St0ckf15h hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Jun 2026, 10:46
BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren22. Jun 2026, 07:50
Anlass des Disputs: Selenskyj hatte Ende Mai einen diplomatischen Eklat mit Polen ausgelöst, weil er einer ukrainischen Armee-Einheit den Beinamen "Helden der UPA" verlieh. Die Regierung in Kyjiw ehrt das Andenken an die Kämpfer der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA), weil sie nach dem Zweiten Weltkrieg Widerstand gegen die Sowjetherrschaft leisteten. Während des Krieges hatten UPA-Kämpfer aber auch Massaker an Zehntausenden Polen und Juden in der heutigen Westukraine verübt.
https://www.dw.com/de/ukraine-polen-ord ... a-77636464
Polen und Judenhass hat er also auch noch im Portfolio. Topkek
Der erste jüdische Antisemit?
Da wäre er nicht der Erste. ZB Weininger oder Bobby Fischer.
https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Weininger
Otto Weininger (* 3. April 1880 in Wien, Österreich-Ungarn; † 4. Oktober 1903 in Wien) war ein österreichischer Philosoph. Er wurde durch sein Werk Geschlecht und Charakter bekannt.
Otto Weininger entstammte einer Wiener jüdischen Familie.
In seinem Hauptwerk offenbarte Weininger eine scharf ablehnende Haltung alles Jüdischen und erwies sich zugleich als Verfechter einer frauen- und körperfeindlichen Geisteshaltung. Die Werte höheren Lebens seien der Frau ebenso unzugänglich wie die Welt der Ideen. Je weiblicher das Weib, desto mehr verkörpere es eine rein geistlose Geilheit. Erst durch den Mann empfange die Frau ein Leben aus zweiter Hand.
Weininger verbindet dies mit antisemitischen Ansichten: Der Jude, behauptet er, sei auf Grund seines „weiblichen“ Wesenskerns „stets lüstern und geil“; „der geborene Kommunist“; von Natur aus „ein Kuppler“ und nicht eigentlich fromm, da er „gar nicht glauben“ könne. Dennoch dämmere eine kleine Hoffnung.
Die jüdische Nicht-Existenz wäre „Zustand vor dem Sein“ und daher müssten die Juden „gegen sich kämpfen, innerlich das Judentum in sich besiegen“, um Menschen, also Männer, zu werden. Auch Jesus Christus „war ein Jude, aber nur, um das Judentum in sich am vollständigsten zu überwinden“. Daher „ist er der größte Mensch“, der seine „besondere Erbsünde“ – nämlich Jude zu sein – durch die „vollkommene Negation“ seines Wesens besiegt hätte.
Das Judentum schien Weininger durchtränkt von Weiblichkeit. Daraus leitete er die Gleichung ab, dass „der Jude“ ein Weib sei.