Lauch hat geschrieben: zum Beitrag navigieren9. Okt 2026, 06:58
Ich halte es für sehr absurd, dass sich irgendeins der LLMs aus einem korrekt konfigurierten System "befreien" kann. Würde es on the fly zB Exploits im Linux Kernel finden, wäre die davor auch schon auffindbar gewesen, ist ja nicht so, als ob da nicht schon ein paar Terra- oder Gigawattstunden Strom auf den losgelassen worden sein.
Es ist auch absurd. Wenn man dann liest wie die "Sandboxing" umsetzen, verliert man den Glauben.
Es werden die DNS-Anfragen gefiltert*. Und man glaubt oder erhofft sich damit einen Client vom Internet trennen zu können. Das ist so lächerlich. Wenn ich dieses Ziel erreichen will, filtere ich in- und egress am Boardergateway, da kann ich nach hostnames, IPs, Ports und Protokollen filtern. Und seit min. 10 Jahren kann ich auch TLS-Connections performant intercepten und den Inhalt anschauen, wenn ich das will. So kontrolliert man wirklich den Traffic einer Umgebung und würde dann auch merken, wenn etwas aus dem Ruder läuft.
Aber wenn das komplette Netz nicht eine einzige Lücke ist, entsteht natürlich keine Story, wie "schlau doch das neue Modell ist, dass es sich eigenständig Zugang verschafft und dabei Netzwerklücken ausgenutzt" hat. So lächerlich, das ist schon traurig.
* Quelle:
https://www.handelsblatt.com/technik/ki ... 57653.html