Die Wirtschaft in Deutschland und der Welt
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Re: Die Wirtschaft in Deutschland und der Welt
Der Kündigungsschutz soll ja gelockert werden, soll 150-200 k Arbeitnehmer betreffen. Aber um die von clayz benannten Kandidaten zu erwischen, müsste die Grenze deutlich nach unten verschoben werden
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Re: Die Wirtschaft in Deutschland und der Welt
völlig legitim, wenn ein unternehmer dadurch mehr für sein risiko bekommt.Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jul 2026, 18:38Achso, ich dachte Produktion wird verlagert, weil es im Ausland billiger ist, die Arbeitnehmer dort länger arbeiten, weniger Urlaub haben, schnell rausgeschmissen werden können usw.ric505 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jul 2026, 18:19Falsch vermutet. Denn wenn meine firma mir das stellt, dann nur, weil es auf der einnahmeseite abzüglich ausgaben passt.Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jul 2026, 17:45
Ich vermute unter dem hard reset stellen sich alle Leute etwas anderes vor. Zum Beispiel Abschaffung diverser Privilegien, die den deutschen Standort unattraktiv machen wie Lohnfortzahlung, 30 Tage Urlaub, Unfallversicherung, Mitbestimmung/Arbeitnehmervertretung usw usw
Er geht darum, dass der staat milliarden zum fenster rausschmeißt und deshalb (zum teil) alles den bach runtergeht. Nicht weil unternehmen gut zahlen und urlaub gewähren. Es geht immer staatismus, beamtentum und bürokraten.
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Re: Die Wirtschaft in Deutschland und der Welt
EindimensionalCerta hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jul 2026, 17:45Ich vermute unter dem hard reset stellen sich alle Leute etwas anderes vor. Zum Beispiel Abschaffung diverser Privilegien, die den deutschen Standort unattraktiv machen wie Lohnfortzahlung, 30 Tage Urlaub, Unfallversicherung, Mitbestimmung/Arbeitnehmervertretung usw usw.dnl hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jul 2026, 17:42Kann diesen Müll nicht mehr lesen. Unsere Generation hat es schon schwer genug mit Immobilien, Vermögensaufbau und nun auch Gesundheitsversorgung. Irgendwann reicht es einfach. Wie @clayz immer so schön sagt. Dieses Land braucht einen hard reset.Certa hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jul 2026, 17:20 Einfach mehr arbeiten, dann wird alles gut
In meinem Bereich sind das alles Faktoren mit denen man hochqualifizierte Arbeitskräfte lockt. Also etwas Positives.
Abschreckend sind aber die hohen Abgaben, niedrige Produktivität. Und dass diese Faktoren nicht variabel sind. Musst der Putzkraft quasi das gleiche Paket schnüren. Also vergibst du Reinigung extern etc
Aber qualifizierte Arbeitskräfte anlocken ist auch nicht so das deutsche Ding.
Man holt sich unqualifizierte, kulturellen inkompatible Menschen und macht es für die Leistungsträger unattraktiver.
Wenn du allerdings ein gewisses Vermögen überschreitest kommt man wieder gerne entgegen
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Re: Die Wirtschaft in Deutschland und der Welt
guter Artikel am Beispiel Mercedes der die Kernprobleme in der deutschen Wirtschaft knallhart anspricht, Bullshitjobs die kein einziges neues innovatives Produkt erzeugen sondern nur mehr Prozesse aka Bürokratie. Man entwickelt am Kunden vorbei.
Steve Jobs hat das mal so beschrieben: „People get confused that the process is the content.“ Wenn Firmen größer werden, bauen sie Prozesse. Das Ziel: das eigene Erfolgsrezept wiederholbar machen und Fehler vermeiden.
Genau so läuft es bei Mercedes. Alle folgen stur dem Prozess. Weil das halt schon immer so war. Nicht, weil am Ende ein besseres Auto rauskommt. Aber irgendwann halten sie den Prozess selbst für das Ziel. Und vergessen, worum es eigentlich ging: das Produkt.
Steve Jobs hat das mal so beschrieben: „People get confused that the process is the content.“ Wenn Firmen größer werden, bauen sie Prozesse. Das Ziel: das eigene Erfolgsrezept wiederholbar machen und Fehler vermeiden.
Genau so läuft es bei Mercedes. Alle folgen stur dem Prozess. Weil das halt schon immer so war. Nicht, weil am Ende ein besseres Auto rauskommt. Aber irgendwann halten sie den Prozess selbst für das Ziel. Und vergessen, worum es eigentlich ging: das Produkt.
https://www.autopreneur.de/p/mercedes-4 ... iches-geldMercedes will mehr Produktivität. Und bekommt mehr Bullshit
Jul 19, 2026
Herzlich willkommen zur 127. Ausgabe von Der Autopreneur.
Anfang Juli in Sindelfingen. Vor dem Werkstor stehen rund 20.000 Mercedes-Mitarbeiter und rufen: „Ola raus.“
Der Auslöser ist eine Mail. Absender: der komplette Vorstand. Empfänger: alle Mitarbeiter in Deutschland.
Der wichtigste Satz: „Wir sollten in allen Bereichen für das gleiche Geld mehr arbeiten.“
Für viele heißt das: von 35 auf 40 Stunden pro Woche. 5 Stunden mehr fürs gleiche Geld.
In den letzten Wochen haben mir viele Mercedes-Mitarbeiter geschrieben.
Der Tenor: Schau dir an, was hier passiert.
Mercedes nennt den Plan „Produktivitäts-Offensive“. Insider sagen: Das geht nach hinten los.
Heute schauen wir uns an:
1.Was in der Vorstandsmail wirklich steht
2.Ob mehr Arbeitsstunden Mercedes produktiver machen
3.Was Mercedes jetzt braucht
Mercedes sucht die Schuld überall, nur nicht bei sich
Die Mail beginnt mit Stolz. 100 Jahre Mercedes-Benz: „Wir wissen, wie sich Geschichte anfühlt.“
Ein paar Zeilen später heißt es dann: Ihr müsst jetzt alle mehr arbeiten. Fürs gleiche Geld.
Ärmel hochkrempeln. Das ist Mercedes' Antwort auf die Krise.
Die Gründe für die Krise beschreibt der Vorstand so:
1.Zölle und Geopolitik
2.Der Preiskampf in China
3.Der teure Standort Deutschland
Und dass die Lage wirklich ernst ist, zeigen die Zahlen:
1.837.200 verkaufte Autos im 1. Halbjahr, 7% weniger als im Vorjahr
2.Vor allem in China geht's weiter bergab: 28% weniger Autos im 1. Halbjahr. Im Q2 sogar 30% weniger
3.Gewinnmarge im Autogeschäft: 4,1% im Q1, nach 7,3% ein Jahr zuvor
4.Reiner E-Auto-Anteil: 11,6% im 1. Halbjahr (BMW: 17,7%)
Die Krise ist also echt. Und laut Vorstand liegen die Gründe maßgeblich außerhalb des Konzerns. Und eben daran, dass in Deutschland zu wenig gearbeitet wird.
Warum Deutschland?
Der Vorstand sagt: Hier arbeiten 2/3 der Belegschaft, aber nur 15% der Autos werden hier verkauft.
Deutschland ist zu teuer, die Werke sind zu groß. Und genau deshalb verlagert Mercedes jetzt Arbeit ins Ausland. Das steht so in der Mail: Mehr Produkte und Verwaltung sollen ins Ausland.
Zur gleichen Zeit baut Mercedes sein Werk im ungarischen Kecskemét aus. Rund 1 Mrd. € fließen da rein. Die Fläche wächst auf mehr als das Doppelte.
Damit wird es die größte Mercedes-Fabrik in Europa.
Also: Die deutschen Mitarbeiter sollen mehr arbeiten. Fürs gleiche Geld.
Löst das die Krise?
Mercedes und seine Bullshit-Kultur
Produktivität heißt im Kern: Wie viel kommt raus für die Stunden, die reingehen?
Mercedes' Plan erhöht die Stunden. Aber pro Stunde kommt nicht mehr raus. Das ist also keine Produktivitäts-Offensive. Eher eine Arbeitszeit-Offensive.
Dazu muss man wissen: Das Problem von Mercedes war nie die Anzahl der Stunden. Sondern was in diesen Stunden passiert. Ich habe ja selbst fast 10 Jahre dort gearbeitet.
Ein großer Teil der Arbeit in so einem Konzern ist nicht wertschöpfend. Man arbeitet am Prozess, nicht am Produkt.
Steve Jobs hat das mal so beschrieben: „People get confused that the process is the content.“ Wenn Firmen größer werden, bauen sie Prozesse. Das Ziel: das eigene Erfolgsrezept wiederholbar machen und Fehler vermeiden.
Aber irgendwann halten sie den Prozess selbst für das Ziel. Und vergessen, worum es eigentlich ging: das Produkt.
Genau so läuft es bei Mercedes. Alle folgen stur dem Prozess. Weil das halt schon immer so war. Nicht, weil am Ende ein besseres Auto rauskommt.
Ein Beispiel: Der Einkauf hat eine feste Vorgabe. Bei jedem Auftrag 20% runterhandeln. Die Dienstleister wissen das. Also schlagen sie vorher 20% drauf. Der Einkauf handelt sie wieder runter und meldet seine Quote. Der Dienstleister bekommt seinen Preis. Am Ende steht dasselbe Angebot wie vorher. Gespart hat keiner. Aber die Kennzahl stimmt. Und alle sind zufrieden.
Dieses Muster zieht sich durch die ganze Struktur. So ein Konzern besteht aus zig Bereichen und Abteilungen. Und jede arbeitet für sich, im eigenen Silo. Jedes Silo hat seine eigene Sprache, eigene Abkürzungen, eigene Abläufe. Wer neu dazukommt, versteht die Sprache erst nach Monaten.
Damit die Silos überhaupt zusammenarbeiten, braucht es Übersetzung. Und die passiert in Gremien. Für jede Entscheidung wird eine PowerPoint gebaut, im Gremium besprochen und nach oben ins nächste Gremium gereicht.
So wandert eine Entscheidung monatelang von Meeting zu Meeting.
Es ist Arbeit. Alle sind beschäftigt. Aber beim Kunden kommt davon nichts an.
Dazu kommt: Viele sitzen auf Positionen, für die sie fachlich nicht qualifiziert sind. Sie sind über die Jahre in diese Rollen gerutscht. Durch Umstrukturierungen oder einfach, weil sie lange dabei sind.
Oft verstehen sie ihre Themen fachlich gar nicht wirklich. Also reden sie über das, was sie verstehen: Prozesse, Formate, Formulierungen.
Und wo das Fachwissen aufhört, fangen die Buzzwords an. Auf einmal ist alles ‚data-driven', ‚customer-centric', ‚KI-getrieben'. Klingt cool, klingt nach Innovation. Ist aber meistens nur eine leere Phrase. Man simuliert Innovation, indem man „innovative“ Wörter benutzt.
Nur passiert dadurch nichts.
Diese Kultur hat sogar einen Namen: Der frühere Daimler-Chef Jürgen Schrempp nannte die eigene Zentrale mal „Bullshit-Castle“.
An diesem Strukturproblem ändert die Produktivitäts-Offensive von Mercedes gar nichts.
Mehr Arbeitsstunden auf einer kaputten Arbeitsweise bringen kein besseres Ergebnis. Nur mehr davon: mehr Meetings, mehr PowerPoints, mehr Bullshit.
Das Problem liegt nicht in den Stunden. Es liegt in der Arbeitsweise.
Und: Diese Offensive trifft die Falschen.
Gekürzt wird immer nur unten
Ausbaden müssen es die High-Performer.
Was man dazu wissen muss: Die 35-Stunden-Woche war nie der Wunsch der Mitarbeiter. Mercedes hat sie zur Regel gemacht. Viele wollten mehr arbeiten. Durften aber nicht.
Nur die Besten haben 40 Stunden bekommen. Praktisch als Belohnung. Mehr Stunden, mehr Geld.
Genau die zahlen jetzt drauf. Sie behalten die 40 Stunden. Ihr Gehalt wird aber um 12,5% reduziert.
Alle anderen sollen künftig länger arbeiten. Dazu verschiebt Mercedes die jährliche Sonderzahlung aufs nächste Jahr. Oder streicht sie am Ende ganz. Und man schränkt das Homeoffice deutlich ein.
Bei den Aktionären sieht es anders aus. Im April hat Mercedes rund 3,3 Mrd. € Dividende ausgeschüttet. Obwohl sich der Gewinn gerade halbiert hat.
Rund 20% davon gehen an chinesische Großaktionäre, die parallel Konkurrenz-Marken aufbauen. Also ironischerweise an die, die Mercedes selbst für die Krise verantwortlich macht.
Was mir ein Konzern-Insider dazu erzählt:
„Ein Sparprogramm folgt aufs nächste. Keiner nimmt die Ansagen des Vorstands noch ernst“
„Der Vorstand verlangt, dass wir verzichten. Geht aber selbst nicht voran“ (Ola Källenius hat sich für 2025 rund 8,8 Mio. € auszahlen lassen)
Gekürzt wird immer nur unten. Das ist zumindest das kollektive Gefühl
„Die ‚Produktivitätsoffensive' wird zu weniger Produktivität führen. Das war ein massiver Managementfehler, falls das die echte Intention war.“
Falls.
Vielleicht geht es nämlich gar nicht um Produktivität. Mercedes will in Deutschland Personal abbauen. Und das ist nicht neu. Allein im letzten Jahr ist die Belegschaft um mehr als 10.000 geschrumpft.
Jetzt sollen noch mehr gehen. Unter dem Sparprogramm „Next Level Performance“ lief zuletzt ein Abfindungsprogramm. Wer freiwillig gegangen ist, hat teils über 500.000 € bekommen. Angenommen haben es aber zu wenige: 5.500 von rund 40.000.
Mercedes will seine Leute loswerden. Aber die Leute wollen bei Mercedes bleiben.
Und rauswerfen kann Mercedes sie nicht. Bis 2034 gilt eine Beschäftigungsgarantie.
Bleibt ein Weg: den Job so unbequem machen, dass sie von selbst gehen. Mehr Stunden, weniger Homeoffice, keine Sonderzahlung, keine Perspektive.
Liest man die Maßnahmen so, ergeben sie auf einmal Sinn.
Aber ob mehr Stunden oder weniger Leute: Beides geht an dem vorbei, was Mercedes wirklich fehlt.
Das Transformationstheater
Die Mail sagt der Belegschaft, was sie leisten soll um die Krise zu lösen. Nur: Die Belegschaft hat die Krise nicht verursacht. Und wer ein Problem nicht verursacht hat, kann es schlecht lösen.
Also drehen wir die Frage um: Was müsste eigentlich der Vorstand tun?
Mercedes hat 2 echte Probleme:
1.Der Konzern ist bei den Zukunftstechnologien abgehängt: bei Batterie, Software und KI. Deshalb brechen im wichtigsten Markt China die Verkäufe ein
2.Um wieder aufzuholen müsste Mercedes vom Maschinenbauer zum Software-Unternehmen werden. An genau dieser Transformation scheitert der Konzern seit 15 Jahren
Ein Teil des Problems: Es fehlt eine Vision von der Zukunft.
Warum soll jemand 2030 noch einen Mercedes kaufen?
Mercedes hat zwar zig Zukunftswetten gemacht. Aber so gut wie alle wieder eingestampft.
Der Konzern ist strategie- und planlos.
Bei einer Marke wie Mercedes kaufst du nicht nur ein Auto. Du kaufst den Mythos. Du kaufst, wofür sie steht. Und wenn Mercedes das selbst nicht mehr weiß, verbrennt der Konzern seinen größten Wert.
Mercedes weiß, dass es sich verändern müsste. Aber Mercedes will sich nicht verändern. Also nimmt der Konzern den Mittelweg. Man simuliert Veränderung.
Man redet über Wandel, benennt Dinge um, baut neue Buzzword-Folien. Arbeitet dann aber doch weiter wie immer.
Warum?
Es ist die Angst vor Machtverlust. Echter Wandel würde Machtstrukturen aufbrechen. Viele Manager wurden vom alten System nach oben getragen. Sie sitzen heute an den Entscheiderpositionen.
Ein Insider meinte: Die richtig guten Software-Leute konnte sich Mercedes schon vor 10 Jahren nicht leisten. Die sind schon lange weg. Und die, die noch da sind, wollen selbst nur noch raus.
Passend dazu: Die IT-Chefin sollte genau diese Transformation vorantreiben. Jetzt geht sie zum 1.9. Auf eigenen Wunsch.
Am Ende ist es ein Management, das den Wandel nicht durchsetzt. Und eine Organisation, die ihn nur vorspielt. Alle reden von Transformation. Und arbeiten weiter wie bisher.
Mein Take
Keine Frage: Der Druck ist echt. Mercedes muss handeln. Aber diese Offensive ist die falsche Antwort. Für mich ist sie vor allem eins: Symbolmanagement. Der Vorstand demonstriert Härte und Handlungsfähigkeit. An den strukturellen Problemen von Mercedes ändert das nichts.
Die eigentliche Antwort liegt nicht in mehr Stunden. Sie liegt in der Arbeitsweise. Weniger Meetings, weniger Silos, weniger Bullshit. Das bringt deutlich mehr als 5 Stunden extra pro Woche.
Aber die Frage dahinter ist größer: Wie wird aus einem Maschinenbauer überhaupt ein Software-Unternehmen?
Und es sieht so aus, als hätten die deutschen Autobauer diese Frage für sich schon beantwortet. Mit: gar nicht.
Keiner hat es je geschafft, aus einem alten Industriekonzern ein Software-Unternehmen zu machen. Es gibt dafür kein Vorbild. In keiner Branche.
Und wenn das stimmt, ergibt die Offensive auf einmal Sinn. Dann geht es nicht um Produktivität. Dann geht es darum, den alten deutschen Teil so klein wie möglich zu machen und das Neue ganz woanders aufzubauen.
Mit neuen Leuten, ohne die alte Kultur. Nicht mehr in Deutschland. Was hier bleibt, ist dann nur der Abbau.
Aber egal, wo sie neu anfangen: Eine Frage bleibt. Nicht: Wie holen wir mehr Stunden raus? Sondern: Wer wollen wir 2030 sein?
Das wäre die Mail, auf die die Belegschaft eigentlich wartet. Aber sie kommt nicht. Und der Grund ist traurig: Darauf gibt es gar keine Antwort. Mercedes hat keine Vision.
Die Welt hat sich verändert. Und mit ihr das Autogeschäft. Heute zählen andere Kompetenzen. Andere Erfahrungen.
Und damit kämpfen nicht nur die einfachen Mitarbeiter. Es zieht sich durch alle Ebenen. Vom mittleren Management bis in den Vorstand.
Das ist kein Vorwurf. Viele haben über Jahrzehnte einen tollen Job gemacht. Sie haben Made in Germany zu dem gemacht, was es ist.
Aber für die Herausforderungen von heute sind viele von ihnen nicht mehr die Richtigen.
Am Ende kann diese Krise nur der Vorstand lösen. Nicht die Belegschaft. Aber dafür müsste er die passenden Leute haben. Und eine Idee von der Zukunft. Beides hat Mercedes gerade nicht. Und 5 Stunden mehr pro Woche werden daran nichts ändern.
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Re: Die Wirtschaft in Deutschland und der Welt
Lesenswert. Man könnte an vielen Stellen Mercedes rausnehmen und würde Konzerne per se beschreiben.
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Re: Die Wirtschaft in Deutschland und der Welt
Absolut. Bin so dermaßen froh, dass unser Vorstand bzw besonders der CEO rechtzeitig den Fokus geändert hat
Knolle hat geschrieben:
kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
Givenchy hat geschrieben:
Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
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Re: Die Wirtschaft in Deutschland und der Welt
Agree.Gurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jul 2026, 23:30 Lesenswert. Man könnte an vielen Stellen Mercedes rausnehmen und würde Konzerne per se beschreiben.
Problem ist aber halt auch, dass Organisationen je mehr regulatorische und auch prozessorientierte Einheiten benötigen.
Die hohe Kunst ist die Orchestrierung der ganzen Nummer.
genetiKK hat geschrieben: zum Beitrag navigieren23. Sep 2024, 22:22 Wäre ich Kanzler wäre meine erste Amtshandlung die Respektschelle als straffrei einzuführen. Hat noch niemanden geschadet, erst Recht in der heutigen Gesellschaft nicht.
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Re: Die Wirtschaft in Deutschland und der Welt
Ich bin diesbezüglich ein Fan davon, zu groß gewordene Konzerne aufzuspalten (Mischkonzerne).
Ich war noch in der Zeit bei Siemens, als alles Siemens AG war und es noch hauptsächlich Sparten oder Divisionen gab, was heute selbstständige komplett eigenständige Firmen sind (Siemens Energy - bald Omterra, Healthineers, Siemens Mobility...) - hier hat man in den vergangenen Jahren sehr viel richtig gemacht.
Ab einer gewissen Größe bleibt das alles kaum noch händelbar und bestimmte Teile der Firma tragen eher den Rest, als das dieses Mischkonstrukt wirklcih Sinn machen würde.
Ich war noch in der Zeit bei Siemens, als alles Siemens AG war und es noch hauptsächlich Sparten oder Divisionen gab, was heute selbstständige komplett eigenständige Firmen sind (Siemens Energy - bald Omterra, Healthineers, Siemens Mobility...) - hier hat man in den vergangenen Jahren sehr viel richtig gemacht.
Ab einer gewissen Größe bleibt das alles kaum noch händelbar und bestimmte Teile der Firma tragen eher den Rest, als das dieses Mischkonstrukt wirklcih Sinn machen würde.
Knolle hat geschrieben:
kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
Givenchy hat geschrieben:
Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
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schlimmfinger
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Re: Die Wirtschaft in Deutschland und der Welt
Jetzt mal Klartext:
1. Wer von euch ist derzeit arbeitslos?
2. Wer ist vermutlich bald/mittelfristig von Arbeitslosigkeit bedroht?
3. Ist euer aktueller Arbeitgeber stabil aufgestellt?
1. Wer von euch ist derzeit arbeitslos?
2. Wer ist vermutlich bald/mittelfristig von Arbeitslosigkeit bedroht?
3. Ist euer aktueller Arbeitgeber stabil aufgestellt?
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Re: Die Wirtschaft in Deutschland und der Welt
1. nein
2. nein
3. hoffentlich gerade dabei sich vernünftig aufzustellen
2. nein
3. hoffentlich gerade dabei sich vernünftig aufzustellen
- clayz
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Re: Die Wirtschaft in Deutschland und der Welt
1)nein
2) kurzfristig nein - mittelfristig wird es eher darum gehen, ob ich in der Industrie bleibe oder AG wechsel, was von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängt. Wenn ich die kennen würde, bräuchte ich jetzt schon nicht mehr arbeiten
3) Aktuell ja, ein Ausfall der dt. Automobildindustrie wäre natürlich ein immenser Einschnitt. Wir stellen uns aber gerade sehr viel breiter aus und expandieren in Wachstumsmärkte wie Batterieherstellung, Robotik und Rüstung (läuft auch sehr gut an bisher)
2) kurzfristig nein - mittelfristig wird es eher darum gehen, ob ich in der Industrie bleibe oder AG wechsel, was von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängt. Wenn ich die kennen würde, bräuchte ich jetzt schon nicht mehr arbeiten
3) Aktuell ja, ein Ausfall der dt. Automobildindustrie wäre natürlich ein immenser Einschnitt. Wir stellen uns aber gerade sehr viel breiter aus und expandieren in Wachstumsmärkte wie Batterieherstellung, Robotik und Rüstung (läuft auch sehr gut an bisher)
Knolle hat geschrieben:
kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
Givenchy hat geschrieben:
Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
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Re: Die Wirtschaft in Deutschland und der Welt
Totalausfall der dt. Automobilindustrie wäre wohl unser Todesstoß 
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Re: Die Wirtschaft in Deutschland und der Welt
1. neinschlimmfinger hat geschrieben: zum Beitrag navigieren20. Jul 2026, 12:41 Jetzt mal Klartext:
1. Wer von euch ist derzeit arbeitslos?
2. Wer ist vermutlich bald/mittelfristig von Arbeitslosigkeit bedroht?
3. Ist euer aktueller Arbeitgeber stabil aufgestellt?
2. wahrscheinlich gehts noch 5 Jahre gut, proaktiv Wechseln macht aber keinen Sinn wegen goldener Käfig dies das
3. nein (Chemie ist am sterben)
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