Heiraten/Kinder

Der große Tag des ersten Treffens. Oder der Herzschmerz nach einer gescheiterten Beziehung.
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Stewardess
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Re: Heiraten/Kinder

Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren17. Jun 2026, 22:28 Unser Mittlerer musste Ende 2020 mitten in der Pandemie an den Polypen und Mandeln operiert werden, da war er 2 Jahre und 3 Monate. Mama konnte mit, aber die Große und ich durften die beiden nicht mal besuchen. Muss schlimm gewesen sein, hat tagelang Blut gespuckt. Zugang legen war auch super scheiße bei nem Kind in dem Alter. Dann gabs noch Noroviren auf der Station und sie durften nicht mal mehr aus dem Zimmer raus. Zum Glück sind die beiden zäh wie Leder.

Als ich mit der Großen mal wegen einer Augenverletzung in derselben Klinik war (auch in der Pandemie, Mordsaufriss), hab ich einen Vater mit seinem Sohn da auf dem Gang gesehen. Der Junge, vielleicht 7, hing am Tropf, kahl, offenbar schwerst krank, und der Vater hat den Infusionsständer hinter ihm her geschoben.

Den Blick dieses Mannes werde ich in meinem Leben nie mehr vergessen.

Muss daran oft denken, wenn mal wieder die Seuche ausbricht oder man wegen ner Platzwunde zum Nähen muss. Alles nicht wirklich relevant.
Bei so Storys läufts mir kalt den Rücken runter. Bin da sau verweichlicht geworden seit wir unsere Kleinen haben.

Ich denke außerdem seit ich Kinder hab oft, dass -so banal es klingt- echter Schmerz und echte Freude nur mit Kindern erlebbar ist.
genetiKK hat geschrieben: zum Beitrag navigieren23. Sep 2024, 22:22 Wäre ich Kanzler wäre meine erste Amtshandlung die Respektschelle als straffrei einzuführen. Hat noch niemanden geschadet, erst Recht in der heutigen Gesellschaft nicht.
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Maxim
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Re: Heiraten/Kinder

Stewardess hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:16
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren17. Jun 2026, 22:28 Unser Mittlerer musste Ende 2020 mitten in der Pandemie an den Polypen und Mandeln operiert werden, da war er 2 Jahre und 3 Monate. Mama konnte mit, aber die Große und ich durften die beiden nicht mal besuchen. Muss schlimm gewesen sein, hat tagelang Blut gespuckt. Zugang legen war auch super scheiße bei nem Kind in dem Alter. Dann gabs noch Noroviren auf der Station und sie durften nicht mal mehr aus dem Zimmer raus. Zum Glück sind die beiden zäh wie Leder.

Als ich mit der Großen mal wegen einer Augenverletzung in derselben Klinik war (auch in der Pandemie, Mordsaufriss), hab ich einen Vater mit seinem Sohn da auf dem Gang gesehen. Der Junge, vielleicht 7, hing am Tropf, kahl, offenbar schwerst krank, und der Vater hat den Infusionsständer hinter ihm her geschoben.

Den Blick dieses Mannes werde ich in meinem Leben nie mehr vergessen.

Muss daran oft denken, wenn mal wieder die Seuche ausbricht oder man wegen ner Platzwunde zum Nähen muss. Alles nicht wirklich relevant.
Bei so Storys läufts mir kalt den Rücken runter. Bin da sau verweichlicht geworden seit wir unsere Kleinen haben.

Ich denke außerdem seit ich Kinder hab oft, dass -so banal es klingt- echter Schmerz und echte Freude nur mit Kindern erlebbar ist.
es ist so

Die Große ist jetzt 9 und schläft endlich allein. Jahre habe ich es herbei gesehnt.

Was mache ich abends? Schau mir Bilder an wie sie noch klein war, rechne mir aus dass ich hoffentlich noch 3, 4 Jahre Luft habe bis zur Pubertät (aber vielleicht auch nur 2 lol), und werde wehmütig wie so ein Lurch. Richtiger Lappen :-)
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Eric
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Re: Heiraten/Kinder

Stewardess hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:16
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren17. Jun 2026, 22:28 Unser Mittlerer musste Ende 2020 mitten in der Pandemie an den Polypen und Mandeln operiert werden, da war er 2 Jahre und 3 Monate. Mama konnte mit, aber die Große und ich durften die beiden nicht mal besuchen. Muss schlimm gewesen sein, hat tagelang Blut gespuckt. Zugang legen war auch super scheiße bei nem Kind in dem Alter. Dann gabs noch Noroviren auf der Station und sie durften nicht mal mehr aus dem Zimmer raus. Zum Glück sind die beiden zäh wie Leder.

Als ich mit der Großen mal wegen einer Augenverletzung in derselben Klinik war (auch in der Pandemie, Mordsaufriss), hab ich einen Vater mit seinem Sohn da auf dem Gang gesehen. Der Junge, vielleicht 7, hing am Tropf, kahl, offenbar schwerst krank, und der Vater hat den Infusionsständer hinter ihm her geschoben.

Den Blick dieses Mannes werde ich in meinem Leben nie mehr vergessen.

Muss daran oft denken, wenn mal wieder die Seuche ausbricht oder man wegen ner Platzwunde zum Nähen muss. Alles nicht wirklich relevant.
Bei so Storys läufts mir kalt den Rücken runter. Bin da sau verweichlicht geworden seit wir unsere Kleinen haben.

Ich denke außerdem seit ich Kinder hab oft, dass -so banal es klingt- echter Schmerz und echte Freude nur mit Kindern erlebbar ist.
Das ist das, was ich hier seit Jahren schreibe. Gesunde Kinder ( und natürlich auch der Partner ) sind das wichtigste. Alles andere ist nebensächlich und lässt sich irgendwie regeln. Im Saarland finden gerade irgendwelche Behindertenspiele statt und ich bin bei den Bildern davon so dankbar, dass ich zwei gesunde Kinder habe.
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Re: Heiraten/Kinder

Eric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:27
Stewardess hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:16
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren17. Jun 2026, 22:28 Unser Mittlerer musste Ende 2020 mitten in der Pandemie an den Polypen und Mandeln operiert werden, da war er 2 Jahre und 3 Monate. Mama konnte mit, aber die Große und ich durften die beiden nicht mal besuchen. Muss schlimm gewesen sein, hat tagelang Blut gespuckt. Zugang legen war auch super scheiße bei nem Kind in dem Alter. Dann gabs noch Noroviren auf der Station und sie durften nicht mal mehr aus dem Zimmer raus. Zum Glück sind die beiden zäh wie Leder.

Als ich mit der Großen mal wegen einer Augenverletzung in derselben Klinik war (auch in der Pandemie, Mordsaufriss), hab ich einen Vater mit seinem Sohn da auf dem Gang gesehen. Der Junge, vielleicht 7, hing am Tropf, kahl, offenbar schwerst krank, und der Vater hat den Infusionsständer hinter ihm her geschoben.

Den Blick dieses Mannes werde ich in meinem Leben nie mehr vergessen.

Muss daran oft denken, wenn mal wieder die Seuche ausbricht oder man wegen ner Platzwunde zum Nähen muss. Alles nicht wirklich relevant.
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Ich denke außerdem seit ich Kinder hab oft, dass -so banal es klingt- echter Schmerz und echte Freude nur mit Kindern erlebbar ist.
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Als Ausgleich zu den gesunden Kindern hast Du ja uns :guenni:
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Eric
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Re: Heiraten/Kinder

DerDicke86 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:28
Eric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:27
Stewardess hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:16

Bei so Storys läufts mir kalt den Rücken runter. Bin da sau verweichlicht geworden seit wir unsere Kleinen haben.

Ich denke außerdem seit ich Kinder hab oft, dass -so banal es klingt- echter Schmerz und echte Freude nur mit Kindern erlebbar ist.
Das ist das, was ich hier seit Jahren schreibe. Gesunde Kinder ( und natürlich auch der Partner ) sind das wichtigste. Alles andere ist nebensächlich und lässt sich irgendwie regeln. Im Saarland finden gerade irgendwelche Behindertenspiele statt und ich bin bei den Bildern davon so dankbar, dass ich zwei gesunde Kinder habe.


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Ich bin: nur fürs Essen hier.

Re: Heiraten/Kinder

Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:20
Stewardess hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:16
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren17. Jun 2026, 22:28 Unser Mittlerer musste Ende 2020 mitten in der Pandemie an den Polypen und Mandeln operiert werden, da war er 2 Jahre und 3 Monate. Mama konnte mit, aber die Große und ich durften die beiden nicht mal besuchen. Muss schlimm gewesen sein, hat tagelang Blut gespuckt. Zugang legen war auch super scheiße bei nem Kind in dem Alter. Dann gabs noch Noroviren auf der Station und sie durften nicht mal mehr aus dem Zimmer raus. Zum Glück sind die beiden zäh wie Leder.

Als ich mit der Großen mal wegen einer Augenverletzung in derselben Klinik war (auch in der Pandemie, Mordsaufriss), hab ich einen Vater mit seinem Sohn da auf dem Gang gesehen. Der Junge, vielleicht 7, hing am Tropf, kahl, offenbar schwerst krank, und der Vater hat den Infusionsständer hinter ihm her geschoben.

Den Blick dieses Mannes werde ich in meinem Leben nie mehr vergessen.

Muss daran oft denken, wenn mal wieder die Seuche ausbricht oder man wegen ner Platzwunde zum Nähen muss. Alles nicht wirklich relevant.
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Ich denke außerdem seit ich Kinder hab oft, dass -so banal es klingt- echter Schmerz und echte Freude nur mit Kindern erlebbar ist.
es ist so

Die Große ist jetzt 9 und schläft endlich allein. Jahre habe ich es herbei gesehnt.

Was mache ich abends? Schau mir Bilder an wie sie noch klein war, rechne mir aus dass ich hoffentlich noch 3, 4 Jahre Luft habe bis zur Pubertät (aber vielleicht auch nur 2 lol), und werde wehmütig wie so ein Lurch. Richtiger Lappen :-)
Bei solchen Sachen bin ich immer sehr nah am Wasser gebaut.
Wenn die zum Geburtstag oder Weihnachten was aufsagen oder singen, gehts direkt los :-)

In ruhigen Momenten denke ich mir auch ganz oft, wie viele arme Kinder diese Liebe und Geborgenheit, wie wir sie leben, nie erfahren werden, nur weil die Eltern es nicht auf die Kette bekommen.
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Re: Heiraten/Kinder

War vor 2 Tagen nach allergischem Schock (ganzer Körper rot, Pusteln, alles angeschwollen) auf Antibiotika 8h im Krankenhaus in einer Akutbox und man sagte mir man müsse monitoren, da es schnell gehen kann mit Atemnot und Herz Kreislauf Stillstand. Erste Gedanken sofort bei unserer Tochter. Sowas hat sich einfach verändert, seit dem Eltern sein. Man will da sein, für das Kind, aber auch um das Kind aufwachsen sehen zu dürfen.
Log - Geschichten aus dem Wiener Wald oder: das Comeback das niemand wollte viewtopic.php?t=5078

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Re: Heiraten/Kinder

Eric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:27
Stewardess hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:16
Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren17. Jun 2026, 22:28 Unser Mittlerer musste Ende 2020 mitten in der Pandemie an den Polypen und Mandeln operiert werden, da war er 2 Jahre und 3 Monate. Mama konnte mit, aber die Große und ich durften die beiden nicht mal besuchen. Muss schlimm gewesen sein, hat tagelang Blut gespuckt. Zugang legen war auch super scheiße bei nem Kind in dem Alter. Dann gabs noch Noroviren auf der Station und sie durften nicht mal mehr aus dem Zimmer raus. Zum Glück sind die beiden zäh wie Leder.

Als ich mit der Großen mal wegen einer Augenverletzung in derselben Klinik war (auch in der Pandemie, Mordsaufriss), hab ich einen Vater mit seinem Sohn da auf dem Gang gesehen. Der Junge, vielleicht 7, hing am Tropf, kahl, offenbar schwerst krank, und der Vater hat den Infusionsständer hinter ihm her geschoben.

Den Blick dieses Mannes werde ich in meinem Leben nie mehr vergessen.

Muss daran oft denken, wenn mal wieder die Seuche ausbricht oder man wegen ner Platzwunde zum Nähen muss. Alles nicht wirklich relevant.
Bei so Storys läufts mir kalt den Rücken runter. Bin da sau verweichlicht geworden seit wir unsere Kleinen haben.

Ich denke außerdem seit ich Kinder hab oft, dass -so banal es klingt- echter Schmerz und echte Freude nur mit Kindern erlebbar ist.
Das ist das, was ich hier seit Jahren schreibe. Gesunde Kinder ( und natürlich auch der Partner ) sind das wichtigste. Alles andere ist nebensächlich und lässt sich irgendwie regeln. Im Saarland finden gerade irgendwelche Behindertenspiele statt und ich bin bei den Bildern davon so dankbar, dass ich zwei gesunde Kinder habe.
Verstehe die Sicht und ich bin darüber bei uns auch sehr froh.
Vorallem weil ich viele Eltern nicht darum beneide wie die Reaktionen auf Behinderte Kinder sein können. (Kinder untereinander sind halt einfach gemein und es gibt genug Arschloch-Erwachsene die behinderte Kinder anstarren und tuscheln usw.) Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich stark genug wäre an sowas nicht zu verzweifeln.

Ich persönlich finde dabei, bzw. bei der allgemein vorherrschenden "Hauptsache Gesund" Meinung eines schwierig: Man impliziert irgendwie, dass nur nicht-behinderte Kinder, glückliche Kinder und später Erwachsene sein können. Für mich ist Gesundheit das Wichtigste (Krebs, Fieber, Infektionen so ne Krams halt) aber ich denke dass behinderte Kinder und Familien mit behinderten Kindern genauso glücklich sein können wenn die Kinder gesund sind.

Verkneife mir daher den "Hauptsache gesund" Spruch bei Schwangerschaften auch. Ich hab mal in einem Podcast mit der Mutter eines geistig eingeschränkten Kindes gehört: "Mir ist nur wichtig, dass mein Kind mal glücklich wird. Das kann es auch mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen werden."

Daher ist es für mich "Hauptsache Glücklich" geworden 🙂
genetiKK hat geschrieben: zum Beitrag navigieren23. Sep 2024, 22:22 Wäre ich Kanzler wäre meine erste Amtshandlung die Respektschelle als straffrei einzuführen. Hat noch niemanden geschadet, erst Recht in der heutigen Gesellschaft nicht.
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Re: Heiraten/Kinder

Stewardess hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:36
Eric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:27
Stewardess hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:16

Bei so Storys läufts mir kalt den Rücken runter. Bin da sau verweichlicht geworden seit wir unsere Kleinen haben.

Ich denke außerdem seit ich Kinder hab oft, dass -so banal es klingt- echter Schmerz und echte Freude nur mit Kindern erlebbar ist.
Das ist das, was ich hier seit Jahren schreibe. Gesunde Kinder ( und natürlich auch der Partner ) sind das wichtigste. Alles andere ist nebensächlich und lässt sich irgendwie regeln. Im Saarland finden gerade irgendwelche Behindertenspiele statt und ich bin bei den Bildern davon so dankbar, dass ich zwei gesunde Kinder habe.
Verstehe die Sicht und ich bin darüber bei uns auch sehr froh.
Vorallem weil ich viele Eltern nicht darum beneide wie die Reaktionen auf Behinderte Kinder sein können. (Kinder untereinander sind halt einfach gemein und es gibt genug Arschloch-Erwachsene die behinderte Kinder anstarren und tuscheln usw.) Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich stark genug wäre an sowas nicht zu verzweifeln.

Ich persönlich finde dabei, bzw. bei der allgemein vorherrschenden "Hauptsache Gesund" Meinung eines schwierig: Man impliziert irgendwie, dass nur nicht-behinderte Kinder, glückliche Kinder und später Erwachsene sein können. Für mich ist Gesundheit das Wichtigste (Krebs, Fieber, Infektionen so ne Krams halt) aber ich denke dass behinderte Kinder und Familien mit behinderten Kindern genauso glücklich sein können wenn die Kinder gesund sind.

Verkneife mir daher den "Hauptsache gesund" Spruch bei Schwangerschaften auch. Ich hab mal in einem Podcast mit der Mutter eines geistig eingeschränkten Kindes gehört: "Mir ist nur wichtig, dass mein Kind mal glücklich wird. Das kann es auch mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen werden."

Daher ist es für mich "Hauptsache Glücklich" geworden 🙂
Natürlich sagt sie das. Und ich bin mir sicher, dass ich auch ein behindertes Kind geliebt und alles getan hätte, damit es glücklich wird. Aber ich bin trotzdem dankbar, dass ich es nicht erleben musste.
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Ich bin: nur fürs Essen hier.

Re: Heiraten/Kinder

Stewardess hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:36
Eric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:27
Stewardess hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 10:16

Bei so Storys läufts mir kalt den Rücken runter. Bin da sau verweichlicht geworden seit wir unsere Kleinen haben.

Ich denke außerdem seit ich Kinder hab oft, dass -so banal es klingt- echter Schmerz und echte Freude nur mit Kindern erlebbar ist.
Das ist das, was ich hier seit Jahren schreibe. Gesunde Kinder ( und natürlich auch der Partner ) sind das wichtigste. Alles andere ist nebensächlich und lässt sich irgendwie regeln. Im Saarland finden gerade irgendwelche Behindertenspiele statt und ich bin bei den Bildern davon so dankbar, dass ich zwei gesunde Kinder habe.
Verstehe die Sicht und ich bin darüber bei uns auch sehr froh.
Vorallem weil ich viele Eltern nicht darum beneide wie die Reaktionen auf Behinderte Kinder sein können. (Kinder untereinander sind halt einfach gemein und es gibt genug Arschloch-Erwachsene die behinderte Kinder anstarren und tuscheln usw.) Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich stark genug wäre an sowas nicht zu verzweifeln.

Ich persönlich finde dabei, bzw. bei der allgemein vorherrschenden "Hauptsache Gesund" Meinung eines schwierig: Man impliziert irgendwie, dass nur nicht-behinderte Kinder, glückliche Kinder und später Erwachsene sein können. Für mich ist Gesundheit das Wichtigste (Krebs, Fieber, Infektionen so ne Krams halt) aber ich denke dass behinderte Kinder und Familien mit behinderten Kindern genauso glücklich sein können wenn die Kinder gesund sind.

Verkneife mir daher den "Hauptsache gesund" Spruch bei Schwangerschaften auch. Ich hab mal in einem Podcast mit der Mutter eines geistig eingeschränkten Kindes gehört: "Mir ist nur wichtig, dass mein Kind mal glücklich wird. Das kann es auch mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen werden."

Daher ist es für mich "Hauptsache Glücklich" geworden 🙂
Natürlich wünscht sich jeder, dass das Kind keine Behinderung hat.
Mit "Hauptsache gesund", können ja noch ganz andere Dinge gemeint sein.
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Re: Heiraten/Kinder

Auch behinderte Menschen können krank werden oder eben weitere Einschränkungen erleiden.
Aber verstehe den Gedanken.

Ich hab zwar keine Kinder (ist dafür auch nicht relevant), aber sehe es bei Freunden und Schwiegerfamilie dass auch nach Pubertät und im Erwachsenenalter noch einiges an gemeinsamer Zeit kommt die dann andere geprägt ist.
Ist neben dem individuellen Wesen der Kinder auch eine Sache wie sie erzogen/behandelt wurden.


Mal sehen für was wir uns entscheiden.
Es war ja logischerweise ein Ja, aber jetzt fängt man wieder von vorne an inklusive erneut das Risiko eingehen.
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Re: Heiraten/Kinder

Wir haben ja in der Familie ein behindertes Kind mit dem Katzenschreisyndrom das ist schon eine riesen Herausforderung und stellt das Leben komplett auf den Kopf
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Re: Heiraten/Kinder

Piotr hat geschrieben: zum Beitrag navigieren19. Jun 2026, 12:35 Ich hab zwar keine Kinder (ist dafür auch nicht relevant), aber sehe es bei Freunden und Schwiegerfamilie dass auch nach Pubertät und im Erwachsenenalter noch einiges an gemeinsamer Zeit kommt die dann andere geprägt ist.
Man sollte sich das hier dennoch bewusst machen:
Wenn Kinder die Schule abschließen und mit etwa 18 Jahren von zu Hause ausziehen, haben sie bereits knapp 90 % der gesamten gemeinsamen Zeit, die sie jemals im Leben mit ihren Eltern verbringen werden, hinter sich.
Knolle hat geschrieben:
kann man sich Synthol in den Penis injizieren?
Givenchy hat geschrieben:
Würdet ihr 10kg pure hundescheiße für 1kg muskelmasse essen ? Hätte keine gesundheitlichen auswirkungen, nur geschmack halt
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Re: Heiraten/Kinder

Natürlich
Das heißt aber auch dass die stressige Zeit vorbei ist und es sich eher umkehrt.
Ist nicht überall so, schon klar.
Und wenn Kinder in andere Städte oder Länder ziehen wird man auch weniger davon haben.
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Re: Heiraten/Kinder

Tfw ich Brennen im Uterus habe beim Lesen.
Ich sollte Kinder machen!!1
LOG

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