Alles rund ums Thema Fußball

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Re: Alles rund ums Thema Fußball



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Re: Alles rund ums Thema Fußball

Bin gespannt, was Diamonde bei Real zeigen wird, hätte den wirklich gerne bei Bayern gesehen.
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Re: Alles rund ums Thema Fußball

Viel wichtiger ist: wie schlägt sich Süle beim SV Tiefenbach
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Re: Alles rund ums Thema Fußball

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Linksanwalt
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Re: Alles rund ums Thema Fußball

Dann soll die UEFA bzw. die einzelnen Landesverbände mal ihre Eier in die Hand nehmen und der FIFA den Rücken kehren. Eine WM bzw. FIFA ohne die Europäer wäre faktisch tot, auch finanziell.

Da Geld hier aber wie immer die Welt regiert, werden schon genug Batzen an die entsprechenden Personen verteilt werden, sodass ne weitere Kommerzialisierung stattfinden kann...
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Re: Alles rund ums Thema Fußball

Linksanwalt hat geschrieben: zum Beitrag navigieren28. Jul 2026, 19:44
Dann soll die UEFA bzw. die einzelnen Landesverbände mal ihre Eier in die Hand nehmen und der FIFA den Rücken kehren. Eine WM bzw. FIFA ohne die Europäer wäre faktisch tot, auch finanziell.

Da Geld hier aber wie immer die Welt regiert, werden schon genug Batzen an die entsprechenden Personen verteilt werden, sodass ne weitere Kommerzialisierung stattfinden kann...
ein rein fiktives Szenario könnte sich etwa so entwickeln:

"Operation Europa"

Es beginnt mit einer Reihe von Konflikten zwischen UEFA und FIFA. Über Jahre sammeln sich Streitpunkte:

Die FIFA erweitert die Klub-WM immer weiter, wodurch der Spielkalender völlig überlastet wird.
Nationalverbände und Vereine beklagen steigende Verletzungszahlen.
Die UEFA fühlt sich bei wichtigen Entscheidungen regelmäßig übergangen.
Finanzielle Einnahmen aus weltweiten Turnieren fließen zunehmend an die FIFA, während europäische Verbände den Großteil der wirtschaftlichen Leistung des Weltfußballs erbringen.

Irgendwann kommt der Auslöser:

Die FIFA beschließt gegen den ausdrücklichen Widerstand der UEFA eine weitere Vergrößerung der Weltmeisterschaft und führt zusätzlich verpflichtende internationale Turnierfenster ein. Mehrere europäische Topligen drohen mit Streiks.

Der Bruch

UEFA-Präsident und die Präsidenten der größten europäischen Verbände (DFB, FA, FFF, FIGC, RFEF usw.) treten gemeinsam vor die Presse.

Die Erklärung lautet sinngemäß:

"Wir erkennen die derzeitige Führungsstruktur der FIFA nicht mehr als im Interesse des Weltfußballs handelnd an."

Europa setzt seine Mitgliedschaft zwar zunächst nicht formell aus, friert aber sämtliche Kooperationen ein.

Die ersten Folgen

Die UEFA kündigt an:

Alle UEFA-Wettbewerbe laufen unverändert weiter.
Europäische Nationalmannschaften nehmen bis auf Weiteres nicht an FIFA-Wettbewerben teil.
Stattdessen wird ein neues Turnier gegründet: der European World Cup, an dem zunächst alle UEFA-Mitglieder teilnehmen.
Dominoeffekt

Andere Kontinentalverbände beobachten die Situation.

Die CONMEBOL (Südamerika) sympathisiert mit der UEFA, weil auch dort viele Spieler in Europa aktiv sind.
Japan, Südkorea und Australien wünschen sich ebenfalls Reformen.
Einige afrikanische Verbände stehen zwischen den Fronten, da sie stark von FIFA-Fördergeldern abhängig sind.
Zwei Weltmeisterschaften

Nach einigen Jahren existieren parallel:

FIFA-WM

ohne Europa
mit vielen afrikanischen, asiatischen und nordamerikanischen Teams

und

UEFA Global Cup

Europa
Südamerika
einige asiatische Spitzennationen
eventuell eingeladene Gastverbände

Sportlich hätte das UEFA-Turnier wahrscheinlich die höhere Leistungsdichte, während die FIFA weiterhin die formalen Rechte an der "offiziellen" Weltmeisterschaft beansprucht.

Wirtschaftliche Auswirkungen

Die UEFA besitzt einen enormen Hebel:

Die meisten der wertvollsten Vereine stammen aus Europa.
Der Großteil der TV-Einnahmen im internationalen Fußball wird in Europa erzielt.
Ein großer Teil der Weltstars spielt in europäischen Ligen.

Sollten Sponsoren und Fernsehsender überwiegend dem UEFA-Turnier folgen, geriete die FIFA wirtschaftlich erheblich unter Druck.

Politische Reaktion

Die FIFA würde versuchen:

europäische Verbände zu suspendieren,
Spieler für FIFA-Wettbewerbe zu sperren,
rechtlich gegen die UEFA vorzugehen,
Unterstützung anderer Kontinentalverbände zu mobilisieren.

Die UEFA würde argumentieren, dass sie lediglich eigene Wettbewerbe organisiert und ihre Mitgliedsverbände frei über ihre Teilnahme entscheiden.

Wahrscheinliches Ende

Nach einigen Jahren mit zwei konkurrierenden Systemen wären beide Seiten erheblich geschwächt:

Sponsoren wären verunsichert.
Fans würden sich über die fehlenden direkten Duelle zwischen den besten Nationen beschweren.
Spieler würden zwischen den Systemen zerrieben.

Der wahrscheinlichste Ausgang wäre daher keine dauerhafte Spaltung, sondern ein großer Reformkompromiss. Die FIFA müsste Kompetenzen abgeben, Mitspracherechte der Kontinentalverbände stärken und den internationalen Kalender neu verhandeln. Eine vollständige und dauerhafte Abspaltung Europas wäre zwar theoretisch denkbar, würde aber enorme rechtliche, wirtschaftliche und politische Hürden mit sich bringen und wäre deshalb eher ein Extremszenario als ein realistischer Verlauf.
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