Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

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Kris_Law
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Re: Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

Harun hat geschrieben: zum Beitrag navigieren5. Feb 2026, 15:36
Knolle hat geschrieben: zum Beitrag navigieren5. Feb 2026, 15:30 Im Endeffekt ist es doch auch klar, dass die Leute, die sich da wie die Sau benehmen, von profitieren weil keiner Bock hat wegen Mindestlohn an der Kasse auf die Fresse zu bekommen.
Da kannst du vielleicht noch mit Hausverbot drohen, aber das wawa auch.
"lebenslanges Hausverbot"
Die Leute kommen einfach 2-3 Monate später wieder.

In vielen Märkten dürfen Mitarbeiter Kunden nur ansprechen, wenn sie sich zu 100% sicher sind. Ein Verdacht reicht nicht.
Wenn du von der allgemeinen Hausordnung ausgehst, gut möglich, aber irgendwie … dumm? Es muss ja nicht mal der Verdacht geäußert werden. Stichproben genügen doch und man behält den Kunden noch eher, als wenn man ihn als verdächtiger ansieht. Das ist aber, glaube ich, der Hauptgrund. Ich würde z.B. nicht in einem Supermarkt nochmals einkaufen, wenn mir direkt Diebstahl vorgeworfen wird. Stichproben sind ja ok.
Rechtliche Fragen ? Ich helfe gerne —> viewtopic.php?t=1238
schlimmfinger
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Re: Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?

Kris_Law hat geschrieben: zum Beitrag navigieren5. Feb 2026, 14:26 Ich habe diese SB Kassen Thematik mal rechtlich mit meinen Kollegen ausdiskutiert und jedes Szenario durchgespielt.

Ohne viel Input zu geben: ist deine Hand zufällig auf den barcode, hast du Kopfhörer drin oder bist abgelenkt, kann man dir anschließend Kein Vorsatz vorwerfen. In Abhängigkeit mit dem „ausversehen“ gestohlenen Produkt wird kein StA ein Ermittlungsverfahren eröffnen. Dann kommt der §153 StPO ins spiel. Wird auf Videoaufnahmen der Vorsatz festgestellt (Produkt direkt in die Tasche ohne den Versuch des Scanners) dann sieht es anders aus

Vorstrafen und andere Parameter vereinfacht ausgelassen.
Zivilrechtlich - Schadenersatz usw. - kann weiterhin vorgegangen werden. Wenn obiges passiert, wird es jedoch Zivilrechtlich auch schwer durchzukommen.
Vor allem in Berlin...
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