3. Deshalb wirken Stimulanzien bei ADHS oft beruhigend statt aufputschend.
Sie erhöhen Dopamin und Noradrenalin und bringen das Gehirn näher in einen regulierten Zustand.
Ein reguliertes Gehirn kann fokussieren, filtern und priorisieren.
Ein dysreguliertes Gehirn bleibt im Chaos – egal wie sehr man sich anstrengt.
4. Diese Reaktion ist nicht bei allen gleich.
Manche Menschen mit ADHS fühlen sich durch Koffein wacher.
Andere fühlen sich ruhiger … oder sogar schläfrig.
Das hängt vom Dopamin-Grundniveau, dem Subtyp und dem Zustand des Nervensystems in diesem Moment ab.
5. Deshalb verlassen sich viele undiagnostizierte Erwachsene auf Kaffee.
Nicht wegen der Energie – sondern zur Regulation.
Koffein kann wie eine mildere Form von Medikation wirken und dem Gehirn helfen, ruhiger und funktionaler zu werden – oft ohne dass ihnen klar ist, warum.
6. Wenn dir das passiert, ist das kein Zufall.
Sich nach Kaffee müde zu fühlen ist kein „komischer Körperfehler“.
Es ist ein Hinweis darauf, wie dein Nervensystem auf Stimulation reagiert.

Ich nutze einfache, ADHS-freundliche Strategien für mehr Struktur und Selbstregulation, die dabei helfen können, Überforderung, Burnout und mentale Erschöpfung zu reduzieren → [
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