Neues von Tim Budesheim

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PRaXX
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Re: Neues von Tim Budesheim

martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren12. Jan 2026, 12:22
PRaXX hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 17:01 Budesheim wär bestimmt auch ein super Kandidat für KDK oder Strongman gewesen.
Bodybuilding ist die Sportart, wo man noch am ehesten in jedem Training blind bis zum MV bolzen kann.
Wenn es um Leistung geht, wird smarte Planung und Disziplin deutlich wichtiger.
Ich kenne sein Training jetzt nicht genau. Schaue nur gelegentlich mal ein Video von Ihm.
Könnte jetzt (in den älteren Videos) aber nicht sagen, dass er sich nur Blind abschießt im Training.
Ist einfach ein Spagat ein Training zu finden was einen Nachhaltig weiterbringt und trotzdem Spaß bringt. Das beste System nützt nichts, wenn es nicht zum Athleten und dessen Wesenstyp passt.
martin1986
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Re: Neues von Tim Budesheim

Ja sicherlich. Wobei man von einem Profi grundsätzlich auch erwarten darf, dass er manchmal sein Wesen den trainingsphysiologischen Erfordernissen unterordnet. Ist schwer vorstellbar, dass Athleten aus olympischen Sportarten Videos posten, in denen sie den Trainingsansatz ihrer an Sporthochschulen wissenschaftlich ausgebildeten Trainer kritisieren und stattdessen ihren Old-School-Alles-Andere-Scheiss-Egal-Ansatz feiern :-)
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OHP92
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Re: Neues von Tim Budesheim

ist halt die frage was er eigentlich will, wenn er noch zum mr. o fahren will muss er sich dem unterordnen, aber wenn das nicht mehr das ziel ist kann er auch so trainieren wie er will, nur um der freude willen. aber dann würde er wahrscheinlich auch nicht so viel in die diversen therapien und coaches investieren.

die coaches im bb sind halt eher wegbegleiter, bei einem olympioniken wird der trainer sowas schnell unterbinden
friedrich_n
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Re: Neues von Tim Budesheim

OHP92 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren12. Jan 2026, 17:38 ist halt die frage was er eigentlich will, wenn er noch zum mr. o fahren will muss er sich dem unterordnen, aber wenn das nicht mehr das ziel ist kann er auch so trainieren wie er will, nur um der freude willen. aber dann würde er wahrscheinlich auch nicht so viel in die diversen therapien und coaches investieren.

die coaches im bb sind halt eher wegbegleiter, bei einem olympioniken wird der trainer sowas schnell unterbinden
Isso. Sagt ja der Ciesla auch immer „TrAiNiNg mUsS sPaß mAcHeN“ als er nach 2-3 Monaten Trainings Umstellung wieder zurück gegangen ist auf den alten Quatsch.

Sag das mal irgendeinem Profi Sportler, lol. Olympische Sprinter „Neee keinen Bock auf Intervalle, das macht mir keinen Spaß gerade“, genauso wie Alpin Skifahrer, Fußballer, etc. - das ist PROFI Sport. Man trainiert da nicht nach Spaß und Gefühl und wenn einem das Training nicht passt gibts nen Arschtritt vom Trainer bzw. man fliegt aus dem Kader.
martin1986
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Re: Neues von Tim Budesheim

Käme aber vermutlich auch niemand drauf - diese Leute haben von Kleinauf gelernt, dass es dazu gehört und sich lohnt, auf (gut) ausgebildete Trainer zu hören und Training für Spitzenniveau erfolgs- und nicht spaßorientiert ist.
pentling
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Re: Neues von Tim Budesheim

Spaß, gut, ja. Aber ich finde man müsste auch eine Vorstellung von sich als Bodybuilder entwickeln. So wie man mal aussehen will.

Ich merke, dass ich da wohl ein altmodisches Bild habe. Ich denke, man sollte versuchen eine gute Figur zu machen und nicht auszusehen wie ein Quader im Strampelanzug. Irgendsowas wie Schwarzenegger auf den Photos von Ann Leibovitz, in die Richtung. Und wenn man die alten Aufnahmen von Budesheim anschaut, dann sieht man, dass in der Art was möglich gewesen wäre. Als in seinem Gesicht und seinem Körper noch Versprechen für die Zukunft lagen.
H_D
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Re: Neues von Tim Budesheim

H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren11. Jan 2026, 19:24 die ersten drei MInuten im Video mit Maik reichen schon
Er sagt doch hier, wie wissbegierig er ist :flower:

Ich habe es schon auf Andro geschrieben: seine größte Schwäche ist seine körperliche Stärke. Deswegen hat sich jahrelang keiner getraut ihm mal ernsthaft zu sagen, dass er vielleicht etwas anders trainieren sollte
Oribaer
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Re: Neues von Tim Budesheim

martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren12. Jan 2026, 18:45 Käme aber vermutlich auch niemand drauf - diese Leute haben von Kleinauf gelernt, dass es dazu gehört und sich lohnt, auf (gut) ausgebildete Trainer zu hören und Training für Spitzenniveau erfolgs- und nicht spaßorientiert ist.
Was Coaches betrifft kann ich den Budesheim aber doch verstehen.

Bis auf wenige Ausnahmen sind die Trainer in allen Sportarten aber halt eher unbekannte Nichtse, das Training wird nicht öffentlich durchgeführt und auch öffentlich nicht von allerlei Koryphäen mit allerlei Content monetarisiert.

Die Fitness des örtlichen Zweitligisten hier hat sich merklich verbessert. Athletik-, Fitness- und Torwarttrainer wurden zum Anfang der Saison ausgetauscht.
Die Neuen kennt man wenn überhaupt vom Namen, bei Bekanntgabe standen viele viele große Fragezeichen über den Köpfen der Interessierten. Was die neuen Trainer tun, wie sie das tun und ob sie sich mit der linken oder der rechten Hand den Sack kratzen, weiß keiner, interessiert keinen. Auf eine Nachfrage käme wahrscheinlich eine von der Presseabteilung intern kommunizierte Standardfloskel. Die Ergebnisse scheinen aber zu stimmen.

Stelle mir das maximal ärgerlich vor. Du machst jahrelang dein Ding, bekommst positive Rückmeldungen. Ein paar Jahre später wimmelt es an Koryphäen, jeder meint es gut mit dir. Aber eigentlich willst Du nur dein Ding machen, so wie es halt eigentlich immer mal war.
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Re: Neues von Tim Budesheim

friedrich_n hat geschrieben: zum Beitrag navigieren12. Jan 2026, 17:54
Isso. Sagt ja der Ciesla auch immer „TrAiNiNg mUsS sPaß mAcHeN“ als er nach 2-3 Monaten Trainings Umstellung wieder zurück gegangen ist auf den alten Quatsch.

Sag das mal irgendeinem Profi Sportler, lol. Olympische Sprinter „Neee keinen Bock auf Intervalle, das macht mir keinen Spaß gerade“, genauso wie Alpin Skifahrer, Fußballer, etc. - das ist PROFI Sport. Man trainiert da nicht nach Spaß und Gefühl und wenn einem das Training nicht passt gibts nen Arschtritt vom Trainer bzw. man fliegt aus dem Kader.

Jürgen Klopp:
„Wenn die Spieler keinen Spaß haben, können sie kein Topniveau abrufen.“

Pep Guardiola:
Setzt bewusst auf Spielformen, kleine Wettbewerbe und Kreativität um den Spaß beim Training hochzuhalten.

Steve Kerr:
Fördert spielerisches Lernen & Humor im Training.

Phil Jackson:
Training als „Flow-Zustand“, nicht als Drill.

Stephen Curry:
Spricht offen darüber, dass Freude sein Training konstant hält.

Roger Federer:
„Ohne Freude hätte ich nicht so lange gespielt.“

Rafael Nadal:
Training muss herausfordernd, aber emotional positiv sein.

Novak Djokovic:
Mentale Balance & Spaß als Schutz vor Burnout.

Pete Carroll
„If it’s not fun, you’re not doing it right.“

Georges St-Pierre:
Sagte offen, dass zu viel Drill die Liebe zum Sport zerstört.



Aber was sind das schon für pRoFi-sPoRtLeR oder cOaChEs
martin1986
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Re: Neues von Tim Budesheim

Ist halt beides und kommt auf den Sport an. Wirst von den Genannten sicher auch Zitate finden, wie hart sie gearbeitet haben. Beim Tennis, Handball, Fußball lässt sich da auch viel machen. In Sportarten wie Schwimmen, Rad, Laufen, Langlauf, etc muss so viel Volumen weggemacht werden, da braucht man schon einen gewissen Masochismus. Auch da kannst du zum Start/Ende des Trainings etwas auflockern, aber es wird eben auch richtig gearbeitet ohne Rücksicht darauf, was jetzt Athlet A oder B mehr Spaß macht.
Und du glaubst ja wohl selbst nicht, dass - wenn Kloppo oder Guardiola eine Schwäche feststellen - sie sich weigern das Nötige zu tun, um diese abzustellen, da die notwendige Trainingsform weniger Spaß macht.

Letztlich geht’s einfach um den Eindruck, dass bei Tim eine gewisse Überheblichkeit gegenüber bestimmten Ansätzen besteht, ohne dass es dafür sichtbar rationale Gründe gibt (was in der restlichen Sportwelt so eher nicht möglich wäre). Faul/bequem ist er dabei sicher nicht.
Skinnychef
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Re: Neues von Tim Budesheim

Mitstreiter hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 07:00
friedrich_n hat geschrieben: zum Beitrag navigieren12. Jan 2026, 17:54
Isso. Sagt ja der Ciesla auch immer „TrAiNiNg mUsS sPaß mAcHeN“ als er nach 2-3 Monaten Trainings Umstellung wieder zurück gegangen ist auf den alten Quatsch.

Sag das mal irgendeinem Profi Sportler, lol. Olympische Sprinter „Neee keinen Bock auf Intervalle, das macht mir keinen Spaß gerade“, genauso wie Alpin Skifahrer, Fußballer, etc. - das ist PROFI Sport. Man trainiert da nicht nach Spaß und Gefühl und wenn einem das Training nicht passt gibts nen Arschtritt vom Trainer bzw. man fliegt aus dem Kader.
Jürgen Klopp:
„Wenn die Spieler keinen Spaß haben, können sie kein Topniveau abrufen.“

Pep Guardiola:
Setzt bewusst auf Spielformen, kleine Wettbewerbe und Kreativität um den Spaß beim Training hochzuhalten.

Steve Kerr:
Fördert spielerisches Lernen & Humor im Training.

Phil Jackson:
Training als „Flow-Zustand“, nicht als Drill.

Stephen Curry:
Spricht offen darüber, dass Freude sein Training konstant hält.

Roger Federer:
„Ohne Freude hätte ich nicht so lange gespielt.“

Rafael Nadal:
Training muss herausfordernd, aber emotional positiv sein.

Novak Djokovic:
Mentale Balance & Spaß als Schutz vor Burnout.

Pete Carroll
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Sagte offen, dass zu viel Drill die Liebe zum Sport zerstört.



Aber was sind das schon für pRoFi-sPoRtLeR oder cOaChEs
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Re: Neues von Tim Budesheim

martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 07:44 Auch da kannst du zum Start/Ende des Trainings etwas auflockern, aber es wird eben auch richtig gearbeitet ohne Rücksicht darauf, was jetzt Athlet A oder B mehr Spaß macht.
Und du glaubst ja wohl selbst nicht, dass - wenn Kloppo oder Guardiola eine Schwäche feststellen - sie sich weigern das Nötige zu tun, um diese abzustellen, da die notwendige Trainingsform weniger Spaß macht.

die größten Spieler haben Trainer zu Fall gebracht, weil denen im Training oder Spiel die Freude genommen wurde. Egal ob das dem Erfolg dienen sollte.
Der Spaß und die Freude am Spiel war höher angesiedelt.
Messi bei Barca,
Ronaldo bei Real
Pogba bei ManU
Neymar bei Paris
Mbappé bei Paris,
Zidane bei Real (als Spieler)
Hazard bei Chelsea
Ronaldinho bei mehreren Clubs
martin1986
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Re: Neues von Tim Budesheim

Mitstreiter hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 08:49
martin1986 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren13. Jan 2026, 07:44 Auch da kannst du zum Start/Ende des Trainings etwas auflockern, aber es wird eben auch richtig gearbeitet ohne Rücksicht darauf, was jetzt Athlet A oder B mehr Spaß macht.
Und du glaubst ja wohl selbst nicht, dass - wenn Kloppo oder Guardiola eine Schwäche feststellen - sie sich weigern das Nötige zu tun, um diese abzustellen, da die notwendige Trainingsform weniger Spaß macht.

die größten Spieler haben Trainer zu Fall gebracht, weil denen im Training oder Spiel die Freude genommen wurde. Egal ob das dem Erfolg dienen sollte.
Der Spaß und die Freude am Spiel war höher angesiedelt.
Messi bei Barca,
Ronaldo bei Real
Pogba bei ManU
Neymar bei Paris
Mbappé bei Paris,
Zidane bei Real (als Spieler)
Hazard bei Chelsea
Ronaldinho bei mehreren Clubs
Das wird jetzt sehr, sehr Offtopic - gerne verschieben bei Bedarf.

Bist du der Meinung, die genannten SPieler haben dem Mannschaftserfolg damit etwas Gutes getan? Und mal darüber nachgedacht, dass dieses Verhalten etwas mit der sehr spezifischen Umwelt im Fußball zu tun hat, die jungen, unreifen (und teilweise auch nicht unbedingt klugen) Menschen suggeriert (und dies durch Überweisung absurder monatlicher Beträge unterstreicht), sie seien tatsächlich etwas Besonderes? Schau dich mal in Sportarten um, in denen die Athleten noch in meiner mehr oder weniger "normalen" Welt leben:

Ich weiß es zufälligerweise für's Gewichtheben aus zuverlässigen Quellen: Spitzenathleten wie ein Marc Huster, Ronny Weller oder später Matthias Steiner (alle Olympiamedaillengewinner und Weltmeister) haben ihre gesamte Vorbereitung über mehrere Monate von den Trainern, in Zusammenarbeit u.a. mit Wissenschaftlern vom IAT, geplant bekommen. Und das beinhaltete nicht nur jede Wiederholung, sondern auch das komplette sonstige Leben - wieviel Einheiten pro Tag, wann ins Trainingslager, bei welchem Trainingsstützpunkt, Ernährung, Physio, usw. Natürlich gab es da regelmäßige Gespräche zwischen Coach und Athlet und wenn Bedarf für Reduzierungen im Training bestand, wurde das umgesetzt. Aber "diese Trainingsform macht mir keinen Spaß" war dort keine relevante Kategorie (wäre aber sicher witzig geworden bei einem überwiegend in der DDR sozialisierten Trainerstab). Ergebnis war, dass die Leute allesamt extrem viel aus ihren Möglichkeiten gemacht haben.

Was ich nur aus Medien weiß, aber was denke ich dennoch recht anschaulich ist: Schau dir Leute wie Oliver Zeidler, Francesco Friedrich, Lukas Märtens, etc. an (allesamt Olympiasieger), wie die sich zu Training, wissenschaftlicher Unterstützung und Disziplin äußern. Und das ist nur die SPitze des Eisbergs - Athleten, die vllt "nur" 10. bei Olympia wurden, sind in der Regel nicht weniger fokussiert, diszipliniert und respektvoll gegenüber Trainern, Trainingsmethodik und wissenschaftlicher Unterstützung.

Auch wenn man auf das extrem erfolgreiche Sportsystem der DDR schaut, kann man einige Schlüsse ziehen: Ja, es wurden dort in unmoralischer Weise leistungssteigernde Substanzen verwendet - das war zu der Zeit aber weder im Osten noch im Westen ein Alleinstellungsmerkmal. Was gab es aber noch für Erfolgsgeheimnisse? Das waren neben einer entsprechenden Talentsichtung (=>genetisches Potenzial berücksichtigen und nicht blauäugig sein) die wissenschaftlich unterstützten Trainingsformen und eine hohe Disziplin der Athleten (nicht nur Spaß entscheidend). Die Sowjetunion und insbesondere DDR haben die wissenschaftliche Unterstützung im Leistungssport auf ein neues Niveau gehoben und hieraus einen großen Teil der sportlichen Erfolge gezogen. Seitdem ist dies Standard im Leistungssport. Ich denke nicht, dass man 1:1 ein DDR-Sportsystem reloaded braucht, aber es sollte klar sein, wie wichtig Faktoren wie wissenschaftliche Trainingsmethodik, ganzheitliche Betreuung und Disziplin sind, wenn es darum geht, an die absolute Spitze zu kommen. Nur einige Pumper-Genies meinen, so etwas sei alles Kokolores, "old school" und emotional begründete Trainingsgestaltung der einzig wahre Schlüssel zum Erfolg.

Naja...
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Re: Neues von Tim Budesheim

Glaube das Problem liegt einfach daran, dass ihr hier Vergleiche zwischen "richtigem" Sport - also in dem du quasi von klein auf immer einen Trainer/Autoritätsperson inkl Verein hast/brauchst und der das Training etc. alles vorgibt und einem Sport in dem man sowas halt nicht unbedingt benötigt. Deswegen wird der BB'ler evtl immer Schwierigkeiten haben sich unterzuordnen oder Dinge zu machen, die "nur" dem Erfolg dienen
Du wächst ganz anders auf bzw in den Sport rein
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Re: Neues von Tim Budesheim

durchaus verständliche Ausführung und um die Kurve zu Tim zu bekommen die endgültige Frage:

Wie viele deutsche Open Bodybuilder, die sich komplett dem Wissenschaftlichem Ansatz widmen und alles dem unterordnen sind erfolgreicher als Tim?

Wie viele Olympians beim Mr. O verfolgen genau das?

und wenn der Anteil so niedrig ist aber es so einen riesen Effekt hat/hätte: warum kommen dann nicht "schlechtere" über die Überholspur und reißen alles ab?


ps: ja, nach div. Trainerentlassungen kam auch öfter der Erfolg (mit dem Spaß/Freiheiten)
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