M.a.K hat geschrieben: zum Beitrag navigieren2. Okt 2026, 09:55
ARRG hat geschrieben: zum Beitrag navigieren2. Okt 2026, 09:52
Hardy. hat geschrieben: zum Beitrag navigieren2. Okt 2026, 09:35
Findest du locker selbst raus.
Würde Espresso nur trinken wenn er mit 9 Bar hergestellt wurde.
Geht das nicht, was ja nicht schlimm ist, trinke ich lieber Kaffee mit Milch.
Daher zweifelt m.a.k halt zurecht an deinen angepriesenen Künsten einen brauchbaren Espresso herzustellen.
Muss mal wieder den Banausen raushängen lassen. Hab auch 1 silbernen Espressokocher für den Herd. Den gieß ich dann in 1 Tasse und giesse mit kaltem Wasser auf, damit ich nicht 1 Std warten muss, bis ich kein Brandschaden beim trinken nehme. Für mich geschmacklicher Hochgenuss. Selbstverständlich verwende ich dafür auch das billigste Espressopulver, dass es im Kaufland gibt.
Aber inzwischen neige ich nach Coffein zu Angstzuständen, weshalb ich wenn überhaupt nur entkoffeinierten Kaffee trinke.
Dein Drogenleben hat dich ganz schön kaputt gemacht. Wurde deine MS auch davon getriggert oder war das anderes Pech? Spricht ja viel dafür, dass der Drogenkonsum das Nervensystem zerrüttet hat.
Das hab ich ausgiebig mit Chatty besprochen. Computer sagt Nein.
MS ist ne Autoimmunerkrankung. Hat mit dem Nervensystem an sich also nix zu tun. Das Nervensystem ist nur das Ziel des Immunsystems. Eine der größten Risikofaktoren ist das Eppstein-Barr-Virus (Pfeifferisches Drüsenfieber). Das hatte ich mit 18/19.
Außerdem bin ich jmd, der so gut wie nie krank wird. Und wenn, dann bin ich schneller gesund als andere. Leute mit so starkem Immunsystem neigen überproportional zu Autoimmunerkrankungen. Diese Komponente ist genetisch. Die Gene, die das Immunsystem so stark machen, veranlassen es auch sich Ziele zu suchen, die eigentlich gesunde Körperstrukturen sind. Dem Immunsystem ist quasi langweilig und kann iwann seine Mordlust nicht mehr unterdrücken.
Drogenkonsum ist nicht förderlich aber nicht ursächlich. Es kommt darauf an, ob Drogen eher pro oder antientzündlich wirken. Auf Pepp 3 Tage wach zu sein fördert Entzündungsprozesse bspw. Nen Joint rauchen ist wegen des Rauchens proentzündlich. Mein Medikinet (Methylphenidat) oder Elvase (Lisdexamphetamin) sind entzündungstechnisch aber an sich neutral. Cannabis zu essen, bspw Spacecookies kann eher antientzündlich sein.
LSD bspw steigert direkt und über Wochen bis Monate andauernd die Neuroplastizität, was an sich sehr positiv ist, um dem Nervensystem zu helfen neurologische Ausfälle zu kompensieren. Das gilt vor allem für Läsionen im Gehirn. Weniger im Rückenmark oder Sehnerv. Da wächst nicht einfach ein neuer Nervenstrang nach. Aber andere Hirnteile können besser lernen Aufgaben von frittierten Hirnteilen zu übernehmen. Der Trip selbst, kann aber durch gesteigerte Hirnaktivität oder Stress während dem Trip akut, kurzzeitig proentzündlich sein.
Alle 3 Monate ein stabiler Trip oder dauerhaftes Microdosing mit LSD könnte Netto also konstruktiv sein. Aber durch meine LSD PTBS fürchte ich mich sehr davor. Wenn überhaupt, würde ich vlt Microdosing in Betracht ziehen.
Tl;dr:
Drogen sind nicht kausal verantwortlich.