Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Ihr habt Fragen zu eurer Diät oder braucht Tipps zum Abnehmen?
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H_D
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

1-4h Essensfenster / Tag und eine ketogene Ernährung

und 1-4h Essensfenster + moderat Carbs funktioniert nicht?
Hubee
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Meine Aussagen beziehen sich ausschließlich auf Leute, die wie ich ex fattys sind und dazu neigen das "harte" Leben mit Essen zu kompensieren. ;-) Wenn man nie damit Probleme gehabt hat, braucht man sich drüber keine Gedanken machen. Ich persönlich würde wieder über 100kg wiegen, wenn ich danach gehen würde, was mir schmeckt und was ich genießen könnte. Ich bin seitdem ich meinen Ernährungsplan verfolge, also schon paar Wochen, ohne Fressattacke unterwegs. Täglich gibt es 20g Schokolade, am Sonntag eine(!) Mahlzeit außerhalb vom Plan, die auch halbwegs passt. Bei mir ist eh leichter, weil ich mit auswärts essen abgeschlossen habe. Heutzutage wird ein jeder Wirtschaft nur mit Pulver und Halbprodukten gekocht und das beschert mich mit 3-5 Tagen reizdarm. 🙃
Leoric
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Hubee hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 12:13 Meine Aussagen beziehen sich ausschließlich auf Leute, die wie ich ex fattys sind und dazu neigen das "harte" Leben mit Essen zu kompensieren. ;-) Wenn man nie damit Probleme gehabt hat, braucht man sich drüber keine Gedanken machen. Ich persönlich würde wieder über 100kg wiegen, wenn ich danach gehen würde, was mir schmeckt und was ich genießen könnte. Ich bin seitdem ich meinen Ernährungsplan verfolge, also schon paar Wochen, ohne Fressattacke unterwegs. Täglich gibt es 20g Schokolade, am Sonntag eine(!) Mahlzeit außerhalb vom Plan, die auch halbwegs passt. Bei mir ist eh leichter, weil ich mit auswärts essen abgeschlossen habe. Heutzutage wird ein jeder Wirtschaft nur mit Pulver und Halbprodukten gekocht und das beschert mich mit 3-5 Tagen reizdarm. 🙃
Klingt ähnlich wie meine Ausgangssituation. Nicht mehr auswärts zu speisen ist halt auch ein Gamechanger in der Situation. Auch für den Geldbeutel. Ich komm da ja als Einzelperson in MUC kaum unter 50€ weg.

Aber nehmt doch mal dieses aktuelle 10 Tagesfenster von mir als Beispiel. Für mich ist da die einzige Lösung wirklich bewusste Kontrolle auszuüben, anstatt Verzicht, eigenes Essen mitbringen, oder unangenehme Anpassung im Restaurant.

Mittwoch - Geburtstag im Restaurant mit anschließendem Kuchen (Familie)
Samstag - Umzug mit anschließender Einladung in die Pizzeria
Donnerstag - Hochzeit mit anschließendem Kuchenbuffet und am Abend Grillparty
Freitag - Treffen mit der Clique beim Spitzenmexikaner

Bin gerne offen für Vorschläge wie ich das alles handeln soll. Sehe da eigentlich nur die Option Diätpause und Kontrolle oder „Fuck it und Genuss“. Das absolute Verbiegen und hochgradigen Verzicht will ich nicht, weil ich bin kein Bühnenathlet und das ist es mir dann nicht wirklich wert, nur um einen KFA oder ein Gewicht schneller zu erreichen.
ImShy
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Der soziale Aspekt wird bei mir immer größer sein, als irgend ein Ziel im Sport oder auf der Waage.

An Geburtstagen etc. gibt es bei mir nie Verzichte. Sei es Alkohol oder Kuchen, egal. Ich esse und trinke so viel ich an dem Tag will. Aber natürlich jetzt nicht den ganzen Kuchen, aber auch ähnlich wie du zwei - drei Stückchen sind es immer.

Auch wenn es mich dann in der Diät zurückwirft.

Meistens kombiniere ich dies sogar dann ein wenig mit mehr Cardio / mehr Schritte oder 200 - 300 kcal weniger für eins zwei Wochen. Dann gleicht es sich wieder aus und ich bin im Zeitlimit, wenn ich mir eins gesetzt habe.

Wäre ich ein Bühnenathlet der zum Tag X ready sein muss, dann sehe die Welt vielleicht anders aus, aber dies würde ich mir niemals antun. Die Genetik habe ich eh nicht dazu :guenni:
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Harun
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Leoric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 15:06
Hubee hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 12:13 Meine Aussagen beziehen sich ausschließlich auf Leute, die wie ich ex fattys sind und dazu neigen das "harte" Leben mit Essen zu kompensieren. ;-) Wenn man nie damit Probleme gehabt hat, braucht man sich drüber keine Gedanken machen. Ich persönlich würde wieder über 100kg wiegen, wenn ich danach gehen würde, was mir schmeckt und was ich genießen könnte. Ich bin seitdem ich meinen Ernährungsplan verfolge, also schon paar Wochen, ohne Fressattacke unterwegs. Täglich gibt es 20g Schokolade, am Sonntag eine(!) Mahlzeit außerhalb vom Plan, die auch halbwegs passt. Bei mir ist eh leichter, weil ich mit auswärts essen abgeschlossen habe. Heutzutage wird ein jeder Wirtschaft nur mit Pulver und Halbprodukten gekocht und das beschert mich mit 3-5 Tagen reizdarm. 🙃
Klingt ähnlich wie meine Ausgangssituation. Nicht mehr auswärts zu speisen ist halt auch ein Gamechanger in der Situation. Auch für den Geldbeutel. Ich komm da ja als Einzelperson in MUC kaum unter 50€ weg.

Aber nehmt doch mal dieses aktuelle 10 Tagesfenster von mir als Beispiel. Für mich ist da die einzige Lösung wirklich bewusste Kontrolle auszuüben, anstatt Verzicht, eigenes Essen mitbringen, oder unangenehme Anpassung im Restaurant.

Mittwoch - Geburtstag im Restaurant mit anschließendem Kuchen (Familie)
Samstag - Umzug mit anschließender Einladung in die Pizzeria
Donnerstag - Hochzeit mit anschließendem Kuchenbuffet und am Abend Grillparty
Freitag - Treffen mit der Clique beim Spitzenmexikaner

Bin gerne offen für Vorschläge wie ich das alles handeln soll. Sehe da eigentlich nur die Option Diätpause und Kontrolle oder „Fuck it und Genuss“. Das absolute Verbiegen und hochgradigen Verzicht will ich nicht, weil ich bin kein Bühnenathlet und das ist es mir dann nicht wirklich wert, nur um einen KFA oder ein Gewicht schneller zu erreichen.
Einfach überall nur Steak bestellen.

Arbeit, Freunde usw konnte ich gut dodgen.
Aber Urlaub mit Kinder oder engster Familienkreis ist mies.
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Brokkolikopf
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Hubee hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 12:13 Meine Aussagen beziehen sich ausschließlich auf Leute, die wie ich ex fattys sind und dazu neigen das "harte" Leben mit Essen zu kompensieren. ;-) Wenn man nie damit Probleme gehabt hat, braucht man sich drüber keine Gedanken machen. Ich persönlich würde wieder über 100kg wiegen, wenn ich danach gehen würde, was mir schmeckt und was ich genießen könnte. Ich bin seitdem ich meinen Ernährungsplan verfolge, also schon paar Wochen, ohne Fressattacke unterwegs. Täglich gibt es 20g Schokolade, am Sonntag eine(!) Mahlzeit außerhalb vom Plan, die auch halbwegs passt. Bei mir ist eh leichter, weil ich mit auswärts essen abgeschlossen habe. Heutzutage wird ein jeder Wirtschaft nur mit Pulver und Halbprodukten gekocht und das beschert mich mit 3-5 Tagen reizdarm. 🙃

Aber liegt es dann am bösen Essen, an deiner Psyche oder an mangelnder Disziplin oder oder oder wenn man das harte Leben mit Essen kompensiert ?

Interessant ist auch immer wie jeder mit absolut brutal striktem Ernährungsplan plötzlich Reizdarm hat wenn er auswärts ist.
Ausserhalb von Bodybuilding, steilen Ernährungsplänen noch nie so oft von Menschen gehört das sie nicht auswärts essen könnten und ständig Reizdarm haben. Vllt sind vieles auch hausgemachte Probleme.

Kein Angriff an dich Hubee
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Harun
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Brokkolikopf hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 15:25
Hubee hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 12:13 Meine Aussagen beziehen sich ausschließlich auf Leute, die wie ich ex fattys sind und dazu neigen das "harte" Leben mit Essen zu kompensieren. ;-) Wenn man nie damit Probleme gehabt hat, braucht man sich drüber keine Gedanken machen. Ich persönlich würde wieder über 100kg wiegen, wenn ich danach gehen würde, was mir schmeckt und was ich genießen könnte. Ich bin seitdem ich meinen Ernährungsplan verfolge, also schon paar Wochen, ohne Fressattacke unterwegs. Täglich gibt es 20g Schokolade, am Sonntag eine(!) Mahlzeit außerhalb vom Plan, die auch halbwegs passt. Bei mir ist eh leichter, weil ich mit auswärts essen abgeschlossen habe. Heutzutage wird ein jeder Wirtschaft nur mit Pulver und Halbprodukten gekocht und das beschert mich mit 3-5 Tagen reizdarm. 🙃

Aber liegt es dann am bösen Essen, an deiner Psyche oder an mangelnder Disziplin oder oder oder wenn man das harte Leben mit Essen kompensiert ?

Interessant ist auch immer wie jeder mit absolut brutal striktem Ernährungsplan plötzlich Reizdarm hat wenn er auswärts ist.
Ausserhalb von Bodybuilding, steilen Ernährungsplänen noch nie so oft von Menschen gehört das sie nicht auswärts essen könnten und ständig Reizdarm haben. Vllt sind vieles auch hausgemachte Probleme.

Kein Angriff an dich Hubee
Wie viele Leute außerhalb der Bodybuilding Bubble kennst du denn, die ähnlich eintönige Ernährungspläne haben?
Irgendwann gewöhnt man sich so daran, dass man dann sensibel auf Veränderungen reagiert.
Das hätte auch deine Oma Erna (angenommen, dass sie kein BB betreibt).
Leoric
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Ich denke (jetzt in meinem Fall) ist es eher eine Kombination aus Psyche, addictive food und der emotionalen Komponente (die definitiv am gewichtigsten ist).

Disziplin war eigentlich nie ein Problem.

Was Darm und Verträglichkeit angeht bin ich eigentlich fast unverwundbar. Ich kann mir 8k kcal an einem Tag mit einem Mix aus absolut allem gönnen und habe keine Problem. (*klopf auf Holz*) Da bin ich wiederum schon sehr dankbar.

@Harun
Hab ich in der Vergangenheit gemacht. Aber den Kuchen gibt es in entsprechenden Situationen trotzdem. Oder es ist eine Pizzeria / ein anderes Restaurant. Nimm den Mexikaner. Da wäre ich ja frustriert wenn alle Jungs Tacos ballern und ich esse ein Steak mit Pilzen (geht natürlich). Aber da ist mir aus jetziger Perspektive objektiv dann das gemeinsame Treffen und „feasten“ doch wichtiger als die Diät.
Hubee
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Einfach lernen zu bremsen. ;-) oder noch besser satt hingehen.

Vor dem ausgehen viel Protein mit Gemüse, etwas fett, viel Volumen und eher kaum Carbs.

Einen Limit setzten. Vorher. Nicht Währenddessen.

Man soll sich die Frage stellen was für mich aktuell wichtig ist. Geht man da fürs Gesellschaft oder um irgendwas mit essen zu kompensieren.

Die Leute werden dich überreden wollen, sie wollen leider in der Regel nichts Gutes für dich, du solltest so sein, wie sie es sind. Durchschnittlich.

Deine Story ist ähnlich wie bei mir. Sagst du dir Scheiss drauf, wird das dich 4 Wochen mehr Diät kosten. Wenn Alkohol ins Spiel kommt sogar eher 6 Wochen. Wir sind eine Fettspeicher Maschine. An solchen Tagen wären 3-4k Überschuss gar kein Problem. (Für mich).

Ich bin mit meinen 38 Jahren, 3 Kindern, Haus, Hund und Vollzeit und trotz Krankheiten schon halbwegs erfolgreich im Gym. Ich gebe den Gym buddys immer die gleiche Antwort: wie machst du das? Hier gibt es keine Magie, es ist Disziplin und Priorität. Sie bewundern dich und hassen zu gleich dafür. Das sind auch diejenigen, die das Leben genießen, an jeder Feier im Ort voll dabei sind, im Sommer gar nicht erst im Gym erscheinen. Alles Cool 😎 aber so ein Leben heißt für mich Diabetes, Bluthochdruck und gesundheitliche Probleme.
Brokkolikopf hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 15:25
Hubee hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 12:13 Meine Aussagen beziehen sich ausschließlich auf Leute, die wie ich ex fattys sind und dazu neigen das "harte" Leben mit Essen zu kompensieren. ;-) Wenn man nie damit Probleme gehabt hat, braucht man sich drüber keine Gedanken machen. Ich persönlich würde wieder über 100kg wiegen, wenn ich danach gehen würde, was mir schmeckt und was ich genießen könnte. Ich bin seitdem ich meinen Ernährungsplan verfolge, also schon paar Wochen, ohne Fressattacke unterwegs. Täglich gibt es 20g Schokolade, am Sonntag eine(!) Mahlzeit außerhalb vom Plan, die auch halbwegs passt. Bei mir ist eh leichter, weil ich mit auswärts essen abgeschlossen habe. Heutzutage wird ein jeder Wirtschaft nur mit Pulver und Halbprodukten gekocht und das beschert mich mit 3-5 Tagen reizdarm. 🙃

Aber liegt es dann am bösen Essen, an deiner Psyche oder an mangelnder Disziplin oder oder oder wenn man das harte Leben mit Essen kompensiert ?

Interessant ist auch immer wie jeder mit absolut brutal striktem Ernährungsplan plötzlich Reizdarm hat wenn er auswärts ist.
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Alles gut. Ich müsste hier meine ganze Lebensgeschichte erzählen. Aber nur kurz und knapp. Seit Jahren kaputte Psyche, kaputter Darm, kaputte Hormonachse. Ich nehme mehrere Medikamente, gehe jeden Woche zur Therapie. Bin im Autismus Spektrum, verarbeite Ereignise und Reize einfach anders. Als Kind nie gut genug und die Anerkennung nur beim Essen (Großeltern, Eltern, etc.) keine Sättigung. Essen bis weg, nicht bis satt. Einfach alles essen endet immer in einer langsamen Zunahme. IMMER. Wenn ich in einer stressfreien Phase bin, vertrage viel viel besser und auch mehrere Lebensmittel. Ich suche keine allgemeine Ernährung mehr, sondern esse ausschließlich das, was mir keine Probleme macht. ;-)
Leoric
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Wirklich interessant und schwierig. Würde behaupten, dass ich ebenfalls jeden Tag easy 3k über maintenance ohne Probleme gehen kann.
Sehe ich ja im Urlaub. Letztes Jahr total eskaliert. Morgens und abends Buffet war halt gestört.

Also dein Kerntipp wäre (am Beispiel meines 10 Tagesfensters) einfach Kontrolle nicht verlieren? Also beim Mexikaner zB ein Hauptgericht und fertig?

Alkohol trinke ich keinen. Also niemals, schon seit Jahrzehnten.
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Brokkolikopf
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Harun hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 15:28
Brokkolikopf hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 15:25
Hubee hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 12:13 Meine Aussagen beziehen sich ausschließlich auf Leute, die wie ich ex fattys sind und dazu neigen das "harte" Leben mit Essen zu kompensieren. ;-) Wenn man nie damit Probleme gehabt hat, braucht man sich drüber keine Gedanken machen. Ich persönlich würde wieder über 100kg wiegen, wenn ich danach gehen würde, was mir schmeckt und was ich genießen könnte. Ich bin seitdem ich meinen Ernährungsplan verfolge, also schon paar Wochen, ohne Fressattacke unterwegs. Täglich gibt es 20g Schokolade, am Sonntag eine(!) Mahlzeit außerhalb vom Plan, die auch halbwegs passt. Bei mir ist eh leichter, weil ich mit auswärts essen abgeschlossen habe. Heutzutage wird ein jeder Wirtschaft nur mit Pulver und Halbprodukten gekocht und das beschert mich mit 3-5 Tagen reizdarm. 🙃

Aber liegt es dann am bösen Essen, an deiner Psyche oder an mangelnder Disziplin oder oder oder wenn man das harte Leben mit Essen kompensiert ?

Interessant ist auch immer wie jeder mit absolut brutal striktem Ernährungsplan plötzlich Reizdarm hat wenn er auswärts ist.
Ausserhalb von Bodybuilding, steilen Ernährungsplänen noch nie so oft von Menschen gehört das sie nicht auswärts essen könnten und ständig Reizdarm haben. Vllt sind vieles auch hausgemachte Probleme.

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Wie viele Leute außerhalb der Bodybuilding Bubble kennst du denn, die ähnlich eintönige Ernährungspläne haben?
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Ja eben das meinte ich ja. Hubee ist jetzt vllt ein Spezialfall aber ganz allgemein muss man oft schmunzeln wenn dann alle hier plötzlich bei „normalem Essen“ Probleme haben und an Leinen Familien events oder ähnlichem mehr teilnehmen können.
H_D
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Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Leoric hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 15:06
Bin gerne offen für Vorschläge wie ich das alles handeln soll. Sehe da eigentlich nur die Option Diätpause und Kontrolle oder „Fuck it und Genuss“. Das absolute Verbiegen und hochgradigen Verzicht will ich nicht, weil ich bin kein Bühnenathlet und das ist es mir dann nicht wirklich wert, nur um einen KFA oder ein Gewicht schneller zu erreichen.
H_D hat geschrieben: zum Beitrag navigieren27. Mär 2026, 12:10 1-4h Essensfenster / Tag und eine ketogene Ernährung

und 1-4h Essensfenster + moderat Carbs funktioniert nicht?
Davon abgesehen ist es nicht verboten gesunden Menschenverstand zu nutzen: Fress halt einfach keinen ganzen Kuchen
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D58
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Bench: 115
Deadlift: 180
Lieblingsübung: X-Heben
Ich bin: Haarig

Re: Beratung zu Intermittent Fasting / OMAD

Versteht mich nicht falsch; wenn mir alles scheißegal wäre, wäre ich wahrscheinlich auch wieder 20-40kg schwerer und nur weil mich gesündere Lebensmittel erfüllen, heißt das nicht, dass ich nicht auch in der Lage bin, den ganzen Kuchen zu essen und es gibt auch Situationen, in denen ich das Maß durchaus überschreite(n kann). Food focus etc. sind auch für mich Themen und es ist am Ende immer ein schmaler Grat zwischen Essstörung und nicht, wenn man da sowieso nicht schon drin steckt. Aber was ist schon normal?!

Man auf Events schon anfangen, kluge Entscheidungen zu treffen. Müssen es 5 Stücke Kuchen sein oder genügt auch nicht einfach das eine Stück? Leidet die Qualität der gemeinsamen Zeit darunter, wenn du dir Steak statt Tacos reinfeuerst? Und wenn du mehr Lust auf Tacos hast, weil du Lust darauf hast und nicht, weil alle anderen Tacos essen, dann iss doch auch einfach Tacos, nur keine 50 Stück. Ich weiß, sowas ist von außen immer leichter gesagt als getan, aber irgendwo muss man doch ansetzen.

Sich ein Stück irgendwas nach dem anderen reinzufeuern ist nicht weniger gestört als sich total frustriert irgendwo hinzusetzen und nichts zu essen.

Egal, was am Ende die Lösungen für die Probleme sein werden; du wirst nicht drumherum kommen, so oder so einfach mal diszipliniert zu sein und das nicht nur für einen begrenzten Zeitraum, sondern langfristig nachhaltig. Sich von Extrem zu Extrem zu manövrieren wird niemals nachhaltig sein. Und da muss man nicht immer die Wettkampf-Leistungssportler-Ambitionen-Karte spielen. Weil man einen Sport nicht auf Profi-Niveau betreibt, ist das doch keine Rechtfertigung, sich wie ein Mülleimer zu verhalten.

Ich kenne das vor allem aus dem Arbeitsumfeld, wenn mein Mealgepreppe hier und da mal kommentiert wird. Zum einen sind das meistens die übergewichtigeren Menschen, die sich dann ein belegtes Brötchen nach dem anderen reinschleudern und zum anderen ist das, was ich esse auch einfach immer geiler als das Zeugs, was die alternativen wären und es vereinfacht mir meinen Arbeitsalltag, ich bertreibe kein 100% Mealprep. Darüber hinaus esse ich auch echt oft auswärts und da bin ich dann wieder an dem Punkt, das zu nehmen, worauf ich Bock habe oder halt auch eigene Vorschläge zu machen, wo ich gerne essen gehen möchte. Es ist natürlich auch immer eine Frage des Umfeldes. So wie dein Umfeld dich beeinflusst, kannst du ja auch versuchen, dein Umfeld in eine andere Richtung zu beeinflussen. Ist alles nicht einfach und weil Ernährung und Nahrung ein so soziales Thema (geworden) ist, manchmal auch dementsprechend komplex.
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