen Meetings, in denen ich teilnehmen muss, bin ich nach 10 Minuten fertig und der Rest ist "netter Talk unter Kollegen/innen". Der darf auch mal sein aber bei 10 Meetings in der Woche mit allen möglichen Abteilungen ist es einfach too much.
Steinigt mich.
1x alle 6 Wochen Besprechung virtuell & 1-2x im Jahr in Präsenz. Aber dieses ständige besprechen hier besprechen da ist ohnehin ein absoluter Ressourcenfresser. Wer klar kommuniziert, kann meistens lange laufen lassen. Abhängig von Branche. Aber in vielen Meetings, in denen ich teilnehmen muss, bin ich nach 10 Minuten fertig und der Rest ist "netter Talk unter Kollegen/innen". Der darf auch mal sein aber bei 10 Meetings in der Woche mit allen möglichen Abteilungen ist es einfach too much.
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H_D
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Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Wie sind eure Erfahrungen mit Vertrauensarbeitszeit? Zufrieden oder wünscht ihr euch etwas anderes?
- musclebra1n
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Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Schlecht. Habe mal einen AT Vertrag angeboten bekommen mit Vertrauensarbeitszeit.
Arbeitszeit hätte sich von 37.5h auf 42.8h erhöht und dafür wurden 3k mehr fix und 5k Bonus angeboten.
Arbeitszeit hätte sich von 37.5h auf 42.8h erhöht und dafür wurden 3k mehr fix und 5k Bonus angeboten.
- Sai
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Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Echte Vertrauensarbeitszeit gibt es durch Stempelpflicht eigentlich gar nicht mehr so richtig, oder doch?H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Aug 2026, 20:33 Wie sind eure Erfahrungen mit Vertrauensarbeitszeit? Zufrieden oder wünscht ihr euch etwas anderes?
Also gut, mein alter AG hat die Pflicht irgendwie einfach nicht umgesetzt und da war Vertrauensarbeitszeit definitiv ein Nachteil, da man die jeden Tag gemachten Überstunden nie abfeiern durfte, durch strikte Kernarbeitszeit von 8:30 bis 17:30
Beim aktuellen AG auch so eine Mischform. Muss es für jeden Tag im Intranet eintragen, aber niemand kontrolliert es und könnte mehr oder minder eintragen was ich will. Überstunden werden quartalsweise gekappt, das ist im Tarif weniger streng meine ich
- Piotr
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Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
TopH_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren14. Aug 2026, 20:33 Wie sind eure Erfahrungen mit Vertrauensarbeitszeit? Zufrieden oder wünscht ihr euch etwas anderes?
Bin halt quasi selbstständig/freelancer
Vormittags ins Gym
Oder Handwerker Termin komplett flexibel
Etc pp
Oder was ist die Alternative? Kernarbeitszeit? stempeln?
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- musclebra1n
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Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Gleitzeit und stechen. Gönne mir in der Regel so um die 15 Gleitzeittage pro Jahr.
Wäre mit Vertrauenszeit nicht machbar.
Vertrauenszeit nur wenn dickes Gehaltsplus und wenn absehbar ist, dass man weniger arbeitet als 40h
Wäre mit Vertrauenszeit nicht machbar.
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- NickySenior
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Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
15? Durch Dienstreisen oder bist Überstunden Hamster?
Mein Log: Im Osten nichts Neues by NickyJr: viewtopic.php?t=2593
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schlimmfinger
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Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Meine Erfahrungen mit Vertrauensarbeitszeit bei 3 großen Konzernen: Autoindustrie bei OEM und 3 sehr große Lieferanten
Wurde bei mir Jahrelang durch Arbeitgeber - und auch bei meinen Kollegen - wissentlich ausgenutzt.
Wir haben über Monate, ja sogar Jahre 120% bis 160% Auslastung bei sehr vielen Kollegen gehabt die als Projektleiter gearbeitet haben.
Es gab auch große Entlassungswellen über viele Jahre und die Engineering Teams wurden immer kleiner, die Arbeit immer mehr, auch für die Entwickler.
Und Projektleiter mussten diese Personalausfälle sehr oft und lange kompensieren durch viel mehr Arbeit und noch mehr Meetings und noch mehr Zusatzaufgaben usw.
Das Gehalt hat es definitiv nicht kompensiert.
Grundsätzlich sehe ich seit 20 Jahren Jahren einen Trend zur Arbeitsverdichtung, die letzten Jahre wurden immer schlimmer:
1. Immer mehr Aufgaben sind von einzelnen zu leisten.
2. Schulungen während der Privatzeit (Projektleiterschulung mit Prüfung PMP/IPMA oder Six Sigma, Finanzweiterbildungen usw) und die Projekte laufen natürlich weiter...
3. Zeitlich immer enger getaktet und immer mehr Verantwortung. Schneller, höher, weiter.
Folgen: Burn out im Engineering / Projektleitung / Projekteinkauf sind sehr hoch. Es trifft alle: Engineering, Projektleitung, Teamleiter, Abteilungsleiter, Direktoren
Schlimmstes Erlebnis: Ganzes Projektleiter Team mit 5 erfahrenen Projektleitern --> alle Burn out und konnten den Job nicht mehr weitermachen.
Haben umgeschult auf Lehrer oder andere Berufe wie Qualitätsmanagement etc. Oder sind dauerkrank und auf ewig Arbeitsunfähig.
Katastrophe.
Wurde bei mir Jahrelang durch Arbeitgeber - und auch bei meinen Kollegen - wissentlich ausgenutzt.
Wir haben über Monate, ja sogar Jahre 120% bis 160% Auslastung bei sehr vielen Kollegen gehabt die als Projektleiter gearbeitet haben.
Es gab auch große Entlassungswellen über viele Jahre und die Engineering Teams wurden immer kleiner, die Arbeit immer mehr, auch für die Entwickler.
Und Projektleiter mussten diese Personalausfälle sehr oft und lange kompensieren durch viel mehr Arbeit und noch mehr Meetings und noch mehr Zusatzaufgaben usw.
Das Gehalt hat es definitiv nicht kompensiert.
Grundsätzlich sehe ich seit 20 Jahren Jahren einen Trend zur Arbeitsverdichtung, die letzten Jahre wurden immer schlimmer:
1. Immer mehr Aufgaben sind von einzelnen zu leisten.
2. Schulungen während der Privatzeit (Projektleiterschulung mit Prüfung PMP/IPMA oder Six Sigma, Finanzweiterbildungen usw) und die Projekte laufen natürlich weiter...
3. Zeitlich immer enger getaktet und immer mehr Verantwortung. Schneller, höher, weiter.
Folgen: Burn out im Engineering / Projektleitung / Projekteinkauf sind sehr hoch. Es trifft alle: Engineering, Projektleitung, Teamleiter, Abteilungsleiter, Direktoren
Schlimmstes Erlebnis: Ganzes Projektleiter Team mit 5 erfahrenen Projektleitern --> alle Burn out und konnten den Job nicht mehr weitermachen.
Haben umgeschult auf Lehrer oder andere Berufe wie Qualitätsmanagement etc. Oder sind dauerkrank und auf ewig Arbeitsunfähig.
Katastrophe.
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- Wohnort: Kaspische Republik
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Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Spannende Erfahrungsberichte. Bei uns sah das ganz anders aus. Hier mal meine Erfahrungen im DAX Konzern.
AT ist die Voraussetzung für Karriere. Es wird erwartet, das man jederzeit einsatzbereit ist & über das normale hinaus leistet. Praktisch war bei uns 20% des Jahres ein sehr hoher Anspannungsgrad. Wir waren direkt am CFO angelegt & wenn dieser was hatte, musste man natürlich springen. Auf der Flugebene sind nur workaholics unterwegs die 24/7 Aufgaben verteilen. Als normaler Referent waren aber auf der anderen Seite 80% des Jahres normaler workload.
Vertrauensarbeitszeit ist für mich der grösste Anreiz, möglichst effizient die Aufgaben zu erledigen und unnötiges zu skippen. Andere verbringen gern 10h im Büro und geilen sich daran auf, wie viel sie arbeiten. Jeder wie er mag. Ich habe aber nie einen getroffen, der nicht feiwillig viel (Zeit) investiert hat. Wenn ich mich recht erinnere, hatten ATler auch 2 oder 3 zusätzliche Urlaubstage als Kompensation für etwaige Überzeiten. Insgesamt fand ich es immer deutlich angenehmer, nicht auf Zeiten schauen zu müssen, sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung.
AT ist die Voraussetzung für Karriere. Es wird erwartet, das man jederzeit einsatzbereit ist & über das normale hinaus leistet. Praktisch war bei uns 20% des Jahres ein sehr hoher Anspannungsgrad. Wir waren direkt am CFO angelegt & wenn dieser was hatte, musste man natürlich springen. Auf der Flugebene sind nur workaholics unterwegs die 24/7 Aufgaben verteilen. Als normaler Referent waren aber auf der anderen Seite 80% des Jahres normaler workload.
Vertrauensarbeitszeit ist für mich der grösste Anreiz, möglichst effizient die Aufgaben zu erledigen und unnötiges zu skippen. Andere verbringen gern 10h im Büro und geilen sich daran auf, wie viel sie arbeiten. Jeder wie er mag. Ich habe aber nie einen getroffen, der nicht feiwillig viel (Zeit) investiert hat. Wenn ich mich recht erinnere, hatten ATler auch 2 oder 3 zusätzliche Urlaubstage als Kompensation für etwaige Überzeiten. Insgesamt fand ich es immer deutlich angenehmer, nicht auf Zeiten schauen zu müssen, sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung.