Hast du völlig recht.Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren3. Aug 2026, 22:17 Musste schmunzeln. Meine Kunden sind ein bisschen größer, aber auch da wird jetzt versucht mit "KI" auf Sachen wie gedruckte Rechnungen, Datenchaos im ERP / CRM und mangelndes Prozesswesen zu schmeißen. Als wären das Dinge, die man nicht seit 2010 auch ganz ohne KI oder das was wir jetzt darunter verstehen in den Griff hätte kriegen können.
Ich führe im Marketingbereich Gespräche mit Führungskräften, die gerne "accountbasierte Marketingkampagnen mit Agenten" machen wollen, weil es auf Messen usw. nur noch darum geht, deren Vertrieb aber seit 15 Jahren die Datenpflege im CRM verweigert und vom Marketing geilere Kugelschreiber will.
Wenn ich einen kleinen Laden in der Hinsicht fit kriegen wollen würde, würde ich mir dafür nen fitten Berufseinsteiger holen, der braucht wenn er affin ist auch keinen IT-Hintergrund. Einfach einer der machen will. Der ist dann im Idealfall günstig und willig, hat aber natürlich von Betriebsabläufen allgemein keine Ahnung und spezifisch in der Bude schon gar nicht. Das muss man dem also nahe bringen und konkrete Ziele setzen, bei der Umsetzung dann viel Leine lassen. Von Externen würde ich da wenn nicht bekannt eher die Finger lassen.
Viele Themen haben zunächst nichts mit KI zutun aber für mich ist es jetzt dennoch ein gesammeltes Thema was ineinander greift (Digitalisierung und Automatisierung). Vieles was meine Arbeit betrifft habe ich schon auf einem ganz guten Niveau aber mit der Buchhaltung habe ich bisher nichts zutun. Da sind die Uhren wirklich 1990 stehen geblieben. Werde es aber auch nicht schaffen das die betreffenden Personen das selbst sinnvoll angehen aber mittelfristig wird es zu meinem Thema und dann will ich möglichst wenig Arbeit damit haben. So Dinge wie Stundenerfassung effizient zu gestalten ist heutzutage ja wirklich kein Problem mehr.