Deutsche Pioniere errichten mit polnischen Kameraden Panzersperren im Sulwalki Gap
Ukraine Konflikt
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Re: Ukraine Konflikt
Gebiete besetzen / durchsuchen , okay ja.Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Jul 2026, 15:50Beim ersten Teil hast du möglicherweise Unrecht. Raumgewinne und Raumkontrolle erfolgen immer noch mit Menschen, die vor Ort Dinge tun. Zumindest, wenn du nicht das gesamte Gebiet in eine Killzone verwandeln möchtest.Mitstreiter hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Jul 2026, 14:23 Je später solch ein Konflikt zwischen Russland und Nato ausgefochten werden würde, desto weniger Soldaten wird es benötigen.
Da spielt eine Wehrpflicht mit Soldaten an der Front auch nicht mehr eine sooo große Rolle
Der zweite Teil wird dann relevant, wenn du nicht genug Menschen hast, ganz einfach
Aufklärung, Gegner finden & Bekämpfen, Logistik & Versorgung, da wird schon einiges an Personal weniger benötigt
Ukraine ist gerade das größte realistischste "Militärtrainingsgebiet" von den Großmächten, sehr viel was Roboter/KI angeht wird doch da getestet für die Kriegsführung 2.0 in Zukunft.
Da sind doch auch schon Roboter zum Lernen unterwegs
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Re: Ukraine Konflikt
Ich persönlich glaube ja immer noch, dass wir 2027, also in circa 10-12 Monaten, "kleine grüne Männchen" sehen im Baltikum oder an der Weißrussland Grenze.stabil hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Jul 2026, 21:33 Deutsche Pioniere errichten mit polnischen Kameraden Panzersperren im Sulwalki Gap
Auf jeden Fall vor Januar 2029.
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ric505
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Re: Ukraine Konflikt
und das szenario china - taiwan wird ja auch um 2027 herum datiert. wie genau sollte sowas dann im baltikum ablaufen? ich denke ja, dass man sowas sofort bei bewaffneten grenzübertritten hart angehen sollte. festnahmen, bekämpfung ohne deeskalation. wenn ich das richtig verstehe, geht man davon aus, dass die russen dann soldaten ohne verweis auf russische streitkämpfe hinschickt und testet. gerade da sollte man sofort antworten.
oder ist das nicht weit genug gedacht?
oder ist das nicht weit genug gedacht?
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Re: Ukraine Konflikt
Das ist die Frage - vermutlich ist denen egal, wenn da jemand fällt aus den eigenen Reihenric505 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren23. Jul 2026, 11:35 und das szenario china - taiwan wird ja auch um 2027 herum datiert. wie genau sollte sowas dann im baltikum ablaufen? ich denke ja, dass man sowas sofort bei bewaffneten grenzübertritten hart angehen sollte. festnahmen, bekämpfung ohne deeskalation. wenn ich das richtig verstehe, geht man davon aus, dass die russen dann soldaten ohne verweis auf russische streitkämpfe hinschickt und testet. gerade da sollte man sofort antworten.
oder ist das nicht weit genug gedacht?
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Re: Ukraine Konflikt
Raketenangriff auf Rüstungsmesse nahe Kiew … https://www.tagesschau.de/ausland/europ ... n-100.html
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Leoric
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Re: Ukraine Konflikt
Ukraine attackiert gezielt Wildberries, das russische Versandunternehmen:
https://www.tagesschau.de/ausland/europ ... g-100.html
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Re: Ukraine Konflikt
Habe glaub ich noch nie solche Rauchsäulen gesehen. Wenn man mal überlegt, wieviel Plastik, Batterien und was weiß ich da verbrennt. uff
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Re: Ukraine Konflikt
Kannst ja mal ausrechnen wie viel CO2 Abgaben sowas in Deutschland gekostet hätteWeltraumsoldat hat geschrieben: zum Beitrag navigieren25. Jul 2026, 14:17 Habe glaub ich noch nie solche Rauchsäulen gesehen. Wenn man mal überlegt, wieviel Plastik, Batterien und was weiß ich da verbrennt. uff
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stabil
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Re: Ukraine Konflikt
der kasachische Präsident Tokajew hat Putin heute bei einem Gipfel in Omsk aufgefordert, den Konflikt in der Ukraine einzufrieren.
https://www.focus.de/politik/ausland/kr ... ccd11.htmlKasachstan-Präsident zu Putin: „Zeit, Konflikt einzufrieren”
Überraschung beim Gipfeltreffen. Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat Wladimir Putin bei einem russisch-kasachischen Gipfel am Samstag direkt aufgefordert, den Krieg in der Ukraine zu beenden.
Kasachstan hat bisher keine Unterstützung für die russische Offensive signalisiert. Allerdings ist das Land ein enger Verbündeter Russlands. Tokajew hinterfragte bei dem Gipfel in der sibirischen Stadt Omsk den Angriff und legte Putin nahe, den Konflikt einzufrieren. Das ist auf Videos der Nachrichtenagentur Associated Press zu sehen. Wörtlich sagte Tokajew zu Putin:
Ich weiß, dass Sie während des Treffens in Anchorage, Alaska, ein Höchstmaß an diplomatischer Flexibilität an den Tag gelegt haben. Und meiner bescheidenen Meinung nach – da ich ja gefragt wurde – ist es vielleicht an der Zeit, diesen Konflikt einzufrieren und zur Istanbuler Formel zurückzukehren, da dort bedeutende Ergebnisse erzielt wurden. Und dann natürlich unter den Garantien der Großmächte, einschließlich Russlands, auf den lang ersehnten Frieden hinzuarbeiten.
Tokajew: „Haben Ukrainer immer mit Respekt behandelt“
Tokajew habe „viele Signale“ erhalten, unter anderem aus Europa und den USA. Tokajew sagte zudem, es nach handle sich bei dem Konflikt nicht um einen Bürgerkrieg. Sein Land habe die Ukrainer, die ukrainische Kultur und die ukrainische Sprache immer mit Respekt behandelt. „Die Natur des Konflikts ist vielen – uns selbst eingeschlossen – nicht ganz klar“, sagte der Präsident.
Putin will Tokajew über „Lage an der ukrainischen Front informieren“
Wladimir Putin hörte sich die Äußerungen Tokajews mit gesenktem Kopf an. Im Laufe des Gesprächs soll der Kreml-Chef geantwortet haben, dass er den kasachischen Präsidenten über die Lage und Entwicklungen an der ukrainischen Front informieren werde.
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Re: Ukraine Konflikt
Wenig verwunderlich … wenn kasachisches Öl nicht mehr über russische Verladeterminals exportiert werden kann (weil diese brennen durch ukrainische Angriffe), gehen massiv Einnahmen verloren, auf die Kasachstan angewiesen ist.
Die Forderung kommt nicht aus „Menschenliebe“ o.ä.
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ric505
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Re: Ukraine Konflikt
Es soll wieder mächtig rappeln in den nächsten 72 stunden. Da wird kiew wieder ins visier genommen.
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stabil
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Re: Ukraine Konflikt
Aus einem Welt+ Artikel
https://archive.is/nbdtB
„Ständig Kaffeepausen“ – Der Schock der Ukrainer über die Nato und die Lehren für die Bundeswehr
Ukrainische Truppen erleben bei einer Nato-Übung einen Kulturschock: Kaffeepausen, Drohnenverbotszonen und überforderte westliche Soldaten. Ihr Urteil fällt niederschmetternd aus. Daraus ergeben sich radikale Lehren für den Umbau der Bundeswehr.
Als ukrainische Frontsoldaten des 1. Asow-Korps im vergangenen Mai an einer Nato-Übung in Schweden teilnahmen, trauten sie ihren Augen kaum. Nicht nur, weil sie als gegnerische Trainingstruppe die Panzer und Einheiten der westlichen Streitkräfte mit ihren Aufklärungs- und Kamikazedrohnen innerhalb kurzer Zeit ausschalteten und die Nato-Soldaten auf sie überfordert wirkten.
Verwundert waren die Ukrainer auch über den Ablauf: „Ständig riefen sie neue Kaffeepausen aus – ,Fika‘ nannten sie das –, damit die Nato-Truppen genügend Auszeiten bekamen“, berichtet Soldat Alex im Gespräch mit WELT. Er kämpft für die „Lubart“-Brigade, die zum Asow-Korps gehört.
Hinzu seien zahlreiche Vorschriften gekommen, die genau regelten, in welchen Bereichen und unter welchen Bedingungen der Einsatz von Drohnen auf dem Manövergelände untersagt war. Für ihn seien die Tage im Frieden zwar eine willkommene Auszeit gewesen, zugleich aber auch ein Kulturschock.
Sein Fazit: In diesem Zustand hätten westliche Streitkräfte auf einem modernen Gefechtsfeld keine Chance.
Viereinhalb Jahre nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine setzt sich auch in Deutschland zunehmend die Erkenntnis durch, dass die Bundeswehr militärisch dringend aufholen muss. Auf Truppenübungsplätzen bilden ukrainische Ausbilder mit Front- und Kampferfahrung seit Jahresbeginn deutsche Soldaten aus. Doch um Bundeswehr und Gesellschaft wirklich verteidigungsfähig zu machen, braucht es weitreichendere und radikalere Maßnahmen.
Diese fünf Lehren lassen sich aus der Ukraine ziehen.
1. Tempo und Effizienz treiben den Drohnen- und KI-Krieg
„Das eigentliche Problem ist die unglaubliche Geschwindigkeit, mit der sich dieser Krieg verändert“, sagt Wadym Krykun, Kommandeur der Lubart-Brigade, im Gespräch mit WELT. Auch nach mehr als vier Jahren Kampfhandlungen würden ukrainische Einheiten noch ständig voneinander lernen. Entwickelt eine Brigade eine neue Fähigkeit, versuchten andere sofort, sie zu übernehmen. Gleichzeitig entstehe zu jeder Innovation unmittelbar eine Gegenmaßnahme. „Wir entwickeln ein Werkzeug, der Gegner entwickelt das Gegenmittel. Wer sich ausruht oder selbstzufrieden wird, fällt sofort zurück.“
Um Innovationen zu beschleunigen, hat die Ukraine bereits im vergangenen Frühjahr ein Bonussystem für ihre Drohnenverbände eingeführt. Für jeden visuell bestätigten Treffer erhalten Einheiten Punkte: für die Zerstörung eines Panzers oder auch für die Tötung eines russischen Soldaten. Besonders wertvoll sind gegnerische Drohnenpiloten.
Ein monatliches Ranking erzeugt zusätzlichen Wettbewerb. Die Brigaden mit den meisten bestätigten Treffern können ihre Punkte über den militärischen Online-Marktplatz Brave1 gegen neue Ausrüstung eintauschen – etwa Aufklärungsdrohnen, FPV-Drohnen oder unbemannte Bodenfahrzeuge. „Das Prinzip ist denkbar einfach“, sagt „Topot“, Kommandeur einer Drohneneinheit innerhalb der Elitetruppe „Magyar‘s Birds“. „Wer die meisten hochwertigen Ziele ausschaltet, erhält mehr Guthaben und kann damit neue Systeme beschaffen. Je erfolgreicher eine Einheit ist, desto schneller kann sie sich weiterentwickeln.“
Für Deutschland heißt das: Die Bundeswehr muss Beschaffung, Erprobung und Einführung neuer Technologien radikal beschleunigen. Innovationszyklen müssen – wie in der Ukraine – innerhalb von Wochen oder Monaten realisiert werden. Leistung und nachweisbare Wirkung müssen über allem anderen stehen.
2. Echte Innovation braucht junge Entscheider
Die Ukraine zeigt, dass moderne Kriege zunehmend von Software, Datenanalyse, Künstlicher Intelligenz und Drohnen bestimmt werden. Dafür braucht es Führungskräfte, die technologische Entwicklungen nicht nur verwalten, sondern vorantreiben.
Symbol dafür ist Michajlo Fedorow. Der 35-Jährige, der Anfang des Jahres das Verteidigungsministerium übernahm und Mitte Juli überraschend durch Selenskyj wieder entlassen wurde, hat entscheidenden Anteil am technologischen Umbau der Ukraine. Zu Beginn des Krieges organisierte der ehemalige Digitalminister den Kontakt zu Elon Musk und brachte dessen satellitenbasierten Internet-Dienst Starlink in die Ukraine – bis heute eine unverzichtbare Grundlage für die Kommunikation an der Front.
Auch bei Angriffen tief im russischen Hinterland nutzt die Ukraine KI-Software aus den USA, konkret vom Unternehmen Palantir. Fedorow formulierte nach seinem Amtsantritt ein ebenso ehrgeiziges wie messbares Ziel: Die Ukraine wolle Russland monatlich Verluste von bis zu 50.000 Soldaten zufügen, also mehr als Moskau monatlich rekrutiert. Tatsächlich konnte die ukrainische Armee die russischen Vorstöße seit Jahresbeginn zeitweise nahezu vollständig abbremsen.
Auch an der Front übernehmen immer häufiger junge Offiziere Verantwortung. Der 34-jährige Jurij Fedorenko, Rufname „Achilles“, führt das bei Russland gefürchtete 429. Regiment für unbemannte Systeme. Auch Lubart-Kommandeur Krykun ist erst Mitte dreißig; ebenso auffallend jung ist die Führung der Eliteeinheit „Magyar‘s Birds“.
„Wir kamen alle gleichzeitig in die Armee, hoch motiviert und mit dem Gefühl, dass wir weit über die üblichen militärischen Regeln hinaus arbeiten mussten“, sagt „Topot“. Urlaub spiele für ihn und viele andere Offiziere kaum eine Rolle. „Wir warten nicht darauf, dass der Staat Probleme löst. Wir suchen selbst nach Lösungen.“
Für Deutschland heißt das: Wer militärische Innovation will, muss jungen Offizieren und Technologieexperten früher Verantwortung übertragen. Entscheidend sollten Kompetenz und Innovationsfähigkeit sein, nicht allein Dienstalter oder klassische Karrierewege.
3. Entfesselte Geheimdienste entscheiden Kriege mit
Von Kriegsbeginn an profitierte die Ukraine von Informationen westlicher Geheimdienste, allen voran der CIA. Gleichzeitig haben aber auch die ukrainischen Dienste GUR und SBU ihre Fähigkeiten massiv ausgebaut. Heute operieren sie weit hinter den russischen Linien.
Immer wieder gelingt es ihnen, hochrangige russische Offiziere auszuschalten oder spektakuläre Sabotageoperationen durchzuführen. Bei der Operation „Spinnennetz“ im Juni 2025 schmuggelten ukrainische Spezialkräfte Kleindrohnen tief nach Russland und zerstörten auf mehreren Flugplätzen strategische Bomber. Auch die aktuellen Langstreckenangriffe auf militärische Ziele im russischen Hinterland werden maßgeblich von den Nachrichtendiensten unterstützt.
Für Deutschland heißt das: Nachrichtendienste und Bundeswehr müssen deutlich enger zusammenarbeiten. Dafür braucht der BND moderne rechtliche Befugnisse, größere operative Freiräume und die Fähigkeit, gemeinsam mit den Streitkräften verdeckte Operationen vorzubereiten und durchzuführen.
4. Mobilisierung und Skalierung benötigen Vorbereitung
Die Ukraine musste nach Kriegsbeginn innerhalb weniger Wochen Hunderttausende Menschen mobilisieren. Doch es fehlten Ausbilder, Kasernen und Übungsplätze. Viele Freiwillige konnten zunächst gar nicht aufgenommen werden. Erst später halfen Partnerländer wie Deutschland mit Ausbildungsprogrammen.
Ähnlich war die Lage bei Waffen und Munition. Die Ukraine blieb jahrelang von westlichen Lieferungen abhängig – von Leopard-Panzern bis zu Patriot-Systemen. Inzwischen baut das Land gezielt eine eigene Rüstungsindustrie auf. Besonders bei Drohnen und weitreichenden Präzisionswaffen produziert die Ukraine heute erfolgreich eigene Systeme.
Für Deutschland heißt das: Kapazitäten dürfen nicht erst im Ernstfall geschaffen werden. Ausbildungseinrichtungen, Reservestrukturen, Produktionskapazitäten und Munitionslager müssen bereits in Friedenszeiten auf eine schnelle Mobilisierung vorbereitet sein.
5. Verteidigungsbereitschaft verlangt Pflichten
Die Mobilisierung gehört zu den schwierigsten Themen in der ukrainischen Gesellschaft. Angesichts der demografischen Überlegenheit Russlands und einer mehr als 1000 Kilometer langen Front muss Kiew fortlaufend Soldaten einziehen. Immer wieder kommt es dabei zu Konflikten zwischen Einberufungsbehörden und Wehrpflichtigen. „Unsere Armee ist im Kern eine Armee von Zivilisten“, sagt Kommandeur Krykun. „Auch ich wurde nach 2022 erneut mobilisiert.“
In der Ukraine zeigen sich die Grenzen eines freiwilligen Systems in einem jahrelangen Abnutzungskrieg. Gleichzeitig kämpfen weiterhin Zehntausende Soldaten aus eigener Überzeugung. „Wir haben uns innerlich damit abgefunden, dass wir unser ganzes Leben kämpfen müssen. Ich bin mir nicht sicher, ob Bürger anderer europäischer Länder zu einem solchen Opfer bereit wären“, so Krykun. Hierzulande steht man vor ähnlichen Herausforderungen. Für die Litauen-Brigade findet die Bundeswehr trotz hoher finanzieller Anreize bislang nicht genügend Freiwillige. Deshalb wird inzwischen offen über verpflichtende Modelle diskutiert.
Für Deutschland heißt das: Verteidigungsfähigkeit entsteht nicht allein durch zusätzliche Milliarden. Sie setzt auch gesellschaftliche Pflichten voraus, von einer neuen Wehrpflicht oder Dienstpflicht bis hin zum konsequenten Ausbau von Reserve, Zivilschutz und Schutzräumen. Länder wie Finnland zeigen, dass Resilienz nur entsteht, wenn Staat und Gesellschaft über Jahrzehnte gemeinsam vorsorgen.
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- Registriert: 9. Mär 2023, 17:49
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Re: Ukraine Konflikt
Sind sich auch echt für nichts zu schade. Das Land, das wild um sich schießt und seit Jahren den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine unterstützt, möchte die UN anrufen, weil die Ukraine ein Schiff von ihnen versenkt hat
