Die erste Hälfte stimmt schonmal, darauf wollte ich auch hinaus.
Sehen wir ja meiner Meinung in dieser Form heute genauso.
Und die "Rettung der Demokratie" ist auch heute eine Floskel. Man möchte keine Demokratie, man möchte Machterhalt. Da man den deutschen aber Jahrzehnte eingehämmert hat, wie demokratisch wir sind, reitet man das . Wäre man demokratisch, würde man nämlich so stunts im Staatsfunk nicht machen wie oben gesehen.
Aber auch die DDR war ja gemäß ihrem Namen demokratisch.
Also halten wir fest: Staatsfunk auf linie, Gerichte auf linie größtenteils und Verwaltungsapparat auch.
Was fehlt noch? Achja gewaltsame Verfolgung politisfher Gegner .
Das klingt überzogen, aber nunja
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
die hat in der light version während der plandemie schon begonnen und wurde während der ampel für lustige kommentare im internet, memes und satire weitergeführt, sind wir also auch schon mittendrinGurkenplatzer hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mär 2026, 09:05 Was fehlt noch? Achja gewaltsame Verfolgung politisfher Gegner .
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Die Weimarer Republik ist untergegangen, weil die Mehrheit der Bevölkerung dies so wollte, so einfach ist es leider. Das gilt für Linke, wie auch für Rechte Kräfte. Auch die Kpd war ein erklärter Feind der Demokratie und hätten gerne einen Sowjetstaat aus Deutschland gemacht.Zotto hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mär 2026, 08:58 Interessanter Gedanke! Meiner Ansicht nach lag der Untergang der Demokratie eher an systematischen Problemen der Weimarer Republik. Einerseits die eklatante Begünstigung rechter Gewalt durch einen ideologisch verkrusteten Justizapparat mit sympathisierenden Richtern und andererseits das fehlende "Schwert der Demokratie" durch einen effektiven Verfassungsschutz und harte Parteiverbote. Hindenburg als über allem thronender "Ersatzkaiser" war als Symbolfigur für diese Haltung ebenso fatal. Eine "Rettung der Demokratie" war ja eher kein Versprechen der Nazis. Sie sahen, ähnlich wie Höcke, die parlamentarische Demokratie als zutiefst "undeutsche" Regierungsform. Vielleicht kannst du das noch weiter ausführen.
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Die Forschung ist sich einig, dass es keine einzelne Ursache gab.Zotto hat geschrieben: zum Beitrag navigieren10. Mär 2026, 08:58 Interessanter Gedanke! Meiner Ansicht nach lag der Untergang der Demokratie eher an systematischen Problemen der Weimarer Republik. Einerseits die eklatante Begünstigung rechter Gewalt durch einen ideologisch verkrusteten Justizapparat mit sympathisierenden Richtern und andererseits das fehlende "Schwert der Demokratie" durch einen effektiven Verfassungsschutz und harte Parteiverbote. Hindenburg als über allem thronender "Ersatzkaiser" war als Symbolfigur für diese Haltung ebenso fatal. Eine "Rettung der Demokratie" war ja eher kein Versprechen der Nazis. Sie sahen, ähnlich wie Höcke, die parlamentarische Demokratie als zutiefst "undeutsche" Regierungsform. Vielleicht kannst du das noch weiter ausführen.
Der Untergang der Weimarer Republik war das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels aus:
strukturellen Schwächen der Verfassung
wirtschaftlichen Extremkrisen
mangelnder demokratischer Kultur
Radikalisierung und Gewalt
Fehlentscheidungen politischer Eliten
Diese Faktoren verstärkten sich gegenseitig und führten schließlich zur Machtübertragung an Hitler.
Die Forschung betont, dass einige Risikofaktoren (Polarisierung, ökonomische Unsicherheit, demokratiefeindliche Gruppen) heute wieder sichtbar sind.
Aber: Die strukturellen Voraussetzungen, die Weimar zum Einsturz brachten, sind in der Bundesrepublik weitgehend beseitigt.
Letzter Satz dann gleich wieder Meltdown. ABER DIE AFD!!!
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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
https://www.nzz.ch/der-andere-blick/von ... ld.1928435
Wenn man sich den hier beschriebenen "Ist-Zustand" vor Augen führt, so kann man sich anschließend zurecht fragen ob es über die SPD überhaupt noch irgend etwas leistet ausser den Reform-Bremsklotz zu geben ?"Von der Volkspartei zur Funktionärsriege: Die Sozialdemokraten machen sich überflüssig
Die SPD ist keine Partei der arbeitenden Menschen mehr. Konzepte jenseits von Steuererhöhungen gibt es kaum. Doch statt einer Fehleranalyse nach dem Debakel in Baden-Württemberg versucht die Parteispitze, die Krise schönzureden.
Die Schuldigen für den historischen Absturz der SPD in Baden-Württemberg hatte der Parteichef Lars Klingbeil schnell ausgemacht: Es sei die «wahnsinnige Dynamik» zwischen den Kandidaten von CDU und Grünen gewesen, die seine Partei Stimmen gekostet habe. Und das, obwohl die Sozialdemokraten «auf die richtigen Themen gesetzt» hätten.
Genauso argumentierte die Co-Parteichefin Bärbel Bas. Offensichtlich felsenfest davon überzeugt, behauptete sie, die SPD habe den richtigen Kompass. Von Selbstkritik oder Nachdenklichkeit ob des schlechtesten Ergebnisses, das die SPD jemals bei einer Landtagswahl erzielt hatte, war bei beiden Parteichefs nichts zu spüren.
So versucht die Parteispitze, die wohl grösste Krise der Sozialdemokratie schönzureden. Doch das wird nicht funktionieren. Selbst die Arbeiterschaft, klassische Zielgruppe der Sozialdemokratie, sieht kaum noch Gründe, der Partei ihre Stimme zu geben.
Die SPD hat sich von einer Volkspartei zu einer Funktionärspartei verzwergt, die die Interessen von breiten Wählerschichten ignoriert. Die Frage ist, wen die SPD überhaupt noch anspricht.
Keine Konzepte jenseits von Steuererhöhungen
In Baden-Württemberg fiel der Spitzenkandidat vor allem damit auf, dass er seinen Fahrer vor laufender Kamera zum Metzger ins benachbarte Frankreich schickte, um Entenleberpastete einzukaufen. Solche Szenen sind nicht nur ein kleiner Fauxpas im hektischen Wahlkampf, sondern zeigen eine Haltung, die als völlig abgehoben wahrgenommen wird.
Auch auf Bundesebene tritt die SPD nicht mehr als Partei für die arbeitenden Menschen auf, sondern als Sprachrohr derjenigen, die nicht arbeiten. Nur unter Schmerzen stimmte die SPD vergangene Woche für eine Reform der Grundsicherung, die unter anderem schärfere Sanktionen für Arbeitsverweigerer vorsieht. Zuvor wurden in das Konzept noch Härtefallklauseln hineinverhandelt.
Der Sozialstaat wird von den Sozialdemokraten als unantastbar dargestellt. Bei der Frage der Finanzierung sucht man Konzepte jenseits von Steuererhöhungen vergebens. Mit ihren Plänen zur Erbschaftssteuer belasten die Sozialdemokraten vor allem klein- und mittelständische Unternehmen.
Um die Finanzlöcher in der Krankenkasse zu stopfen, schlug die Partei vor, auch Mieteinkünfte und Kapitalerträge mit Sozialabgaben zu belegen. Sie verteidigt eine Rentenpolitik, die erwiesenermassen nicht generationengerecht ist.
SPD verteidigt nur noch den Status quo
Mit ihrer Migrationspolitik hat die SPD die Zuwanderung nicht vorrangig in den Arbeitsmarkt, sondern in die Sozialsysteme geleitet. Es ist vollkommen schleierhaft, wie die weiter steigenden Sozialabgaben gebremst werden sollen, wenn Parteimitglieder Leistungskürzungen in der Gesundheits- und Pflegeversicherung von vornherein ausschliessen.
Der Arbeitsmarkt ist mit Mindestlohn, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Rechtsanspruch auf Teilzeit und einem starren Arbeitszeitgesetz ohnehin schon weitgehend sozialdemokratisiert. Hier braucht es die SPD nicht mehr.
Welche «richtigen Themen» meinen die Parteichefs Bas und Klingbeil also, die die Wähler überhaupt ansprechen sollen?
Heute fällt die SPD vor allem als Verteidigerin des Status quo auf. Sie ist ideenlos, wenn es darum geht, Arbeitsplätze zukunftsfest zu machen und Investitionen ins Land zu holen. Sie setzt auf Umverteilung und wartet dafür mit einem sozialistisch angehauchten Standardrepertoire auf. Doch damit lässt sich der Wohlstand des Landes nicht erhalten. Eine solche SPD ist weder Volkspartei, noch wird sie gebraucht.