Ist soweit ich weiß ne NS2-Röhre die heil bleib, und die hat keine Betriebserlaubnis
Edit. Und die Kapazität wäre grob 50% von früher, da durch NS2 nie Gas kam...
Ukraine Konflikt
- St0ckf15h
- Lounge Ultra
- Beiträge: 4278
- Registriert: 10. Mär 2023, 09:21
- Wohnort: Südtirol
- Geschlecht: M
- Körpergröße: 179
- Squat: 160
- Bench: 120
- Deadlift: 230
Re: Ukraine Konflikt
Zuletzt geändert von St0ckf15h am 5. Jun 2026, 15:01, insgesamt 1-mal geändert.
-
Sarvadon
- Top Lounger
- Beiträge: 917
- Registriert: 10. Mär 2023, 20:59
Re: Ukraine Konflikt
Danke an unseren guten Verbündetenstabil hat geschrieben: zum Beitrag navigieren5. Jun 2026, 13:28Das wäre doch überhaupt nur noch bei der einen unbeschädigten NS1 Röhre möglich. Die restlichen 3 von 4 Pipelinstränge sind zerstört und rosten schön von Innen vor sich hin durch das eingedrungene Meerwasser.BREITLING hat geschrieben: zum Beitrag navigieren5. Jun 2026, 09:10Ich kenne da wen, der das im Wahlkampf groß aufblasen wirdWladimir Putin hat Deutschland die Wiederaufnahme von Erdgaslieferungen über die Nord-Stream-Pipeline angeboten. Russland sei dazu bereit, die Entscheidung liege nun bei der Bundesregierung in Berlin, sagte Putin.![]()
Kapazität daher nur Max 25% von dem was vorher drüber geleitet wurde.
-
stabil
- Top Lounger
- Beiträge: 1707
- Registriert: 19. Okt 2024, 12:05
Re: Ukraine Konflikt
tja, war zu erwarten. Der kleine 1.70 Teppichbeisser kann halt einfach nicht über seinen Schatten springen.
- Certa
- Lounge Inventar
- Beiträge: 13596
- Registriert: 9. Mär 2023, 15:45
Re: Ukraine Konflikt
Putin will offenbar, dass die Langstrecken Sanktionen weiter durchgeführt werden
- Linksanwalt
- Top Lounger
- Beiträge: 2277
- Registriert: 9. Mär 2023, 19:24
Re: Ukraine Konflikt
Krieg bringt echt das widerwärtigste und abstoßendste aus einem Menschen hervor.
Neben der erzählten Geschichte sind auch die nebenbei gezeigten Drohnen-Aufnahme absolut perfide und unangenehm anzusehen...
Neben der erzählten Geschichte sind auch die nebenbei gezeigten Drohnen-Aufnahme absolut perfide und unangenehm anzusehen...
- Certa
- Lounge Inventar
- Beiträge: 13596
- Registriert: 9. Mär 2023, 15:45
Re: Ukraine Konflikt
Schon heftig, wie tief die Ukraine innerhalb Russlands mit den Sanktionen wirken kann
-
ric505
- Top Lounger
- Beiträge: 1984
- Registriert: 11. Mär 2023, 14:26
Re: Ukraine Konflikt
bulgarien ist ja jetzt wieder etwas russlandfreundlicher. hier aber eine einschätzung zu den sofort eingestellten waffenlieferungen an die ukraine.
https://archive.ph/77km7#selection-2209.27-2209.39
https://archive.ph/77km7#selection-2209.27-2209.39
Der für die Ukraine wichtige Lieferant Bulgarien verkündet, keine Waffen mehr an Kiew zu liefern. Stattdessen müsse über „gerechten Frieden“ verhandelt werden. Hinter der Ankündigung verbirgt sich eine ganz andere Entwicklung.
Bulgarien ist ein Land mit vielen Geheimnissen. Das kleine Nato-Mitglied am Schwarzen Meer hat eine große Rüstungsindustrie und spielt damit eine zentrale Rolle bei der Verteidigung der Ukraine und Europas. Nur sind die Dinge dabei oft nicht so, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. So hat die Regierung in Sofia bereits auf ihre ganz eigene Art Geschichte geschrieben. In den Monaten nach Russlands Überfall auf die Ukraine im Jahr 2022 lehnte Bulgariens russlandfreundlicher Präsident Rumen Radew jegliche Waffenlieferungen an Kiew strikt ab.
Aber gleichzeitig organisierte der pro-westliche Premierminister Kiril Petkow heimlich Lieferungen von Munition in großen Mengen – sie deckten etwa ein Drittel des Bedarfs und halfen der Ukraine maßgeblich, die erste Phase des Krieges zu überstehen. Hochrangige Politiker aus der Ukraine und Bulgarien machten diese Vorgänge im Jahr 2023 exklusiv in WELT öffentlich.
Im April ereignete sich erneut ein wichtiger Machtwechsel in Bulgarien. Nun steuert der ehemalige Präsident Radew als Premierminister die Politik des Landes. Mit großer Mehrheit ist er zum neuen Regierungschef gewählt worden. Im Wahlkampf hatte Radew Stimmung gegen eine Unterstützung der Ukraine gemacht und für eine Annäherung an Russland geworben.
Haltung gegenüber Russland spaltet Bulgarien
Bulgariens Bevölkerung ist gespalten in entschiedene Pro-Europäer und Bürger, die sich traditionell Russland verbunden fühlen. In Brüssel kursiert seither die Sorge, dass sich der Balkan-Staat ähnlich wie Ungarn unter Viktor Orbán zu einem russlandnahen „Trojanischen Pferd“ in der EU entwickelt.
So klingt dann auch eine der ersten Amtshandlungen von Radews Kabinett. Der neue Verteidigungsminister Dimitar Stojanow verkündete am Dienstagabend, Bulgarien werde der ukrainischen Armee keine Waffen mehr liefern. Es sei an der Zeit, „an den Verhandlungstisch zurückzukehren“ und einen „gerechten Frieden“ zu suchen, der „von beiden Seiten bestimmt wird“. Stojanow sagte weiter, mehr Waffen an die Ukraine würden nur Menschen das Leben kosten. Es sind Äußerungen, die Putin gefallen dürften.
Nimmt man ihn beim Wort, hätte diese Ankündigung enorme Folgen für die Ukraine. Sicher ist: Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Sofia hat Bulgarien in den Jahren 2022 bis 2025 Rüstungsgüter im Wert von rund 6,5 Milliarden Euro exportiert, ein Großteil davon in die Ukraine. Offiziell gingen insgesamt 13 Rüstungspakete mit Munition, Waffensystemen und gepanzerten Fahrzeugen an Kiew. Darunter waren S-300-Flugabwehrsysteme, Panzerabwehrwaffen und Mörser des Kalibers 82 Millimeter. Die genauen Zahlen sind aber kaum zu ermitteln, weil ein Großteil des kommerziellen, also von der Ukraine bezahlten Handels, über Drittstaaten und Mittelsmänner lief.
Veraltete kostenlose Waffen kaum noch benötigt
Weil der Balkan-Staat noch über Fabriken aus Sowjetzeiten verfügt, passte der Nachschub besonders in den ersten Kriegsjahren zum Bedarf der ukrainischen Armee, die ihre Waffensysteme aber weiter modernisiert und inzwischen viele Systeme westlicher und eigener Bauart einsetzt.
Hinter den großen Worten vom „gerechten Frieden“ verbirgt sich eine ganz andere Entwicklung. Bulgarien modernisiert seine Rüstungsindustrie und wird zu einem zentralen Nato-Lieferanten. Allein der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat im Dezember verkündet, mehr als eine Milliarde Euro in eine Fabrik mit mehr als 1000 Mitarbeitern in Sopot zu investieren, die im Jahr 2027 eröffnet werden soll.
Dann sollen pro Jahr 100.000 Geschosse sowie Treibstoff für bis zu 150.000 Projektile ausgeliefert werden. Analyst Dimitar Bechev, Senior Fellow am Thinktank Carnegie Europe, schreibt dazu: „Ich schätze, die bulgarischen Exporte nach Deutschland werden durch die Decke gehen.“
Aus dem EU-Investitionsprogramm SAFE fließen mehr als drei Milliarden Euro nach Bulgarien, ein Großteil als Kredite. Das Land soll Teil des von der EU geplanten Abwehrwalls für Drohnen an der Nato-Südostflanke werden und seine Marine mit neuen Schiffen modernisieren, um das Schwarze Meer zu überwachen.
Zudem hatte Bulgariens Übergangsregierung noch kurz vor den Wahlen im Herbst direkt mit der Ukraine eine Kooperation verkündet: Die beiden Länder wollen gemeinsam Drohnen entwickeln und Fabriken in Bulgarien und der Ukraine betreiben. Bisher gibt es keinerlei Signal aus Sofia, diese Kooperation zu beenden – was auch für Bulgariens Wirtschaft ein massiver Rückschritt wäre.
Waffenverkäufe weiter möglich
Dass die Ankündigungen von Bulgariens Verteidigungsminister wohl eher als politische Geste für eine prorussische Wählerschaft gedacht waren und keinen grundsätzlichen Politikwechsel markieren, wurde am Mittwoch deutlich – nur eine Nacht nach seiner ersten Stellungnahme. Minister Stojanow sagte, dass der Kauf bulgarischer Waffen weiter möglich sei. „Wir stellen die Lieferung von Waffen und Munition aus den Lagern der bulgarischen Armee ein. Das heißt Lieferung, nicht Verkauf“, sagte der Minister dem bulgarischen Sender bTV.
Heißt: Bulgarische Händler und die Industrie können weiter Geschäfte machen. Es gibt nur vorerst keine Geschenk-Pakete mehr für die Ukraine. Gemeint sein dürften damit vor allem Bestände von Rüstungsgütern sowjetischer Bauart, die aber im Zuge der Modernisierung ohnehin an Bedeutung verlieren.
Minister Stojanow beeilte sich noch zu sagen, dass damit die „Versprechen“ seiner Partei während des Wahlkampfes erfüllt seien. Seine Botschaft hat sich jedenfalls verbreitet, wenn auch ohne die deutliche Einschränkung am nächsten Tag. Russische Propagandamedien melden prominent den vermeintlichen Stopp der Waffenlieferungen und Bulgariens Ruf nach Frieden.
Seit Jahren wird das Land im Südosten Europas mit russlandnaher Desinformation überschwemmt, wie unabhängige Recherchen belegen. Auch im Wahlkampf dürften diese Manipulationen eine Rolle gespielt haben. Bis heute erzählen russische Offizielle, dass sie im 19. Jahrhundert Bulgarien vor der Herrschaft des Osmanischen Reiches bewahrt haben – obwohl der Kreml 1944 selbst in das Land einmarschierte.
In Bulgarien sind die Dinge eben oft anders, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Mit dieser Strategie hat Premierminister Rumen Radew bisher Erfolg.
- flou1983
- Top Lounger
- Beiträge: 610
- Registriert: 9. Mär 2023, 20:24
- Wohnort: Germering
- Alter: 41
- Geschlecht: m
- Trainingsbeginn: 2008
- Körpergröße: 186
- Körpergewicht: 98
Re: Ukraine Konflikt
Hört sich doch ganz vernünftig an.ric505 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Jun 2026, 19:05 bulgarien ist ja jetzt wieder etwas russlandfreundlicher. hier aber eine einschätzung zu den sofort eingestellten waffenlieferungen an die ukraine.
https://archive.ph/77km7#selection-2209.27-2209.39
Der für die Ukraine wichtige Lieferant Bulgarien verkündet, keine Waffen mehr an Kiew zu liefern. Stattdessen müsse über „gerechten Frieden“ verhandelt werden. Hinter der Ankündigung verbirgt sich eine ganz andere Entwicklung.
Bulgarien ist ein Land mit vielen Geheimnissen. Das kleine Nato-Mitglied am Schwarzen Meer hat eine große Rüstungsindustrie und spielt damit eine zentrale Rolle bei der Verteidigung der Ukraine und Europas. Nur sind die Dinge dabei oft nicht so, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. So hat die Regierung in Sofia bereits auf ihre ganz eigene Art Geschichte geschrieben. In den Monaten nach Russlands Überfall auf die Ukraine im Jahr 2022 lehnte Bulgariens russlandfreundlicher Präsident Rumen Radew jegliche Waffenlieferungen an Kiew strikt ab.
Aber gleichzeitig organisierte der pro-westliche Premierminister Kiril Petkow heimlich Lieferungen von Munition in großen Mengen – sie deckten etwa ein Drittel des Bedarfs und halfen der Ukraine maßgeblich, die erste Phase des Krieges zu überstehen. Hochrangige Politiker aus der Ukraine und Bulgarien machten diese Vorgänge im Jahr 2023 exklusiv in WELT öffentlich.
Im April ereignete sich erneut ein wichtiger Machtwechsel in Bulgarien. Nun steuert der ehemalige Präsident Radew als Premierminister die Politik des Landes. Mit großer Mehrheit ist er zum neuen Regierungschef gewählt worden. Im Wahlkampf hatte Radew Stimmung gegen eine Unterstützung der Ukraine gemacht und für eine Annäherung an Russland geworben.
Haltung gegenüber Russland spaltet Bulgarien
Bulgariens Bevölkerung ist gespalten in entschiedene Pro-Europäer und Bürger, die sich traditionell Russland verbunden fühlen. In Brüssel kursiert seither die Sorge, dass sich der Balkan-Staat ähnlich wie Ungarn unter Viktor Orbán zu einem russlandnahen „Trojanischen Pferd“ in der EU entwickelt.
So klingt dann auch eine der ersten Amtshandlungen von Radews Kabinett. Der neue Verteidigungsminister Dimitar Stojanow verkündete am Dienstagabend, Bulgarien werde der ukrainischen Armee keine Waffen mehr liefern. Es sei an der Zeit, „an den Verhandlungstisch zurückzukehren“ und einen „gerechten Frieden“ zu suchen, der „von beiden Seiten bestimmt wird“. Stojanow sagte weiter, mehr Waffen an die Ukraine würden nur Menschen das Leben kosten. Es sind Äußerungen, die Putin gefallen dürften.
Nimmt man ihn beim Wort, hätte diese Ankündigung enorme Folgen für die Ukraine. Sicher ist: Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Sofia hat Bulgarien in den Jahren 2022 bis 2025 Rüstungsgüter im Wert von rund 6,5 Milliarden Euro exportiert, ein Großteil davon in die Ukraine. Offiziell gingen insgesamt 13 Rüstungspakete mit Munition, Waffensystemen und gepanzerten Fahrzeugen an Kiew. Darunter waren S-300-Flugabwehrsysteme, Panzerabwehrwaffen und Mörser des Kalibers 82 Millimeter. Die genauen Zahlen sind aber kaum zu ermitteln, weil ein Großteil des kommerziellen, also von der Ukraine bezahlten Handels, über Drittstaaten und Mittelsmänner lief.
Veraltete kostenlose Waffen kaum noch benötigt
Weil der Balkan-Staat noch über Fabriken aus Sowjetzeiten verfügt, passte der Nachschub besonders in den ersten Kriegsjahren zum Bedarf der ukrainischen Armee, die ihre Waffensysteme aber weiter modernisiert und inzwischen viele Systeme westlicher und eigener Bauart einsetzt.
Hinter den großen Worten vom „gerechten Frieden“ verbirgt sich eine ganz andere Entwicklung. Bulgarien modernisiert seine Rüstungsindustrie und wird zu einem zentralen Nato-Lieferanten. Allein der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat im Dezember verkündet, mehr als eine Milliarde Euro in eine Fabrik mit mehr als 1000 Mitarbeitern in Sopot zu investieren, die im Jahr 2027 eröffnet werden soll.
Dann sollen pro Jahr 100.000 Geschosse sowie Treibstoff für bis zu 150.000 Projektile ausgeliefert werden. Analyst Dimitar Bechev, Senior Fellow am Thinktank Carnegie Europe, schreibt dazu: „Ich schätze, die bulgarischen Exporte nach Deutschland werden durch die Decke gehen.“
Aus dem EU-Investitionsprogramm SAFE fließen mehr als drei Milliarden Euro nach Bulgarien, ein Großteil als Kredite. Das Land soll Teil des von der EU geplanten Abwehrwalls für Drohnen an der Nato-Südostflanke werden und seine Marine mit neuen Schiffen modernisieren, um das Schwarze Meer zu überwachen.
Zudem hatte Bulgariens Übergangsregierung noch kurz vor den Wahlen im Herbst direkt mit der Ukraine eine Kooperation verkündet: Die beiden Länder wollen gemeinsam Drohnen entwickeln und Fabriken in Bulgarien und der Ukraine betreiben. Bisher gibt es keinerlei Signal aus Sofia, diese Kooperation zu beenden – was auch für Bulgariens Wirtschaft ein massiver Rückschritt wäre.
Waffenverkäufe weiter möglich
Dass die Ankündigungen von Bulgariens Verteidigungsminister wohl eher als politische Geste für eine prorussische Wählerschaft gedacht waren und keinen grundsätzlichen Politikwechsel markieren, wurde am Mittwoch deutlich – nur eine Nacht nach seiner ersten Stellungnahme. Minister Stojanow sagte, dass der Kauf bulgarischer Waffen weiter möglich sei. „Wir stellen die Lieferung von Waffen und Munition aus den Lagern der bulgarischen Armee ein. Das heißt Lieferung, nicht Verkauf“, sagte der Minister dem bulgarischen Sender bTV.
Heißt: Bulgarische Händler und die Industrie können weiter Geschäfte machen. Es gibt nur vorerst keine Geschenk-Pakete mehr für die Ukraine. Gemeint sein dürften damit vor allem Bestände von Rüstungsgütern sowjetischer Bauart, die aber im Zuge der Modernisierung ohnehin an Bedeutung verlieren.
Minister Stojanow beeilte sich noch zu sagen, dass damit die „Versprechen“ seiner Partei während des Wahlkampfes erfüllt seien. Seine Botschaft hat sich jedenfalls verbreitet, wenn auch ohne die deutliche Einschränkung am nächsten Tag. Russische Propagandamedien melden prominent den vermeintlichen Stopp der Waffenlieferungen und Bulgariens Ruf nach Frieden.
Seit Jahren wird das Land im Südosten Europas mit russlandnaher Desinformation überschwemmt, wie unabhängige Recherchen belegen. Auch im Wahlkampf dürften diese Manipulationen eine Rolle gespielt haben. Bis heute erzählen russische Offizielle, dass sie im 19. Jahrhundert Bulgarien vor der Herrschaft des Osmanischen Reiches bewahrt haben – obwohl der Kreml 1944 selbst in das Land einmarschierte.
In Bulgarien sind die Dinge eben oft anders, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Mit dieser Strategie hat Premierminister Rumen Radew bisher Erfolg.
- St0ckf15h
- Lounge Ultra
- Beiträge: 4278
- Registriert: 10. Mär 2023, 09:21
- Wohnort: Südtirol
- Geschlecht: M
- Körpergröße: 179
- Squat: 160
- Bench: 120
- Deadlift: 230
Re: Ukraine Konflikt
Am Ende ist jeder käuflich, und wenn die Ukraine bezahlen kann, dann wird auch der Nachschub nicht plötzlich ausbleiben.
-
stabil
- Top Lounger
- Beiträge: 1707
- Registriert: 19. Okt 2024, 12:05
Re: Ukraine Konflikt
Hafen von Mariupol und rückwärtige Strominfrastruktur unter Dauerbeschuss durch Drohnen 150km hinter der Front.
Die hängen ihre Drohnen unter Wetterballons und klinken die dann in 5-8km Höhe aus, so erhöht sich die Reichweite dramatisch.
Die hängen ihre Drohnen unter Wetterballons und klinken die dann in 5-8km Höhe aus, so erhöht sich die Reichweite dramatisch.
-
ric505
- Top Lounger
- Beiträge: 1984
- Registriert: 11. Mär 2023, 14:26
Re: Ukraine Konflikt
Ein Artikel vom Telegraph
Ist aber automatisch übersetzt.
Ist aber automatisch übersetzt.
Der russische Abgeordnete warnt Putin: Wir sind am Rande des sozialen Zusammenbruchs
Der Abgeordnete der Kommunistischen Partei tadelt die "ineffektive Führung" des Kremls und fordert einen Plan zur Beende des Ukraine-Konflikts
In einer langen Tirade listete Vyacheslav Markhayev Korruptionsskandale, Oligarchie, Verluste des "aktivsten und reproduktivsten Teils der Bevölkerung" und ukrainische Drohnenangriffe unter den Unheilen auf, die Russland in Kriegszeit plagen.
„Die Zeit der Illusionen ist vorbei. Das Land steht kurz vor einer sozialen Explosion, und die Schuld dafür wird direkt auf die verwurzelte Regierungsmacht fallen", sagte Markhayev, ein Abgeordneter der Staatsduma der Kommunistischen Partei.
"Wenn die Situation anhält, werden soziale Unruhen und Chaos wahrscheinlicher werden. Der Westen wird dies unweigerlich ausnutzen, um die Überreste der russischen Staatlichkeit zu zerstören.“
Vyacheslav Markhaev sagte, dass Russland "am Rande einer sozialen Explosion" sei und seinem Führer die Schuld geben
Der Abgeordnete schließt sich einer wachsenden Liste von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens an, die von der offiziellen Linie abgebrochen sind, um Kritik an den Behörden zu äußern.
Ende letzten Monats forderte Renat Suleymanov, ein Abgeordneter der Staatsduma aus derselben Partei, ein „schnellstmögliches Ende“ des Krieges und sagte, die Wirtschaft könne seine Fortsetzung nicht „aushalten“.
Im März wandte sich Ilya Remeslo, ehemals ein überzeugter Kreml-Loyalist, gegen Putin, bezeichnete den russischen Präsidenten als „Kriegsverbrecher und Dieb“ und forderte ihn vor Gericht.
Die Unzufriedenheit mit den Behörden hat in den letzten Monaten zu schweisen, verbunden mit umfassenden Internetausfällen, schleppenden Fortschritten auf dem Schlachtfeld und langstrecken-ukrainischen Angriffen, die das Herz der beiden größten Städte Russlands durchdrungen sind.
Diese Woche wurde berichtet, dass das staatlich kontrollierte russische Public Opinion Research Centre die Veröffentlichung von Putins "offenem" Vertrauensrating einstellen würde, da es auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Invasion stürzte.
Nur 29,5 Prozent der Russen nannten ihren Präsidenten Anfang April als einen der Politiker, denen sie vertrauten, bevor die Umfrage auf mysteriöse Weise eingestellt wurde.
Bedenken hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft haben ebenfalls zu einer Gegenreaktion geführt. Das Wachstum hat sich auf einen Kriechen verlangsamt, die Inflation bleibt hoch und die ukrainischen Angriffe auf Raffinerien und Terminals haben einen Teil des ölgetriebenen Moskauer Budgets durchgebissen und die Rohölverarbeitung auf ein 16-Jahres-Tief gerückt.
In der Zwischenzeit haben die hohen Verteidigungsausgaben, die nach dem Kalten Krieg Höhen erreicht haben, im russischen Finanzministerium zunehmenden Alarm ausgelöst.
Die Militärausgaben stiegen Anfang 2026 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 30 Prozent und erreichten 46 Prozent der gesamten Haushaltsausgaben, so Dr. Janis Kluge, Ökonomin und Senior Associate am Deutschen Institut für Internationale und Sicherheitsangelegenheiten.
Das bedeutet, dass fast jeder zweite Rubel, der aus dem Bundeshaushalt ausgegeben wurde, dem Militär zugewiesen wurde.
"Das Tempo der Militärausgaben sieht noch beeindruckender aus - und aus der Sicht des Kremls besorgniserregend - im Vergleich zu den Haushaltseinnahmen... die Militärausgaben entsprachen zwei Dritteln der russischen Haushaltseinnahmen von Januar bis März 2026", sagte Dr. Kluge.
Eine schwarze Rauchwolke ist über dem Hafen von St. Petersburg, Russland, nach einem ukrainischen Drohnenangriff, 3. Juni 2026
Das internationale Wirtschaftsforum in St. Petersburg wurde letzte Woche von Drohnenangriffen auf Ölraffinerien in der Stadt getrübt
Das internationale Flaggschiff-Wirtschaftsforum in St. Petersburg letzte Woche, das an den Eröffnungs- und Schlusstagen Schauplatz von zwei massiven ukrainischen Drohnenangriffen war, sollte die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit Russlands unter Beweis stellen.
Stattdessen hat es nur die Bedenken vertieft. Ein Diskussionsthema war die Abwesenheit von Elvira Nabiullina, der Gouverneurin der Zentralbank, die normalerweise eine feste Figur bei der Veranstaltung war.
Der Kreml behauptete, sie sei krankgeschrieben, aber es gibt Gerüchte über die langwierige Abwesenheit von Putins Spitzenökonom.
Diese Woche haben sie und ihre Stellvertreter auch ein Zinstreffen mit dem russischen Präsidenten und seinen hochrangigen Ministern ausgelassen.
Unabhängige russische Sender haben unter Berufung auf Quellen in der Nähe der Regierung behauptet, dass Frau Nabiullina Putin ein Ultimatum gestellt hat, dass sie ihre Amtszeit nur unter der Bedingung absetzen wird, dass er den Krieg nicht mit Grenzschließungen und Kriegsrecht eskaliert.
Eine andere Quelle teilte dem Mozhem Obyasnit-Kanal mit, dass sie vorhabe, die Zentralbank unmittelbar zu verlassen, was zu einer erheblichen Verstimmung führen würde.
Es wird angenommen, dass der Gouverneur, der als politischer Entscheidungsträger hoch angesehen ist und seit fast zwei Jahrzehnten mit Putin zusammenarbeitet, lange Zeit private Vorbehalte gegen die Invasion hegt und soll von Anfang an versucht haben, zurückzutreten.
Zu dieser Zeit wurde ihr laut Quellen in der Nähe des Kremls befohlen, in ihrem Posten zu bleiben.
Putin hat seinen Kurs trotz wachsender inländischer Unruhen nicht abgewanken. Am Freitag unterzeichnete er ein Exekutivdekret, um die offizielle Personalgröße der russischen Armee um fast 10.000 Mitarbeiter zu erweitern, das zweite Mal innerhalb von vier Monaten, dass er gezwungen war, den Pool zu vergrößern.
In der Zwischenzeit hat die Ukraine zusätzliche 20 Milliarden Dollar (14,9 Milliarden Pfund) von Verbündeten gefordert, um ihren plötzlichen Schlachtfeldvorteil gegenüber den Moskauer Streitkräften zu festigen, wie aus einem Bericht in Politico am Donnerstag hervorgeht.
"Jeder sieht, dass Russland brennt, und wir wollen, dass es noch mehr brennt, aber wir brauchen Finanzierung, um es zu tun", sagte ein ungenannter Beamter der Verkaufsstelle und fügte hinzu, dass die Anfrage am 18. Juni bei einem Treffen der Ukraine-Verteidigungs-Kontaktgruppe gestellt werden würde.
-
stabil
- Top Lounger
- Beiträge: 1707
- Registriert: 19. Okt 2024, 12:05
Re: Ukraine Konflikt
inb4 aus dem Fenster gefallen
https://www.t-online.de/nachrichten/aus ... ochen.htmlSpekulationen um Putins abgetauchte Zentralbankchefin
Elwira Nabiullina gilt als Wirtschaftsexpertin Putins. Ihre Abwesenheit bei öffentlichen Terminen löst Spekulationen aus.
Fest steht: Die Chefin der russischen Zentralbank, Elwira Nabiullina, ist seit Anfang Juni nicht mehr öffentlich aufgetreten. Das berichtet unter anderem das unabhängige russischsprachige Portal "Meduza". Die Zentralbank selbst erklärte, Nabiullina sei krankgeschrieben, ihre Abwesenheit löst dennoch Spekulationen über einen Konflikt mit dem Kreml aus.
Die Russin fehlte auf dem Petersburger Wirtschaftsforum am 4. Juni, auf einer Konferenz des Wertpapierverbandes NAUFOR am 9. Juni und auch einem Treffen mit Präsident Wladimir Putin am 10. Juni zum Thema Leitzins und Inflation – den Kernaufgaben der Zentralbank – blieb sie fern. Auffällig: Auch keiner ihrer Stellvertreter nahm an diesem Treffen teil.
Das Verhältnis zwischen Putin und Nabiullina wurde in der Vergangenheit meist als vertraut beschrieben. Allerdings soll der Unmut von Nabiullina über den Krieg von Putin und den damit verbundenen Kosten zunehmend gewachsen sein. Ob das mit ihrem Abtauchen zusammenhängt, ist Teil zahlreicher Spekulationen.
So behauptet der ehemalige Chefredakteur des russischen Staatsfernsehens, Dmitri Skorobutow, in einem YouTube-Video, Nabiullina stünde unter Hausarrest. Der Telegramkanal "Mozhem Objasbit" (zu Deutsch: "Wir können es erklären") spricht von einer Art stillem Protest gegen die hohen Kriegsausgaben von Putin. Die Zentralbankchefin erwäge, ihr Amt niederzulegen und das Land zu verlassen.
Krankheit als Vorwand oder Ultimatum an Putin?
Eine weitere Quelle, die "Mozhem Objasbit" zitiert, spricht von einem Ultimatum an Putin. Demnach soll Nabiullina bereit sein, bis zum Ende ihrer Amtszeit am 24. Juni 2027 weiterzuarbeiten, wenn der Krieg in seiner bisherigen Form weitergeführt wird. Falls Putin das Kriegsrecht verhängen oder die Grenzen schließen sollte, sei die Zentralbankchefin nicht bereit, im Amt zu bleiben.
Auch von einer Krankheit als Vorwand, keine Rede auf dem Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg halten zu müssen, berichtet der Telegramkanal. Bestätigt ist keine dieser Spekulationen. Nabiullinas Amtszeit geht offiziell noch bis zum 24. Juni 2027, eine vierte Amtszeit ist ihr danach nicht mehr möglich.
Nabiullina hatte zuvor an nahezu allen Wirtschaftstreffen selbst teilgenommen. Beim Petersburger Wirtschaftsforum sollte sie eigentlich sprechen, ihr Name sei allerdings kurzfristig von der Rednerliste gestrichen worden, so "Meduza". Kremlsprecher Dmitry Peskow erklärte nach ihrer Abwesenheit beim Treffen mit Putin demnach: "Manchmal wird man krank – das ist nichts Ungewöhnliches. Das sollte kein Anlass für Verschwörungstheorien sein." Zur Art ihrer Erkrankung wurden keine Angaben gemacht.
-
BigRon
- Top Lounger
- Beiträge: 2187
- Registriert: 9. Mär 2023, 17:09
- Körpergröße: 190
- Körpergewicht: 125
- Sportart: K3K
- Squat: 250
- Bench: 170
- Deadlift: 230
Re: Ukraine Konflikt
Besoffen vom Schiff gefallen ist immernoch mein Favorit, wenn es um die Todesursachen bei Russischen Milliardären geht.