Never forget gesamten Garten unterkellern.Anis hat geschrieben: zum Beitrag navigieren29. Apr 2026, 19:06 Im Zuge der Außenbereich-Gestaltung kam heute die Idee auf, den Keller zu erweitern (Terrasse Unterkellern). Das wären leider für 15m² gewonnenen Raum (bei 2,5m Höhe) 65k €, deshalb fällt das raus![]()
Rund ums Bauen - Haus, Garten, Wohnung
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Re: Rund ums Bauen - Haus, Garten, Wohnung
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Re: Rund ums Bauen - Haus, Garten, Wohnung
Kommt laut chatgpt leider erstaunlich gut hinMaxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren29. Apr 2026, 19:35Anis hat geschrieben: zum Beitrag navigieren29. Apr 2026, 19:06 Im Zuge der Außenbereich-Gestaltung kam heute die Idee auf, den Keller zu erweitern (Terrasse Unterkellern). Das wären leider für 15m² gewonnenen Raum (bei 2,5m Höhe) 65k €, deshalb fällt das raus![]()
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wolltest Du einen Atombunker in dem Raum haben oder haben sie mittlerweile ganz den Verstand verloren?
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Re: Rund ums Bauen - Haus, Garten, Wohnung
65k... heftig. Glaube soviel Aufpreis hatte unser kompletter Keller 2021 nicht gekostet (~75²m²).
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Re: Rund ums Bauen - Haus, Garten, Wohnung
Klingt günstig.oldschool87 hat geschrieben: zum Beitrag navigieren29. Apr 2026, 22:56 65k... heftig. Glaube soviel Aufpreis hatte unser kompletter Keller 2021 nicht gekostet (~75²m²).
Kommt halt eben auch sehr auf die baulichen Gegebenheiten an. Geologie, Hydrologie...
Wenn du gezwungen bist eine Weiße Wanne zu errichten, mit Kanal und Rücklaufsperre sieht die Preisgestaltung halt schon anders aus
Wenn dann der Herr auch noch meterweiße bombensicheren Beton will ...
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Re: Rund ums Bauen - Haus, Garten, Wohnung
Hier gibt es einen Kellerkostenrechner, den man gut parametrisieren kann: https://www.sanier.de/bauen/rechner-kos ... im-hausbau
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Re: Rund ums Bauen - Haus, Garten, Wohnung
Wird jetzt eine 6,83 kWp Anlage mit 6kWh Speicher.BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren16. Apr 2026, 12:11Die Anlage rechnet sich besser, wenn du nur 4-6kWp nimmst ohne Speicher und bisschen ins Lastmanagement gehst.Landesmeister hat geschrieben: zum Beitrag navigieren16. Apr 2026, 11:50 Überlege gerade über eine PV Anlage + Speicher fürs Dach nach. Nachbarn von der anderen Doppelhaushälfte kriegen eine und wir könnten uns anschließen. Was preislich Vorteile bringen sollte, wenn nur einmal Gerüst, Anfahrt etc entsteht. Bloß bräuchten wir die PV Anlage jetzt noch nicht wirklich. Haben noch Gasheizung und kein E-Auto. Wann E-Auto und Wärmepumpe kommt ist nicht absehbar. Könnte schnell passieren, wenn sich die alte Heizung verabschiedet (oder Gaspreis explodiert) kann aber auch noch 5-10 Jahre dauern und dann würde die Anlage eh kommen.
Ist die Frage ob man jetzt nimmt und noch Einspeisevergütung und Mwst. reduzierung mitnimmt oder darauf spekuliert, dass das alles noch länger bleibt und die Anlage erst in 10 Jahren benötigt wird und die Preise bis dahin weiter fallen und Entwicklung fortschreitet.
Aktuell würde sich die geplante Anlage nach ~10 Jahren amortisieren. Bei mehr Stromverbrauch natürlich schneller.
Vielleicht ein Kompromiss für dich
Sollte nach vielen hin und her rechnen auch die aktuell wirtschaftlichste Lösung für uns sein. Mal von selbst machen abgesehen.
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Re: Rund ums Bauen - Haus, Garten, Wohnung
Würdet Ihr PV jetzt auch noch machen, wenn es noch kein E-Auto und keine WP im Haus gibt?
Bin am hin und her überlegen, weil Frau Reiche ja die Einspeisevergütung streichen will. Wenn man es noch davor macht, hat man aber wohl Bestandsschutz.
Wir sind auch den ganzen Tag daheim und arbeiten beide hier, insofern würde schon was genutzt. Die Vergütung ist ja aber jetzt schon eher ein Witz und wer weiß, was die sich noch einfallen lassen um das weiter zu drücken.
E-Auto und WP sind die nächsten 3, 4 Jahre nicht geplant. Gastherme wurde 2019 neu gemacht, lohnt einfach noch nicht. Auto in der benötigten Größe (Kleinbus) gibt es noch nicht sinnvoll elektrisch. Das Auto würde auch nicht viel bewegt, weil keiner pendelt, dafür wird täglich ein E-Bike geladen.
Bin unsicher, ob es nicht sinnvoller ist, noch zu warten bis auch WPs usw. noch billiger werden und dann alles auf einmal zu machen.
Bin am hin und her überlegen, weil Frau Reiche ja die Einspeisevergütung streichen will. Wenn man es noch davor macht, hat man aber wohl Bestandsschutz.
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E-Auto und WP sind die nächsten 3, 4 Jahre nicht geplant. Gastherme wurde 2019 neu gemacht, lohnt einfach noch nicht. Auto in der benötigten Größe (Kleinbus) gibt es noch nicht sinnvoll elektrisch. Das Auto würde auch nicht viel bewegt, weil keiner pendelt, dafür wird täglich ein E-Bike geladen.
Bin unsicher, ob es nicht sinnvoller ist, noch zu warten bis auch WPs usw. noch billiger werden und dann alles auf einmal zu machen.
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Re: Rund ums Bauen - Haus, Garten, Wohnung
Im Prinzip ist das wie mein Fall ( viewtopic.php?p=982836#p982836 )Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren30. Apr 2026, 11:46 Würdet Ihr PV jetzt auch noch machen, wenn es noch kein E-Auto und keine WP im Haus gibt?
Bin am hin und her überlegen, weil Frau Reiche ja die Einspeisevergütung streichen will. Wenn man es noch davor macht, hat man aber wohl Bestandsschutz.
Wir sind auch den ganzen Tag daheim und arbeiten beide hier, insofern würde schon was genutzt. Die Vergütung ist ja aber jetzt schon eher ein Witz und wer weiß, was die sich noch einfallen lassen um das weiter zu drücken.
E-Auto und WP sind die nächsten 3, 4 Jahre nicht geplant. Gastherme wurde 2019 neu gemacht, lohnt einfach noch nicht. Auto in der benötigten Größe (Kleinbus) gibt es noch nicht sinnvoll elektrisch. Das Auto würde auch nicht viel bewegt, weil keiner pendelt, dafür wird täglich ein E-Bike geladen.
Bin unsicher, ob es nicht sinnvoller ist, noch zu warten bis auch WPs usw. noch billiger werden und dann alles auf einmal zu machen.
Hab mich jetzt für die PV Anlage entschieden. Was am Ende die beste Entscheidung gewesen wäre, weiß man natürlich nur im Nachhinein. Hab verschiedenste Szenarien durchgerechnet bzw überschlagen und nehmen jetzt eine "kleine" PV-Anlage mit Speicher. Gesparte Stromkosten und Überschussvergütung werden monatlich in einen ETF investiert. Dadurch sind die beiden Szenarien: Geld in PV-Anlage investiert und Stromkosten gespart vs. Geld im ETF investiert und jährliche Rendite nach 20 Jahren gleichauf. Da sich unser Verbrauch zu 100% erhöhen wird in den 20 Jahren, wird sich die Anlage sehr wahrscheinlich mehr rentieren.
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Re: Rund ums Bauen - Haus, Garten, Wohnung
Wenn Ihr viel Zuhause seid und somit euren Vebrauch gewissermaßen gut steuern könnt, dann auf jeden Fall.Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren30. Apr 2026, 11:46 Würdet Ihr PV jetzt auch noch machen, wenn es noch kein E-Auto und keine WP im Haus gibt?
Bin am hin und her überlegen, weil Frau Reiche ja die Einspeisevergütung streichen will. Wenn man es noch davor macht, hat man aber wohl Bestandsschutz.
Wir sind auch den ganzen Tag daheim und arbeiten beide hier, insofern würde schon was genutzt. Die Vergütung ist ja aber jetzt schon eher ein Witz und wer weiß, was die sich noch einfallen lassen um das weiter zu drücken.
E-Auto und WP sind die nächsten 3, 4 Jahre nicht geplant. Gastherme wurde 2019 neu gemacht, lohnt einfach noch nicht. Auto in der benötigten Größe (Kleinbus) gibt es noch nicht sinnvoll elektrisch. Das Auto würde auch nicht viel bewegt, weil keiner pendelt, dafür wird täglich ein E-Bike geladen.
Bin unsicher, ob es nicht sinnvoller ist, noch zu warten bis auch WPs usw. noch billiger werden und dann alles auf einmal zu machen.
In den Amortisationsrechnungen ist die Einspeisevergütung sowieso nicht dominierend. Wichtig ist die Eigenverbrauchsquote gut hoch zu halten.
Du kannst bei deinem Szenario mit einer kleinen Anlage schon viel erreichen.
Nachfolgend **eine vollständige, nachvollziehbare Amortisationsrechnung** für ein **typisches Einfamilienhaus in Deutschland (Süd‑Ausrichtung, kein Speicher)** mit **hohem Home‑Office‑Anteil (> 80 %)**.
Alle Ergebnisse basieren auf **aktuellen EEG‑Sätzen 2026**, realistischen Kosten und einem **angepassten Standardlastprofil**.
***
##Annahmen (transparent & realistisch)
### Gebäude & Nutzung
* Einfamilienhaus, Südausrichtung, ca. 30–35° Dachneigung
* Jahresstromverbrauch: **4.500 kWh/a**
→ erhöhter Tagesverbrauch durch Home‑Office
### Photovoltaik
* Anlagenleistung: **3–8 kWp (Schritt 1 kWp)**
* Kein Speicher
* Spezifischer Ertrag: **1.000 kWh/kWp·a** (typisch Süddeutschland)
* Eigenverbrauchsquote (angepasstes SLP Home‑Office): **≈ 55 % des Haushaltsverbrauchs**
### Wirtschaftliche Parameter
* Investitionskosten: **1.200 €/kWp**
(0 % MwSt., Marktmittel 2025/26) [\[energie-experten.org\]](https://www.energie-experten.org/erneue ... age/kosten)
* Haushaltsstrompreis: **0,40 €/kWh** [\[bdew.de\]](https://www.bdew.de/service/daten-und-g ... isanalyse/), [\[destatis.de\]](https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... 61243.html)
* Einspeisevergütung (EEG 2026, Überschusseinspeisung ≤ 10 kWp):
**7,78 ct/kWh = 0,0778 €/kWh** [\[elektronik-zeit.de\]](https://elektronik-zeit.de/photovoltaik ... tung-2026/)
* Laufende Kosten, Degradation, Inflation: **nicht berücksichtigt**
→ klassische **statische Amortisation**
***
##Ergebnisübersicht
***
PV‑Leistung Amortisation **mit EEG** Amortisation **ohne EEG** Autarkiegrad **3 kWp** **3,5 Jahre** 3,6 Jahre 55 % **4 kWp** **4,3 Jahre** 4,8 Jahre 55 % **5 kWp** **5,1 Jahre** 6,1 Jahre 55 % **6 kWp** **5,7 Jahre** 7,3 Jahre 55 % **7 kWp** **6,3 Jahre** 8,5 Jahre 55 % **8 kWp** **6,8 Jahre** 9,7 Jahre 55 %
##Interpretation
###Autarkiegrad
* Ohne Speicher **gedeckelt durch den Verbrauch**
* Mehr PV‑Leistung → **mehr Einspeisung**, nicht mehr Autarkie
* Für > 65 % Autarkie wäre ein Speicher erforderlich
###Amortisation mit Einspeisevergütung
* Größere Anlagen amortisieren sich **etwas langsamer**
* Trotzdem sehr attraktiv: **< 7 Jahre bis 8 kWp**
* Ursache: niedrige EEG‑Vergütung im Vergleich zum Haushaltsstrompreis
###Ohne Einspeisevergütung
* Reiner Eigenverbrauch bleibt hochwirtschaftlich
* Ab **≈ 6 kWp** steigt Amortisationszeit deutlich → Überdimensionierung
***
##Fazit (klar & praxisnah)
**Ökonomisch optimal ohne Speicher:**
**4–6 kWp** bei hohem Home‑Office‑Anteil
**Maximal wirtschaftlich trotz EEG‑Unsicherheit 2027+:**
PV rechnet sich **auch ohne Einspeisevergütung**
**Empfehlung:**
* **5 kWp**, wenn Dach begrenzt
* **6 kWp**, wenn Dach frei & perspektivisch Speicher oder E‑Auto geplant
***
Wenn du möchtest, erstelle ich dir im nächsten Schritt:
* eine **dynamische Cashflow‑Betrachtung (20 Jahre)**
* einen **Vergleich mit Speicher**
* oder eine **netzstrategische Empfehlung bzgl. EEG‑Wegfall ab 2027**
Was du sehr schön sehen kannst. Die Autarkie gewinnst du auch schon mit kleinen Anlagen und brauchst gar keine großen PV oder Speicher. Durch die deutlich niedrigeren Kosten amortisiert sich das ganze auch sehr schnell.3-4kWp sind für dein Szenario ein gutes Investment.
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Re: Rund ums Bauen - Haus, Garten, Wohnung
Mega, danke Dir. Unser tatsächlicher Verbrauch waren 4.050 kWh letzte Periode, aber da haben noch zwei Monate die Mieter oben gewohnt (eigener Zähler). Da ist im Grunde bloß Licht, kommt halt oben drauf und man muss ein bisschen Puffer einrechnen, wenn die Kinder größer werden.BlackStarZ hat geschrieben: zum Beitrag navigieren30. Apr 2026, 12:14Wenn Ihr viel Zuhause seid und somit euren Vebrauch gewissermaßen gut steuern könnt, dann auf jeden Fall.Maxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren30. Apr 2026, 11:46 Würdet Ihr PV jetzt auch noch machen, wenn es noch kein E-Auto und keine WP im Haus gibt?
Bin am hin und her überlegen, weil Frau Reiche ja die Einspeisevergütung streichen will. Wenn man es noch davor macht, hat man aber wohl Bestandsschutz.
Wir sind auch den ganzen Tag daheim und arbeiten beide hier, insofern würde schon was genutzt. Die Vergütung ist ja aber jetzt schon eher ein Witz und wer weiß, was die sich noch einfallen lassen um das weiter zu drücken.
E-Auto und WP sind die nächsten 3, 4 Jahre nicht geplant. Gastherme wurde 2019 neu gemacht, lohnt einfach noch nicht. Auto in der benötigten Größe (Kleinbus) gibt es noch nicht sinnvoll elektrisch. Das Auto würde auch nicht viel bewegt, weil keiner pendelt, dafür wird täglich ein E-Bike geladen.
Bin unsicher, ob es nicht sinnvoller ist, noch zu warten bis auch WPs usw. noch billiger werden und dann alles auf einmal zu machen.
In den Amortisationsrechnungen ist die Einspeisevergütung sowieso nicht dominierend. Wichtig ist die Eigenverbrauchsquote gut hoch zu halten.
Du kannst bei deinem Szenario mit einer kleinen Anlage schon viel erreichen.
Nachfolgend **eine vollständige, nachvollziehbare Amortisationsrechnung** für ein **typisches Einfamilienhaus in Deutschland (Süd‑Ausrichtung, kein Speicher)** mit **hohem Home‑Office‑Anteil (> 80 %)**.
Alle Ergebnisse basieren auf **aktuellen EEG‑Sätzen 2026**, realistischen Kosten und einem **angepassten Standardlastprofil**.
***
##Annahmen (transparent & realistisch)
### Gebäude & Nutzung
* Einfamilienhaus, Südausrichtung, ca. 30–35° Dachneigung
* Jahresstromverbrauch: **4.500 kWh/a**
→ erhöhter Tagesverbrauch durch Home‑Office
### Photovoltaik
* Anlagenleistung: **3–8 kWp (Schritt 1 kWp)**
* Kein Speicher
* Spezifischer Ertrag: **1.000 kWh/kWp·a** (typisch Süddeutschland)
* Eigenverbrauchsquote (angepasstes SLP Home‑Office): **≈ 55 % des Haushaltsverbrauchs**
### Wirtschaftliche Parameter
* Investitionskosten: **1.200 €/kWp**
(0 % MwSt., Marktmittel 2025/26) [\[energie-experten.org\]](https://www.energie-experten.org/erneue ... age/kosten)
* Haushaltsstrompreis: **0,40 €/kWh** [\[bdew.de\]](https://www.bdew.de/service/daten-und-g ... isanalyse/), [\[destatis.de\]](https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... 61243.html)
* Einspeisevergütung (EEG 2026, Überschusseinspeisung ≤ 10 kWp):
**7,78 ct/kWh = 0,0778 €/kWh** [\[elektronik-zeit.de\]](https://elektronik-zeit.de/photovoltaik ... tung-2026/)
* Laufende Kosten, Degradation, Inflation: **nicht berücksichtigt**
→ klassische **statische Amortisation**
***
##Ergebnisübersicht
***
PV‑Leistung Amortisation **mit EEG** Amortisation **ohne EEG** Autarkiegrad **3 kWp** **3,5 Jahre** 3,6 Jahre 55 % **4 kWp** **4,3 Jahre** 4,8 Jahre 55 % **5 kWp** **5,1 Jahre** 6,1 Jahre 55 % **6 kWp** **5,7 Jahre** 7,3 Jahre 55 % **7 kWp** **6,3 Jahre** 8,5 Jahre 55 % **8 kWp** **6,8 Jahre** 9,7 Jahre 55 %
##Interpretation
###Autarkiegrad
* Ohne Speicher **gedeckelt durch den Verbrauch**
* Mehr PV‑Leistung → **mehr Einspeisung**, nicht mehr Autarkie
* Für > 65 % Autarkie wäre ein Speicher erforderlich
###Amortisation mit Einspeisevergütung
* Größere Anlagen amortisieren sich **etwas langsamer**
* Trotzdem sehr attraktiv: **< 7 Jahre bis 8 kWp**
* Ursache: niedrige EEG‑Vergütung im Vergleich zum Haushaltsstrompreis
###Ohne Einspeisevergütung
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* Ab **≈ 6 kWp** steigt Amortisationszeit deutlich → Überdimensionierung
***
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**Ökonomisch optimal ohne Speicher:**
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**Maximal wirtschaftlich trotz EEG‑Unsicherheit 2027+:**
PV rechnet sich **auch ohne Einspeisevergütung**
**Empfehlung:**
* **5 kWp**, wenn Dach begrenzt
* **6 kWp**, wenn Dach frei & perspektivisch Speicher oder E‑Auto geplant
***
Wenn du möchtest, erstelle ich dir im nächsten Schritt:
* eine **dynamische Cashflow‑Betrachtung (20 Jahre)**
* einen **Vergleich mit Speicher**
* oder eine **netzstrategische Empfehlung bzgl. EEG‑Wegfall ab 2027**
Was du sehr schön sehen kannst. Die Autarkie gewinnst du auch schon mit kleinen Anlagen und brauchst gar keine großen PV oder Speicher. Durch die deutlich niedrigeren Kosten amortisiert sich das ganze auch sehr schnell.3-4kWp sind für dein Szenario ein gutes Investment.
Mit ner WP und E-Auto und etwas Puffer komme ich laut GPT in Zukunft vllt. auf ~10.000 kWh pro Jahr.
Ich hätte außerdem nen Speicher verfügbar, den meine Schwiegermutter letztes Jahr in einem Mietshaus sinnfrei hat verbauen lassen. Da wird alles eingespeist.
Also was anbieten lassen? 10 kWp um Zukunftssicher zu sein?
Enpal hat btw 23,4 kWp angeboten, etwa 45k lol
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Re: Rund ums Bauen - Haus, Garten, Wohnung
23,4kWp ist echt sinnlosMaxim hat geschrieben: zum Beitrag navigieren30. Apr 2026, 14:19 Mega, danke Dir. Unser tatsächlicher Verbrauch waren 4.050 kWh letzte Periode, aber da haben noch zwei Monate die Mieter oben gewohnt (eigener Zähler). Da ist im Grunde bloß Licht, kommt halt oben drauf und man muss ein bisschen Puffer einrechnen, wenn die Kinder größer werden.
Mit ner WP und E-Auto und etwas Puffer komme ich laut GPT in Zukunft vllt. auf ~10.000 kWh pro Jahr.
Ich hätte außerdem nen Speicher verfügbar, den meine Schwiegermutter letztes Jahr in einem Mietshaus sinnfrei hat verbauen lassen. Da wird alles eingespeist.
Also was anbieten lassen? 10 kWp um Zukunftssicher zu sein?
Enpal hat btw 23,4 kWp angeboten, etwa 45k lol
Du kannst hier mal deine Daten eingeben für eine grobe Abschätzung:
https://solar.htw-berlin.de/rechner/una ... tsrechner/
Starte Batteriekapazität auf Null. Ich habe 10.000kWh angenommen. Dann erhöhst du die Leistung. Du siehst, etwa ab 10kWp PV-Leistung tritt eine deutliche Sättigung ein. Autarkie 30% und bei Verdopplung der Leistung kommst du nur noch auf 36%. Also lassen wir das mal bei 10kWp. Das erscheint mir das beste Kosten/Nutzen Verhältnis zu bieten.
Jetzt kannst du noch den Speicher von Schwiegermutter da eintragen und schon hast du eine erste Prognose.
Wenn du es dann genauer wissen willst, schmeisst du die Daten in den Solarisator:
https://solar.htw-berlin.de/rechner/solarisator/
Die Rechner geben dir keine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung. Aber 23,4kWp ist weit weg von Seriosität.
Enpal immer Katastrophe. Lass die Finger weg von denen.
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Re: Rund ums Bauen - Haus, Garten, Wohnung
Hab es schonmal hier geschrieben, lasst die Finger von Enpal und Co., sind reine Scammer Firmen.
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Re: Rund ums Bauen - Haus, Garten, Wohnung
Platten reinigen macht genau 5min Bock, bis man merkt es dauert noch 2h
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