Die Aussage ist wissenschaftlich aber nicht haltbar. Man könnte vllt sagen, dass Ermüdung bei relativ leichten Lasten die Beteiligung hochschwelliger motoroischer Einheiten zunehmend fördert, mehr nicht.
Häufiges Training und Optimierung einer bestimmten Übung ist für Hypertrophie hilfreich, wenn die verbesserte neuronale Leistungsfähigkeit in produktive Belastung des Zielmuskels übersetzt wird.
Das könnte z.B. so aussehen, dass du die beteiligten MUskeln früher und zuverlässiger mit hohem neuralem Drive belastest und dadurch besser relevante WIederholungen (effective reps) erzeugst. Letztlich ist das Training in die Nähe des Muskelversagens zwar wichtig, aber nicht die einzigen relevanten Faktoren für einen Wachstumsreiz. Ggfs. spielt hier auch mit rein, ob man im Bereich 6 Wdh oder 20 Wdh unterwegs ist.
Schweres Training im niedrigen Wdh-Bereich wird früher und zuverlässiger ggf. ab der 1. Wiederholung nahezu alle rekrutierbaren Muskelfasern aktivivieren und im Laufe der Zeit die Aktivierung hochschwelliger motorischer Einheiten fördern.
Bei niedrigen Wdh. mit leichteren Gewicht kann es sein, dass aufgrund der Ermüdung und auch subjektiven Erschöpfung (psychologisch sowie kardiovaskulär) die hoch angesiedelten motorischen Einheiten nie angesteuert werden. Hier wären aber Studien an sehr fortgeschrittenen Athleten notwendig, da Anfänger diese so oder so wsl. nicht so gut aktivieren können, was auch die teils krassen Kraftfortschritte als Beginner erklärt, wenn diese Ansteuerung allmählich besser wird.
Genau dieses Wissen haben HST Cluster und Co. ja damals auf die Spitze getrieben, durchgesetzt hat es sich aber nie.
Bereits damals wusste man, dass bei einem Arbeitssatz von etwa 6 Wiederholungen zur Erschöpfung bereits ab der ersten WDH alle Fasern rekrutiert werden. Um Erschöpfung zu vermeiden sowie Volumen zu akkumulieren und Frequenz zu optimieren, hat man dann halt nur 1er, 2er, oder 3er Cluster für eine Übung gemacht, aber halt Minimum 10 Stück davon o.Ä.
Hab das Interview eben gelesen. Hatte Carbs bisher ausschließlich als Energiequelle verstanden und keine Ahnung von der Rolle als Baustoff. Super spannend.
Schweres Training im niedrigen Wdh-Bereich wird früher und zuverlässiger ggf. ab der 1. Wiederholung nahezu alle rekrutierbaren Muskelfasern aktivivieren und im Laufe der Zeit die Aktivierung hochschwelliger motorischer Einheiten fördern.
Bei niedrigen Wdh. mit leichteren Gewicht kann es sein, dass aufgrund der Ermüdung und auch subjektiven Erschöpfung (psychologisch sowie kardiovaskulär) die hoch angesiedelten motorischen Einheiten nie angesteuert werden. Hier wären aber Studien an sehr fortgeschrittenen Athleten notwendig, da Anfänger diese so oder so wsl. nicht so gut aktivieren können, was auch die teils krassen Kraftfortschritte als Beginner erklärt, wenn diese Ansteuerung allmählich besser wird.
Genau dieses Wissen haben HST Cluster und Co. ja damals auf die Spitze getrieben, durchgesetzt hat es sich aber nie.
Bereits damals wusste man, dass bei einem Arbeitssatz von etwa 6 Wiederholungen zur Erschöpfung bereits ab der ersten WDH alle Fasern rekrutiert werden. Um Erschöpfung zu vermeiden sowie Volumen zu akkumulieren und Frequenz zu optimieren, hat man dann halt nur 1er, 2er, oder 3er Cluster für eine Übung gemacht, aber halt Minimum 10 Stück davon o.Ä.
Cluster-HST war wirklich wild, 40 oder mehr Einzelwiederholungen.. Für den Kopf nicht gerade leicht aber - ganz unwissenschaftlich und subjektiv - ziemlich effektiv.
Würde auf seine Aussagen nicht soviel geben. Sehr viel BS dabei ohne entsprechende Datenlage.
Kohlenhydratverbindungen als Zellbestandteile macht der Körper mehr als ausreichend auch ohne exogene Carbs. Soll carbs nicht den Nutzen absprechen aber hier werden Pseudoargumente sehr überzeugend verkauft.
BW117 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren29. Sep 2026, 20:34
Ja, er war in einigen Aspekten schon exotisch. Aber das hat die Diskussion immer gut belebt.
Myogenic war echt cool.
Was wohl aus hankamarillo, overlord und sting wurde?
Myogenic... war das damals unser kleines "geheimes" Forum?