Wie der Achtarmige
@Kentakel und früher der Arschlose
@Tobeass plagen auch mich aktuell ein wenig Wehwehchen im Bereich des Glut/Beinbeugers/Adduktors.
Bin mir noch nicht ganz sicher was es ist, allerdings bin ich mir sicher, dass es ein Symptom gesteigerter Belastung ist.
Letztes Jahr nach dem 100km Mammutmarsch hatte ich das Gleiche. Nun wurde es (denke ich) ursprünglich von der Bergischen 50 Wanderung im April getriggert. Zumindest erinnere ich mich, dass ich es in den Tagen danach das erste Mal wahrgenommen habe - ich glaube ich hatte hier auch über sehr starken Muskelkater berichtet, der über eine Woche angehalten hat.
Wie auch immer - das gesteigerte Laufvolumen und vor allem die Downhills sorgen (denke ich) dafür, dass ich es aktuell nicht ganz weg bekomme.
Aktuell habe ich ja Deload. Am Montag habe ich gar nicht trainiert - gestern hat es sich schon deutlich "beruhigter" angefühlt. Durch die Diskussion im Log von Kentakel habe ich mal schauen wollen, ob ich den Schmerz irgendwie triggern kann und habe gestern im Gym gaaaanz leichte RDL's mit Betonung auf den Stretch gemacht - siehe da - heute ist es wieder schlimmer.
Zum einen spüre ich etwas direkt unterhalb der Arschbacke, richtung Beininnenseite hin, wenn man das Bein gedanklich Mittig teilt.
Außerdem spüre ich etwas auf der Knierückseite, innen, knapp oberhalb der Knie.
Wenn ich mir die Anatomie der Beinrückseite anschaue, könnte es M. sartorius und M. adductor magnus sein.
Lirum Larum - abgerisse' wird da wohl nicht sein, da bin ich mir sicher.
Hab mich ausgiebig mit der KI unterhalten und meine Vorhaben/Vorbereitung über den Haufen werfen werde ich vorerst nicht müssen. Dafür ist der Schmerz auch zu "klein", als dass ich das tun würde. Aber ignorieren sollte man es trotzdem nicht.
Werde daher das Training etwas anpassen - Mehr Bridge Holds, Copenhagen Plank und Adductor Holds. Außerdem Bulgarian Split Squats (

) Hip Thrusts und so Späße.
Kreuzheben mal sehen - muss mal testen, ob konventionelles Heben die Probleme auch so sehr triggert, oder ob es nur RDL's sind.
Verzichten will ich eigentlich nicht aufs Heben, aber mich ernsthaft verletzen wäre wohl die schlechtere Wahl.
Ich sehe es jetzt erstmal wie meine Tennis-/Golferarm Probleme - die treten auch immer mal wieder auf, dann muss ich eine Lösung finden und dann geht es wieder.
Kein Grund, direkt vom Worst Case auszugehen und alle Pläne über den Haufen zu werfen.
Falls irgendwer schlaue Tipps hat, gerne her damit.